Jugendheim Drabenderhöhe: Probesitzen auf der neuen Baumelbank

Die Ferienspaßaktionen sind vorbei und das Jugendheim Drabenderhöhe hat wieder geöffnet. Neben einigen neuen Angeboten und Aktionen gibt es auch eine neue Attraktion: Sie ist feuerrot, superbequem und selbst großgewachsene Menschen dürfen sich, auf ihr sitzend, wieder wie ein Kind fühlen! Im Innenhof der Einrichtung steht die neue „Baumelbank“ und wartet darauf, probegesessen zu werden.

Evangelischer Kindergarten Drabenderhöhe: Besuch aus Nicaragua

Heute besuchte das Ehepaar Höhn mit Gästen von der Insel Ometepe den Kindergarten.

Die Kinder sangen einige Lieder und die Gäste revanchierten sich bei den beiden heutigen Geburtstagskindern mit einem spanischen Geburtstagslied. Frau Höhn erzählte den Kindern viel Wissenswertes über das Leben auf der Vulkaninsel Ometepe in Mittelamerika.

Der Kindergarten unterstützt das Ometepeprojekt jedes Jahr mit einer Spende, die beim „Vatertag“ eingesammelt wird. Beim Vatertag (in diesem Jahr am 17. September) kochen Väter und Kinder nach dem Erntedankfest eine Gemüsesuppe aus den Erntegaben.

Jugendheim Drabenderhöhe: Es geht wieder los

Das Jugendheim Drabenderhöhe startet am 31. August 2010 ab 14 Uhr in das zweite Halbjahr. Am ersten Öffnungstag gibt es für alle Besucherinnen und Besucher kleine Leckereien als Überraschung.

Beim ersten Kindertag, der am 02.09. ist, werden gemeinsam Pfannkuchen gebacken (und natürlich auch verspeist). Am 03.09. ist das Jugendheim dann auch erstmals wieder freitags geöffnet.

Im zweiten Halbjahr haben sich Martina Kalkum und Holger Ehrhardt wieder einiges vorgenommen. So beginnt am 09.09. beim Kindertag ein Sportangebot für Kinder. Unter dem Motto „Videospiele sind zwar toll, doch sportlich und fit zu sein ist noch toller“ gibt es jeden Donnerstag ab 16 Uhr einen Mix aus Ausdauertraining, Kraftsport, Spiel und Entspannung. Angeleitet wird das Angebot, das sich an Kinder des Kindertags richtet und kostenlos ist, von einem erfahrenen Sporttrainer. Eine Anmeldung ist erbeten.

Für die etwas Älteren planen Kalkum und Ehrhardt die Reihe „Abenteuer Leben“. Je nach dem Ergebnis einer grade gestarteten Bedarfsabfrage wird es ab dem letzten Quartal des Jahres Angebote für Erwachsene, Senioren und Familien geben. Infos hierzu und Teilnahmebögen für die Abfrage gibt es direkt im Jugendheim. In Kürze (etwa ab dem 20.09.) wird der Bogen auch als Download auf der Homepage des Jugendheims verfügbar sein.

Aber auch für die Altersgruppe dazwischen wird einiges geboten. Infoabende für Jugendliche, Fahrten, ein Seminar für Mütter und Töchter, ein Mädchenseminar auf der Freusburg, ein Jungen-Piraten-Abenteuer und vieles anderes runden das Programm ab.

Interessierte können gerne mal vorbei schauen. Wir sind immer dienstags und mittwochs von 14 bis 21 Uhr, donnerstags von 14 bis 18 Uhr (nur für Kinder) und freitags ab 15 Uhr für Euch da. Weitere Angebote und Öffnungszeiten erfahrt Ihr im Jugendheim.

5. Seifenkistenrennen der Wiehler Jugendeinrichtungen in Drabenderhöhe

Am Freitag, den 24. September, glüht in Drabenderhöhe wieder der Asphalt. Auf einer neuen Rennstrecke an den Tennisplätzen in Drabenderhöhe startet um 16.30 Uhr das 5. Seifenkistenrennen der Wiehler Jugendeinrichtungen. Die etwas anspruchsvollere Strecke wird in diesem Jahr den Fahrerinnen und Fahrern einiges abverlangen, immerhin gehört erstmals eine 90-Grad-Kurve zu den Schwierigkeiten, die die Starter überwinden müssen.

Vor dem Rennen, das in zwei Schwierigkeitsstufen durchgeführt wird, haben alle Teilnehmer/innen die Möglichkeit, die Strecke bei Probeläufen kennen zu lernen. Das Rennen startet um 16.30 Uhr auf einem Feldweg oberhalb der Tennisanlage Drabenderhöhe. Eine Parkmöglichkeit ist auf dem nahegelegenen Parkplatz der Grundschule gegeben. Das Rennen wird wieder in zwei Wertungsläufen ausgetragen, der insgesamt schnellste Fahrer /Fahrerin gewinnt.

Die Siegerehrung findet in diesem Jahr im Anschluss an das Rennen, zu dem Starterinnen und Starter vom KinJu Wiehl dem Checkpont Wiehl, der evangelischen Kirchengemeinde Drabenderhöhe und die Titelverteidiger vom Jugendheim Drabenderhöhe erwartet werden, in den Räumen der Evangelischen Jugend im Gemeindehaus Drabenderhöhe statt. Dort klingt der hoffentlich ereignisreiche Tag dann bei Grillwürstchen aus.

Interessierte Starterinnen und Starter können sich beim Jugendheim Drabenderhöhe (02262-1249) oder per E-Mail (holger@jugendheim-drabenderhoehe.de) melden.

Neues Kursangebot beim Kindertag im Jugendheim Drabenderhöhe

Im Rahmen des Kindertages im Jugendheim Drabenderhöhe, der jeden Donnerstag von 14 bis 18 Uhr stattfindet, bietet das Jugendheim ab dem 9. September einen neuen Kurs an. Er steht unter dem Motto: „Videospiele sind zwar toll, doch sportlich und fit zu sein ist noch toller!“

Der neue Kurs für Jungen und Mädchen zwischen 8 und 12 Jahren ist ein Mix aus Ausdauersport, Muskelkräftigung, Entspannung und natürlich Spiel. Der Fitnessspaß in den Räumen des Jugendheims wird von dem qualifizierten Trainer Felix angeleitet. Er findet jeden Donnerstag um 16 Uhr im Jugendheim Drabenderhöhe statt. Eine Anmeldung ist erwünscht, Kosten entstehen für dieses Angebot nicht.

Selbstverständlich gibt es neben dem Kursangebot die gewohnten zusätzlichen Bastel-, Back– und Spielangebote.

Erfülltes Leben in der Gemeinschaft: Michael Hartig wird 80

Der am 29. August 1930 als Sohn des Landwirten Michael und seiner Frau Maria Hartig in Botsch geborene Michael Hartig wuchs zusammen mit seiner Schwester Maria in seinem Heimatdorf heran und besuchte dort auch die deutsche Volksschule. Am 12. September 1944 floh er im Treck vor der anrückenden Roten Armee mit ca. 30 000 nordsiebenbürgischen Landsleuten bis nach Niederösterreich.

Anfang April 1945 begab sich die Familie Hartig auf eine zweite Flucht bis nach Salzburg. Hier fand sie bis Januar 1957 in Anthering eine Bleibe. 1952 heiratete Michael Hartig die ebenfalls aus Botsch stammende Maria Wagner. Es wurde eine sehr harmonische Ehe, die mit vier Kindern und fünf Enkelkindern gesegnet ist.

Am 3. Januar 1957 übersiedelte die junge Familie über die Auffanglager Schalding bei Passau und Aurich in Ostfriesland nach Deutschland. Am 30. Januar 1957 kam sie endlich in Herten im Ruhrgebiet an. Das war aber nicht ihre letzte Station, denn am 30. Oktober 1965 bezog Familie Hartig nun endgültig das eigene Haus in der neu entstehenden Siedlung in Drabenderhöhe, im Nösnerland Nr. 1.

Beruflich gab es im Leben von Michael Hartig immer wieder gravierende Veränderungen. Nach der Konfirmation zu Pfingsten 1945 in der Christuskirche in Salzburg war er bis Anfang 1948 als Knecht in der Landwirtschaft tätig. Ab Anfang 1948 machte der junge Mann eine Ausbildung als Tischler bei einem Möbelhersteller in Glasenbach bei Salzburg und arbeitete anschließend in einer Möbelfabrik in Salzburg. Hier war er für den Zuschnitt zuständig. Ende 1955 wählte ihn die Belegschaft zum Betriebsobmann. Sein Dienstverhältnis beendete er wegen der Übersiedlung nach Deutschland am 31. Dezember 1956.

Nach der Übersiedlung nahm er am 18. Februar bei einer Fachfirma für Dach- und Fassadenbau und Akustikverkleidung seine Arbeit auf, wo er 1960 Montagemeister wurde. Neben seinem Beruf absolvierte er die Handelsschule und anschließend eine Ingenieursschule. Nach dem Einzug in Drabenderhöhe war er bei mehreren Auslandeinsätzen als Bauleiter beim Bau von Textil-Fabriken in Tansania, Kenia, Madagaskar, Sudan und beim Neubau eines Kraftwerks in Libyen unterwegs.

Vom 1. Januar 1980 an begann eine ruhigere, aber nicht weniger verantwortungsvolle Phase in seinem Berufsleben: Bis zum Eintritt in den Ruhestand am 1. Dezember 1993 leitete Hartig das Altenheim Siebenbürgen in Drabenderhöhe.

Zählt man die ehrenamtlichen Tätigkeiten auf, so ist man sowohl von der Vielfalt der Ämter als auch der Vielzahl der Jahre beeindruckt:

• 31 Jahre Mitglied des Presbyteriums, die letzten fünf Jahre als Finanzkirchmeister
• 23 Jahre Mitglied der Kreissynode
• 1986 bis 2005 Gründungsmitglied und Vorsitzender der Diakonie-Sozialstation Wiehl
• 1982 bis heute Ortsvorsteher der Stadt Wiehl in Drabenderhöhe/Siebenbürger-Siedlung, unter anderem auch verantwortlich für die Teilnahme einiger Nachbarschaften am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“
• 32 Jahre im Vorstand des Adele-Zay-Vereins
• Vier Jahre Vorstandsmitglied der Kreisgruppe Drabenderhöhe
• Vier Jahre Nachbarvaterstellvertreter im Nösnerland
• Von der Gründung der HOG Botsch bis heute Sprecher der HOG, seit 1984 Organisator der Botscher Treffen im Vierjahresturnus.
• 1998 bis 2001 Innen- und Außenrenovierung der Botscher Kirche, am Pfarrhaus wurden Dach und Fassade renoviert, am Turm die Fassade und die Umfassungsmauer, die Finanzierung wurde gesichert und mehrere Fahrten nach Botsch waren zur Kontrolle nötig. Die Kirche wurde von Bischof Christoph Klein eingeweiht.

Auch die nachfolgenden Tätigkeiten könnte man zum ehrenamtlichen Einsatz zählen, aber Michael Hartig nennt sie seine „Hobbys“:

• Ab Herbst 1945 Musikunterricht bei Musiklehrer Dominik in Salzburg
• Ende 1947 Mitglied und Trompeter bei der ersten nach dem Krieg gegründeten Siebenbürger Blaskapelle Saxonia in Salzburg
• 1950 Gründungsmitglied bei der Botscher Blaskapelle in Anthering bei Salzburg, ab 1951 Kapellmeister bis zum Umzug nach Deutschland
• Ab Februar 1957 Mitglied und Kapellmeister bei der Siebenbürger Stammkapelle in Herten-Langenbochum bis zur Vereinigung mit der Siebenbürger Blaskapelle „Frisch Auf“, dann Trompeter bis zum Umzug nach Drabenderhöhe
• 1965 Gründungsmitglied der Siebenbürger Blaskapelle Drabenderhöhe, von 1974 bis 1992 Kapellmeister, ab dann Ehrenkapellmeister und bis heute Flügelhornist
Ausgleich und Ruhe findet der rüstige und geistig noch sehr rüstige Achtzigjährige in der Gartenarbeit, bei Intarsien- und anderen Holzarbeiten und bei regelmäßigen Saunabesuchen mit Gleichgesinnten.

Mit zwei Taschenbüchern, „Asu kuise mir“ (So sprechen wir – Anekdoten mit deutscher Übersetzung) und „Biutscher Weerterbauk“ (Botscher Wörterbuch), hat er dafür gesorgt, dass die Botscher Mundart auch für zukünftige Generationen festgehalten wird und somit auch erhalten bleibt. In Drabenderhöhe hat Hartig von Anfang an beim Aufbau der Siedlung mitgewirkt und das Gemeinschaftsleben mitgeprägt.

Zufrieden und dankbar kann der Jubilar auf sein Leben zurückblicken. Am meisten ist er über seine in Harmonie lebende Großfamilie erfreut. Alle Kinder und Enkel wohnen in Drabenderhöhe. Sie werden mit ihm am 29. August seinen 80. Geburtstag im evangelischen Gemeindehaus feiern. Außerdem wird eine große Gratulantenschar den Jubilar hoch leben lassen und „sein“ Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe wird bestimmt zu einem Geburtstagsständchen erscheinen.

Lieber Misch, die Kreisgruppe Drabenderhöhe mit ihren Vereinen, Nachbarschaften, insbesondere das Nösnerland, der Adele-Zay-Hilfsverein, das Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe und die HOG Botsch gratulieren dir zu diesem Fest und wünschen dir Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen für das neue Lebensjahr. Mögen dir noch viele Jahre im Kreise deiner Lieben beschert sein.

Enni Janesch

Second-Hand-Basar des Evangelischen Kindergartens Drabenderhöhe

Wann: Donnerstag, 30. September 2010, 14:00 bis 16:30 Uhr, für Schwangere ab 13:30 Uhr

Wo: Ev. Gemeindehaus Drabenderhöhe, Drabenderhöher Str. 28

Mit Cafeteria. Verkauft werden Winter- und Übergangskleidung bis Größe 176, Umstandskleidung, gut erhaltene Schuhe, Babyartikel, Kinderwagen, Kindersitze, Fahrräder, Spiele, Bücher usw.

Eine Verkaufsnummer und weitere Informationen erhalten Sie unter Telefon Nr.: 02262-7075423 und 02262-699702 oder E-Mail an: basar.evkigadh@freenet.de

Literaturkreis Drabenderhöhe: Das Karpaten-Projekt

Literaturkreis Drabenderhöhe Am 25. August 2010 findet die nächste Veranstaltung des Literaturkreises Drabenderhöhe statt. Beginn um 16.00 Uhr im ev. Gemeindehaus.

Zur Abwechslung gibt es wieder einmal eine Lesung. Der Schriftsteller Werner Schmitz aus Bochum liest mehrere Kapitel aus seinem Kriminalroman „Das Karpaten-Projekt„.

Vor der Wende durfte in Rumänien nur Ceausescu Bären schießen. Nach der Wende wurde gewildert – und es kamen Trophäenjäger aus dem Westen. Die zahlten Zehntausende für einen großen Bären. Es gibt heute nur noch halb so viele Bären wie vor der Revolution. Nun soll ein Deutscher Abhilfe schaffen. Er treibt sich in den Karpaten herum, um den Trophäenjägern die Tour zu vermasseln. Über den sogenannten Bärenflüsterer soll ein Reporter eine Story schreiben – und gerät zwischen die Fronten.

Zu dieser Veranstaltung laden Erika Seiler und Anne Reindt ganz herzlich ein.