Jugendheim Drabenderhöhe: Projekte zur Rauch- und Suchtprävention

Im Jugendheim Drabenderhöhe fand ein Projekt zur Rauchprävention für Mädchen und ein Projekt zur Suchtprävention für Kinder im Grundschulalter statt.

Viel Rauch um Nichts?!

Da es geschlechtsspezifische Motive für Tabakkonsum gibt, fand im Jugendheim Drabenderhöhe ein Projekt zur Rauchprävention für Mädchen statt.

Nachdem die Mädchen in Gruppenarbeit die Gefahren des Rauchens erarbeitet hatten, konnten sie ihre Erkenntnisse beim Wissensspiel, das sich mit den unterschiedlichsten Aspekten des Rauchens beschäftigt, an die Frau bringen.

Die Teilnehmerinnen stellten fest, dass es viel „cooler“ sein kann „Nein“ zum Rauchen zu sagen, als sich dem Gruppenzwang des Rauchens zu unterwerfen. Nach Diskussionen zu den unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten der Mädchen, starteten sie in einen Kreativwettbewerb. Besser als jeder Werbeprofi stellten die Mädchen aus leeren Zigarettenschachteln Skulpturen mit eigenen Geschichten dar, die für das Nichtrauchen warben.

Mein Schatz im Schuhkarton

Die wertvollsten Schätze, die das Leben bietet, kann man nicht unbedingt in den Händen halten.

Diese Erfahrung machten 15 Kinder im Grundschulalter, die am Projekt zur Suchtprävention im Jugendheim Drabenderhöhe teilgenommen hatten.

Nach der Kennenlernphase überlegten die Kinder, was denn überhaupt süchtiges Verhalten ist und wonach man süchtig werden kann. Die Kinder erarbeiteten gemeinsam was ihnen allen helfen kann, um nicht irgendwann nach etwas süchtig zu werden.

Die Jungen und Mädchen stellten fest, dass sie über viele Stärken verfügen und dass es ein wunderschönes Gefühl ist, von seiner Familie und seinen Freunden geliebt oder sehr gemocht zu werden.

Alle Kinder hatten ihre persönlichen „Schätze“ mitgebracht. Neben selbstgefundenen, besonderen Steinen gab es Fotos von nahestehenden Personen. Andere Kinder hatten kleine Briefe angefertigt, was man an sich selber mag, was man gut kann oder warum man liebenswert ist. Jedes teilnehmende Kind gestaltete nun aus einem Schuhkarton und diversen Materialien wie Federn, buntem Papier oder Sternen seine ganz persönliche Schatzkiste. Abschließend stellten die Kinder im Stuhlkreis ihre Werke sowie ihre Schätze der Gesamtgruppe vor.

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