Mitgliederversammlung des BV 09 Drabenderhöhe

Der BV 09 Drabenderhöhe e.V. lädt alle Mitglieder am 28.04.2010 um 19:30 Uhr ins Gasthaus „Zur Dorfschänke“ zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

Tagungspunkte :
– Begrüßung
– Berichte des Vorstandes und der Abteilungen
– Kassenbericht und Bericht der Kassenprüfer
– Entlastung des Vorstandes und Neuwahlen
– Anfragen und Mitteilungen

Anträge zur Tagesordnung sind 10 Tage vor der Versammlung bei der 1. Vorsitzenden einzureichen. Der Vorstand bittet die Mitglieder um zahlreiches und pünktliches erscheinen.

Einmal quer durch den Vorgarten

Gestern, 13. April befuhr um 14:00 Uhr ein 18-jähriger Pkw-Fahrer die B 56 aus Richtung Drabenderhöhe kommend in Richtung BAB 4. Ausgangs einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der Audi-Fahrer kam mit hoher Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den unbefestigten Grünbereich zwischen Fahrbahn und Gehweg.


Foto: KPB Oberbergischer Kreis

Durch starkes Gegenlenken gelangte der 18-Jährige über beide Fahrstreifen und den Gehweg nach links und fuhr vor einen etwa 1m hohen Bruchstein, der im Vorgarten einer Gaststätte stand. Danach drehte sich das Heck des Fahrzeugs und der Pkw kam quer zur Fahrbahn auf der Anhöhe des Vorgartens zum Stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Unfall leicht. Es entstand mittlerer Sachschaden.

Delegiertenversammlung der Landesgruppe NRW des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Drabenderhöhe: Rainer Lehni neuer Vorsitzender, Harald Janesch Ehrenvorsitzender

Die Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. hat in Ihrer Delegiertenversammlung am 10. April 2010 eine neue und stark verjüngte Führungsriege gewählt. Über 100 Delegierte sowie zahlreiche Gäste und interessierte Landsleute aus ganz NRW waren im Hermann-Oberth-Kulturhaus in Drabenderhöhe zusammengekommen.

Nachdem der langjährige Landesvorsitzende Harald Janesch im Vorfeld angekündigt hatte, nicht mehr zur Verfügung zu stehen, war eine größere Änderung in der Führungsriege der drittgrößten Landesgruppe des Verbandes zu erwarten. Traditionsgemäß wurde die Delegiertenversammlung mit einem Geistigen Wort eingeleitet, das von Pfarrer i.R. Kurt Franchy gehalten wurde. Der Landesvorsitzende Harald Janesch konnte zahlreiche Gäste von nah und fern begrüßen:. Hagen Jobi, Landrat des Oberbergischen Kreises, Bodo Löttgen MdL, Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, Rainer Lehni, Stellvertretender Bundesvorsitzender und Bundesjugendleiter, Enni Janesch, Bundesfrauenreferentin, Waltraud Hartig-Hietsch, Beisitzerin im Bundesvorstand, Heike Mai-Lehni, Landesjugendleiterin sowie die Ehrenvorsitzenden der Kreisgruppen Siegerland, Pfarrer i.R. Walter Bimmel, Drabenderhöhe, RA Herwig Bosch, und Dortmund, Siegfried Foith. Den Helferinnen und Helfern aus der Kreisgruppe und dem Frauenverein Drabenderhöhe, die zur guten Durchführung der Versammlung beigetragen haben, dankte der Landesvorsitzende sehr herzlich.

Landrat Hagen Jobi sprach in seinem Grußwort den Oberbergischen Kreis als „schönsten Kreis in NRW“ an, der die Fähigkeit besitze Heimat zu werden, was durch die zahlreiche Ansiedlung von rund 15.000 Siebenbürger Sachsen hier bestätigt wird. Von Oberberg als der „größten zusammenhängenden Siedlung von Siebenbürger Sachsen weltweit“ sprach der Bundesvorsitzende Dr. Bernd Fabritius. Fabritius benannte als Hauptaufgabe unseres Verbandes die Bewahrung des siebenbürgische-sächsischen Selbstverständnisses. Selbst wenn man Nordrhein-Westfale, Bayer oder Franke werden könnte, schließe das nicht aus, Siebenbürger Sachse bleiben zu sollen. Im Gegenteil, das ist eine Bereicherung für die neuen Siedlungsgebiete. Der CDU-Landtagsabgeordnete Bodo Löttgen, direkt vom Wahlkampauftakt seiner Partei für die Landtagswahl im Mai 2010 nach Drabenderhöhe gekommen, bezeichnete die Auswahl des Ortes der Delegiertenversammlung der Landesgruppe als wichtiges Signal für das Land Nordrhein-Westfalen. Löttgen möchte in der nächsten Legislaturperiode die Patenschaft des Landes NRW über den Verband der Siebenbürger Sachsen „mit mehr Leben erfüllen“, so dass Landesregierung und Verband gemeinsam Verantwortung für diese Patenschaft übernehmen.


Die neue Führungsriege der Landesgruppe NRW – Bundesvorsitzender Fabritius gratuliert dem neuen NRW-Landesvorsitzenden Lehni, daneben der Ehrenvorsitzende Harald Janesch

Die Berichte des Landesvorsitzenden, der Referate sowie der Kreisgruppen waren im Vorfeld in einer umfangreichen Mappe den Delegierten zur Verfügung gestellt wurde, so dass dieser sonst umfangreiche Tagesordnungspunkt recht kurz gehalten werden konnte. Harald Janesch, der seit 1998 in drei Amtsperioden das Amt des Landesvorsitzenden bekleidet hatte, zog in sehr persönlichen Worten eine Bilanz seiner Amtszeit. In der zu Ende gehenden Amtsperiode waren das 50-jährige Jubiläum der Patenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen für die Siebenbürger Sachsen im Jahr 2007, die Mitgestaltung des Heimattages in Dinkelsbühl, ebenfalls 2007, und die Siebenbürgisch-Sächsischen Kulturtage 2009 in Bonn Höhepunkte für die Landesgruppe NRW. In den bestehenden 17 Kreisgruppen wurde eine gute Arbeit geleistet und durch die Wahl von jüngeren Amtsträgern gibt es auch erfreuliche Perspektiven für die Zukunft. Leider konnte die leichte Abnahme der Mitgliederzahlen nicht gestoppt werden.

Der Bundesvorsitzende Bernd Fabritius berichtete über die kürzlich in Bukarest geführten Gespräche mit dem rumänischen Innenminister Vasile Blaga, in der dieser eine schnellere Umsetzung der Rückgabeanträge für enteignetes Eigentum zugesagt hatte. Michael Miess, Rechtsreferent der Landesgruppe, berichtete ebenfalls aus seinen Erfahrungen in diesem Bereich. Der Leiter des Alten- und Pflegeheims „Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe“, Pfarrer a.D. Fritz Barth, stellte den Delegierten diese sehr wichtige Einrichtung für alle Landsleute in NRW und darüber hinaus, vor.

Der von Landeskassenwartin Gerda Gusbeth vorgetragene Finanzbericht für die Jahre 2006 bis 2009 wies eine solide Finanzgebarung auf, so dass Rechnungsprüfer Günther Schuller nach erfolgter Prüfung der Kasse die Entlastung der Kassenwartin beantragen konnte, die einstimmig ausfiel. Eine besondere Freude war für den Bundesvorsitzenden Fabritius die Ehrung von zwei verdienten Mitgliedern des Landesvorstands: die bisherige Frauen- und Kulturreferentin Waltrud Hartig-Hietsch und Landeskassenwartin Gerda Gusbeth wurden für ihren langjährigen Einsatz im Rahmen der Landesgruppe mit dem Goldenen Ehrenwappen des Verbandes ausgezeichnet. Im Anschluss folgte die einstimmige Entlastung des bisherigen Vorstandes und die Wahl von Bernd Fabritius zum Wahlleiter der folgenden Wahldurchgänge. Für das Amt des Landesvorsitzenden hatten sich zwei Kandidaten beworben, so dass Spannung angesagt war. Der Stellvertretende Bundesvorsitzende Rainer Lehni (Kreisgruppe Drabenderhöhe) und der bisherige Stellvertretende Landesvorsitzende Fritz Ziegler (Kreisgruppe Köln) stellten ihre Konzepte für die Zukunft der Landesgruppe NRW vor. Die Entscheidung der Delegierten fiel auf Rainer Lehni, der mit seiner Vorstellung der künftigen Arbeit für die Landesgruppe überzeugen konnte. Der 1972 in Zeiden geborene neue Landesvorsitzende sieht seine Haupttätigkeiten in der Mitgliederwerbung, Erneuerung der Jugendarbeit, Durchführung des 60jährigen Jubiläums der Landesgruppe 2011 sowie des Heimattages in Dinkelsbühl 2013, aber auch die Betreuung der neuen Internetseiten der Landesgruppe, Intensivierung des Informationsflusses innerhalb der Landesgruppe, Einrichtung von neuen Veranstaltungen auf Landesebene und überregionale Veranstaltungen aber auch die Intensivierung der Kontakte zum Land Nordrhein-Westfalen als Patenland, als auch zum Bund der Vertriebenen.

Die Neuwahl des Landesvorstandes ergab folgende Zusammensetzung: Landesvorsitzender Rainer Lehni, Stellvertretende Landesvorsitzende Günther Bartesch, Günther Scheipner und Jens Schwager, Schriftführerin Heike Mai-Lehni und Kassenwartin Gerda Gusbeth. Zu Kassenprüfern wurden gewählt Günther Schuller und Heinz Gubesch, als Stellvertretende Kassenprüfer Volker Eisgeth und Erika Hamlischer. Bestätigt durch die Delegiertenversammlung wurde die vom neuen Vorstand vorgeschlagene Liste der Referate: Frauenreferentin Hanni Ziegler, Landesjugendleiterin und Referentin für Internet und Öffentlichkeitsarbeit Heike Mai-Lehni, Organisationsreferetin Angelika Schwager, Rechtsreferenten RA Herwig Bosch und RA Michael Miess, Vorsitzende der Chöre Gerda Gusbeth, Vorsitzender der Blaskapellen Klaus Barthelmi, Vorsitzender des Adele-Zay-Vereins und Vertreter des Hilfskomitees Pfarrer i.R. Kurt Franchy, Vertreterin des Heimatwerks Uta Beckesch. Aufgabe des neuen Landesvorstandes ist noch die Besetzung der frei gebliebenen Referate Kultur und Heimatortsgemeinschaften. Ebenso stimmte die Delegiertenversammlung dem Vorschlag zu, durch welchen die Delegierten für den Verbandstag des Verbandes zu gegebener Zeit festgesetzt werden.

In der Tradition seines Vorgängers trat der neue Landesvorsitzende Rainer Lehni sein Amt mit den Worten „Harr half“ an und dankte im Namen des neugewählten Teams für das gewährte Vertrauen. Als erste Amtshandlung beantragte er neu gewählte Landesvorstand die Wahl von Harald Janesch zum Ehrenvorsitzenden der Landesgruppe, dem die Delegierten einstimmig zustimmten. Harald Janesch nahm dieses Ehrenamt sichtlich gerührt an. Mit dem Dank Lehnis an den Wahlleiter Bernd Fabritius und dem Singen der dritten Strophe des Deutschlandliedes sowie des Siebenbürgenliedes fand die Delegiertenversammlung 2010 der Landesgruppe Nordrhein-Westfalen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen ihren Abschluss.

Artikel über die Landesversammlung in der OVZ: „Dein Programm war Siebenbürgen

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Siebenbürgerlädchen schließt seine Pforte

Das Siebenbürgerlädchen in der Kronstädter Gasse schließt in Kürze seine Pforte. Wer sich noch schnell mit einigen siebenbürgischen Spezialitäten eindecken möchte, hat nur noch nächste Woche Zeit dazu.

Hans Otto Tittes: Unverwüstlich

Unverwüstlich
von Hans Otto Tittes

Man hört und liest es beinah täglich,
dass manche Tierart wird’s recht bald,
weil ausgestorben, nicht mehr geben.
Das ist der bitt’re Sachverhalt.

Bei einer Vogelart jedoch
tritt das nicht ein, auf keinen Fall,
solang es uns, die Menschen, gibt:
Den Pechvogel gibt’s überall!