BV 09 Drabenderhöhe: Heimsiege für 1. und 2. Mannschaft

Es geht weiter bergauf: Sowohl die 1. als auch die 2. Mannschaft konnten sich in Ihren Heimspielen drei Punkte sichern.

Die 1. Mannschaft konnte dank einer guten zweiten Hälfte 2:1 gegen Schnellenbach gewinnen und sich auf Platz 12 vorarbeiten (wobei die Mannschaft auch noch ein Spiel nachholen muss und dadurch in der Tabelle noch weiter hochklettern könnte).

Ebenfalls den 12. Platz der Tabelle belegt die 2. Mannschaft, die durch zwei Tore von Spielertrainer David Svimbersky 2:0 gegen Agathaberg gewinnen konnte.

Seifenkistenbau im Jugendheim Drabenderhöhe

In den Herbstferien fand im Jugendheim Drabenderhöhe ein Workshop statt, bei dem zwölf Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren drei Seifenkisten für das Wiehler Seifenkistenrennen am 13.10.2007 bauten. Unter Anleitung von Sozialarbeiter Holger Ehrhardt wurden zuerst die Bodenplatten ausgesägt. Darunter wurden Achsen montiert und oben drauf kam die Fahrerzelle.

Am zweiten tag wurde es richtig kompliziert. Mit Drahtseilen und Umlenkrollen entwickelten die Jungs ihre Lenkungen und Bremsen. Und das war gar nicht so einfach, denn bei einer falschen Wickelung lenkte die Seifenkiste plötzlich entgegengesetzt… Doch auch diese Probleme4 konnten gelöst werden. Am dritten Tag wurde dann die Karosserie und Lackierung in Angriff genommen und fertig gestellt.

Im einem der Teams dabei war auch Maksim Schmidtke, der Titelverteidiger des Rennens, das am 13.10.2007 hinter dem Gymnasium Wiehl stattfindet. Gemeinsam mit seinen Teamkollegen arbeitet er schon fieberhaft an der Rennstrategie, die ihm auch in diesem Jahr wieder den Titel einbringt. Auch in diesem Jahr nahmen wieder Schüler der „Hugo-Kückelhausschule“ am Workshop teil, den Holger Ehrhardt diesmal alleine durchführen musste. Doch dank der tollen Mitarbeit und der großen Disziplin der Jungen klappte wieder alles und einem tollen Rennen steht nichts mehr im Weg.

Selbstsicherheitstraining für Jungen zwischen 9 und 11 Jahren: „Indianer weinen nicht?!?“

Am 02. und 03. November findet im Jugendheim Drabenderhöhe ein Selbstsicherheitstraining für Jungen zwischen 9 und 11 Jahren statt. In Gruppenarbeit, Einzelarbeit und Partnerübungen werden gemeinsam Themen erarbeitet, die Jungen zu schaffen machen können und die sie in ihrer „Männerrolle“ erschüttern können. Geheimnisse werden genauso benannt wie Gefühle, in Rollenspielen werden Konfliktsituationen durchgespielt und Handlungsalternativen erarbeitet.

Das Training, das erstmalig im Jugendheim Drabenderhöhe stattfindet, richtet sich an Jungen, die grade vor dem Schulwechsel stehen oder ihn im nächsten Sommer vor sich haben. Noch sind sie die älteren, die vier Jahre in der Schule erlebt haben, im nächsten Moment sind sie aber die jüngsten und kleinsten, die morgens im Schulbus gegängelt werden und die sich selbst neu definieren müssen.

Der Kurs wird von Sozialarbeiter Holger Ehrhardt geleitet, der seit über zehn Jahren im Jugendheim arbeitet. Seit seiner Studienzeit hat er verschiedene Fort- und Weiterbildungen besucht und ist unter anderem Trainer im „Mut tut gut“ Programm der Kreisvolkshochschule und De-Eskalationstrainer der AG „SOS Rassismus NRW“. Der Kurs beginnt am Freitagnachmittag um 15 Uhr und endet am Samstag gegen 16 Uhr.

Weitere Infos gibt es im Jugendheim unter 02262-1249. Dort könne sich Interessierte auch anmelden.

TC 77 Drabenderhöhe ermittelte Jugend-Einzelclubmeister

Das letzte Endspiel, der mit großem, sportlichem Ehrgeiz ausgetragenen Jugend-Clubmeisterschaften des TC 77 Drabenderhöhe, fand am Donnerstag den 20. September statt. Hier musste sich in der Altersklasse Mädchen U14 Lena Drogies der als Favoritin gehandelten Stephanie Schlechter deutlich mit 1:6 ; 0:6 geschlagen geben.

Die Endspiele der anderen Altersklassen Knaben U10; Knaben U14 und Junioren fanden bereits am Freitag den 14. September statt. Auch hier zeigte sich, dass die gute Jugendarbeit in Drabenderhöhe zu sportlich interessanten Spielen führte. In einem spannenden Spiel gegen Niclas Cammann konnte Thomas Kasper nach einem völlig verpatzten ersten Satz den Meistertitel der Junioren mit 0:6 ; 7:6 ; 7;6 doch noch für sich entscheiden.

Bei den Knaben U14 besiegte Daniel Frim Tim Kasper mit 6:2 ; 6:4 und bei den Knaben U10 gewann Victor Peppler deutlich mit 6:0 ; 6:0 gegen Kilian Kraus.

Die Ehrungen der Sieger führte im Rahmen der Siegerehrung der Erwachsenen-Clubmeisterschaften der Jugendwart Jens Neumann durch. Unter großem Beifall wurden die Siegerurkunden und Gutscheine an die mit strahlenden Augen angetretenen Endspielteilnehmer mit der Gewissheit verteilt, dass im nächsten Jahr wieder um Spiel, Satz und Sieg gekämpft wird.

Kinderbibelwoche 2007 fällt aus

Die von der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kindergärten geplante Kinderbibelwoche zum Thema „So ist Versöhnung – Anders streiten lernen“ findet in diesem Jahr nicht statt.


Das Team der Kinderbibeltage – Archivfoto 2006

„Aus Krankheitsgründen fällt die diesjährige Kinderbibelwoche vom 26. – 29. September aus.“ so Heiko Donner, Gemeindereferent. Der Familiengottesdienst zum Abschluss der Kinderbibeltage am 29. September fällt ebenfalls aus.

BV 09 Drabenderhöhe: Erster Sieg für 1. Mannschaft

Der erste Sieg der Saison gelang der 1. Mannschaft ausgerechnet in einem Auswärtsspiel. Gegen Frielingsdorf zeigten die Höher eine kämpferische Einstellung und mit einem Kopfballtor von Alex Jobi und zwei Treffern von Trainer Werner Thies war der 3:0-Erfolg perfekt. Auch die 2. Mannschaft konnte sich durch ein 0:0-Unentschieden im Auswärtsspiel gegen Marienheide einen Punkt sichern.

Nosferatu: Hervorragende Live-Musik-Begleitung

Wer hört und liest, dass es im Dietrich Bonhoeffer-Gymnasium eine Aufführung des weltberühmten Stummfilmklassikers Nosferatu geben wird, erinnert sich mit Schrecken an Dracula, an den langen schwarzen Mantel dieses dürren, blutsaugenden Gestells mit den krallenartigen Fingern.


Alte Stummfilme mit Live-Musik wieder zum Leben zu erwecken, das hat sich das Quartett „Sound of Silence“ zum Ziel gesetzt.

Frau Annette Blecher, die Inititatorin und musikalische Leiterin dieser hervorragenden Live-Musik-Begleitung sah das, was uns erwartete, offensichtlich auf ihre etwas nüchterne Weise. In ihrer Begrüßungsansprache fragte sie, ob die Anwesenden ausreichend gegessen und dabei den Knoblauch nicht vergessen hätten. Schließlich sei erwiesen, dass Knoblauch ein wichtiges Abwehrmittel gegen Dracula sei.


Christoph Stöber (Klavier)

Der Stummfilmklassiker, den Friedrich Murnau unter dem Titel „Nosferatu“ 1923 produzierte, ist die erste Verfilmung von Stokers „Dracula“. Obwohl Nosferatu sich direkt auf „Dracula“ bezieht, taucht dessen Name in dem legendären Film nicht auf, weil Murnau die Rechte an dem Buch nicht bekam. Aus Dracula wurde der nicht weniger gespenstige, lichtscheue Nosferatu.


Benjamin Müllenmeister (Flöte)

Die ausgeklügelte Bildkomposition Nosferatus und die schauspielerische Leistung machte den Film zu einem viel beachteten Klassiker des Horrorfilms und zu einem der einflussreichsten deutschen Filme seiner Zeit.

Der Film hatte keine Tonspur. Er wurde im Nadeltonspurverfahren vertont. Parallel zum Film lief eine Schallplatte ab. Stummfilme waren nie wirklich stumm. Die Musik spielte eine tragende Rolle bei der Vermittlung der filmischen Idee von der Leinwand zu den Zuschauern


Dominik Stückemann (Oboe)

In Wiehl wurde eine ganz neue Musik zu diesem Film geboten. Es werden Musikstücke aus der Zeit vor dem 20. Jahrhundert mit Improvisationen und Zitaten aus älterer Musikgeschichte verbunden. Nosferatus bedrohliche Seite wird zum Bespiel von Listzs „Unstern“ gekennzeichnet.

Die Handlung des Films entstand nicht 1923, sondern 1838 in der Biedermeier Ostsee-Hafenstadt Wisborg. Tod und Liebe sind die beiden Themenmelodien, die in den unterschiedlichsten Stellen des Films immer wieder auftauchen.

Das Liebespaar wurde gekennzeichnet von Schuberts Lied „Liebe schwärmt auf drei Wegen“. Nosferatu kommt nicht angsteinflößend daher, sondern ganz im schubertschen Sinne.


Tobias Gubesch (Klarinette)

Es ist eine erwähnenswertes Leistung, dass die Schüler Tobias Gubesch (Klarinette), Christian Stöber (Klavier), Dominik Stückemann (Oboe) und Benjamin Müllenmeister (Flöte) des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums Wiehl – unter Leitung von Annette Blecher – eine so hervorragende Leistung vollbrachten, die den stummen Schauspielern in dem Film zum Leben verhelfen.


Musikalische Leitung und Percussion: Annette Blecher

Wir Wiehler sind stolz auf die Wiehler Gymnasiasten und gratulieren ihnen herzlich zu diesem Erfolg. Unsere ganz besondere Anerkennung gilt Frau Blechers Können und ihrem Engagement, das sie auf so beeindruckende Weise auf ihre Schüler überträgt.

Nosferatu ist wieder einmal ein musikalischer Höhepunkt des Gymnasiums, der mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Text: Marianne Stitz
Fotos und Video: Günther Melzer

Drabenderhöhe rockt: Vorverkauf hat begonnen

Der Vorverkauf für die Veranstaltung „Drabenderhöhe rockt“ am Samstag, den 6. Oktober mit den Künstlern „Zahnstocher“, „Im Grunde Knut“, „DayOn Deimos“, „Benjamin Rose“ und „Dale Fisher“ hat begonnen.

Die Tickets können in Drabenderhöhe im Reisebüro Schinker und im Gemeindebüro erworben werden.

Tickets im Vorverkauf kosten für Schüler 5 Euro und für Erwachsene 7 Euro.

An der Abendkasse sind die Tickets zwei Euro teurer.

Ausstellung über Migration in Oberberg wandert durchs Kreisgebiet

„Der Oberbergische Kreis hat nach 1945 die meisten Vertriebenen in Nordrhein-Westfalen aufgenommen“, berichtet Kreisarchivar Gerhard Pomykaj. Später kamen Gastarbeiter nach Oberberg, die Siebenbürger Sachsen gründeten eine Siedlung in Drabenderhöhe und zuletzt fanden Tausende Russland-Deutsche in den 1990er Jahren ein Zuhause im Kreisgebiet. Grund genug, dass sich die Historische Arbeitsgruppe des Oberbergischen Kreises des Themas „Migration in Oberberg nach 1945“ annimmt. Die Gruppe stellte heute das Konzept des neuen Ausstellungsprojekts erstmals der Öffentlichkeit vor.

„Das für den Oberbergischen Kreis wichtige Thema Migration ist noch nicht aufgearbeitet und bedarf einer intensiveren Beleuchtung“, findet Kulturdezernent Werner Krüger. Da auf Schloss Homburg, dem Museum des Oberbergischen Kreises, im kommenden Jahr im Rahmen des Regionale-2010-Projektes die Orangerie abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird, soll die neue Ausstellung durch den Kreis wandern. „Nach der Eröffnung im Mai 2008 im Kreishaus, wird die Ausstellung in einigen Städten und Gemeinden zu sehen sein“, kündigte Krüger an.

Die Ausstellung wird von einem Rahmenprogramm mit Vorträgen, Zeitzeugengesprächen und musikalischen Beiträgen begleitet. Rund 50.000 Euro kostet das Projekt, zu dem auch ein Katalog zählt. „Es ist uns gelungen, die Wanderausstellung fast komplett aus unterschiedlichen Fördertöpfen zu finanzieren“, sagte Krüger.

Seit rund einem Jahr arbeiten unter Krügers Leitung Dr. Gudrun Sievers-Flägel, Direktorin Museum Schloss Homburg, ihre Stellvertreterin Silke Engel, Museumspädagogin Birgit Ludwig-Weber, Kreisarchivar Gerhard Pomykaj, Thomas Köppen, Leiter des Museums „Achse, Rad und Wagen“ in Wiehl, Birigt Behrendt vom Heimatbildarchiv des Oberbergischen Kreises und Peter Ruland, Regionalhistoriker aus Engelskirchen, an dem Projekt.

Das Konzept steht, teilte Silke Engel mit. So wird es sieben verschiedene Themenstationen geben. Nach einer Einführung in die Situation der Zuwanderer in Oberberg nach 1945 geht es um das Thema „Gastarbeiteranwerbung – Die griechische Gemeinde in Gummersbach“. Aktenmaterial und Fotos aus dem Stadtarchiv Gummersbach geben einen Einblick in das Leben der griechischen Gemeinde. Über „Spätaussiedler und Siedlungsbau der 1970er bis 1990er Jahre“ gibt es eine Fülle an Verwaltungsunterlagen wie Wohnungsbauprogramme in Oberberg, Aufenthaltsgenehmigungen und Sonderprogramme der deutschen Ausgleichsbank. Einen Einblick in die Unterkünfte von Asylbewerbern in den 1980er und 1990er Jahren geben die fotografischen Arbeiten des Lindlarer Künstlers Martin Rosswog. Anhand von Malereien und Zeichnungen des Wiehler Künstlers Friedrich von Bömches, ein gebürtiger Siebenbürger Sachse, wird das Thema „Vertreibung“ beleuchtet. „Seine Malerei wird auch der Ausgangspunkt sein für die Darstellung der historischen Entwicklung der Rumänienaussiedler“, erklärte Engel. Die Schilderungen von Lebenswegen einiger Migranten geben der Ausstellung eine persönliche Note. Abgerundet wird die informative Schau durch die Vorstellung von ausgewählten Institutionen, die ihre integrative Arbeit mit Zuwanderern im Kreisgebiet vorstellen.

Doch noch ist die Ausstellung nicht komplett. Die Historische Arbeitsgruppe bittet um Unterstützung aus der Bevölkerung. „Wir rufen interessierte Bürgerinnen und Bürger, die die Ausstellung mit Fotos, persönlichen Erfahrungen, Dokumenten und Erinnerungsstücken bereichern möchten, zur Mitarbeit an dem Projekt auf“, sagte Silke Engel. Außerdem sei die Arbeitsgruppe auf der Suche nach Kooperationspartnern, die sich mit dem Thema „Migration“ im Kreisgebiet auseinander setzten. Interessenten können sich an Silke Engel wenden. Sie ist montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter der Telefonnummer 02293/9101-14 oder per E-Mail silke.engel@obk.de zu erreichen.