Drabenderhöhe
Archiv 2017/4
Berichte und Termine bitte an info@drabenderhoehe.de schicken.


23.12.2017 - Aktuelles
Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Das Drabenderhoehe.de-Team wünscht allen Drabenderhöhern ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr.

Weihnachtsbaum am Turm der Erinnerung
Schneebedeckter Weihnachtsbaum am Turm der Erinnerung in Drabenderhöhe. Foto: Elke Melzer

22.12.2017 - Veranstaltungen/Termine
Ev. Kirche Drabenderhöhe: Weihnachtsgottesdienste


20.12.2017 - Aktuelles
Feuerwehr erhält neues Einsatzfahrzeug

Im November konnte die Einheit Drabenderhöhe, der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wiehl, ein neues Einsatzfahrzeug in Empfang nehmen. Das neue Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF-W) löst das in die Jahre gekommene Löschgruppenfahrzeug (LF 8) nach 27 Jahren Einsatzdienst ab.



Das kompakte und leistungsstarke Löschfahrzeug, in dem sechs Feuerwehrleute Platz finden, wurde durch die Firma Walser in Österreich auf einem Iveco Daily 4x4-7,2 t Fahrgestell aufgebaut. Zur Ausstattung des allradbetriebenen Fahrzeugs gehören unter anderem ein 750 Liter fassender Wassertank mit Vorrichtung zur schnellen Wasserentnahme, einen pneumatisch ausfahrbarer Lichtmast, ein entnehmbares Stromaggregat, eine tragbare Leiter sowie kleinere Gerätschaften zur einfachen technischen Hilfeleistung.



Das Fahrzeug verfügt neben der Normbeladung zur alltäglichen Brandbekämpfung und der kleineren technischen Hilfeleistung eine umfangreiche Sonderbeladung zur Waldbrandbekämpfung und ist dank der kompakten Bauweise und des Allrad-Antrieb besonders für enge und verwinkelte Straßen sowie für schlecht zugängliche Waldwege geeignet.



Die Einheit Drabenderhöhe ist eine von sieben Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Wiehl. Die Einheit hat einen Fuhrpark von drei Einsatzfahrzeugen, 40 Mitglieder im aktiven Einsatzdienst, sowie 5 Mitglieder im Alter zwischen 10 und 16 Jahren in der Jugendfeuerwehr.



Weitere Informationen zur aktiven Einsatzabteilung, der Jugendfeuerwehr oder dem Förderverein der Einheit Drabenderhöhe finden Sie hier.

20.12.2017 - Veranstaltungen/Termine
Ev. Jugend Drabenderhöhe: Jugendgottesdienst an Heilig Abend

Auch in diesem Jahr wird die traditionelle Christmette im Rahmen eines jungen Gottesdienstes am heiligen Abend in der Ev. Kirche Drabenderhöhe stattfinden. Die Ev. Jugend Drabenderhöhe freut sich jetzt schon auf viele Besucher, die ganz herzlich willkommen sind und sich auf einen besonderen Gottesdienst voller Überraschungen, alten und neuen Hoffnungen und dem ein oder anderen kleinen Wunder freuen dürfen.


19.12.2017 - Veranstaltungen/Termine
FeG Drabenderhöhe: Heilig-Abend-Familiengottesdienst


18.12.2017 - Sport
Veränderungen im Bereich „männliches Wettkampfturnen“ beim BV 09 Drabenderhöhe

Im Jahr 2000 hat der damalige Abteilungsleiter, Jürgen Brandsch-Böhm, die Turnabteilung des BV 09 Drabenderhöhe umorganisiert. Die vielen gewachsenen Gruppen wurden in Bereiche zusammengefasst. Für jeden Bereich wurde ein Trainer als Hauptverantwortlicher gewählt. Damit wurde der Vorstand entlastet und gleichzeitig die Vorortarbeit gestärkt. Es entstanden 5 Bereiche:
1. Kleinkinderturnen (Eltern/Kind und Kinder-Gruppen (bis Schulkinder))
2. Allgemeines Schulkinderturnen
3. Turngruppen für Erwachsene
4. Wettkampfturnbereich weiblich
5. Wettkampfturnbereich männlich

Im Laufe der Jahre hat sich die Situation teilweise erheblich verändert. Das Abteilungswachstum (von 1997 bis 2002 wurden die Mitgliederzahlen verdoppelt) kam zum Erliegen und die Abteilung verlor bis 2016 fast die Hälfte ihrer Mitglieder. Die Bandbreite des Angebotes (von der Wiege bis zur Bahre) ist bis heute erhalten geblieben. Allerdings mussten zwischenzeitlich das Trampolin-, das Rhönrad-Turnen und die Frauengruppen aufgegeben werden.


Aktuelle Wettkampfturngruppe der Jungen. Vorne, von links: Raffael Meltzer, Mik Johanns, Michael Wagner, Joel Wien und Johnathan Romero. Hinten: Rolf Königes (Kampfrichter), Daniel und Dennis Moser, Eric Libotte, Wladinir Schreffer, Philipp Ott und Jürgen Brandsch-Böhm (Trainer und Kampfrichter)

Vor dem Jahr 2000 gab es die Mädchen- und die Jungenturnriegen. Der damalige Trainer Viktor Gündisch suchte sich vor jedem Wettkampf die Kinder heraus, die eine gewisse Wettkampfreife hatten. Oft ärgerte er sich darüber, dass gute Turner/-innen nicht zum Wettkampf antraten. Mit dem Aufbau der Wettkampfgruppen entfiel dieses Problem. Das Mitmachen bei Wettkämpfen ist eine Voraussetzung für das Training in den Wettkampfgruppen. So konnten die Trainer sich auf das Wettkampf-Training konzentrieren. Es zeigte sich sehr schnell, dass die Jungen und Mädchen bessere Leistungen bei den Wettkämpfen zeigten.

Christian Maimer, einer der besten Turner des BV 09 Drabenderhöhe, bildete sich zum Trainer weiter und wurde der Haupttrainer für die größeren Jungen (2004 bis 2008). Er legte den Grundstein für das hervorragende Abschneiden der Wettkampfjungen in den nächsten Jahren.

Der Turnverband-Aggertal-Oberberg und der RTB (Rheinische Turnnerbund) bieten Wettkämpfe für Jungen an:
- Einzelwettkampf als Qualifikationswettkampf auf Landesebene mit Auswertung für den Heinz-Kamp-Pokal
- Mannschaftswettkampf: Hermann-Linden-Pokal (2 unterschiedliche Altersklassen)
- Kürwettkampf (Jürgen-Brandsch-Böhm-Pokal) aber nur in den Jahren 2009 bis 2013
- Der RTB bietet jährlich noch je ein Landesfinale für Einzelwertung und Mannschaftwertung an

In den besten Tagen der Turnabteilung konnte der BV 09 Drabenderhöhe beim Heinz-Kamp-Pokal von 8 ausgeschriebenen Altersklassen in 7 Altersklassen Turner melden und holten 6 Pokale (der Turner ohne Pokal belegte (nur) den 2. Platz). Beim Hermann-Linden-Pokal holten die Drabenderhöher Turner regelmäßig einen von beiden Pokalen. Entweder in der jüngeren oder in der älteren Klasse. Im Jahr 2016 gelang ein sehr seltener Erfolg: Es konnten beide Pokale nach Drabenderhöhe geholt werden. Der Kürwettkampf kam nie so richtig in Schwung und wurde seit 2013 nicht mehr ausgetragen.

Die neue Strategie beim Turnangebot für Jungen

Das Vereinsangebot muss sich neuen Gegebenheiten anpassen. Diese Erkenntnis hat Jürgen Brandsch-Böhm veranlasst, über ein neues Trainingskonzept für seine Wettkampfjungen nachzudenken.

Worauf muss der Verein neue Antworten geben?
- Es gehen immer jüngere Kinder in den Kindergarten. Manche haben aber noch nicht die Reife, um den Anforderungen im Turnbereich gerecht zu werden.
- Die Zeit, die die Kinder in der Schule verbringen, wurde immer länger.
- Der Bewegungsmangel vieler Kinder macht sich im turnerischen Bereich bemerkbar.
- Gravierende Veränderungen im Elternhaus (wie Berufstätigkeit beider Eltern, Scheidungsquote sowie veränderte Erziehungsschwerpunkte).

Die Turnabteilung im BV 09 hat seit 1992 immer darauf geachtet, dass es ein Turnangebot für alle gab. Die erste Einstiegsmöglichkeit besteht darin, beim Eltern/Kind–Turnen mitzumachen, dann in die Kindergruppen zu wechseln. Mit etwa 5 Jahren können die Jungen über den Schnupperkurs in die Wettkampfvorbereitungsgruppe wechseln, oder als Erstklässler in die Freizeitturngruppe für Schulkinder gehen.

Bei den neuen Gerätturn-Gruppen wird die Trainingsdisziplin erheblich gelockert. Anwesenheitspflicht beim Training wird gestrichen. Beteiligung am Wettkampf ist nicht mehr Pflicht. Im Prinzip ist das Training auf 1,5 Stunden in der Woche beschränkt. Kinder die sich zum Ziel gesetzt haben an Wettkämpfen teilzunehme, dürfen auch zweimal 1,5 Stunden in der Woche trainieren. Vor den Wettkämpfen wird festgelegt, wer zum Wettkampf zugelassen wird. Eltern hatten Bedenken geäußert, dass, wenn die Beteiligung an Wettkämpfen entfällt, die Kinder dann an Turnqualität weniger geboten bekommen bzw. die Kinder geringeren Ansporn zur Leistungserbringung haben. Das Angebot wird nicht heruntergefahren werden, nur die Anforderung „gut zu sein“ ist nicht mehr ein „Muss“. Ob der Antrieb „gut zu sein“ geringer sein wird? Das liegt nun an den Kindern und der Motivation des Elternhauses.

Die neue Trainingsgestaltung sieht vor, dass am Mittwoch an den Wettkampf-Geräten trainiert wird. Der Trainingsschwerpunkt kann mit „wettkampfgeeignetes Training“ beschrieben werden. Am Freitag wird mit zwei Gruppen gearbeitet. Die erste Gruppe wird, ähnlich wie am Mittwoch, trainiert und in der zweiten Gruppe ist „wettkampfgeeignetes“ und „freies Training“ möglich. Hierbei ist der Spaß am turnerischen Können die Antriebskraft der Größeren. Beim wettkampfgeeigneten Training werden alle Wettkampf-Geräte zum Einsatz kommen. Damit soll die „Wettkampfkompetenz“ erhalten bleiben und verbessert werden. Unter „freiem Training“ ist der Einsatz von „Spaßgeräten“ (beispielsweise Mini- und Großtrampolin) zu verstehen. Es wird auch versucht verwandte Bewegungsangebote mit anzubieten (beispielsweise Parcouring - mehr über den Sport im Internet unter www.parcouring.com und www.freerunning.net).

Die Turnabteilung hofft, mit diesen Änderungen den jetzigen Turnern entgegen zu kommen, die Wettkampfstärke nicht zu sehr zu schwächen und andere Jungen anzusprechen, die bisher nicht den Weg in die Turnhalle gefunden haben.

Jürgen Brandsch-Böhm

13.12.2017 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Geburtstagsgeschenk

Hans Otto Tittes An Geburtstagen wird die Jubilarin/der Jubilar meistens auch beschenkt. Hier ist nun die Rede von einem ganz "außergewöhnlichen" Geschenk. Ob so ein Geschenk wohl auch zum bevorstehenden Weihnachtfest passen würde, meint augenzwinkernd Hans Otto Tittes.

Geburtstagsgeschenk
von Hans Otto Tittes

Ein Mann zählt ganz begeistert auf,
was seiner Frau gekauft er hätte
so zum Geburtstag nebenbei:
Es ist ein Mantel und 'ne Kette.

Der Kumpel, dem er das erzählt,
fragt ihn, wie schaffe er das bloß;
denn ihm gelänge dieses nur,
falls er mal zieh' das große Los.

Es stellte sich doch bald heraus,
dass das Geschenk nach mehr nur klang,
weil Mantel wie auch Kette war'n
fürs Fahrrad - und nicht als Behang!

09.12.2017 - Veranstaltungen/Termine
Brauchtumsveranstaltung „Puer natus“ am Turm der Erinnerung

Der Adele-Zay-Hilfsverein, das „Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe – Altenheim und Pflegeheim“, die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und die Heimatortsgemeinschaft Scharosch laden ein zur traditionellen Brauchtumsveranstaltung „Puer natus – Ein Kind ist uns geboren“ am Freitag, dem 15. Dezember 2017, um 17.00 Uhr, im Robert-Gassner-Hof am Turm der Erinnerung. Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung in der Kapelle statt.

Das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe unter der Leitung von Michael Schumachers, die Drabenderhöher Spatzen und der Honterus-Chor unter der Leitung von Regine Melzer werden den weihnachtlichen Brauch musikalisch gestalten. Im Anschluss an die Veranstaltung werden Glühwein, Hanklich und Schmalzbrote angeboten.

05.12.2017 - Veranstaltungsbericht
Weihnachtsmarkt rund um den Turm der Erinnerung

"Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es vieles zu entdecken, auf dem Weihnachtsmarkt duftet es an allen Ecken. Auf dem Weihnachtsmarkt da ist es schön…!" Mit hellen Stimmen und in freudiger Erwartung, denn gleich soll der Nikolaus kommen, eröffnet der Kinderchor "Drabenderhöher Spatzen" unter Leitung von Regine Melzer das bunte Treiben im Robert-Gassner-Hof.


Foto: Christian Melzer

Mit Nikolausmützen auf dem Kopf stehen die Kleinen vor dem festlich geschmückten Weihnachtsbaum und hoch oben am Turm der Erinnerung brennen an allen vier Ecken rote Kerzen. Und als dann endlich der Nikolaus kommt und die Frage aller Fragen stellt: "Seid ihr auch alle brav gewesen?", nicken einige der Pänz eifrig während andere ganz nervös an ihren Fingern kneten. Aber: der gute Nikolaus verteilt an alle Kinder ein Päckchen mit Süßigkeiten, auch an diejenigen, die nicht mitgesungen haben.

"Alle Jahre wieder.. ." so beginnt eines der bekanntesten Weihnachtslieder, dessen Text Wilhelm Hey 1837 verfasste, und mit diesen Worten begrüßte Ulrike Horwath, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins, die vielen Besucher zum Auftakt des Weihnachtsmarktes, der seit vier Jahren auf dem Gelände des Altenheims Siebenbürgen-Drabenderhöhe in Zusammenarbeit mit der Kreisgruppe stattfindet. In und um das Altenheim herum sorgten Aussteller für weihnachtliche Atmosphäre. Der Duft von Glühwein, Baumstrietzel, gegrillter Wurst und Mici erfüllte die Luft. Ein Erlebnis ist der Weihnachtsmarkt auch für die Bewohner des Altenheims, die gleich mitten drin sind und das Geschehen sichtlich genießen. "Das ist wunderschön" sagt eine alte Dame und betrachtet mit leuchtenden Augen und einem Lächeln im Gesicht die Umgebung.

Leise fallen Schneeflocken vom Himmel als am Sonntag nach dem Kirchgang das Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe einige Weihnachtslieder erklingen lässt. Bedeckt mit einer weißen Puderschicht verwandeln sich Buden und Park in eine zauberhafte Winterlandschaft. Was gibt es Schöneres zum ersten Advent?

Ursula Schenker

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29.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Honterus-Chor: Vorweihnachtliche Musik


29.11.2017 - Aktuelles
Einbruch in Altenheim und Grundschule: Bargeld und Laptops erbeutet

In das Büro eines Alten- und Pflegeheims am Siebenbürger Platz und in die Grundschule an der Straße "In der Landwehr" haben Unbekannte in der Nacht zu Dienstag (27./28. November) eingebrochen.

Am ersten Tatort hebelten die Einbrecher ein Fenster auf und entwendeten ein Laptop. In die Schule stiegen die Täter vermutlich durch ein auf Kipp stehendes Fenster ein. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten fielen ihnen zwei Laptops und Bargeld in die Hände.

Hinweise zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen bitte an die Kriminalpolizei in Gummersbach unter der Rufnummer 02261 81990.

28.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Ev. Kindergarten Drabenderhöhe: Fit wie ein Turnschuh

Gemeinsam mit dem Sportverein BV 09 Drabenderhöhe hat der Evangelische Kindergarten Drabenderhöhe/Familienzentrum im Oktober 2017 die Aktion „Fit wie ein Turnschuh“ geplant und durchgeführt.



Kinderwelten als Bewegungswelten zu fördern und zu sichern ist eine wesentliche Aufgabe des Sportvereins und der Kindertageseinrichtung. Mit großer Begeisterung und allen Sinnen erkundeten die Kinder die aufgebauten Bewegungsmöglichkeiten in der Sporthalle der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe.



An zwei Tagen übten die Vorschulkinder ihr Können und erprobten und verbesserten dabei ihre Fähigkeiten. Beim dritten Treffen gab es dann die „Prüfung“. Belohnt wurden die Kinder mit großem Lob, einer Urkunde und einem Button.




27.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Ev. Kindergarten Drabenderhöhe: Besuch in der Kläranlage Weiershagen

Was passiert eigentlich in einem Klärwerk? Durch die interessanten Erzählungen eines Kindergartenkindes über die Besichtigung eines Klärwerkes wurden Kinder und Kolleginnen des Ev. Kindergartens Drabenderhöhe neugierig und entschlossen sich das Angebot der Mitarbeiter der Kläranlage Weiershagen anzunehmen und diese mit den Vorschulkindern zu besichtigen.



So machten sich am 21. November 2017 rund 25 Kinder und acht Erwachsene auf den Weg nach Weiershagen. Mit acht Autos setzte sich der Konvoi in Bewegung. Was passiert eigentlich mit dem Schmutzwasser? Wie wird es wieder sauber gemacht? Und was genau geschieht in einem Klärwerk? Viele Fragen, die jetzt eine Antwort finden konnten.



Nach der Begrüßung durch Joachim Zangerl folgten die Kinder ihm und seiner Kollegin durch die einzelnen Stationen. Die Kinder und die Erwachsenen erfuhren hier wo das Schmutzwasser ankommt und welche Phasen der Reinigung es durchlaufen muss. Bei der mechanischen Reinigung werden zuerst die groben Schmutzteile durch Maschinen aus dem Wasser gezogen. Bei der biologischen Reinigung folgt dann der restliche Schmutz, der von Bakterien aufgefressen wird.



Diese Vorgänge spielen sich in verschiedenen Becken ab, sodass die Kinder von Station zu Station beobachten konnten, wie das Wasser immer sauberer wurde. Dabei ließen sie es sich nicht nehmen reichlich Fragen zu stellen. Besonders interessant für alle war zu erfahren, dass das was am Morgen in der Toilette landet nach ca. zwei Stunden schon in Weiershagen angekommen ist.



Nach rund einer Stunde kamen alle wieder im Kindergarten an. Fröhlich, begeistert und sprudelnd mit neuen Erkenntnissen und viel neuem Wissen. Es war für Kinder und Erwachsene eine runde Sache und regt zum Nachahmen an. Übrigens war der Evangelische Kindergarten Drabenderhöhe/Familienzentrum der erste Kindergarten, der zu einer Besichtigung im Klärwerk Weiershagen war.

26.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Akkordeon-Orchester präsentierte sich sehr vielseitig

Das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe/Bergisch Land sowie das Nachwuchsorchester präsentierten sich am Sonntag, 12. November 2017 im ausverkauften Saal des Kulturhauses Drabenderhöhe wieder einmal von ihrer besten Seite. Zur Eröffnung spielten die Musiker des Nachwuchsorchesters unter dem Dirigat von Silvia Steinmetzler "Eine Insel mit zwei Bergen", die Titelmelodie von dem berühmten Puppenspiel Jim Knopf, und die bekannte Melodie "Go West" von Jacques Morali, bevor sie ihren Auftritt mit dem Titel "Voll Cool" beendeten.

Mit ebenfalls abwechslungsreichem Programm setzten die Musiker des Hauptorchesters das Konzert fort, indem sie zusammen mit der Dirigentin Rosi Schneider das Publikum mit "Silva Nigra" in den Schwarzwald entführten und anschließend die Zuhörer mit modernen Rhythmen von "Flashdance" und "Axel F" beeindruckten. Zum Abschluss der ersten Hälfte gaben alle Spieler beider Orchester zusammen ein Medley von bekannten Nena-Hits zu Gehör.

Die zweiten Hälfte begann unter dem Dirigat von Axel Hackbarth mit "Midgard", dem 2. Satz aus der Suite "Nordland" etwas ruhiger, wurde aber mit einem Tango und der Titelmelodie aus "Mission Impissible" schnell flotter. Für gute Stimmung sorgte ebenfalls das Medley "3x Trini Lopez" bevor die Musiker sich mit dem "Concerto d'Amor" von Jacob de Haan verabschieden wollten. Nach langem Applaus ließen die Akkordeonisten ihrem Publikum "Berliner Luft" um die Ohren wehen. Da die Zuhörer immer noch mehr hören wollten klang der Abend mit "Sway" als zweiter Zugabe für begeisterte Besucher und zufriedene Orchestermitglieder stimmungsvoll aus.

24.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Am Katharinenball in Drabenderhöhe wurde "Bäm Orzt" sächsisch gesprochen

"Grüß euch Gott, alle miteinander" sang der Chor unter der Leitung von Regine Melzer im Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen zur Eröffnung seines traditionellen Kathrinenballes.


Foto: Christian Melzer

Die Vorsitzende des Chores, Anneliese Hüll, konnte sowohl bei der ersten Vorstellung des Theaters als auch am Samstag, am Katharinen-Tag, zahlreiche Besucher begrüßen, darunter den Ehrenvorsitzenden der Landesgruppe NRW und die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, Harald und Enni Janesch, die beide seit 46 Jahren im Honterus-Chor aktiv mitwirken, sowie den Ehrenvorsitzenden der Kreisgruppe, Herwig Bosch.

Die Vorsitzende würdigte die zahlreichen Auftritte des Chores im Laufe des Jahres. Höhepunkte waren der mehrfache Einsatz am Heimattag zu Pfingsten in Dinkelsbühl und die musikalische Gestaltung des Festaktes im Landtag in Düsseldorf zum 60-jährigen Jubiläum der Übernahme der Patenschaft für die Siebenbürger Sachsen durch das Land NRW. Ganz besonders hob sie die Katharinen hervor, die am 25. November Namenstag feierten. Ihnen galt auch das nächste gesungene Lied in sächsischer Mundart " Äm Guerten soaß en inich Puer, daot äs der Misch mät sener Trenj." Mit Applaus nach "Heute ist unser Herz voll Musik" und "Die Farbe des Herbstes" verabschiedete sich der Chor von der Bühne. Die Leiterin der choreigenen Theatergruppe, Gerda Gusbeth, übernahm die Moderation und stellte zuerst den Autor und das Theaterstück vor: "Das Theaterstück in sächsischer Mundart ist das Stück eines Autors, den wir alle kennen und der auch heute, genauso wie die vielen Jahre davor, unter uns weilt. Es ist Hans Otto Tittes, der 1937 in Heldsdorf im Burzenland geboren wurde. 1973 siedelt er in die Bundesrepublik aus und bezieht 1974 mit seiner Familie das Haus in der Bistritzer Gasse. Den Beruf des Fernsehtechnikers kann Hans Otto nicht mehr ausüben, so schult er zum Krankenpfleger (heute Gesundheitspfleger) um und arbeitet bis zu seiner Pensionierung im Gummersbacher Krankenhaus.

Dem täglichen Umgang mit Ärzten verdankt er profundes medizinisches Wissen, der Umgang mit Menschen schärfen seinen Blick für missliche Zustände unserer Zeit und menschliche Unzulänglichkeiten. Diese Erfahrungen verfasst er in Reimen und veröffentlicht sie 2002 im Selbstverlag, seinen ersten Gedichtband " Alltägliches in Reimen" in deutscher Sprache. Nun versucht er es auch in sächsischer Mundart, im Heldsdörfer und sogar im Schäßburger Dialekt und es gelingt. 2005 veröffentlicht er den Band "Wot än der Ih passiern kon" (Was in der Ehe passieren kann) und weil er auch hier den Nagel auf den Kopf trifft, übersetzt er diesen Band 2007 in die deutsche Sprache. Im gleichen Jahr folgt das Büchlein "Allerloa - Quer durch det Liewen" (Allerlei -quer durch das Leben) gleich in beiden Sprachen. 2009 erscheint der vorerst letzte Gedichtband "Zem Lochen uch Nodinken" (Zum Lachen und Nachdenken) auf sächsisch und Deutsch. Er schreibt mit spitzer Feder, humorvoll, lustig, zuweilen auch makaber. Er hält uns aber auch den Spiegel vor, regt uns zum Nachdenken an.2007 schreibt Hans Otto das Theaterstück "Bäm Orzt" und verarbeitet darin auf witzige Weise medizinisches, menschliches und weltliches. Hans Ottos 80-ter Geburtstag im September dieses Jahres, war uns Anlass genug, sein Stück nochmals aufzuführen."

Darauf brachte Hans Otto Tittes die Gäste mit drei eigenen Gedichten zum Lachen. Nun folgte das Theaterstück "Bäm Orzt", ein sächsisches Theater, das nicht mehr in Siebenbürgen spielt, sondern hier in Deutschland. Das mit einer Drehbühne ausgestattete moderne Bühnenbild von Helmut Scharpel gab der Aufführung durch die schnellen Wechsel viel Schwung.

Viel Freude hatten die Zuschauer an den Patienten des sächsischen Arztes Dr. Lutsch, (Helmut Scharpel). Er versteht ihre Wehwehchen, kennt ihre Eigenarten und weiß wenn sie von "Furzknochen" sprechen, auf den sie gefallen sind, "Steißbein" heißt.

Sie kommen gerne ins Warte(z)immer um zu tratschen, Neues zu erfahren und Lebensweisheiten auszutauschen. Vom Arzt erhalten sie die richtige Medizin und gute Ratschläge für die Familien. Als Patienten spielten: Frau Mattes (Katharina Adam), Frau Kartmann (Hedda Schoger), Frau Heltmann (Elke Scharpel), Frau Gogesch (Ilse Bartesch), Frau Zoppelt (Roswitha Wölfel), Herr Tellmann (Reini Wellmann), Herr Schulleri (Werner Scharpel)und Arzthelferin (Rose Gubesch) mit landlerischen Dialekt.

In seinem Schlusswort appellierte der "Arzt" an das Publikum die sächsische Mundart zu pflegen und an die Kinder und Enkel weiterzugeben, denn der sächsische Dialekt habe sich schon verändert und werde zunehmend verdrängt. Die amüsierten Zuschauer dankten den Schauspielern und der Souffleuse, Gerda Gusbeth, die aus dem "Untergrund" hervorgeholt wurde, mit kräftigem Applaus.

Beim anschließenden Ball mit der Band Rocky5 war die Tanzfläche fast zu klein. Viel Jugend und junggebliebene Tänzer tummelten sich bis zu den frühen Morgenstunden im Kulturhaus.

Zum guten Gelingen des Katharinenballes, den der Honterus-Chor nun seit 45 Jahren in Drabenderhöhe veranstaltet, gehören auch die siebenbürgischen Spezialitäten, die das Küchenteam des Chores aus der Küche serviert, die flotte Bedienung an der Theke mit Getränken, die Mannschaft an der Eintrittskasse im kalten Eingang und der Einsatz der Chormitglieder und ihrer Helfer auf ihrem jeweiligen Arbeitsplatz.

Zufriedene Gesichter beim Honterus-Chor, denn die Chorgemeinschaft hatte es wieder geschafft siebenbürgisch-sächsisches Brauchtum einem breiten, dankbaren Publikum zu präsentieren.

Enni Janesch

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22.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Viele Siebenbürger Sachsen aus Drabenderhöhe bei der Patenschaftsfeier in Düsseldorf

Vor 60 Jahren übernahm das Land Nordrhein-Westfalen die Patenschaft für die Siebenbürger Sachsen in Deutschland. Zu diesem runden Jubiläum hatte Landratspräsident Andre Kuper gemeinsam mit der Spitze des Verbandes der Landmannschaft zu einer Feierstunde nach Düsseldorf eingeladen.



Kuper begrüßte gemeinsam mit der Bundesvorsitzenden Herta Daniel und dem Präsidenten des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Dr. Bernd Fabritius, die rund 250 Gäste im Plenarsaal. Unter ihnen Ina Scharrenbach - Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung - die Grußworte der Landesregierung sprach. Der Honterus-Chor Drabenderhöhe und der Stephan-Ludwig-Roth-Chor Setterich eröffneten unter Leitung von Regine Melzer das musikalische Rahmenprogramm mit „Grüß euch Gott“, einem fröhlichem Gesang aus Carl Zellers „Vogelhändler“. Mitglieder des Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe sowie aus Setterich empfingen die Besucher im Bürgersaal mit musikalischen Klängen und spielte abends noch einige Stunden zur Unterhaltung. Die Höher kamen mit ihrer Kreisvorsitzenden Enni Janesch und Ehemann Harry Janesch, ehrenamtlicher Landesvorsitzender, zur Feierstunde.

„Sie haben die alte Heimat im Herzen behalten und eine neue Heimat angenommen“ und das sei eine hervorragende Bilanz nach 60 Jahren, sagte Inna Scharrenbach, die Grußworte der Landesregierung und von Ministerpräsident Armin Laschet überbrachte, der kurzfristig zu Sondierungsgesprächen nach Berlin musste. Heimat lebt davon, dass „wir alle sie gestalten in Gemeinschaft, Zusammenhalt, Engagement und Verantwortung“, so die Ministerin und betonte, dass die Siebenbürger sich über einen „wahrhaft historischen Zeitraum“ von über 800 Jahren ihre Traditionen, Sprache und Kultur bewahrt und gepflegt haben.



„Wir feiern das enge Band zwischen Nordrhein-Westfalen und den Siebenbürger Sachsen. Ein Band, das mit der Übernahme der Patenschaft vor 60 Jahren weiter gefestigt wurde“, so Kuper in seiner Festrede. Der Beschluss der damaligen Landesregierung „gilt auch heute noch ohne Wenn und Aber“. „Wir sind gerne Ihre Paten und Partner und dankbar, dass viele Siebenbürger Sachsen hier in Nordrhein-Westfalen ihre neue Heimat gefunden haben. Sie haben dieses Land mit aufgebaut und bereichern unser Leben mit ihrem Engagement und ihrer Kultur bis heute.

Kuper erinnerte an die Verbrechen des Nazi-Regimes und die Folgen des Krieges. „Auch die Siebenbürger mussten Repressalien erleiden. Für viele war Flucht der einzige Ausweg.“ Vertreibung und Entrechtung von Menschen „war und ist zu jeder Zeit und an jedem Ort Unrecht und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Es sei damals und auch heute christliche Pflicht, betroffenen Menschen zu helfen.

Die Siebenbürger Sachsen, so Kuper, brachten damals materiell nicht viel mit. „Aber verloren hätte unser Land, wenn sie nicht zu uns gekommen wären.“ Er erinnerte an die Kohleaktion 1953 und die ersten Siedlungsorte in Herten, Oberhausen und Setterich sowie an den Bau der Siedlung in Drabenderhöhe, die er als „ein Wagnis“ bezeichnete, weil in eine kleine Gemeinde mit rund 600 Menschen nach und nach weit über 2000 Menschen siebenbürgischer Herkunft zogen. Das führe oft zu Abschottung und Isolation, doch hier geschah das Gegenteil: Es wurde ein Ort des Ankommens und des Miteinanders.



Kuper zitierte Johannes Rau, der zum 40-jährigen Patenschafts-Jubiläum sagte, welche Freude es ihm bereite, Menschen zu erleben, die ihre Heimat lieben und die ohne Hass leben und damit die Erinnerung an ihre Heimat weitertragen können.“ Das gelte mit Blick auf die Siebenbürger Sachsen auch heute.

Freude erfüllte Bernd Fabritius bei dem Gedanken, dass das Land NRW mit dieser runden Geburtstagsfeier auch den Beitrag der Siebenbürger Sachsen „zu wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Entwicklung dieses Landes würdigt“. Diese Patenschaft sei eine Partnerschaft, eine Beziehung in der man sich gegenseitig fordere und fördere . In den 60 Jahren habe es auch „Höhen und Täler“ gegeben. Und wie in jeder Beziehung müsse man miteinander sprechen: „Wir haben das so gehalten und – meist – Erfolg gehabt.“ Die Patenschaftsfeier und die Gespräche der vergangenen Monate hätten Fabritius gezeigt, dass diese Beziehung lebendig sei und Wertschätzung genieße.

Fabritius überbrachte noch Grußworte von Klaus Werner Johannis, Präsident von Rumänien, der wegen unaufschiebbarer Verpflichtungen nicht an der Feier in Düsseldorf teilnehmen konnte. Johannis drückte unter anderem seine Freude darüber aus, dass er als Präsident Rumäniens und als Mitglied der deutschen Minderheit bei jeder Gelegenheit unterstreichen könne, dass Rumänien im Laufe der Jahre ein Vorbild im Bereich Minderheitenpolitik geworden sei und dafür auf internationaler Ebene anerkannt werde. Das harmonische Zusammenleben von Deutschen und Rumänen gelte heute als europäisches und internationales Beispiel.



Durch Übernahme der Patenschaft sei der Landsmannschaft besondere Aufmerksamkeit und Wertschätzung zuteil geworden, so die Bundesvorsitzende Herta Daniel. Probleme und Anliegen der Siebenbürger Sachsen fanden Unterstützung und rückten so auch in den Fokus der Landesbevölkerung. Der damalige Arbeits- und Sozialminister Heinrich Hemsath versprach 1957 „soweit es nur irgend möglich und zu vertreten ist“ in allen Anliegen zu helfen. 60 Jahre danach stelle man mit Dankbarkeit fest, dass dieses Versprechen eingehalten worden sei.

Diese Patenschaft habe man nie auf ein rein finanzielles Verhältnis reduziert, sagte Daniel und weiter: „Wir Siebenbürger haben mit dieser Patenschaft das große Los gezogen: Wir gewannen damit einen politischen, aber auch geistig ideellen Rückhalt. Die erfolgreiche Zusammenarbeit fußte auf Toleranz und gegenseitigen Respekt, so dass sich die Patenschaft allmählich zur Partnerschaft entwickelte. Danke dafür!“

Ursula Schenker

21.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsmarkt


20.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Weihnachtsball im Kulturhaus Drabenderhöhe


19.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Offener Sonntag im Jugendheim Drabenderhöhe

Am Sonntag, 19. November hatte das Jugendheim Drabenderhöhe von 15:00 bis 18:00 Uhr für Menschen jeden Alters geöffnet.

Schon vor 15:00 Uhr erschienen die ersten Gäste im Jugendheim Drabenderhöhe und sofort war klar, dass der "Offene Sonntag" Menschen jeder Altersgruppe anspricht.


Foto: Christian Melzer

Die jüngste Besucherin war 11 Monate alt und der älteste Besucher feiert bald seinen 85. Geburtstag. Viele Mütter und Väter, die zum großen Teil als Kinder und Jugendliche selber das städtische Jugendheim besucht hatten, nutzten die Gelegenheit, um gemeinsam mit ihrem Nachwuchs die vielfältigen Angebote der Einrichtung zu testen. So wurde von Groß und Klein gekickert, Billard und Airhockey gespielt.

Das Team der jugendlichen Helferinnen und Helfer bot noch einen tollen Basteltisch und Sandbilder mit weihnachtlichen Motiven an. Andere Jugendliche verarbeiteten acht Liter Teig zu köstlichen Waffeln. Der Höhepunkt des "Offenen Sonntags" war der Besuch des Falkners Marco Wahl. Er brachte seinen großen Uhu "Hugo", die Schleiereule "Lotta" und die kleine Weißgesichtseule "Georgi" mit. Die gefiederten Freunde waren die absoluten Stars des Tages. Sie durften nicht nur gestreichelt, sondern auch auf dem mit einem Falkner Handschuh geschützten Arm gehalten werden. So mancher Fotoapparat lief heiß.

Bei interessanten Gesprächen und Unterhaltung in angenehmer Atmosphäre wurde auch wieder einmal die Schließungszeit vergessen. Jugendheimleiterin Martina Kalkum und Guiseppe Lisi vom Bundesfreiwilligendienst dankten den jugendlichen Stammbesuchern für die tolle Unterstützung bei diesem lebendigen und kommunikativen Sonntag.

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17.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Drei Meisterchöre begeisterten beim Herbstkonzert des MGV

„Wunderbar – Toll – Das war ein Erlebnis.“ Worte des Lobes für drei Chöre, die schon durch mehrere Erfolge bei Meisterchorsingen auf sich aufmerksam machten und beim Herbstkonzert des Männergesangvereins anspruchsvolle Musik boten: Neben dem MGV unter Leitung von Hubertus Schönauer standen abwechselnd der Frauenchor Drabenderhöhe unter Leitung von Regine Melzer sowie die Klangwelten Ennest mit Dominik Schönauer auf der Bühne.

Manfred Kallweit stellte sich bei Begrüßung der Gäste als „neuer Vorsitzender“ vor. Er freute sich über die vielen Besucher, die bis ins Foyer des evangelischen Gemeindehauses saßen. Sein Dank ging an den Frauenchor Drabenderhöhe und Regine Melzer, die spontan für den Wiehler „Chor Nostalgie“ eingesprungen sind, weil dieser kurzfristig krankheitsbedingt absagte.

Gefühlvoll und musikalisch präzise zeigte sich schon im ersten Lied „Lobe den Herrn“ von Johannes Schweitzer die Handschrift von Hubertus Schönauer, der den MGV seit 1991 dirigiert. Das „Signore delle cime“ hatte Bepi De Marzi „einem Freund gewidmet, der in den Bergen verunglückt war“, sagte Axel Hackbarth, kündigte gleichzeitig an, dass dieses Lied „in der Originalsprache italienisch gesungen wird“. Eine starke Leistung der Sänger, von denen einige erleichtert aufatmeten als der letzte Ton verklungen war. „Menschen, bewahrt euch den Frieden“ (Hildegard Eckhardt) hörte sich in der heutigen unruhigen Zeit wie ein Appell an die Menschen an. Eindringlich intonierte der Chor: „Friede kann überall wohnen, wenn nur unser Herz ist dabei.“

In schwarz gekleidet, als Farbtupfer rote Tüchern um den Hals, betraten die Sängerinnen der „Klangwelten Ennest“ (nahe Attendorn) die Bühne. Der seit 1976 bestehende Chor zählt 38 Mitglieder und hat fünf Meisterchortitel geholt. Dominik Schönauer dirigiert die Damen Ausdrucksstark und mit großer Ruhe, anders als Vater Hubertus, dessen Hand mit großem Körpereinsatz einhergeht. Wunderschöne Stimmen erklangen bei Liedern wie „Engel“ von Karl-Heinz Jäger, das „Jubilate Deo“ von Piotr Janczak. Für das bekannte „La Cucaracha“, ebenfalls von Jäger, gab es viel Beifall und Rufe nach Zugabe. In der Übersetzung hört es sich weniger toll an: „Die Küchenschabe, die Küchenschabe, kann nicht mehr aufrecht gehen…“!

Schwungvoll zeigte sich der Höher Frauenchor mit Regine Melzer, der im ersten Teil seines Vortrags intonierte „Wir alle sind Engel füreinander“ und von Menschen träumte, die die Welt verändern, Wunder wahr werden lassen. Lustig, frech, mit tollem Rhythmus erklang der Herbert Grönemeyer Song „Mambo“, wobei der Refrain fetzte: „Ich drehe schon seit Stunden hier so meine Runden, es trommeln die Motoren, es dröhnt in meinen Ohren“. Dafür gab es ebenso viel Beifall wie für Peter Maffays Lied „Ich wollte nie erwachsen sein“ aus dem Album Tabaluga.

Für ein krönendes und mächtiges Finale sorgte der MGV mit Liedern wie „Wolga“ von W. Siegler-Legel und Freddy Quinns „Seemann“ mit Axel Hackbarth auf dem Akkordeon.

Ursula Schenker

16.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Jugendfreizeit 2018 der Ev. Jugend Drabenderhöhe

Für sieben Tage geht es für alle interessierten Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren im nächsten Sommer vom 15. bis 22. August nach List auf Sylt.



Neben Sportangeboten auf dem Geländen, Vollpension, Spiel, Spaß und Kreativem sowie diversen Ausflügen erwartet die Mitreisenden ein gut ausgestattetes Camp. Ein moderner Sanitärbereich sowie professionelle Zelte stehen zur Verfügung. Das Highlight des Camps ist jedoch der eigene Zugang zum Nordeseestrand und die Nutzung der Fahrräder.



Zudem wird ein 2- bis 3-tägiger Surfkurs oder bei Interesse eine alternative Wassersportart für gelungene Abwechslung sorgen. Gemeinschaft, Bewegung und Natur pur wartet auf junge Menschen, die Ferien der besonderen Art mit Gleichaltrigen verbringen möchten. Begleitet wird diese Freizeitwoche von einem netten und erfahrenen Team aus Mitarbeitern der Ev. Jugend.



Der Kostenbeitrag beträgt 325,00€ für Jugendliche aus der Ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe. Teilnehmer aus anderen Gemeinden zahlen 25,00€ mehr. Für mitreisende Geschwisterkinder gibt es natürlich Rabatte. Der Teilnehmerpreis wird sich vermutlich noch reduzieren. Keiner soll aufgrund des Reisepreises zuhause bleiben müssen. Es gibt die Möglichkeit von finanzieller Unterstützung durch die Kirchengemeinde und die Stadt Wiehl.



Um Anmeldung wird bis Ende März 2018 gebeten. Weitere Infos und die Anmeldungen gibt es bei der Vertretung der Jugendreferentin Anna-Lena Grün oder im Pfarrbüro der Ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe unter 02262-2288.




15.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Katharinenball in Drabenderhöhe

Der Honterus-Chor veranstaltet am Samstag, dem 25. November 2017 seinen traditionellen „Katharinenball“ im Kulturhaus Drabenderhöhe-Siebenbürgen.



Zu dem Programm gehören fröhlichen Lieder und ein Theaterstück in siebenbürgisch-sächsischer Mundart: „Bäm Orzt“ („Beim Arzt“) von Hans Otto Tittes. Die Veranstaltung beginnt 19.00 Uhr. Einlass 18.00 Uhr. Zum Programm und zum anschließenden Tanz mit der Rocky5-Band lädt der Honterus-Chor ganz herzlich ein. Mit traditionellen siebenbürgischen Speisen werden die Besucher vom choreigenen Küchenteam verwöhnt. Die Theaterpremiere findet einen Tag vor dem Katharinenball, am Freitag, 24. November 2017, um 19.00 Uhr statt. Einlass 18.00 Uhr.


14.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Creativ-Café: Verkaufs-Basar


13.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Offener Sonntag im Jugendheim Drabenderhöhe

Am Sonntag, den 19. November hat das Jugendheim Drabenderhöhe von 15:00 bis 18:00 Uhr für Menschen jeden Alters geöffnet. Neben Spiel- und Bastelmöglichkeiten gibt es frischgebackene Waffeln. Als besonderes Angebot können Sandbilder mit weihnachtlichen Motiven hergestellt werden. Zudem gibt es einen Besuch vom Falkner Marco Wahl mit seiner südamerikanischen Weißgesichtseule „Georgi“. Weitere Informationen gibt es im städtischen Jugendheim Drabenderhöhe persönlich oder unter der Rufnummer 02262-1249.

12.11.2017 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Im Zoo

Hans Otto Tittes Hans Otto Tittes bringt nachfolgend eine theoretische Möglichkeit/Begebenheit aus einem Zoo zu Papier und hat dann auch eine ebenso ulkige Schlussfolgerung parat:

Im Zoo
von Hans Otto Tittes

Ein Kätzchen, fein, verfolgt 'ne Maus,
die rennt ins Elefantenhaus
und hofft auf Hilfe vom Koloss.
Von ihm fällt aus dem Hochgeschoss
ein Haufen auf die kleine Maus
und so ist die Verfolgung aus.

Das Kätzchen um den Haufen schleicht,
entdeckt das Mäuschen ziemlich leicht
und zwar an seinem Zappel-Schwanz,
zieht's dran heraus und frisst es ganz.

Moral von der Geschicht' ist diese:
Selbst wenn dich mal bescheißt ein Riese,
meint er's nicht immer mit dir schlecht,
doch wer dich rausholt, oft nicht recht;
und wer schon in der Scheiße ganz,
der wackle nicht auch mit dem Schwanz!

09.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Sankt Martinsfeier

Mit dem heiligen Martin voran gingen am 9. November die Kinder der Grundschule Drabenderhöhe, des Kindergartens Adele Zay und des Evangelischen Kindergartens mit ihren Laternen den Weg vom Schulhof durch den Ort und zurück zur Schule.


Foto: Christian Melzer

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08.11.2017 - Veranstaltungsbericht
Reformationsfeier in Drabenderhöhe

Reformationstag: Die Glocken vom Turm der Erinnerung läuten. Ein Musikerensemble des Blasorchesters spielt "Großer Gott wir loben dich", eines der schönsten Kirchenlieder. Die Sängerinnen und Sänger des Honterus-Chors unter Leitung von Regine Melzer und viele Gästen tragen mit Jubel den Gesang weit in das Dorf hinein.


Pflanzen eines Apfelbäumchens im Park am Turm der Erinnerung. Von Links: Heimleiter Pfarrer a. D. Friedrich Barth, Enni Janesch und Ulrike Horwath. Foto: Christian Melzer

Es war ein schöner Auftakt im Park des Altenheims zur Gedenkfeier "500 Jahre Martin Luther". Eingeladen dazu hatten der Adele Zay Verein, das Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe sowie die Kreisgruppe der Siebenbürger Sachsen.

"Wenn ich wüsste, dass Morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen." Im Lutherjahr ein viel zitierter Spruch, der dem Reformator zugeschrieben wird. Ob er diese Worte jemals gesagt habe, wisse man nicht so genau, sagte Fritz Barth, Leiter des Altenheims, der mit Hilfe von Enni Janesch (Kreisvorsitzende) und Ulrike Horward (Vorsitzende Adele Zay Verein) im Park ein Apfelbäumchen pflanzte "als lebendiges und sichtbares Zeichen der Hoffnung, das blühen, wachsen und gedeihen soll". Bald flatterten an dem Bäumchen kleine Papierherzen auf denen Wünsche und Hoffnungen der Besucher standen.

In der Kapelle drückte Enni Janesch anschließend ihre Freude darüber aus, mit so vielen Gästen gemeinsam das Fest der Reformation feiern zu können. Dazu gehörten unter anderem Landrat a.D. Hagen Jobi, Harald Janesch, Ehrenvorsitzender Landesverband NRW, Kurt Franchy, Pfarrer i.R. und langjähriger Vorsitzender des Adele Zay Vereins sowie Gerhard Thomke, Pfarrer i.R., der die Festrede hielt.

Martin Luther sei der Mann, der vor 500 Jahren Missstände aufgezeigt, die Kirche gespalten und erneuert (reformiert) habe und somit nicht nur die Kirche, sondern die Welt verändert habe, sagte Enni Janesch. Sie erinnerte daran, dass "genau heute auf den Tag, am 31. Oktober 1517, am Abend vor Allerheiligen, Luther seine 95 Thesen an die Schlosskirche zu Wittenberg angeschlagen haben soll". Das habe auch die Kirche in Siebenbürgen und seine Bewohner verändert. Der aus Kronstadt stammende Johannes Honterus, der zur Zeit Luthers lebte, als Gelehrter und Humanist weit über die Grenzen seines Heimatlandes bekannt gewesen sei, sei bei seinen Studien an europäischen Universitäten mit den neuen Strömungen in Berührung gekommen.

Nach der Rückkehr in seine Heimat begann er mit der Verbreitung des reformatorischen Gedankenguts, gab 1543 "sein Reformationsbüchlein" heraus, ein Fanal für die anderen sächsischen Städte und Landkapitel, so Janesch. 1544 wurde Honterus zum ersten evangelischen Stadtpfarrer gewählt, 1550 wurde die Reformation durch die Nationsuniversität in ganz Siebenbürgen gültiges Gesetz. Die lutherische, evangelische Kirche A.B. (Augsburgischen Bekenntnisses) wurde für die Siebenbürger zur Volkskirche. "Luther selbst war in Siebenbürgen eine hochgeschätzte Persönlichkeit" und sein Lied "Eine feste Burg ist unser Gott" wurde als Bekenntnis stehend in den Kirchenburgen gesungen.

Enni Janesch deutete in der Kapelle des Altenheims auf ein Fenster mit der Lutherrose (das Familienwappen). Er habe ein neues Menschenbild geschaffen, in dem es so wunderbare Worte wie Nächstenliebe, Friedfertigkeit und Barmherzigkeit gebe.

Der Schriftsteller Herbert Rosendorfer habe treffende Worte für die Einzigartigkeit des Reformationsgeschehen geprägt, sagte Gerhard Thomke unter anderem in seiner Festrede: "Oft fließe Geschichte Jahrzehnte, Jahrhunderte lang träge dahin, es scheint nichts zu passieren. Dann aber wieder überschlagen sich die Ereignisse. Ein einzelnes Ereignis, ein Wimpernschlag der Geschichte, wird zur Wendemarke der Zeit." Dieser Wimpernschlag, so Thomke, ereignete sich als der Augustinermönch und Theologieprofessor Martin Luther seine 95 Thesen gegen die herrschende, kirchliche Ablaßpraxis veröffentlichte.

Ausführlich ging Pfarrer Thomke in seiner Rede auf das Leben und Wirken von Martin Luther unter dem Thema "500 Jahre Reformation - Heute mit Martin Luther leben, glauben, hoffen". Feierlich umrahmt wurde die Gedenkstunde mit musikalischen Beiträgen von Honterus-Chor, Bläserensemble und Heidrun Niedtfeld an der Orgel.

Ursula Schenker

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07.11.2017 - Veranstaltungen/Termine
Laternenumzug zu Sankt Martin

Der traditionelle Laternenumzug zu Sankt Martin findet am Donnerstag, 9. November 2017, 18.00 Uhr, statt. Er startet auf dem Schulhof der GGS Drabenderhöhe.

Die Weckmänner für die Schul- und Kindergartenkinder werden gespendet. Auf dem Schulhof werden Glühwein, Kinderpunsch und Hot Dogs angeboten. Fackeln sind verboten!

07.11.2017 - Jugend
Tolle Ferien mit dem Jugendheim Drabenderhöhe

Die besten Rezepte gegen Langeweile gab es in den Herbstferien im städtischen Jugendheim Drabenderhöhe.



Nach einer aufregenden Ganztagsfahrt der Jugendeinrichtungen in das Odysseum nach Köln, ging es mit einem zweitägigen Tanzworkshop für Mädchen und Jungen weiter. Melanie Henning, vom Tanzcentrum Kasel, versprühte nicht nur gute Laune, sondern vermittelte auch die angesagtesten Tänze. In den Pausen wurden aus Müllsäcken noch passende Pompons hergestellt, um der Tanzaufführung noch das letzte I-Pünktchen aufzusetzen.



Für 12 junge Mädchen ging es für zwei Tage in die Jugendherberge nach Morsbach, um sich mit dem Thema „Mut“ auseinander zu setzten. Passend zum Herbstbeginn konnten im Jugendheim flugtaugliche Drachen gebastelt werden.



Natürlich fehlte auch das beliebte Filmfrühstück für Kinder nicht. Zum Abschluss der Herbstferienveranstaltungen besuchte eine Kindergruppe die Tropfsteinhöhle in Wiehl, um anschließend zu einer aufregenden Führung durch den nächtlichen Wildpark aufzubrechen.

Martina Kalkum, Leiterin des Jugendheimes: „Schönes gibt es bei uns natürlich auch in Schulzeiten zu erleben. Wir haben Angebote und Öffnungszeiten für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Das Team vom städtischen Jugendheim Drabenderhöhe freut sich auf euren Besuch! Weitere Informationen gibt es unter der Rufnummer: 02262-1249.“

06.11.2017 - Jugend
Sinneserfahrungen der anderen Art

Nach 26 Stufen steht man bereits 7 Meter unter der Erde. Von dort geht es über 1500 Meter und bis zu 30 Meter tief ins Erdinnere. 15 Kinder im Alter von 6 bis 11 Jahren hatten das Glück, an einer besonderen Veranstaltung des städtischen Jugendheims in Drabenderhöhe teilnehmen zu dürfen. Die spannende Alternativveranstaltung zum „Halloween“ begann um 16:15 Uhr an der Tropfsteinhöhle in Wiehl.



Warm bekleidet ging es in die nur 8 Grad warme Höhle. In dieser einzigartigen Atmosphäre der 1860 entdeckten Höhle gab es nicht nur herabhängende Tropfsteine, Pfeiler, Säulen und andere Formschönheiten zu entdecken, sondern auch eine glitzernde Kristallgrotte und einen Höhlensee.

Die mit Spannung erwarteten Fledermäuse wollten sich nicht zeigen, da sie bereits mit den Vorbereitungen für ihren Winterschlaf beschäftigt waren. Vorbei am sogenannten Glücksbrunnen, ging es nach gut 45 Minuten wieder an die Erdoberfläche. Hier erwartete die Teilnehmer schon Harald Barf, der Wanderführer, der die Gruppe durch den oberhalb der Höhle gelegenen Wildpark begleiten wollte. Die Wanderung begann in der Dämmerung und die Augen gewöhnten sich schnell an die Lichtverhältnisse.



Die Kinder erfuhren viele Dinge über Wildschweine, Rot- und Damwild. Wanderführer Harald Barf verstand es, einen waldpädagogischen Rundgang zu machen, der alle Sinne ansprach. Mit Fachwissen, Leidenschaft und Herzblut bekam die begeisterte Gruppe einige Aufgaben gestellt, die es mit gegenseitiger Hilfe zu meistern galt. So ertasteten die Kinder in einem dunklen Schuppen Möhren und Kastanien, die unter Heu versteckt waren, um sie anschließend dem wartenden Wild als Leckerbissen anzubieten.



Auf dem Rückweg, auf dem der Mond angeknipst worden war, wartete zur Überraschung der Falkner Marco Wahl mit seiner südamerikanischen Weißgesichtseule „Georgi“ auf die Gruppe. Die begeisterten Mädchen und Jungen durften das seidenweiche Gefieder des kleinen Vogels behutsam streicheln.



Zum Abschluss des Abends gab es noch ein gemeinsames Abendessen. Jugendheimleiterin Martina Kalkum und Bundesfreiwilligenbediensteter Guiseppe Lisi waren sich mit den Kindern einig: Das war eine tolle und spannende Veranstaltung!

05.11.2017 - Jugend
Mädchenseminar: „Ab heute bin ich mutig!“

Etwas Neues wagen, sich einfach trauen, ohne zu wissen, ob es gelingt. Das verlangt Courage und oft auch Durchhaltevermögen. Beim Mädchenseminar in der Jugendherberge in Morsbach, drehte sich zwei Tage alles um das spannende Thema. Zwölf junge Besucherinnen aus dem städtischen Jugendheim Drabenderhöhe arbeiteten intensiv miteinander.



Was ist eigentlich Mut? Die Mädchen stellten fest, dass Mut die Fähigkeit ist, das zu tun, was sie wirklich wollen. Zu sagen, was man auf dem Herzen hat. Es braucht auch Mut, Ängste zu überwinden und nach Niederlagen wieder aufzustehen.

In Einzel- und Gruppenarbeit wurden die eigenen Stärken und kleine Schwächen benannt und Situationen reflektiert, in denen die Mädchen besonders mutig waren. Das kann der erste Sprung vom Dreimeterbrett gewesen sein oder auch das mutige Eingreifen, wenn ein anderes Kind ungerecht behandelt oder gemoppt wird.



Die Seminarleiterin Martina Kalkum ist sich mit den jungen Teilnehmerinnen einig: „Mutig sein bedeutet immer, zu sich selbst stehen zu können.“

28.10.2017 - Aktuelles
Verkehrsunfall mit Personenschaden

Am 27. Oktober 2017, gegen 17:50 Uhr, ereignete sich in Drabenderhöhe, auf der Zeitstraße (B56), ein Verkehrsunfall mit Personenschaden. Ein 34-jähriger Fußgänger aus Wiehl hatte bei Einbruch der Dunkelheit plötzlich die Fahrbahn betreten. Eine 31-jährige PKW-Fahrerin aus Neunkirchen-Seelscheid fuhr mit Ihrem PKW in Fahrtrichtung Much und konnte dem jungen Mann nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Der junge Mann wurde auf der Motorhaube der Fahrzeugführerin aus Neunkirchen aufgeladen und musste schwerverletzt in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert werden. Die Zeitstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

26.10.2017 - Veranstaltungen/Termine
MGV Drabenderhöhe: Herbstkonzert


25.10.2017 - Veranstaltungen/Termine
500 Jahre Reformation: Gedenkveranstaltung im Haus Siebenbürgen

Am 31. Oktober findet im Haus Siebenbürgen die Gedenkveranstaltung "500 Jahre Reformation" statt.

15.00 Uhr
Pflanzen eines Apfelbäumchens im Park am Turm der Erinnerung

15.30 Uhr
Gedenkfeier in der Kapelle des Hauses Siebenbürgen
"Heute mit Luther – leben, glauben hoffen" - Vortrag von Gerhard Thomke
Mitwirkende: Honterus-Chor, Bläsergruppe, Heidrun Niedtfeld Orgel


Gelegenheit zu Gesprächen und Gedankenaustausch bei einem kleinen Empfang

Der Adele-Zay-Hilfsverein, das Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe, Alten- und Pflegeheim und die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen freuen sich auf Ihr Kommen.

23.10.2017 - Veranstaltungen/Termine
Akkordeon-Orchester: Herbstkonzert in Drabenderhöhe

Von Klassik bis zur Filmmusik ist auch in diesem Jahr beim Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land wieder alles dabei. Am 12. November, um 17 Uhr, im Kulturhaus Drabenderhöhe wird unter der Leitung von Axel Hackbarth und Roswitha Schneider das Hauptorchester das Publikum unterhalten. Stücke wie "Silva Nigra - Szenen aus dem Schwarzwald" stehen ebenso auf dem Programm wie "Mission: Impossible"-Theme, ein Musikstück aus einem Film von James Bond oder auch Nenas Hits. Mitwirken wird auch das Nachwuchsorchester unter der Leitung von Silvia Steinmetzler. Die Kinder und Jugendlichen werden durch die "Insel mit zwei Bergen", ein bekanntes Musikstück aus der Augsburger Puppenkiste, und anderen flotten Melodien ihr Können vortragen. Karten gibt es bei den Orchestermitgliedern und an der Abendkasse.


21.10.2017 - Veranstaltungen/Termine
Kindererlebnistag der Ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe: „Luther vs. Superman“

Am Dienstag, den 24. Oktober 2017, lädt von 9.00 bis 16.00 Uhr die Ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe alle Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren zu einem Kindererlebnistag in das Ev. Gemeindehaus Drabenderhöhe, Drabenderhöher Str. 30, ein.



In diesem Jahr steht die Persönlichkeit von Martin Luther im Vordergrund der Groß und Klein auf eine spannende Reise mitnehmen wird. Zusammen mit den beiden erlebt man die Höhen und Tiefen eines Lebens in Gottes Auftrag. Neben den kleinen Theaterstücken auf der Bühne wird es wie immer genügend Zeit zum Singen, Spielen, Basteln, Werken uvm. geben. Natürlich kommt das gemeinsame Essen auch nicht zu kurz und für das leibliches Wohl ist bestens gesorgt.

Die Teilnahme ist kostenfrei, jedoch freut sich das Sparschwein der Jugendarbeit über eine kleine Spende.

17.10.2017 - Aktuelles
Akkordeon-Orchester musizierte ein ganzes Wochenende

Das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe-Bergisch Land hat am Wochenende ein erfolgreiches Probenwochenende gestaltet. Als Gast wurde die Bezirksdirigentin des Deutschen Harmonika-Verbandes e.V. Mittelrhein Monika Schneider eingeladen. Am Sonntagnachmittag waren die Finger so schnell trainiert, dass zum Abschluss ein erfolgreiches Kurkonzert im Parkhotel in Nümbrecht mit Erfolg und viel Applaus durch das Publikum seinen Abschluss fand. Das Ergebnis der erfolgreichen Proben ist auch auf dem Jahreskonzert des Akkordeon-Orchesters Drabenderhöhe-Bergisch Land am 12. November 2017 um 17 Uhr im Kulturhaus in Drabenderhöhe zu hören.

15.10.2017 - Aktuelles
Oktoberfest: Gewinnliste 2017


13.10.2017 - Aktuelles
Hans Otto Tittes: Wortgetreu

Hans Otto Tittes Dieser Schüler hatte schon genau hingehört, obwohl er eine falsche Antwort gab:

Wortgetreu
von Hans Otto Tittes

Der Lehrer fragt in Mathe mal:
"Tom, schnell, wieviel ist acht mal acht?"
Der, auf der Stelle: "104!"
Der Lehrer kurz: "Nicht nachgedacht!"

Drauf Tom, der sonst gewissenhaft
und nebenbei auch pfiffig-schlau:
"Die Antwort wollten Sie doch schnell,
Sie sagten gar nichts von genau!

11.10.2017 - Jugend
Tolle Herbstferien im Jugendheim Drabenderhöhe

Der Start in die Herbstferien beginnt am Montag, den 23. Oktober mit einer Ganztagsfahrt der Wiehler Jugendeinrichtungen in das Odysseum nach Köln. Dort gibt es auch eine Führung durch die Sonderausstellung „Ice Age“. Dienstag, den 24. Oktober und Mittwoch, den 25. Oktober findet ein Tanzworkshop in Zusammenarbeit mit der Tanzschule Kasel statt. An beiden Veranstaltungen können Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren teilnehmen. Junge Mädchen der dritten und vierten Grundschulklasse können sich zum Projekt “Ab heute bin ich mutig“ anmelden. Die Veranstaltung findet von Donnerstag, den 26. Oktober, bis Freitag, den 27. Oktober in der Jugendherberge in Morsbach statt. Am Donnerstag, den 27. Oktober sind daheimgebliebene Kinder zum Drachenbau eingeladen. Am darauffolgenden Freitag gibt es im Jugendheim ein Filmfrühstück. Zum Besuch der Tropfsteinhöhle, einer Wanderung mit vielen Überraschungen durch den dunklen Wildpark und anschließendem Essen im Restaurant „Tropfsteinhöhle“ sind alle Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren am Montag, den 30. Oktober eingeladen. Für alle Veranstaltungen ist eine Anmeldung erforderlich. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe persönlich, oder unter der Rufnummer: 02262-1249.

10.10.2017 - Veranstaltungen/Termine
Halloween ganz anders

Das Jugendheim der Stadt Wiehl in Drabenderhöhe bietet am Montag, den 30. Oktober ab 16:00 Uhr ein besonderes Programm für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren an. Es geht los mit einer exklusiven Führung durch die Tropfsteinhöhle in Wiehl. Mit etwas Glück kann man hierbei auch Fledermäuse beobachten, die in dieser Höhle ihr zu Hause haben. Anschließend wandern die Teilnehmer unter sachkundiger Leitung und selbstverständlich ohne Taschenlampe in der Dämmerung durch den Wildpark. Natur- und Tierfreunde können hier Wildschweine, Rot- und Damwild erleben. Zum Abschluss dieses erlebnisreichen Tages, gehen alle gemeinsam zum Abendessen. Für diese Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe persönlich, oder unter der Rufnummer: 02262-1249.

09.10.2017 - Aktuelles
Jugendliche von Unbekannten nach Oktoberfestparty in Drabenderhöhe angegriffen

Zwei 16-Jährige sind am Freitagabend (6. Oktober) nach einem Besuch einer Oktoberfestparty im Park zwischen Altenheim und Grundschule in Drabenderhöhe von Unbekannten angegriffen und leicht verletzt worden. Die beiden Jugendlichen hatten sich gegen 23:40 Uhr in die Parkanlage begeben. Dort trafen sie auf zwei Unbekannte, die unvermittelt auf sie einschlugen. Aufgrund der Dunkelheit war den Geschädigten eine nähere Beschreibung der Täter nicht möglich. Wer Angaben zu dem Sachverhalt machen kann, wird gebeten sich mit dem Kriminalkommissariat in Gummersbach unter der Rufnummer 021261 81990 in Verbindung zu setzen.

07.10.2017 - Veranstaltungen/Termine
MGV Drabenderhöhe: 46. Oktoberfest


06.10.2017 - Aktuelles
Spende für den Förderverein der Feuerwehr

Über eine Überraschung durfte sich der Förderverein der Löschgruppe Drabenderhöhe freuen. Zum Anlass ihrer Silberhochzeit spendete Fam. Krüger aus Drabenderhöhe eine nicht unerhebliche Summe an den Förderverein. Damit wird die Arbeit der Löschgruppe vor Ort unterstützt und verbessert, was letztlich allen Drabenderhöher Bürgern zu Gute kommt.


Von links nach rechts: 1. Vorsitzender des Fördervereins: Dieter Menning, Einheitsführer: Markus Pohl, Silberhochzeits-Paar: Susanne und Joachim Krüger, Feuerwehr Frau: Kira Fink, Stellv. Einheitsführer: Tobias Rode, Kassenwart Förderverein: Dieter Schmitz, 2. Vorsitzender des Fördervereins: Rainer Bellingrath

Dieter Menning, 1. Vorsitzender des Fördervereins: "Ein ganz herzlicher Dank gilt Familie Krüger für ihr vorbildliches Engagement. Die Kameraden und Kameradinnen der Löschgruppe Drabenderhöhe wünschen den beiden noch viele glückliche gemeinsame Jahre."

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