Ein Sommer der evangelischen Jugend

Nachfolgend berichtet Gemeindereferent Heiko Donner von der Kinderfreizeit in Hohengrete/Westerwald und der Jugendfreizeit in Vesslarp/Südschweden:

„Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben… und dies in diesem Sommer wieder gleich zwei Mal: Vom 26.06. bis 01.07. waren wir wieder mit unserer Kinderfreizeit zu Gast auf der Hohengrete im Westerwald.

Dieses Gästehaus bietet für unsere Freizeit alles, was wir brauchen: Turnhalle, Schwimmbad, Gruppenraum und viel Gelände und Wald rund ums Haus. 26 Kinder (im Alter von 8 bis 13 Jahren) und 7 Mitarbeiter verbrachten sechs abwechselungsreiche und spannende Tage zum Thema Petrus.

Vom 19.07. bis 02.08. fuhr die größte Jugendfreizeit der letzten Jahre mit 36 Jugendlichen und 6 Mitarbeitern nach Vesslarp in Südschweden.

Das Thema unserer Tage lautete Liebe: In acht Stilleübungen und Gesprächsrunden versuchten wir zu ergründen was Liebe für uns persönlich in unserem Leben bedeutet. Dabei wurde auch nicht das sonst so gern gemiedene Thema Glaube und Sexualität ausgelassen, sondern in offenen Runden diskutiert. Das Gott die Liebe ist, war uns schon klar, doch wie erfahrbar? Die Antwort auf diese Frage kann man nur er“leben“ und ich denke, dass dieses Erleben stattgefunden hat – nicht zuletzt messbar im Wunsch einer regelmäßigen Gruppe, die sich im August schon zweimal getroffen hat.

Neben dem Thema Liebe ist unser großes Anliegen auch immer Gemeinschaft erfahrbar machen und miteinander leben und lernen: In Teamgames, Kanutouren, Dropouts, Andachten, Singen und in einer über zwei Wochen angelegten Schatzsuche ist uns dies gelungen.

Der Höhepunkt unserer gemeinsamen Zeit war der letzte Abend: Ein Unplugged-Konzert der Bands Zahnstocher und Kassengift, sowie vielen musikalischen Darbietungen rundeten die gelungen Tage ab.

Das Haus in Vesslarp, Nähe Glimakra, war in diesem Jahr zum dritten Mal unser Ziel. Mittlerweile sind wir dort vor Ort bekannt und so sind Dinge möglich, die sonst keiner Gruppe zur Verführgung sehen: Quadfahren, Blasrohr schießen und ein enger Kontakt zu unseren schwedischen Freunden.

Leider war bei beiden Freizeiten das Wetter sehr durchwachsen bis bescheiden – doch dies spielte irgendwann keine Rolle mehr: Wenn ab einem bestimmten Punkt, die Gemeinschaft, die gemeinsamen Aktivitäten und das Singen und Beten in den Fordergrund rücken, ist der Rest Nebensache.

Hinweis: Für das nächste Jahr plant die ev. Jugend eine Irlandfreizeit (04.07.-20.07.2008), der Termin für die Kinderfreizeit steht noch nicht fest. Es wird aber wieder eine geben.“

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