Drabenderhöher bezwingen das Matterhorn

Arnold Melzer und Martin Schemmel
Arnold Melzer und Martin Schemmel

Manchen Oberbergern ist das Oberbergische immer noch nicht bergig genug, wie beispielsweise den beiden Drabenderhöhern Arnold Melzer und Martin Schemmel. Die Beiden zog es im August in die Walliser Alpen, zu einem der schönsten Berge der Welt: Dem Matterhorn!

Das Matterhorn gehört mit seinen 4 478 Metern und dem charakteristischen Erscheinungsbild zu den berühmtesten und attraktivsten 4000ern.

Fast drei Millionen Besucher kommen jedes Jahr nach Zermatt, um einen Blick auf die steile vierkantige Felspyramide zu werfen. Die schweizerisch-italienische Grenze verläuft genau über den Gipfel des Berges. Kenner wissen: Das Matterhorn sieht nur von der Schweiz aus schön und majestätisch aus. Nichts versperrt hier die Aussicht auf das Horn.

Kein Zuckerschlecken ist die Strecke von der Hörnlihütte bis zum Matterhorn-Gipfel

Am 14. Juli 1865 wurde das Matterhorn zum ersten Mal bezwungen, er war damals der letzte noch unbezwungene 4000er weit und breit.

Inzwischen lockt das Matterhorn Bergsteiger aus der ganzen Welt an, auch viele Japaner zieht dieser Berg magisch an.

Dort, wo normalerweise Minusgrade herrschen, sorgten in diesem Sommer Rekordtemperaturen für bröckelndes Gestein, so dass die Schweizer Behörden das Matterhorn mitten in der Hochsaison sperren mussten.

Die Möglichkeit das Matterhorn zu besteigen sind sehr begrenzt. Oft verhindern schlechte Wetterbedingungen einen Aufstieg. Letztes Jahr beispielsweise konnte der Berg an nur sieben Tagen bestiegen werden.

Für Arnold Melzer war es bereits der vierte Anlauf. „Bevor man einen 4000er besteigt, muss man sich erstmal mehrere Tage lang akklimatisieren“ sagt er, „deswegen haben wir erstmal verschiedene andere Berge bestiegen, um uns an die dünne Luft zu gewöhnen.“

Das 4478 Meter hohe Matterhorn ist einer der berühmtesten 4000er

Nach sieben Tagen in den Walliser Alpen war es dann am 23. August soweit: Man wollte den Aufstieg wagen. Da es bereits am frühen Morgen losgehen sollte – vor Sonnenaufgang – übten die beiden Drabenderhöher am Tag davor schon den Einstieg. „Das war eine gute Idee“ meinte Arnold Melzer, „denn am nächsten Morgen war man zunächst nur auf das schwache Licht der Stirnlampen angewiesen.“

In der Nacht vor dem Aufstieg war an Schlaf kaum zu denken. Sollte man es wirklich wagen? Immerhin ist das Matterhorn der unfallträchtigste Berg im gesamten Alpenraum. Würde man die Auf- und Abstiegsroute finden? Nicht selten versteigt man sich, und das kostet dann viel Zeit und Kraft. Vor wenigen Wochen stürzten zudem hundert Kubikmeter Gesteinsmassen an der Hauptroute des Matterhorns in die Tiefe. Rund 70 Personen waren im Aufstieg. Die Alpinisten mussten alle per Helikopter evakuiert werden.

Geschafft! Nach vier Anläufen konnte der Gipfel im August 2003 endlich bezwungen werden

Da es in Spitzenzeiten zu regelrechten Staus am Berg kommen kann, und an Schlaf auch nicht zu denken war, machten sich die Beiden bereits um 4:40 Uhr auf den Weg.

Zwar hatte man sich auch einige Male verstiegen, doch nach genau sechs Stunden, um 10:40 Uhr, wurde die Spitze des Matterhorns erreicht.

Das Hochgefühl auf dem Gipfel wurde nur durch den Respekt, den man vor dem schwierigen Abstieg hatte, geschmälert – trotzdem war die Freude, den Gipfel bezwungen zu haben, überwältigend.

Als dann nach einer Stunde Rast der Abstieg angetreten wurde, musste man, wegen des großen Andrangs am Berg, auch öfter mal Wartezeiten in Kauf nehmen.

Erst gegen 19:30 Uhr erreichten die Beiden die Hörnlihütte am Fuße des Berges, wo Bergkamerad Jörg Vater aus Berlin, der den Gipfel in Begleitung eines Bergführers bezwungen hatte, bereits auf die müden – aber glücklichen – Drabenderhöher wartete.

Martin Schemmel, Arnold Melzer und Bergkamerad Jörg Vater aus Berlin vor der Gedenktafel des Matterhorn-Erstbesteigers Edward Whymper in Zermatt

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Rastplatz an der alten Brüderstraße erneuert

Der Drabenderhöher Heimatverein weihte am 28. August den mit viel Aufwand erneuerten Rastplatz an der alten Brüderstraße oberhalb der Ortschaft ein.

Rastplatz an der alten Brüderstraße erneuert

Neben den renovierten Tisch und Bänken steht jetzt ein wuchtiger Gedenkstein, der mit einer Metalltafel versehen ist. Der gravierte Text weist auf die in unmittelbarer Nähe verlaufenden Hohlwege hin, die ein Relikt der Brüderstraße sind.

Bereits vor ca. 2000 Jahren führte der Weg von der Kanalküste durch Mitteleuropa hier entlang bis zum Oberschlesischen Krakau. Kaufleute, Soldaten, Pilger und viel anderes Volk mit unterschiedlichen Zielen zogen auf ihm von West nach Ost oder umgekehrt. Vom in Siegen geborenen Maler Peter Paul Rubens weiss man, dass er Ende des 16. Jahrhunderts auf dieser Straße in Richtung Flandern unterwegs war, um dort sein endgültiges Zuhause zu finden.

Rastplatz an der alten Brüderstraße erneuert

Viel weiter Wissenswertes zum Thema wusste Herr Dr. Herbert Nicke mitzuteilen, den der Vereinsvorstand als kompetenten Referenten gewinnen konnte. Bei der niveauvollen Veranstaltung konnte der 1. Vorsitzende, Ernst-Jochen Höhler, neben anderen Persönlichkeiten Frau Banek als stellv. Bürgermeisterin der Stadt Wiehl begrüßen. Herr Wilfried Bergerhoff, der mehr als 16 Jahre hier Bürgermeister war, fügte zum Abschluss des offiziellen Teils in einer kurzen Ansprache noch einige bemerkenswerte Einzelheiten zur Geschichte der Brüderstraße und der Ortschaft Drabenderhöhe hinzu.

„Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten“. Damit zitierte er unseren ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Die Worte passten so recht zu Stimmung und Rahmen der Einweihung, die bei herrlichem Wetter unter dem mächtigen geschlossenen Blätterdach von Buchen und Eichen mit wunderschönem Ausblick auf Drabenderhöhe stattfand.

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Gottesdienst einmal anders

Einen Gottesdienst unter freiem Himmel, bei herrlichem Sonnenschein, mit Soulmusik und witzigen Einlagen konnten die Drabenderhöher und die vielen angereisten Gäste am 20. Juli erleben.


Auf dem Schulhof der Grundschule wurde der von dem Evangelische Kirchenkreis An der Agger veranstaltet Open Air Familiengottesdienst gefeiert. Die professionellen musikalischen Einlagen wurden mit viel Applaus bedacht. Sich zu der Musik zu bewegen war ausdrücklich erlaubt, doch bei der brütenden Hitze waren die Besucher froh, irgendwo ein schattiges Plätzchen zu finden. Nicht selten wurden Regenschirme zu Sonnenschirmen umfunktioniert.

Nach dem Gottesdienst gab es für alle Besucher im Hermann-Oberth-Haus ein Mittagessen, danach verschiedene Workshops, Spielangebote für Kinder und bei der Abschlussveranstaltung wurde dann die handgeschriebene Kirchenkreis-Bibel präsentiert. Fünf Kilo schwer ist das Schriftwerk, an dem in den letzten acht Monaten über 300 Menschen aus dem gesamten Kreisgebiet gearbeitet haben. Mit der Hand wurden sämtliche Kapitel des Neuen Testaments geschrieben. Das fertige Werk wurde in Leder gebunden und in Drabenderhöhe erstmals vorgestellt.

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Jahresfahrt des Frauenvereins nach Bremen

Am 12. Juli 2003 bestiegen rund 120 Frauen aus Drabenderhöhe den Bus, um sich auf die große Fahrt nach Bremen zu begeben. Nach zwei und einer halben Stunde Busfahrt gab es, wie alljährlich, zur Stärkung und Anregung eine Rast mit Sektfrühstück, so dass die Höher Frauen so gegen 10:30 Uhr wohlgelaunt und unternehmungslustig in Bremen ankamen.

Jahresfahrt des Frauenvereins nach Bremen

Zunächst machten sich die Frauen auf zur Erkundung der Stadt Bremen, die sehr viel Interessantes zu bieten hat. Fürsorglich hatte der Vorstand ein Mittagessen bestellt, das nach der Wanderung durch die Stadt wohl bekam. Zum Einkaufen blieb noch ausreichend Zeit, bevor die Frauen per Schiff eine bemerkenswerte Rundfahrt durch den Bremer Hafen unternahmen. Der Tag war anstrengend, aber erlebnisreich. Müde, aber zufrieden, kamen die Frauen schließlich wohlbehalten wieder in Drabenderhöhe an.

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35. Schulfest der Grundschule Drabenderhöhe

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„So ein Schulorchester ist in keiner Grundschule der näheren Umgebung vorzufinden“ betonte Schulleiter Wilhelm Schumacher in seiner Ansprache und bedankte sich gleichzeitig bei Regine Melzer (Orchesterleitung) und den Musikern für die professionellen Darbietungen. Bei herrlichem Sommerwetter begleitete das Schulorchester nicht nur die beiden eingangs gesungenen Schulfestlieder, sondern es führte auch zum ersten Mal den traditionellen Umzug an. Eigens hierfür wurden blaue T-Shirts mit dem Aufdruck „Schulorchester Drabenderhöhe“ und neue Flöten angeschafft.

Die ca. 70 Kinder der Tanz – AG (Leitung Andre Kasel) eröffneten sogleich auf dem Schulhof das umfangreiche Programm. Mit ihren rhythmischen Tänzen animierten sie sogar die Gäste zum Mitmachen.

Die Jungen der Klassen 1a und 1b boten auf der Schulwiese ein faires Fußballspiel. Dabei wurden sie kräftig von den Mädchen als Cheerleader angefeuert.

Sowohl die Superstars der Klasse 2a (Playbackshow) als auch die Klasse 2c mit ihrem Handpuppentheater setzten die musikalische Linie fort und ernteten viel Applaus. Während die Klasse 1c im eigenen Klassenraum die neueste Mode präsentierte, ließ die Klasse 2b auf der Schulhofwiese beim Stockbrotbacken Lagerfeuerstimmung aufkommen.

Es gab keine Chance zur Langeweile. Die Gäste konnten selber aktiv werden und bei den unterschiedlichen Spielen, organisiert von der Klasse 3c, aber auch bei den vielen Angeboten der Eltern mitmachen.

Etwas zum Schmunzeln gab es im Klassenraum der 3b, denn dort wurden die Gäste mit Sketchen unterhalten.

Die Schülerinnen und Schüler der 3a entführten das Publikum der vollbesetzten Gymnastikhalle mit dem Theaterstück „Kalif Storch“ in die Zeit von 1001 Nacht.

Sehr gut besucht wurde der reichhaltige Bücherflohmarkt der Klasse 4a. Vom Erlös wird für die Kinder ein transportabler Basketballkorb angeschafft.

Das Motto der Klasse 4c erwuchs aus dem sachkundlichen Thema: `Ritter und Burgen`. Sie führten das Theaterstück „Der Handschuh“ auf.

In schwindelnde Höhen begaben sich die Artisten der Klasse 4b, die am Trapez zu bewundern waren. Konzentriert leisteten sie sich gegenseitig Hilfestellung bei den synchronen Übungen.

Bedauerlicherweise brach sich Frau Schugardt- Lohaus vor dem Umzug den rechten Mittelfuß. Alle Kinder der GGS Drabenderhöhe und das Lehrerteam wünschen ihr eine rasche Heilung und alles, alles Gute.

Wir alle, Schüler, Eltern und Lehrer, blicken auch dieses Mal auf ein gelungenes Schulfest, das wie jedes Jahr zum Höhepunkt unseres Schullebens zählt, zurück. Allen Helferinnen und Helfern sprechen wir unseren herzlichen Dank aus.

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