Ernteverein Drabenderhöhe ruft zur Teilnahme am Umzug auf

Am 11. September 2016 findet der traditionelle Umzug anlässlich des Erntedankfestes 2016 statt. Der Ernteverein lädt alle Ortsgruppen, Vereine und auch Einzelgruppen ein, sich am Umzug mit einem Wagen oder auch mit einer Fußgruppe zu beteiligen.

Vorsitzender Volker Stache: „Auch würden wir uns freuen, wenn wir – wie im letzten Jahr – wieder viele Treckerfahrer mit Ihren jungen und alten Schätzchen beim Umzug begrüßen dürfen.“

Für Anmeldungen und Fragen zur Teilnahme am Umzug bitte bis zum 1. September 2016 an Volker Stache unter volker.stache@t-online.de oder unter 0163/6917170 wenden.

Hans Otto Tittes: Seltsamer Einkauf

Hans Otto Tittes Beim diesjährigen Sommerschlussverkauf hat sich angeblich Folgendes abgespielt:

Seltsamer Einkauf
von Hans Otto Tittes

Ein Mann hat einen jungen Hund,
der spielt mit Schuhen äußerst gern.
Die Machart ist ihm einerlei,
auch, ob sie alt oder modern.

Im Schuhgeschäft, beim Ausverkauf,
verlangt der Mann gleich zwei Paar Schuh
und sagt: „Die Größe ist egal!“
Drauf der Verkäufer nur: „Nanu?“

Zur Aussage, dass ganz egal
die Schuhgröße, gibt er als Grund
seinem verblüfften Vis-à-vis:
„Die sind eh nur für meinen Hund!“

Ulrike Floegel-Lau und Dirk (Bongo) Ruland werden das neue Erntepaar 2016

In der Zeit vom 9. bis 11. September 2016 findet in Drabenderhöhe das traditionelle Erntefest statt. Ulrike Floegel-Lau und Dirk Bongo Ruland lösen in wenigen Wochen das noch amtierende Erntepaar Sandy Groß-Panthoefer und Markus Groß ab. Die beiden lernten sich vor gut drei Jahren lieben und schätzen und freuen sich bereits seit knapp zwei Jahren auf Ihre Amtszeit.

Als Dirk als passionierter Kneipier der Drabenderhöher „XXS Steakbar“ nach dem Erntedankfest 2014 leise anfragte, wie er denn Erntevater werden kann, nahm unser Vorstandsmitglied Manuel Schiefen sofort einen Bierdeckel zur Hand und bat um die obligatorischen Unterschriften. Ulrike erledigte das ganze sofort und Dirk war scheinbar ziemlich überrascht, wie „komliziert“ das ganze doch von Statten geht. „Zählt denn hier im Ort nicht mehr nur das Wort des Bongos?“, fragte er verdutzt. „Nein“ erwiderte Ulrike, „jetzt zählt erst mal nur Deine Unterschrift. Mach hinne!“ Und die lies dann nicht lange auf sich warten. Das Motto für dieses Jahr haben die beiden auch schon ausgegeben: „Entweder wir feiern drei Tage durch oder jar nit!“.

Also wird das Fest nach vielen Jahren erstmals wieder über drei Tage laufen und damit von Freitag bis Sonntagabend bestückt mit allerlei Highlights sein. „Die tolle Stimmung des letzten Jahres vom Festabend wollen wir auf jeden Fall noch toppen“, so der Vorsitzende Volker Stache. Damit dies gelingt, wurde wieder ein tolles Programm zusammen gestellt, dass für alle Generationen und für jeden Geschmack eine Menge zu bieten hat.

Erfolgreiches Wochenende für Drabenderhöhe: Meisterchor-Titel für MGV und Frauenchor

„Es war ein tolles Erlebnis, gemeinsam Meisterchor zu werden“, betonten die Vorsitzenden Sabine Breuer (Frauenchor) und Uli Frommold (MGV). Sie zeigten sich „heftig stolz auf die Sänger“, die in der Siegener Siegerlandhalle am 4. Juni erfolgreich ihre Meisterchortitel verteidigt haben.

Die Jury des Chorverbandes NRW belohnte den MGV, der unter Leitung von Hubertus Schönauer gesungen hat, für seine vier Liedvorträge jeweils mit der Note eins. Dirigentin Regine Melzer erzielte mit dem Frauenchor zwei Mal die Noten zwei und zwei Mal die eins.

Diesen tollen Erfolg feierten die Sängerinnen und Sänger im Rahmen einer Meisterchorfeier im evangelischen Gemeindehaus, das rappelvoll war. Es hagelte Glückwünsche und Umarmungen von den Dorfbewohnern, Vertretern von Vereinen und Chören aus der Nachbarschaft. Bürgermeister Ulrich Stücker gehörte ebenso zu den Gratulanten wie Friedrich Steinberg, Vorsitzender Kreischorverband Oberberg.

„Wir haben es geschafft, aber es war kein Selbstläufer“, betonte Uli Frommold. Von 20 angemeldeten Chören hätten drei im Vorfeld abgesagt und von den verbliebenen 17 Chören habe die Jury noch fünf durchfallen lassen. Es sei die reinste Plackerei gewesen, so Frommold. Von Januar bis vergangene Woche Freitag seien rund 60 Sonderproben durchgeführt worden. „Aber alle Sänger haben 100% dahinter gestanden.“

Sabine Breuer: „Wir freuen uns und sind total glücklich, auch darüber, dass das ganze Dorf an diesem Erfolg Anteil nimmt.“ Die Vorbereitungen seien bei den Sängerinnen etwas anders gelaufen, so Breuer mit einem Augenzwinkern: „Wir haben anders dosiert, mussten nicht so einen Endspurt hinlegen.“ Zwei Meisterchöre im Dorf, dieses Ergebnis sei nicht zu toppen.

Solche Wettbewerbe seien keine Routine, auch nicht für die Chorleiter, betonten die Vorsitzenden. Unter lauten Jubelrufen und rhythmischen Beifall gab es aus der Hand von Uli Frommold Blumen für Regine Melzer und Sabine Breuer sowie einen Korb mit Käse und Wein für Hubertus Schönauer. Dann brachten die Sängerinnen und Sänger ihre vier Lieder zu Gehör, die ihnen die guten Noten eingebracht haben. Die bekanntesten waren sicherlich „Ich geh´ durch einen grasgrünen Wald“ (Frauenchor) und „Dort drunt´ im schönen Ungarland“ (Männerchor).

Hubertus Schönauer bedankte sich auch im Namen von Regine Melzer bei den Sängerinnen und Sängern für die großartigen Leistungen. „Der Chor und ich waren in den Wochen zuvor zu 80% eine Art Ehegemeinschaft. Zuhause lief nichts mehr.“ Sein Dank ging auch an die Frauen, die das mitgemacht hätten. Er sei stolz darauf, Dirigent dieses hervorragenden Chores zu sein. Als er das Ergebnis gehört habe, habe er zu Frommold gesagt: „Vor lauter Freude könnte ich dir jetzt ein Ohr abbeißen.“


Ganz Wiehl könne stolz darauf sein, zwei so tolle Meisterchöre zu haben, betonte Bürgermeister Ulrich Stücker in seinen Glückwünschen. Für den MGV, der zum siebten Mal und den Frauenchor, der zum zweiten Mal den Titel errungen hatte, gab es Geschenke in Form von Wein und inhaltsschweren Briefumschlägen. Friedrich Steinberg gratulierte dem ganzen Ort zu diesen Chören und ihren Chorleitern, die tolle Arbeit geleistet haben. „Als ich euch in Siegen zugehört habe, ist mir klar gewesen, dass ihr siegt“.

Mächtige stolz auf die beiden Chöre zeigte sich auch Enni Janesch, Drabenderhöher Kreisvorsitzende vom Verband der Siebenbürger Sachsen. Sie überbrachte die Glückwünsche des Blasorchesters, des Honterus-Chors und der Kreisgruppe. „Unser Ort ist schon etwas außergewöhnliches und einzigartiges. Nicht nur, dass wir hier harmonisch miteinander leben und vier Bundespräsidenten zu Besuch waren, wir haben in unserem Ort auch zwei Meisterchöre. Ich weiß nicht, wo es das noch gibt.“ Danach wies Enni Janesch auf das 50-jährige Bestehen der Siedlung hin, das vom 17. bis 19. Juni mit dem ganzen Dorf gefeiert wird und jedermann dazu eingeladen ist.

Ursula Schenker

Hans Otto Tittes: Hilfsbereit

Hans Otto Tittes Folgendes kann nicht nur älteren, sondern auch jüngeren Menschen passieren, wie von Hans Otto Tittes beschrieben. (Vielleicht erkennt sich manche/r selbst!):

Hilfsbereit
von Hans Otto Tittes

Das Reden, weiß man allgemein,
zu einer Diskussion gehört,
doch wenn man sich stets wiederholt,
sogar Humorvolles selbst stört.

Ein Mann hörte sich gerne reden
und zwar in einer Runde meist,
vielleicht tat er es, weil er Single,
doch wenn’s zu viel, ging’s auf den Geist!

So war’s mal bei besagtem Mann,
als er erneut zum Plausch holt‘ aus,
dass einem gut Bekannten gleich
am Anfang platzte dies heraus:

„Mein Freund, falls du hier stecken bleibst,
weil ein Detail dir dabei fehlt,
frag mich, ich helf dir gern, denn du
hast dies schon 20-mal erzählt!“