Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, Kreisgruppe Drabenderhöhe: Jahresrückblick

Mit nachfolgenden Worten wendet sich Enni Janesch, die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, an die Vereinsvorsitzenden, Nachbarmütter, Nachbarväter und die Vorstandsmitglieder der Kreisgruppe Drabenderhöhe.

Liebe Vereinsvorsitzende,
liebe Nachbarmütter und Nachbarväter,
liebe Vorstandsmitglieder der
Kreisgruppe Drabenderhöhe

ein arbeitsreiches, aber auch ein erfolgreiches Jahr liegt hinter uns. In zahlreichen Veranstaltungen und Feiern konnten wir die kulturelle Vielfalt unseres Gemeinschaftsleben beweisen. Es ist uns wieder gelungen unser in den Jahresrhythmus schon fest eingebrachtes Brauchtum fort zu führen und weiter zu beleben.

Das Jahr 2004 war durch mehrere Höhepunkte geprägt, die dank Ihres Einsatzes als besondere Ereignisse in das Geschehen unserer Kreisgruppe eingereiht werden können.

Am 1. April wurde der damalige Bundespräsident, Johannes Rau, vom Oberbergischen Kreis, der Stadt Wiehl und der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in unserer Siedlung empfangen. Auf seinem Rundgang besuchte er auch das Altenheim.

Im Mai wurde der unter der Federführung des Adele-Zay-Vereins und des Altenheims errichtete „Turm der Erinnerung“ eingeweiht. Durch die Mithilfe der Kreisgruppe, der Nachbarschaften, mehrerer Kreisgruppen des Landes NRW und Heimatortsgemeinschaften und zahlreicher privater Spender konnte der Turm fertiggestellt werden. Viele prominente auswärtige Gäste aus Politik und Kirche und die Bevölkerung von Drabenderhöhe würdigten dieses Bauwerk als Zeichen der Erinnerung an die siebenbürgische Heimat und des Dankes für die Aufnahme und Heimatfindung von ca. 4000 Siebenbürger Sachsen hier in Drabenderhöhe. Seit dem 7. September erklingt vom Turm die Heimatglocke aus Mardisch und am 17. Dezember konnte oben auf dem Turm und im Innenhof des Altenheimes das „Puer natus“, ein alter Brauch aus Scharosch, wieder belebt werden.

Beim Heimattag zu Pfingsten in Dinkelsbühl war das Land NRW, dank des Einsatzes unserer kulturtragenden Gruppen aus Drabenderhöhe, bestens vertreten. Die von unseren jugendlichen und erwachsenen Teilnehmern gestalteten Programmpunkte erhielten von allen Seiten großes Lob.

Die Gedenkfeier im November zur Evakuierung und Flucht aus Nordsiebenbürgen und einigen Gemeinden Südsiebenbürgens und die dazugehörige Ausstellung erinnerte an das Schicksal der Siebenbürger Sachsen vor 60 Jahren. Bei all diesen Veranstaltungen haben unsere Vereine und Nachbarschaften mitgewirkt. Daneben ist im „Alltäglichen“ noch viel ehrenamtliche Arbeit geleistet worden. Es ist heute nicht mehr selbstverständlich, sich für Andere einzusetzen. Umso mehr können wir froh sein, dass es in unseren Reihen immer wieder Menschen gibt, die bereit sind, sich zu engagieren, um anderen zu helfen oder ihnen eine Freude zu bereiten.

Durch die gute Zusammenarbeit der Kreisgruppe mit dem Adele-Zay-Verein und der Leitung des Altenheims, aber auch durch die Errichtung neuer Räumlichkeiten: der Kapelle im Altenheim, des Ausstellungsraumes unter der Kapelle und des Turmes, wird unser Altenheim immer mehr zu einem kulturellen Mittelpunkt unseres Ortes. Zahlreiche Ereignisse und Brauchtumsveranstaltungen der einzelnen Vereine und Nachbarschaften, müssten hier noch aufgezählt werden, um das gesellschaftliche Leben und das Miteinander in unserer Siedlung zu widerspiegeln. Erwähnenswert ist auf alle Fälle: Seit September 2004 kommt der neue Landrat des Oberbergischen Kreises, Hagen Jobi, aus unserem Ort Drabenderhöhe, aus unserer Kreisgruppe. Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg in seinem Amt zum Wohle der Menschen in Oberberg.

Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die sich für unserer Gemeinschaft eingesetzt haben und zur Erhaltung und Pflege der Tradition beigetragen haben, aber auch denjenigen, die neue Wege gegangen sind und versuchen, neue Akzente setzen. So können wir uns über die gut geführte Internetseite: „drabenderhöhe.de freuen, wo man immer auf dem neuesten Stand von den Veranstaltungen und Ereignissen aus unserem Ort informiert wird.

Ihnen, Ihren Familien, den Mitgliedern Ihrer Vereine und den Nachbarinnen und Nachbarn der Nachbarschaften wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest, ein erfolgreiches, neues Jahr 2005 mit der Hoffnung auf weitere gute Zusammenarbeit.

Mit landsmannschaftlichen Grüßen
Enni Janesch

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