Schnee auf die Straße werfen, Falschparker und ausbleibende Taumittellieferung machen dem Winterdienst Probleme

Wie bereits in den Medien mehrfach erwähnt, bestehen bundesweit Probleme bei der Taumittellieferung. Der seit dem 18.12.2009 ununterbrochene, deutschlandweite Winter macht den Herstellern stark zu schaffen. Dies hat zur Folge, dass von der Bestellung (150 Tonnen) der Stadt Wiehl in der ersten Kalenderwoche 2010 bisher erst 27 Tonnen geliefert worden sind.

Vereinbart und auch üblich ist eine Lieferzeit von max. 48 Stunden, aber das ist aus den genannten Gründen derzeit nicht absehbar. Die Lieferprobleme bestehen bei allen Lieferanten. Die Zuteilung von Auftaumitteln erfolgt nach Prioritäten. Hierbei werden z.B. Flughäfen und Autobahnen wichtiger eingestuft als städtische Straßen.

Seit dem 08.01.2010 wird daher dem Tausalz Granulat beigemischt, um möglichst lange mit den schwindenden Salzbeständen auszukommen. Zudem ist die Menge der gestreuten Taumittel deutlich reduziert worden. Dies führt dazu, dass verschiedene Straßen, anders als es in den letzten Jahren üblich geworden ist, nicht mehr „schwarzgeräumt“ werden können. Die Stadtverwaltung bittet daher die Bürger hierfür um Verständnis.

Bei dieser Gelegenheit bitten die Mitarbeiter des Winterdienstes um die Mithilfe der Wiehler Bürger bei folgenden Problemen:

Parkende Fahrzeuge: Täglich kommt es zu Problemen, und oftmals Blechschäden, an falsch parkenden Fahrzeugen. Gerade in schmalen Anliegerstraßen ist ein Durchfahren der Räumfahrzeuge wegen parkender Autos oft schwierig und zum Teil gar nicht möglich. Die Räumfahrzeuge haben bis 3,00m breite Räumschilder. Gerade nachts bei Glätte ist ein genaues Steuern dieser Fahrzeuge nur schwer möglich. Daher die Bitte: In schmalen Straßen keine Autos an der Straße parken.

Schnee auf die Straße werfen: Immer wieder ist zu beobachten, dass Anlieger den Schnee ihrer Zufahrten und Zugänge auf die Straße schmeißen. Mit zunehmendem Frost in der Nacht wird dann aus diesem Schneematsch eine feste Masse, welche dann am anderen Tag nicht mehr zu räumen ist und zu Schäden an Räum- und anderen Fahrzeugen führt.

Weiter wird um Verständnis dafür gebeten, dass die Räumschilder nicht bei jeder Zufahrt nach links oder rechts gestellt werden können. Natürlich würde so in vielen Fällen weniger Schnee in die Zufahrten der Anlieger oder auf den Gehweg geräumt. Aus zeitlichen Gründen ist das Umstellen des Räumschildes aber unmöglich.

Handballturnier der 3. und 4. Klassen der Wiehler Grundschulen: Drabenderhöhe erfolgreich

Das Handballturnier der 3. und 4. Klassen der Wiehler Grundschulen fand am Dienstag, dem 26. Januar 2010 in der Sporthalle in Drabenderhöhe statt. Jede Grundschule war mit jeweils einer Mannschaft aus der 4. Klasse vertreten und die GGS Drabenderhöhe und die GGS Oberwiehl hatten beide noch eine Mannschaft mit Schülern aus der 3. Klasse dabei.


Die Drittklässler der Drabenderhöher Grundschule erkämpften sich den ersten Platz

Da aus der 3. Klasse nur zwei Mannschaften da waren und diese daher auch nur zwei Spiele bestreiten konnten, durften sie jeweils 15 Minuten spielen, während die Spiele der 4. Klassen 10 Minuten dauerten. Doch trotz der relativ kurzen Spielzeit, zeigten die Schüler alle, was sie konnten und lieferten sich harte, aber trotzdem sehr faire Spiele. Natürlich fiel der ein oder andere mal zu Boden, stand aber direkt wieder auf um weiter zu spielen. Zwei der ersten Spiele der 4. Klassen endeten unentschieden. Danach spielten die beiden Drittklässler-Teams. In den darauf folgenden vier Spielen der 4. Klassen drehten die Schüler so richtig auf und es fielen jede Menge Tore. Doch auch im nächsten Spiel zeigten die 3. Klassen wie viel Ehrgeiz sie hatten und es endete mit einem 5 : 4 für Drabenderhöhe. Da die beiden Teams aber nun den gleichen Punktestand hatten musste ein 7-Meter-Werfen durchgeführt werden, was die Gastgeber Drabenderhöhe mit einem 3 : 1 für sich entschieden. Nachdem somit feststand, wer der Sieger bei den Drittklässlern war, folgten die letzten drei Spiele der 4. Klassen, um auch bei ihnen den Gewinner zu ermitteln.


Die Viertklässler der Drabenderhöher Grundschule erreichten den zweiten Platz

Zuerst bekamen die beiden Mannschaften der 3. Klasse ihre wohlverdienten Preise. Da die Spieler aus Drabenderhöhe das 7-Meter-Werfen gewonnen hatten, landeten sie auf dem ersten Platz und die 3. Klasse aus Oberwiehl auf dem zweiten. Den 5. Platz bei den 4. Klassen bekam die Grundschule Marienhagen. Den 4. Platz belegte die GGS Wiehl und den 3. Platz die GGS Oberwiehl. Nach einem knappen Ergebnis bekam die GGS Drabenderhöhe den 2. Platz und die Sieger des Tages waren die Schüler der GGS Bielstein, die sich den 1. Platz erkämpft hatten. Zusätzlich erhielt jedes Team einen Handball. Die beiden besten Mannschaften dieses Turniers, Bielstein und Drabenderhöhe, haben sich für die Homburgischen Meisterschaften im März qualifiziert.

Alle Ergebnisse der einzelnen Spiele und eine Bilderserie finden Sie hier

Haus Siebenbürgen: Veränderungen und Wandel

Von den Anfängen Mitte der 1960er Jahre bis heute wurde das äußere Erscheinungsbild der Einrichtung kontinuierlich verändert, neuen Anforderungen, Bedürfnissen und Ansprüchen angepasst. Und genau das begründet die Erfolgsgeschichte dieser Einrichtung, auf die Drabenderhöhe und insbesondere der Träger- Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen „Adele Zay“ e.V. stolz ist.

Vorstand und Leitung des Hauses erkennen in den gelungenen Entwicklungen der Vergangenheit jedoch auch eine unabdingbare aktuelle Verpflichtung zur Kontinuität. Neue Herausforderungen der Zukunft lassen auch im Bereich der Altenhilfe keinen Stillstand zu. Die demographische Entwicklung, die zunehmende Zahl hochbetagter – häufig auch an Demenz erkrankter Menschen – erfordert neue Raum-, Pflege- und Betreuungskonzepte.

Deshalb wurden im Haus Siebenbürgen bereits 2009 entsprechende konzeptionelle Vorbereitungen für die bedarfsgerechte Betreuung demenzerkrankter alter Menschen getroffen. Zur Zeit werden die baulichen Rahmenbedingungen für eine spezielle Tagesbetreuung geschaffen.

Um in Zukunft die verkehrsbedingte Gefährdung der alten Menschen auszuschließen, wird der bisherig, unmittelbar an der Straße liegende Haupteingang in den Bereich des Robert Gassner Hofes verlegt. Die Verwaltung hat ihre Büros bereits geräumt und ist in neu erstellte Räumlichkeiten umgezogen, die durch den Umbau eines nicht mehr genutzten Treppenaufgangs auf der Südseite entstanden sind.

In den alten Büros soll nach einem entsprechenden Umbau ab Mitte des Jahres für Demenzkranke die geronto-psychiatrische Tagesbetreuung angeboten werden. Handwerker werden noch eine geraume Zeit am Werke sein. Doch die allermeisten Bewohner stört das wenig. Daß „nichts bleibt, wie es ist“, macht berechtigte Vorfreude und Hoffnung darauf, dass alles noch besser wird.

F.-M. Barth

Unbekannte brachen in Altenheim ein

Unbekannte Täter brachen zwischen dem 20.01., 13:00 Uhr und dem 21.01.2010, 07:15 Uhr in das Altenheim am Siebenbürger Platz ein. Sie brachen das Fenster eines sich im Keller befindlichen Büros auf und durchsuchten den Schrank sowie den Schreibtisch. Zudem drangen sie durch eine unverschlossene Verbindungstür in den anderen Gebäudekomplex ein. Dort stahlen sie aus einem Kellerraum die Handtasche einer Bediensteten. Die Einbrecher erbeuteten einen geringen Geldbetrag. Hinweise bitte an die Ermittlungsgruppe „Wohnung“, Tel.: 022618199-0.

Hans Otto Tittes: Verwöhnt

Verwöhnt
von Hans Otto Tittes

Wer hier bei uns mal wieder klagt,
wenn dies und das nicht funktioniert,
der schau sich mal im Fernseh’n an,
was in Haiti grad passiert.

Dort herrscht das pure Chaos, ja
es fehlt an allem: Wasser, Brot…
Wer nicht verschüttet ist, ist froh
diesmal entwischt zu sein dem Tod!

Wir sind gleich unzufrieden, wenn
die Bahn einmal Verspätung hat,
wenn Autobahnen nicht stets frei
bei Schneegestöber und wenn’s glatt.

Die meisten bei uns sind verwöhnt,
weil Elend sie halt niemals kannten;
falls sie schon mal davon gehört,
dann meist von Opa, Oma, Tanten.

Drum sollten wir zufried’ner sein,
selbst wenn’s nicht flutscht zu jeder Zeit;
im Allgemeinen tät uns gut
noch viel mehr an Gelassenheit!