David Munyon in der artFarm

Am Samstag, den 3. Juli und am Sonntag, den 4. Juli, jeweils ab 19 Uhr (inkl. Support) ist David Munyon, Singer-Songwriter und Gitarrist aus den USA, in der neu eröffneten „artFarm“ in Drabenderhöhe zu Gast.

Konzerte von David Munyon sind sehr rar und immer ein außergewöhnliches Erlebnis, zumal seine seltenen Konzert in der Regel eher in Großstätten, wie Berlin, Hamburg, oder Köln stattfinden.

David Munyons gesamtes Repertoire besteht aus weit über 500 einzigartigen Liedern, die sich stetig abwechselnd und nie langweilig zwischen den Stilrichtungen Blues, Country, Folk und Rock bewegen und allesamt immer sehr tiefgründige, teilweise autobiografische Geschichten aus seinem bewegten Leben erzählen. Jeder Song für sich ist ein musikalisches Kleinod. Wenn David Munyon sein dickes Songbuch aufschlägt und zu spielen und zu singen beginnt, ist Unterhaltung auf höchstem musikalischen Niveau und ‚Gänsehautfeeling‘ angesagt: „Ein ganz besonderer Liveact den man unbedingt gesehen haben muß“! Und wie immer bei David Munyon Konzerten gilt das Motto: „Every show is different and unique!“

David Munyon, der in Fachkreisen gerne in einem Atemzug mit Bob Dylan, Neil Young und Townes van Zandt genannt wird, ist außerdem als gefragter Songwriter, für so bekannte und namhafte Künstler wie Eric Burdon und Jennifer Warnes, tätig. Bereits zum wiederholten Mal interpretiert Altmeister Eric Burdon auf seiner aktuellen CD „Soul of a man“, mit „GTO“ und „Never give up Blues“, gleich zwei von Davids großartigen Songs.

Hier einige Originalzitate über David Munyon:

„Probably one of the best Songwriters ever!“ Brian Wilson

„Dave Munyon to me is one of the last remaining mysteries on the planet. We’ve never met but I feel that I know him personally due to the wonderful, modern day white boy Blues Songs that he conjures up. Dave and his wife Dixie ARE the Southern States. Hope we can meet some day!“ Eric Burdon

„David is a Preacher!“ Johnnny Cash

Mut tut gut: Sich selbst mehr zutrauen

Schüchterne oder unsichere Kinder haben es heutzutage nicht leicht. Sie fallen auf, weil sie leise sprechen, sich lieber zurückziehen, kein Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten haben, sich schwer für etwas entscheiden können oder beim Auftreten von Problemen gleich aufgeben. Dabei sind diese Fähigkeiten in den Kindern meistens schon vorhanden. Es geht darum, die Kinder so zu fördern und zu motivieren, dass sie mehr aus sich heraus gehen können und von sich aus agieren.

Selbstbewusst zu sein heißt nicht, nur egoistisch zu handeln. Vielmehr geht es darum, ein Selbstwertgefühl zu entwickeln – also sich dessen bewusst zu sein, dass man einen Wert hat, dass es wichtig und schön ist, dass es einen gibt. Dass man ganz besondere Fähigkeiten hat, die andere nicht haben. Dass man so akzeptiert wird, wie man ist. Dass man trotz seiner Fehler geliebt wird. Das Ziel, dass die Kinder weder Opfer noch Täter werden, war der Anlass dieses Projekt im Adele Zay Kindergarten von Hanni Widmann durchzuführen.

Die Eltern der Vorschulkinder wurden am 2. Juni 2010 bei einer Informationsveranstaltung über den „Mut tut gut“-Kurs informiert. Die Ziele und Inhalte des Präventionstrainings für die Kinder standen hierbei im Vordergrund, um diese auch in ihrem Erziehungsalltag zu integrieren.

Bei dem „Mut tut gut“-Kurs haben die Kinder in Kleingruppen ihre Stärken und Eigenschaften besser kennen gelernt. Das Selbstbewusstsein wurde mit Geschichten, Übungen und speziellen „Mut Sprüchen“ gezielt gefördert. Dazu gehörte auch ein besonderes Ritual um Schritt für Schritt Vertrauen zu den eigenen Fähigkeiten zu erlernen.

Spiele mit einem hohen Aufforderungscharakter zeigten den Kindern wie schüchternes Verhalten oder selbstbewusstes Verhalten auf andere wirken kann. Die Persönlichkeit jedes Kindes wurde dabei herausgearbeitet und individuell gestärkt. Der Kurs wurde von dem Besuch der Polizei ergänzt und abgeschlossen.

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Situation der Vereine: Treffen der jugendlichen Vereinsmitglieder

Um die Situation der Vereine zu verbessern, trafen sich am 1. Juni erneut jugendliche Vereinsmitglieder im Hermann-Oberth-Haus.

Ernst-Jochen Höhler dankte für das zahlreiche Erscheinen und begrüßte die Teilnehmer (Andreas Bodendorfer, Blasorchester; Michael Schneider, Jugendtanzgruppe; Jürgen Bartesch, Jugendtanzgruppe; Tobias Rohde, Feuerwehr/Höher Dorfjugend/Ev. Jugend; Sebastian Schneider, MGV/Höher Dorfjugend/Ev. Jugend; Alexander Knall, Feuerwehr/Höher Dorfjugend/Ev. Jugend; Manuel Schiefen, Ernteverein/Höher Dorfjugend/Ev. Jugend; Franzi Scharpel, Jugendtanzgruppe; Marcel Seinsche, BV 09; Daniel Noss, BV 09; Andrea Plajer, Feuerwehr/Höher Dorfjugend/Ev. Jugend; Hanni Widmann, Adele-Zay-Kindergarten; Ernst-Jochen Höhler, Heimatverein; Margitta Berzbach, Heimatverein).

Andrea Plajer von der Feuerwehr berichtete über das neu gestaltete Feuerwehrfest. Manuel Schiefen vom Ernteverein sprach über die Neuerungen und Aktivitäten im Verein, um ein attraktives Erntefest am 11. und 12. September anbieten zu können; Beispiele: Festausschuß wurde gebildet, Jugendvertreter benannt, ehemalige Erntepaare berichten über die positiven Erfahrungen in der Amtszeit (Internet), der offizielle Teil beim Ernteball soll max. 1 Std. betragen und dies ab 19.00 Uhr, ab 20.00 Uhr Tanz mit einem DJ, Alleinunterhalter bzw. Aktivisten aus eigenen Reihen, Plakate werden neu gestaltet.

Michael Schneider und Jürgen Bartesch von der Jugendtanzgruppe gaben nochmals bekannt, dass am 10. Juli abends der Sommerball für alt und jung im Hermann-Oberth-Haus stattfindet. Sie hoffen, dass trotz des Kronenfestes und der Benefizveranstaltung für den Erlebnis- und Sinnesgarten, die schon vormittags beginnen, genügend Teilnehmer am Abend kommen werden. Voriges Jahr waren max. 200 Leute auf diesem Sommerball, es wäre schön, wenn diese Zahl getoppt würde. An diesem Abend wird um den 3. Platz in der Fußball-WM gespielt, für die Fußballfans steht eine Großleinwand zur Verfügung. Daniel Noss vom BV 09 bemerkte, dass an diesem 10. Juli auch noch nachmittags auf dem Sportplatz Fußballspiele stattfinden, dies sei eine schlechte Absprache unter den Vereinen. Zum Thema „Vereine helfen sich untereinander“ bietet er die Hilfe der Fußballer bei z. B. dem Feuerwehrfest an.

Um 20.00 Uhr war das Treffen zu Ende, Ernst-Jochen Höhler nannte keinen neuen Termin für ein weiteres Treffen, man soll jetzt erst mal abwarten, wie die kommenden Feste verlaufen.

„Alle für den Höher Garten“

Das Kronenfest in Drabenderhöhe findet am Samstag, dem 10. Juli, zum zweiten Mal im Robert-Gassner-Hof statt. Das Fest ist eingebunden in die Benefizveranstaltung für den „Erlebnisund Sinnesgarten der Begegnung“, der hinter dem Turm der Erinnerung auf dem Gelände des Alten- und Pflegeheims entstehen soll. Alle örtlichen Vereine aus Drabenderhöhe beteiligen sich an der Benefizveranstaltung, die unter dem Motto „Alle für den Höher Garten“ steht.

Die Gäste erwartet ein Programm mit kulturellen Darbietungen, Kinderbelustigungen und einer großen Verlosung. Natürlich wird auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Frank Müllenmeister, musikalisch gestaltet vom Honterus-Chor, Kirchenchor und Posaunenchor der evangelischen Kirchengemeinde. Im Anschluss Gedenken an Robert Gassner, den „Vater der Siedlung“, der am 25. April 100 Jahre alt geworden wäre.

11.30 Uhr Mittagessen

13.00 Uhr Kronenfest – Brauchtumsveranstaltung mit der Kinder- und Jugend- und einer Erwachsenenvolkstanzgruppe und dem Blasorchester Siebenbürgen-Drabenderhöhe

14.00 Uhr Nachmittagsprogramm; Begrüßung und Grußworte; Auftritte von Schulorchester/Schulchor, Kindergärten, Höher Spatzen, Frauenchor, MGV und Akkordeonorchester

Des Weiteren wirken mit: der Adele-Zay-Hilfsverein, das „Haus-Siebenbürgen“ Alten- und Pflegeheim, der Heimatverein, die Kreisgruppe Drabenderhöhe, Siebenbürgischer Frauenverein, der BV09, der Ernteverein und die Feuerwehr.

20.00 Uhr Sommerball der Jugend mit der Akustik-Band im Hermann-Oberth-Kulturhaus. Die Veranstalter freuen sich über viele Besucher. Der Erlös der Benefizveranstaltung wird für den „Erlebnis- und Sinnesgarten“ verwendet, der von allen Höhern genutzt werden soll.

Enni Janesch