Drabenderhöher Weihnachtsmarkt

Am 29. und 30. November findet wieder rund um die Kirche der Drabenderhöher Weihnachtsmarkt statt.

Am Samstag, 29. November, von 14:00 bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 30. November, von 11:00 bis 20:00 Uhr kann man sich wieder rund um die Drabenderhöher Kirche mit Weihnachtsgeschenken, Glühwein und vielen Leckereien eindecken.

Zukunftspreis Demographie der Volksbank: Preise gingen auch nach Drabenderhöhe

Die Volksbank Oberberg eG hat gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis den Zukunftspreis Demographie vergeben. Gefragt waren Konzeptionen und Projekte von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen zur gemeinsamen Bewältigung der Herausforderungen des Demographischen Wandels.


Ein Preis ging auch an das Altenheim Siebenbürgen-Drabenderhöhe – Fotos: Christian Melzer

Über 70 Projekte wurden von einer Jury bewertet. Die Hauptpreise des mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Wettbewerbs in Höhe von 1.500 Euro und in Form einer Plakette aus Bergischer Grauwacke gingen an die Caritas Betriebsführungsgesellschaft Wipperfürth und Waldbröl, die Städtische Realschule Gummersbach-Hepel, Pflitsch GmbH & Co.KG, Hückeswagen und an die Familienwerkstatt Oberberg aus Wiehl.


Auch Gebäude-Energieberater Michael Hans freute sich über einen Preis

Überhaupt waren die Teilnehmer aus Wiehl sehr erfolgreich. So wurde die Stadt Wiehl für ihre kommunalen Gesamtkonzepte ebenfalls mit einem Hauptpreis bedacht. Über weitere Preise zwischen 250 und 1.250 Euro konnten sich das Altenheim Siebenbürgen gemeinsam mit der Interessengemeinschaft von Vereinen und Einrichtungen in Drabenderhöhe, der Gemeinnützige Verein Oberwiehl und die Firma Hans GmbH Installationen und Heizungsbau freuen.

Alle Teilnehmer am Wettbewerb – hierzu zählen aus Wiehl Jutta Weins, Corporate Art, der Verschönerungsverein Dahl und die Dorfgemeinschaft Verr – erhielten ein Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro aus den Händen von Landrat Hagen Jobi und den beiden Vorständen der Volksbank Oberberg eG, Ingo Stockhausen und Manfred Schneider.

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Der Kunstrasen ist bestellt

Der Vertrag mit dem Kunstrasenunternehmen Tartemann wurde heute vom gesamten Vorstand des BV 09 Drabenderhöhe unterschrieben und auf den Postweg gebracht. Bereits am 15. Dezember sollen die Bagger anrücken, um mit dem Abtragen der Asche zu beginnen. Bis zu den Feierlichkeiten zum 100. Bestehen des Vereins im Mai 2009 soll der Kunstrasen dann feriggestellt sein.

Ein humorvolles Plädoyer für den Erhalt der Mundart: „Bäm Orzt“ von Hans Otto Tittes

Beglückwünschen muss man den Honterus-Chor Drabenderhöhe, der dieses Jahr nicht wieder eines der bekannten siebenbürgisch-sächsischen Mundarttheaterstücke aufführte, sondern sich an ein ganz neues Stück herantraute: Gezeigt wurde am Freitag, 21. November 2008, erstmals ein Theaterstück, das von dem bekannten Drabenderhöher Mundartautoren Hans Otto Tittes stammt.

Die Handlung des Mundartstückes spielt in der heutigen Zeit in Drabenderhöhe, wo sich im Wartezimmer eines Arztes (gespielt von Günther Schuller, Arzthelferin: Rosi Gubesch) einige Siebenbürger Sachsen treffen und sich über ihre Wehwehchen austauschen.


Foto: Christian Melzer

Herr Tellmann (gespielt von Georg Amser) ist auf der Suche nach runden, weißen Tabletten und hat ein Problem mit der „Luft“, Herr Schuleri (gespielt von Reini Wellmann) ist von der Leiter gefallen, Frau Mattes (gespielt von Gerda Gusbeth) will sich die Anti-Baby-Pille gegen Schlafstörungen verschreiben lassen, Kathie (gespielt von Hedda Schoger) hat ein Problem mit dem Steißbein und der Benennung desselben, Frau Gogesch (gespielt von Ilse Bartesch) kämpft mit Bluthochdruck, dem Gewicht und Nordic Walking Stöcken, Heike Heltman (gespielt von Melitta Knecht) ist von einer Zecke gebissen worden und Sarah Zoppelt (gespielt von Brigitte Thomke) hat ein Problem mit dem Herzen, aber vor allem mit den Tücken der deutschen Sprache.

Bevor das Theaterstück startete, führte der Autor Hans Otto Tittes mit drei Gedichten in die Thematik Arzt/Patient-Beziehung ein.

Die Drabenderhöher Siebenbürger Sachsen nehmen sich mit diesem Theaterstück selbst gehörig auf die Schippe und zeigen, dass sie kein Problem damit haben auch mal über sich selbst herzhaft zu lachen.

Innovativ der Bühnenaufbau: Mit einer beweglichen Wand wurde blitzschnell und ohne Umbaupause die Handlung zwischen Wartezimmer und Arztzimmer gewechselt.

Im Theaterstück selbst ließ der Autor die Darsteller auch oft über die Zukunft der Mundart sinnieren, ob es sie wohl bald nicht mehr geben wird? Der Vorsitzende des Honterus-Chores Günther Schuller versprach aber zum Schluss, dass der Honterus-Chor die Tradition der Aufführung von Mundarttheaterstücken noch lange aufrechterhalten wolle.

Viel Applaus erhielten die Darsteller für ihre Darbietung und auch der anwesende Autor Hans Otto Tittes wurde zum Schluss gebührend vom Publikum gefeiert.

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