Fünf Jahre Karate in Drabenderhöhe

Am 13. Januar 1999 startete der Karate Dojo Dokan e.V. mit zunächst fünf Interessierten seinen Trainingsbetrieb. In den letzten fünf Jahren haben rund hundert Kinder und Jugendliche im Dojo Dokan trainiert und Karate erlernt.

Im Dojo Dokan wird die Stilrichtung Koshinkan (Ko bedeutet „das Alte“ und Shin „das Neue“) unterrichtet, die es sich zum Ziel gesetzt hat ein zeitgemäßes und anwendbares Karate zu entwickeln. Es besteht aus Techniken des „klassischen“ Karate unter Rückbesinnung auf traditionelle Techniken unter Einbindung von Selbstverteidigungstechniken und von moderneren Trainingsmethoden. Koshinkan ist anerkannte Stilrichtung im Deutschen Karate Verband.

Im Dojo Dokan steht nicht die Leistungs-/ Wettbewerbsorientierung oder die Konzentration auf althergebrachte Traditionen im Vordergrund, sondern in erster Linie die Freude an dieser Kampfkunst, an der Körperbeherrschung und am Erlernen von komplexen Bewegungsabläufen. Gerade Körperbeherrschung, Beweglichkeit, Motorik und Koordination von unterschiedlichen Bewegungen, sind Fertigkeiten die in der heutigen „PC Generation“ viel zu kurz kommen und die beim Karateunterricht intensiv und vor allem gleichmäßig trainiert werden, da sie Grundlage dieser Kampfkunst sind.

Im heutigen weit verbreiteten Sport-Karate führt vielfach der Leistungsanspruch an die Schüler ein guter Wettkämpfer zu werden dazu, dass weniger talentierte Schüler weniger gefördert werden und häufig auch ganz mit dem Karate-Training aufhören. Im Dojo Dokan soll jedem Schüler durch das Vermitteln der für das Karate erforderlichen Fertigkeiten und Fähigkeiten etwas für sein Leben auch außerhalb des Dojos mit auf dem Weg gegeben werden. So bewirkt der bewusste Umgang mit seinem Körper ein sichereres Auftreten und gibt somit mehr Selbstvertrauen.

Trainiert wird in der Gymnastikhalle der Grundschule Drabenderhöhe und zwar montags von 17:00-18:30 Uhr und donnerstags 17:30-19:00 Uhr. Für detailliertere Informationen über Koshinkan-Karate oder das Dojo steht die Geschäftsstelle unter Tel.: 02296/990015 zur Verfügung.

Bundespräsident Johannes Rau besucht Drabenderhöhe

Am 1. April wird Bundespräsident Johannes Rau voraussichtlich dem Oberbergischen Kreis einen offiziellen Besuch abstatten. Auf dem Programm steht auch ein Besuch der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung in Drabenderhöhe. In den vergangenen Jahren ist Drabenderhöhe schon öfter von Bundespräsidenten besucht worden, unter anderem von Karl Carstens, Richard von Weizsäcker und Roman Herzog. Für Johannes Rau, der bereits als NRW-Ministerpräsident Drabenderhöhe besucht hatte, gehört der Besuch in Drabenderhöhe zu den letzten offiziellen Besuchsterminen – seine Amtszeit endet im Mai 2004.

Kreisveterinär Hans Georg Franchy deckt Schlachtskandal auf

Beim Abgleich einer bundesweiten Datenbank ist ein Schlachtskandal in Oberberg aufgedeckt worden: Rund 50 Tiere sind getötet worden ohne dass sie zuvor auf BSE getestet wurden. Der zuständige Tierarzt ist bis zur vollständigen Klärung der Sachlage vom Dienst suspendiert worden. Kreisveterinär Hans Georg Franchy teilte Radio Berg mit, dass das nicht auf BSE getestete Rindfleisch aus dem Oberbergischen zum größten Teil in Oberberg geblieben ist. Teilweise haben es die Bauern selbst verzehrt, teilweise ist es in Metzgereien gelandet. Man muss davon auszugehen, dass von dem Fleisch nichts mehr auf dem Markt ist und es bereits komplett verzehrt wurde. Der Kreisveterinär selbst hatte mit seinen Mitarbeitern die Listen überprüft und die Unstimmigkeiten dem Düsseldorfer Umweltministerium gemeldet.

Neue Zeitschrift: „Rhein und Berg“

Ab April erscheint eine neue Touristikzeitschrift mit dem Titel „Rhein und Berg“. Themen sind unter anderem Kunst und Kultur in der Region, neue Wanderrouten und die bergische Küche. Zudem soll es auch ein Verzeichnis von Museen und Restaurants geben.

Evangelische Jugend sammelt Tannenbäume ein

Am 10. Januar sammelt die evangelische Jugend wieder die Tannenbäume in Drabenderhöhe ein. Die Arbeit wird ehrenamtlich geleistet, trotzdem wird um eine Spende von mindestens 1,50 Euro pro Baum gebeten. Die Spende ist für das Patenkind in Haiti und die eigene Jugendarbeit bestimmt.