Jugendfeuerwehr unterwegs

Einen Übungssamstag, der vom Förderverein der Löschgruppe Drabenderhöhe finanziert wurde, verbrachten 11 Mitglieder der Jugendfeuerwehr anders als gewohnt, denn gemeinsam mit vier Betreuern ging es unter dem Motto „Einer für alle – Alle für einen“ nach Köln in eine Kletterhalle.

Hier wurde nach einer Einführung in die Sicherungsknoten, die den Jugendfeuerwehrmitgliedern nicht unbekannt waren, das Gruppengefühl auf besondere Weise gestärkt. Schnell ging es für alle Teilnehmer hoch hinaus und jeder konnte seine eigenen Stärken unter Beweis stellen.

Der Nachwuchs zeigte, dass sie als Team gut miteinander funktionieren und sich der Einzelne auf die anderen verlassen kann.

Nach einigen Stunden ging es dann zurück ins Feuerwehrhaus Drabenderhöhe, wo sich alle an einem leckeren Grillbuffet stärken konnten und den gemeinsamen Tag Revue passieren ließen. Schnell war man sich einig, dass ein solches Angebot einer Wiederholung bedarf.

Fußball: Axel Leopold übernimmt die Reserve des BV 09 Drabenderhöhe

Axel Leopold, der die Reserve des BV 09 Drabenderhöhe übernimmt, ist in Drabenderhöhe kein Unbekannter. Immerhin spielte er in der Saison 05/06 für den BV 09 als Stürmer und offensiver Mittelfeldspieler. Danach zog es ihn wieder zu seinem Heimatverein BSV Bielstein. In der Saison 2012/2013 ist er Spielertrainer der zweiten Mannschaft des BSV geworden und in der Saison 2013/2014 in die Kreisliga C aufgestiegen. Er wird Kevin Hampel ablösen, der in der kommenden Saison als Spieler die 1. Mannschaft verstärken wird und Werner Thies als Co-Trainer unterstützen soll. Kevin Hampel hat in Niedersachsen Bezirksliga gespielt. Kurt Berger, 1. Vorsitzender: „Ich denke, wir haben damit eine gute Lösung gefunden, die uns mit Sicherheit weiterbringen wird. Weiterhin sind wir mit anderen Spielern im Gespräch um die 1. Mannschaft zu verstärken.“

Förderverein „Freunde und Förderer der Kindertageseinrichtung Adele Zay“ gegründet

Am 5. April 2016 wurde in Drabenderhöhe der Förderverein „Freunde und Förderer der Kindertageseinrichtung Adele Zay“ gegründet. Als erstes Vorstandsteam wurde gewählt: Volker Stache als Vorsitzender, Evelyn Köster als 2. Vorsitzende und Sigrid Auner-Schemmel als Kassiererin.

Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die in Drabenderhöhe in der Oskar-Hartmann-Straße geführte Kindertageseinrichtung bei folgenden Maßnahmen und Aufgabenstellungen zu unterstützen:

a. Erwerb von Materialien wie Büchern, Spielzeugen, Spielgeräten, allg. pädagogischen Hilfsmitteln, Instrumente, sonstigen Einrichtungsgegenständen
b. Förderung von Exkursionen, Wanderungen, Fahrten
c. Förderung von Vorträgen, kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen, Lehrgängen
d. Unterstützung bedürftiger und Fördervereinsmitglieder Kinder bei der Teilnahme an Gemeinschaftsveranstaltungen und in sonstigen Einzelfällen
e. Unterstützung bei der pädagogischen Arbeit
f. Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Sponsoren und Mitgliedern
g. Ausrichtung von Veranstaltungen zur Bildung der Kinder, Eltern und die in der Tageseinrichtung tätigen Kräften

Auslöser für die Gründung des Vereins war die aktuelle Diskussion über die mangelnde finanzielle Ausstattung der Kindertageseinrichtungen im Oberbergischen Kreis. „Es kann nicht sein,“ so Volker Stache, „dass das Land NRW auf dem Rücken unserer Zukunft seinen Haushalt sanieren möchte und die bisherigen – teilweise gemeinnützigen Träger – im Regen stehen lassen. Das ist ein Skandal!“ Frau Auner-Schemmel ergänzte hier, „dass die angekündigten Kürzungen im Personalschlüssel auf die im Gesetz vorgesehenen Minimumanforderungen keine wirkliche Alternative zur Erziehung und Erstausbildung unserer Kinder darstellen können.“ Wir müssen hier Träger, Kommunen und Eltern gemeinschaftlich zu einem starken Pakt führen. Herr Stache hofft, im ersten Schritt alle Eltern der Kindertageseinrichtung zum Mitmachen bewegen zu können und den Kindern somit eine weiterhin hohe qualitative Grundausbildung gewährleisten zu können.

Hans Otto Tittes: Vom Sprechen und Zuhören

Hans Otto Tittes Zu einer gepflegten Diskussionskultur gehört das Zuhören genauso wie auch das Reden! Leider nehmen dies viele Zeitgenossen, Jung wie Alt, nicht so ernst. Hans Otto Tittes hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht:

Vom Sprechen und Zuhören
von Hans Otto Tittes

Der Mensch hat eine Zunge nur
geschenkt bekommen von Natur,
denn eine reicht nun allemal
beim Sprechen, ob sie breit, ob schmal.

Der Ohren hat er allerdings
zwei Stück, eins rechts, das andre links.
(Auch deshalb sind es zwei, dass sie
ergänzend sind zur Symmetrie.)

Rein zahlenmäßig hier beurteilt
sind Ohren eindeutig bevorteilt,
woraus man schließen könnte, dass
fürs Zuhören sei dies zupass.

Die Wirklichkeit was anders lehrt:
’s wird mehr gequatscht als zugehört!

Bilderausstellung: Geschwister Hella Tausch und Andreas Mathes verwandeln Ausstellungsraum in ein buntes Blütenmeer

„Das Talent zum Malen haben wir von der Mutter geerbt“, sagen unisono die Geschwister Hella Tausch und Andreas Mathes, die ihre in Öl, Acryl, Kreide und Wasserfarben gefertigten Bilder im Raum unter der Kapelle des Altenheims ausstellen. „Seit ihrer Kindheit haben beide gerne gemalt, sich als Autodidakten weitergebildet und malen bis heute mit Leidenschaft“, sagte Kreisvorsitzende Enni Janesch, die die Ausstellung in Anwesenheit der Künstler und vielen Gästen eröffnete.


Enni Janesch (rechts) stellt die beiden Künstler Hella Tausch und Andreas Mathes (links) vor. Foto: Ursula Schenker

Naturalistische Bilder mit idyllischen Landschaften, Stillleben mit Obst und Blumen, die in vielfältigen Farben die Wände in ein buntes Blütenmeer verwandeln, zeugen von fleißiger Schaffenskraft. Während Mathes das Arbeiten mit Ölfarben bevorzugt, zu seinen Lieblingsmotiven gehören Mutter und Kind, malt seine Schwester mit Acryl, Kreide und Wasserfarben, nahe den Impressionisten. Nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes Manfred sah Hella Tausch ihre Malerei nicht nur als Hobby, sondern sie diene als Therapie.

Die Verbundenheit der Geschwister zu Siebenbürgen und ihrer Heimat Scharosch, sie kamen 1979 und 1983 nach Drabenderhöhe, zeigt sich in ihren Werken. Besonders Andreas Mathes malte rund 100 Kirchenburgen, darunter auch die Kirche seines Heimatortes. Zu sehen ist auch das Elternhaus, als Mittelpunkt ihres Lebens in dem siebenbürgischen Dorf. Die bunten und realistischen Bilder strahlen Ruhe und Frieden aus. Auch ohne Erklärung kann der Betrachter erkennen, welches Bild von wem gemalt wurde. Zuletzt ausgestellt wurden die Arbeiten der Künstler Ende 2011. In den fünf Jahren sind einige neue Werke dazu gekommen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. April zu sehen. Veranstalter sind der Adele-Zay-Hilfsverein, das Haus Siebenbürgen, Alten- und Pflegeheim, sowie die Kreisgruppe Drabenderhöhe. Ulrike Horwarth, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins, betonte in ihrer Begrüßung die seit fast 50 Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen Altenheim und Kreisgruppe. Sie freute sich über die „bunten Bilder“, bei deren Anblick man meine in einem Blumengarten zu stehen. Hella Tausch trug noch ihr Gedicht „Frühlingserwachen“ vor, in dem „Kinder die schönsten Lieder singen“ und „neues Leben in unsere Seelen zieht“.

Ursula Schenfontker