Zur Wintermalwerkstatt für Menschen von 8 bis 16 sowie ab 60 Jahren lädt das Jugendheim Drabenderhöhe ein. Unter Anleitung der Künstlerin Ursula Groten werden fantasievolle Engelbilder aus Acrylfarben auf Leinwand gestaltet. Glitzer, Borden und ausgewählte Stoffe kommen schmückend zum Einsatz. Dieses Generationsübergreifende Angebot findet am Samstag, den 8. Dezember im Jugendheim Drabenderhöhe statt. Anmeldungen zu diesem himmlischen und märchenhaften Angebot werden unter Tel. 02262-1249 erbeten.
Ausstellungseröffnung „Meine Vielfalt der Malerei“
Am Freitag, dem 19. Oktober 2007 wurde die Ausstellung mit Bildern der Kunstmalerin Herta Wolff-Zintz aus Gummersbach im Ausstellungsraum des Altenheims eröffnet.

Foto: Christian Melzer
Die Ausstellung war in bewährter Zusammenarbeit des Altenheims, dem Adele-Zay-Verein und der Kreisgruppe der Landsmannschaft entstanden. Dazu kam diesmal noch das Landesfrauen- und Kulturreferat der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen NRW, das seine diesjährige Herbsttagung an diesem Wochenende in Drabenderhöhe abhielt.
Der Heimleiter Hans Klein konnte zahlreiche Gäste aus der Siedlung und Umgebung begrüßen, sowie die Frauen aus den Kreisgruppen von NRW, die zu der Tagung angereist waren. Namentlich begrüßte er die Landesfrauen- und Kulturreferentin von NRW, Waltraud Hartig-Hietsch, Enni und Harald Janesch, Kreisgruppenvorsitzende von Drabenderhöhe und Landesvorsitzender von NRW, den Vorsitzenden des Adele-Zay-Vereins, Kurt Franchy und die Vertreter der Presse.
Im Mittelpunkt der Vernissage standen natürlich die anwesende Künstlerin und ihr Werk. Die Landesfrauenreferentin führte in die Ausstellung „Meine Vielfalt der Malerein“ ein und stellte dem Publikum das Leben und das Schaffen der Künstlerin vor.
Herta Wolff-Zintz wurde in Schäßburg geboren. Ihr künstlerische Studium absolvierte sie bei Prof. Harald Meschendörfer (Grafik) und bei Prof. S. Ghetzia (Malerei) in Kronstadt und Bukarest. Nach Abschluss ihrer Ausbildung in Rumänien war sie als freischaffende Künstlerin tätig. Die Beschäftigung mit der klassischen Musik inspirierte sie zur grafischen Gestaltung von Hörereignissen. Die Ausstrahlung der Kompositionen von Brahms, Liszt, Wagner, Verdi, Chopin, aber auch von Beethoven und Vivaldi setzte sie mit Tusche in grafische, streng gestaltete Schwarz – Weiß – Bilder um.
Darstellungen mit Porträts, Landschaften, und Stillleben in Öl, Tempera, Aquarell, sowie Arbeiten mit folkloristischen Elementen vervollständigen das Werk. Die Kreisvorsitzende bedankte sich beim Leiter des Altenheims für die Aufnahme in dem Ausstellungsraum unter der Kapelle und hob noch einmal die gute Zusammenarbeit zwischen Altenheim, Adele-Zay-Verein und Landsmannschaft hervor, durch die so manches Projekt in den letzten Jahren durchgeführt werden konnte. Zum Schluss lud sie die Anwesenden zu einem Getränk und Salzgebäck ein.
Noch lange standen die Besucher vor den Werken, betrachteten die Bilder, diskutierten darüber und suchten das Gespräch mit der Künstlerin. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. November 2007 im Ausstellungsraum des Altenheims unter der Kapelle geöffnet: Freitags von 17.00 – 18.00 Uhr (Herta Wolff-Zintz ist anwesend.)
E.J.
Allerlei Kurzweil beim Oktoberfest des MGV
Am Samstag, dem 13. Oktober 2007 fand im Hermann-Oberth-Haus das 36. Oktoberfest des MGV Drabenderhöhe mit muskalischer Untermalung der Band „C’est la vie“ statt. Allerlei Kurzweil in den Musikpausen versprach die traditionelle „Oktoberfest-Olympiade“, die am Samstag und Sonntag unter der Leitung von Hansi Fischer und seinen Assistenten Bubi Kallweit und Michael Hartmann stattfand.

Die traditionelle „Oktoberfest-Olympiade“ war eine der Höhepunkte des Oktoberfestes
Insgesamt 10 Teams mit jeweils vier Personen, davon ein reines Damenteam um Ilka Ruhland und Verena Schnieders, kämpften um die Medaillen in den Disziplinen Holzsägen, Melken und Bayrisch Kegeln.
Lautstark wurden die Gruppen vom Saal angefeuert und den 1. Preis gewann schließlich nach spannenden Wettkämpfen die Gruppe Claudia Lageder, Hans Widmann, Volker Zell und Markus Köstle. Zweiter Sieger wurde die Mannschaft um Joachim Frommold.

Auch Gäste aus den USA besuchten das Drabenderhöher Oktoberfest, links der Rockmusiker Dale Fisher aus Los Angeles
Auch beim sonntäglichen Frühschoppen wurden der weiter Wettkampf in der Disziplin „Maßkrugschieben“ unter insgesamt 12 Teilnehmer ausgefochten. Hier hieß der Sieger im Stechen Daniel Schobel.
Weitere Infos und die Gewinnerliste der Verlosung gibt es auf der Homepage des MGV.
Tanzkurs im Jugendheim
Im Jugendheim Drabenderhöhe startet im November wieder ein neuer Tanzkurs. Teilnehmen können alle Interessierten zwischen acht und 15 Jahren. Jungen sind genauso willkommen wie Mädchen.
Unter der Anleitung der erfahrenen Tanzlehrerin Annika Posern werden Tanzschritte erlernt und zu einer Gesamtchoreographie zusammen gefügt. Bereits im Winterhalbjahr des letzten Jahres konnte so die Grundlage für einen Auftritt bei verschiedenen Karnevalsfeiern gelegt werden.
Die Teilnahme an dem Kurs kostet 10 Euro, das erste Informationstreffen findet am 6.11. um 17 Uhr statt. Alle Infos gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe (Tel.: 02262/1249).
Die dunkle Jahreszeit hat es in sich: Gefahren für Verkehrsteilnehmer
Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass Fahrzeugführer und Fußgänger in der zwischenzeitlich begonnenen dunklen Jahreszeit mit Nebel, Eisglätte, Nässe, herabfallendem Laub und vermehrtem Wildwechsel besonderen Gefahren ausgesetzt sind. Denn nach den meist unbeschwerten Fahrten in der hellen Jahreszeit wartet die Natur mit allen Dingen auf, die die Straßen gefährlich machen. Eis, Nässe und herabfallendes Laub machen die Oberflächen rutschig – die Bremswege werden länger, die Schleudergefahr nimmt zu. Nebel schränkt die Sicht aller ein, Wildwechsel ist erst spät erkennbar.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sollte nicht nur bei Dämmerung und Dunkelheit, sondern auch tagsüber das Licht eingeschaltet werden, um früher besser sehen zu können oder gesehen zu werden. Die Bereifung ist den Witterungsverhältnissen anzupassen. Außerdem sollten die Beleuchtungseinrichtungen funktionstüchtig und Scheiben sauber sein.
Grundsätzlich sollte eine vorsichtige Fahrweise an den Tag gelegt werden. Die Geschwindigkeit sollte so gewählt werden, dass jederzeit, auch auf glatter Fahrbahnoberfläche rechtzeitig abgebremst werden kann. Der Fahrzeugführer sollte vor allem beim Befahren von Alleen oder bewaldeten Gebieten die Wald- und Straßenränder sorgfältig im Auge behalten und bremsbereit mit wechselndem Wild rechnen.
Gefährlich wird es häufig für Fußgänger oder Fahrradfahrer, die sich dunkel oder gar schwarz kleiden und dann plötzlich wie aus dem Nichts vor einem Kraftfahrer auftauchen. Hilfreich für die bessere Erkennbarkeit sind helle Kleidung und Reflektoren, die an der Jacke befestigt werden können. Für Schulkinder werden neben der hellen Kleidung mit reflektierenden Elementen Schultaschen mit eingearbeiteten rückstrahlenden Materialien empfohlen. Beleuchtungseinrichtungen und Reflektoren an Fahrrädern sollten vor Fahrtantritt auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft werden.
