Tanzen quer durchs Jugendheim

Die Jugendeinrichtungen der Stadt Wiehl boten in den Oster- und den Sommerferien neben einem bunten Strauß an Ferienspaßangeboten auch eine verlässliche Ganztagsbetreuung für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren an. Hierbei konnten die Mädchen und Jungen in Bildungs- und Kreativangebote schnuppern und ihre vielleicht noch verborgenen Talente entdecken.

Die zweite Woche der Herbstferien war im Jugendheim Drabenderhöhe einem außergewöhnlichen Tanzprojekt gewidmet. 16 gutgelaunte Kinder starteten nach dem gemeinsamen Frühstück mit dem Tanztraining. Als besonderer Glücksgriff erwies sich die Tanztrainerin Melanie Henning von der Tanzschule Kasel in Engelskirchen. Viele Stunden des Tages wurden Tanzschritte eingeübt, Choreografien einstudiert und natürlich verrückte Tanzspiele ausprobiert. Aus allen im Moment angesagten Tanzthemen, Videoclip/Hip Hop, Partnertanz, Zumba und Jumpstyle wurden schweißtreibend Tänze geprobt, so dass zum Ende der Woche ein bühnenreifes Programm stand. In den Gesprächsrunden wurden Aufgaben verteilt, Lösungen für kleine und größere Probleme gefunden, Geburtstagslieder gesungen, getröstet, gelobt, die Einhaltung der gemeinsam beschlossenen Regeln angemahnt und miteinander gelacht. In den Spielpausen gestalteten die Kinder noch fröhliche Plakate für den geplanten Auftritt am Ende der Woche. Ganz spontan, nachdem das Musikvideo „Wiehl oh Wiehl“ bei Recherchen im Internet entdeckt wurde, entwickelten sie hierzu einen Überraschungstanz, der den geladenen Eltern, Verwandten und Freunden am Abschlusstag präsentiert werden sollte.

Alles Gelernte durfte dann am letzten gemeinsamen Nachmittag auf der Bühne im Kulturhaus Drabenderhöhe den vielen begeisterten Gästen vorgestellt werden. Als Überraschungsgast erschien die Sängerin Leonie des Rap-Songs „Wiehl oh Wiehl“, eine ehemalige Praktikantin des Jugendheims auf der Bühne. Alle blicken auf eine sehr erfolgreiche und erlebnisreiche Woche zurück. Es zeigte sich wieder, dass die unterschiedlichsten Menschen, mit und ohne Behinderungen, miteinander lernen und Spaß heben können. Die Begabungen und Talente jedes Einzelnen sind wichtig und wertvoll. Martina Kalkum und Holger Ehrhardt vom Jugendheim Drabenderhöhe danken auch den Praktikanten und den Bundesfreiwilligenbediensteten für die tolle Unterstützung.

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