Vom Teufelsfluch und Hexentanz

Einen wirklich ganz besonderen Tag genossen neun Besucherinnen aus dem städtischen Jugendheim Drabenderhöhe. Auch drei Mütter der jungen Damen durften sich glücklich schätzen, da sie diesen Tag miterleben durften. Am Samstag, den 16. Juni, ging es mit der Bahn ab Overath nach Köln.

Schon die Fahrt und der Spaziergang zu dem Treffpunkt erwiesen sich als sehr kurzweilig. Während der zweistündigen Führung zum Thema „Teufelsfluch und Hexentanz“ ging es um Aberglaube, Hexerei und Zauberei im alten Köln. Die Teilnehmerinnen erfuhren, was eine Narbe zum Teufelsmal machte und warum Frauen, der Hexerei verdächtig, gewogen oder ins Wasser geworfen wurden.

Anschließend ging es zu Orten, an denen man einst die der Hexerei beschuldigten Frauen verhörte, peinlich befragte und meistens verurteilte. Nach dieser sehr interessanten und aufregenden Tour genoss die Gruppe einen Besuch in einer Eisdiele.

Natürlich durfte auch eine Besichtigung des Weltkulturerbes Kölner Dom und ein Stadtbummel nicht fehlen. Nach einem erlebnisreichen Tag ging es zurück ins Oberbergische.

Jugendheimleiterin Martina Kalkum hatte für die Führung das Thema „Hexen“ in Abstimmung mit den Mädchen und Frauen ausgewählt, da es sich sehr gut in den Zusammenhang der Mädchenseminararbeit mit dem Schwerpunkt „Ab heute bin ich mutig“ einfügt.

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