BV 09 gewann 3:2 in Waldbröl

Bereits in der ersten Halbzeit schoß Christian Schuster zwei Tore für den BV 09-Drabenderhöhe. Nachdem die Waldbröler die erste Halbzeit verschlafen hatten, drehten Sie in der zweiten Hälfe dann auf – mussten sich am Ende aber doch mit 2:3 geschlagen geben. Mit dem Sieg gelang den Höhern der Sprung auf Platz neun in der Tabelle. Auf Platz acht befindet sich der nächste Gegner: Untereschbach.

Drabenderhöher Kirchenbücher aus den Jahren 1668 bis 1830 ausgewertet

In mehrjähriger akribischer Arbeit haben Helmut Lewer (Solingen) und Hans Joachim Söhn (Bierenbachtal) die Drabenderhöher Kirchenbücher des Zeitraums 1668 bis 1830 ausgewertet und per Computer in heutige Druckschrift „übersetzt“.

Dieses Buch ist eine allumfassende Hilfe bei der Suche nach Geburts-, Heirats- oder Sterbedaten von Männern und Frauen, die in früherer Zeit in Drabenderhöhe und umliegenden Orten gelebt haben. Hobby-Ahnenforscher können leicht ihre Familie bzw. Sippe bis 1668 zurück verfolgen.

Neben der Präsentation der nach Familien geordneten Personendaten haben auch zwei in den Jahren 1675 und 1700 von Johannes Haas, dem damaligen Pfarrer von Drabenderhöhe, erstellte Einwohnerlisten seines Kirchspiels Eingang in dieses Buch gefunden.

Viele Anmerkungen und Berichte, Ortsverzeichnisse, Statistiken, Namens- und Berufsverzeichnisse ergänzen die Personenstandsdaten. Sie sind eine wertvolle Grundlage für sozial-, wirtschafts- und kommunalgeschichtliche Untersuchungen und für alle an Heimatgeschichte Interessierte. Der Heimatverein Wiehl möchte darauf aufmerksam machen, dass noch einige Exemplare dieses 618-seitigen Buches zu haben sind.

Interessenten melden sich bitte bei: Helmut Lewer, Hammerstraße 11, 42699 Solingen-Merscheid, Tel.: 0212/331628, Fax: 0212/320372.

Orgeleinweihung und Ausstellungseröffnung im Altenheim Drabenderhöhe

Die neue Orgel in der Kapelle im Altenheim Siebenbürgen Mit einem feierlichen Akt wurde am Samstag, dem 29. November 2003, die neue Orgel in der Kapelle im Altenheim Siebenbürgen eingeweiht. Unter den zahlreichen Gästen in der vollbesetzten Kapelle und im anschließenden Mehrzweckraum konnte der Heimleiter, Hans Klein, den Adele-Zay Vorstand, als Träger des Altenheimes, mit seinem Vorsitzenden Pfr .i. R. Kurt Franchy, die Vertreter der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen ,den Bundesvorsitzenden, Dipl. Ing. Volker Dürr, den Landesvorsitzenden; Harald Janesch und die Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, Enni Janesch, den Pfarrer der Kirchengemeinde, Frank Müllenmeister und, die stellvertretende Bürgermeisterin Bianka Bödecker begrüßen. Besonders begrüßt wurden die Künstler, allen voran der Orgelbauer Thobias Theiss, der zu diesem Fest mit seiner großen Familie aus Remagen angereist war. Aber auch der Kreiskantor des Oberbergischen Kreises, Hans-Peter Fischer, und der Organist, Christian Orben, die den musikalischen Teil gestalteten wurden herzlich willkommen geheißen. Begrüßt wurde der Künstler, David Serbu aus Aachen, mit dessen Reliefs und weiteren Modellbauten von siebenbürgischen Kirchenburgen der neue Ausstellungsraum unter der Kapelle seiner Bestimmung übergeben wurde.

Mit dem Choral „Nun kommt der Heiden Heiland“ konnte die Gemeinde mit Orgelbegleitung zum Lobe Gottes anstimmen. Kreiskantor Fischer sprach anschließend über die Geschichte der Orgel und erklärte sehr anschaulich, untermalt mit passenden Orgelwerken, den Aufbau der neuen Orgel. Pfarrer Frank Müllenmeister rief zum Gebet auf und bat um den Segen für die neue Orgel und die Gemeinde.

Bevor die Besucher zur Besichtigung der Exponate in den unten gelegenen Raum gehen konnten, dankte der Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins allen Beteiligten, die bei den Vorbereitungen zu dieser Veranstaltung und dem guten Gelingen beigetragen hatten.

Volker Dürr Der Bundesvorsitzende, Volker Dürr, hob in seiner Einführung zu der Ausstellung die Bedeutung der siebenbürgischen Kirchenburgen als europäisches Kulturerbe hervor. Zum Schluss stellte er den inzwischen 92jährigen David Serbu, als geistig und körperlich enorm rüstigen Künstler vor, der in Kronstadt geboren wurde und dessen geistige Wurzeln dort liegen. So will David Serbu seine Kunstwerke als Liebeserklärung an seine Heimat verstanden wissen.

In Zusammenarbeit des Adele-Zay-Vereins mit der Leitung des Altenheims und der Kreisgruppe ist diese Ausstellung „Siebenbürgische Kirchenburgen“ zu Stande gekommen. Neben den 75 Keramik-Basoreliefs von Serbu werden noch Modellbauten der Kirchenburgen Bierthälm und Tartlau von Arnold Szabo und die Modelle der Kirchenbürgen von Heldsdorf, Neustadt und Petersberg von Heinrich Luckesch präsentiert. Beide Modellbauer leben heute in Königsbrunn bei Augsburg. Bei der Ausstellungseröffnung war auch Daniel Schobel aus Drabenderhöhe dabei, der die Kirchenburg, große Bauerngehöfte und eine Karte des Dorfes Martinsdorf gestaltet hatte.

Die Ausstellung ist im Ausstellungsraum unter der Kapelle im Altenheim bis zum 12. Januar 2004 jeden Freitag von 17.00 – 18.00 Uhr und jeden Sonntag von 11.00 – 12.00 Uhr geöffnet.

Text: Enni Janesch, Fotos: Christian Melzer

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Protest gegen Sparmaßnahmen im Bereich der Kindertageseinrichtungen

Der evangelische Kirchenkreis An der Agger ruft zum Protest gegen die Sparmaßnahmen der Landesregierung im Bereich der Kindertageseinrichtungen auf.

Bei einer Podiumsdiskussion mit den zuständigen Landespolitikern und Bürgermeistern am Montag, 1. Dezember, 20 Uhr, in der Aula der Gesamtschule Derschlag, soll der Protest zum Ausdruck gebracht werden. Der Kirchenkreis hofft auf eine große Beteiligung vieler Eltern bei dieser Veranstaltung. Im Drabenderhöher Kindergarten liegen auch Unterschriftenlisten aus, wo mit einer Unterschrift gegen die Sparmaßnahmen protestiert werden kann.

Füchse in Drabenderhöhe

Füchse fühlen sich in Wohngebieten immer heimischer und machen sich auch in den Gärten tierliebender Drabenderhöher breit. Einige Meerschweinchen, Hasen und Hühner sind den Füchsen bereits zum Opfer gefallen. Anscheinend hat der Fuchs die Vorteile des Dorflebens für sich entdeckt: keine Jäger, und Nahrung in Hülle und Fülle.

Wer seinen Garten lieber nicht mit einem Fuchs teilen möchte, sollte ihn entsprechend gut einzäunen. Füchse, die keine Scheu vor Menschen zeigen, sollten aus dem Garten vertrieben werden. Dies ist ohne Probleme möglich, denn Füchse sind nicht aggressiv und greifen Menschen nicht an.

Charline Fischer holte sich mit den „Little Devils“ den Dance4Fans-Europameister-Titel

Am Sonntag fand in München die Europameisterschaft im Video-Clip-Tanzen „Dance4Fans“ statt. Das Tanzcentrum Markus Kasel schickte die „Little Devils“ sowie die Hip-Hop-Formation „Six Missy Girls“ und drei Solo-Tänzerinnen an den Start. Insgesamt waren 1400 Tänzerinnen und Tänzer aus Italien, Österreich, Holland, Belgien, Norwegen und Deutschland vertreten.


Die „Little Devils“ tanzten zu dem Lied „Do you“ der Gruppe Bro’Sis. Die internationale Jury war begeistert und die „kleinen Teufel“ wurden Europameister. Auch die Hip Hop Formation „Six Missy Girls“ konnte sich bis ins Finale vortanzen und dort einen achten Platz mit nach Hause bringen. Charline Fischer aus Drabenderhöhe tanzte in beiden Formationen mit und erreichte zusätzlich im Solotanzen einen guten 13. Platz. Kommentar von Trainer Andre Kasel: „Die Kids haben eine Glanzleistung vollbracht.“

Einweihung der Orgel in der Kapelle des Altenheimes und Ausstellungseröffnung „Siebenbürgische Kirchenburgen“

Am Samstag, dem 29. November, um 15:00 Uhr wird die Orgel in der Kapelle des Altenheimes eingeweiht. Kreiskantor Hans-Peter Fischer und Christian Orben an der Orgel werden zu hören sein. Anschließend wird die Ausstellung „Siebenbürgische Kirchenburgen“ mit Reliefs von David Serbu und Modellbauten von Kirchenburgen im Ausstellungsraum des Altenheimes Siebenbürgen eröffnet. Zu der Ausstellung wird der Bundesvorsitzende der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, Dipl. Ing. Volker Dürr, sprechen. Die Ausstellung ist bis zum 12. Januar 2004 jeweils freitags von 17:00 bis 18:00 Uhr und sonntags von 11:00 bis 12:00 Uhr geöffnet.

Honterus-Chor feierte traditionellen „Katharinenball“

Warum heißt dieser Ball eigentlich „Katharinenball“? Zuerst muss man wissen, dass in Siebenbürgen hauptsächlich der Namenstag gefeiert wurde. Der Ursprung dieses Festes ist sehr alt und ein Großteil der Bevölkerung waren damals Bauern, die sehr viel und schwer arbeiten mussten. Die Ausrichtung dieses Balles unter einem Frauennamen kann man vielleicht als Dank an die Bäuerinnen für ihre oft mühsame Arbeit ansehen.

Der November bot sich aber auch als Abschluss eines arbeitsreichen bäuerlichen Jahres an, noch vor Beginn der Adventszeit – und bis Weihnachten war Fastenzeit. In dieser besinnlichen Zeit gab es keine Festveranstaltungen mehr. Der Name Katharina war übrigens in Siebenbürgen sehr häufig und stellvertretend für die anderen Namen wurde zu ihren Ehren dieser Ball ausgerichtet, denn Tanzen taten die Siebenbürger immer schon gerne.

Und so begann der Honterus-Chor folgerichtig das diesjährige Programm auch mit einem sehr schönen Satz des alten Tanzliedes „Heißa Kathreinerle“ unter der Dirigentin Regine Melzer. Der Vorsitzende des Honterus-Chores, Herr Günther Schuller, begrüßte in seiner jovialen Art die Gäste und die recht zahlreichen und gern gesehenen Ehrengäste, von denen namentlich Hagen Jobi, MdL und Vize-Landrat, sowie die Stellvertretende Bürgermeisterin Bianca Bödeker und der Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe Herwig Bosch erwähnt werden sollen.

Katharinenball

Das Lustspiel von Otto Reich, „Der Härr Lihrer kit“, brachte das Publikum durch die gut gespielte Komik in den Verwechslungsszenen häufig zum Lachen. Auch bei diesem Stück konnte man die verschiedenen Dialekte der Darsteller gut heraushören, so dass man mal mehr mal weniger verstand, je nachdem welchen Dialekt man selbst besser konnte und kannte.

Die Personen und ihre Darsteller waren: Johann Schmidt, Kurator: Reinhardt Wellmann; Katharina, seine Frau: Gerda Gusbeth; Gritzken, ihre Tochter: Ilse Bartesch; Franz Lukesch, Handwerksbursche: Günther Schuller; Johannes Berger, Lehrer: Hans Herberth; 1. Nachbarin: Regine Bodendorfer; 2. Nachbarin: Anneliese Hüll; Georg Groß, Presbyter: Helmut Deppner; Michael Menning, Presbyter: Georg Amser; Leitung und Souffleuse: Enni Janesch.

Die Musik zum anschließenden Tanz übernahm zum 20. Mal die „Melzer-Band“. Der „Honterus-Chor“ dankt der „Melzer-Band“ für die gute Betreuung in musikalischer Hinsicht. Dass es allen gefallen hat, zeigte die gute Atmosphäre während des ganzen Abends.

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Akkordeon-Konzert begeisterte Publikum

Beim diesjährigen Konzert des Akkordeon-Orchesters Drabenderhöhe kamen die Zuhörer voll auf ihre Kosten. Vor ausverkauftem Haus präsentierte sich das Orchester in bester Spiellaune und bestach durch seine eindrucksvolle Dynamik und Fingerfertigkeit.

Zu Beginn begrüßte Herr Axel Hackbarth die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wiehl Frau Angelika Banek sowie die Vorsitzenden der ortsansässigen Vereine.

Mit einem bunten Melodienreigen eröffnete die Nachwuchsgruppe des Akkordeon-Orchesters das Konzert. Unter dem Dirigat von Edeltraute Gündisch-Wagner vollbrachten die Kleinen Erstaunliches. Ob bei der 5-sätzigen Suite „Open Air“ oder beim „Cha-Cha-Charlie“, die Vielfalt der Musikauswahl ließ nicht zu wünschen übrig. Besonders beeindruckend war die Vorstellung des Stückes „Voll cool“ bei dem auch die Kleinsten mitwirken konnten. Mit Klanghölzern, Triangel und Gitarre verstärkten sie die jungen Künstler und zeigten sichtlich viel Spaß beim gemeinsamen Musizieren. Durch das Programm führte bis dahin Heike Nussbächer, die nun an ihr Instrument wechselte und das Mikrofon an Wolfram Gündisch weiterreichte. Dieser führte souverän durch das restliche Programm.


Nach einer kurzen Umbaupause nahm das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe auf der Bühne Platz. Mit einer beeindruckenden Präsenz, exakten Rhythmen und einer bestechenden Dynamik wurde die „Leichte Kavallerie“ dargeboten. Bei dem zweiten Stück verwandelte sich das evangelische Gemeindehaus in einen stimmgewaltigen Konzertsaal. Bei den „Deutschen Volksliedern“ nutzte das Publikum die Gelegenheit, die erkannten Volkslieder lautstark mitzusingen. Anschließend präsentierte das Trio Silvia Wirth, Colja Steinmetzler und Thomas Brandt drei kleine, rhythmisch anspruchsvolle Werke von Hubert Deuringer.

Die nun folgenden „City Moments“ zeigten Augenblicke im Stadtleben. Vom Erwachen einer Stadt, über die Rushhour, im Citypark, in der U-Bahn bis hin zum Nachtleben mit den Soul Nights, das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe ließ das Publikum in das Leben einer Großstadt eintauchen.

Den ersten Teil des Programms beendeten das Orchester mit dem „Russischen Tanz“ aus der Nussknacker-Suite. Mit einer erstaunlichen Fingerfertigkeit absolvierten die Musiker dieses Stück mit Bravour.


Nach der Pause zeigte die Nachwuchsgruppe nochmals ihr Können bei der „Karl-May-Suite“ und den „Cowboy-Melodien“. Bei den anschließenden „Trompeten-Grüßen“ musizierten beide Orchester gemeinsam, zudem wurden sie von zwei jungen Trompetern aus der Trachtenkapelle unterstützt. Nach einem kurzen Umbau präsentierte das Akkordeon Orchester ein Medley aus dem Musical „My fair lady“ und wurde hierbei gesanglich von Angelika Dengel unterstützt. Es folgte ein weiteres Stück mit solistischer Einlage.

„Der alte Brummbär“ ist ein Musikstück mit heiterem Charakter. Man konnte sich richtig vorstellen, wie ein alter Bär fröhlich brummend durch die Gegend tappt. Thomas Brandt präsentierte den alten Brummbär gekonnt auf dem Bass-Akkordeon.

Nun begab sich das Orchester in die Filmwelt. Mit den Titelmelodien aus „Liebesgrüße aus Moskau“, „In tödlicher Mission“, „Goldfinger“ und natürlich der Erkennungsmelodie aller James Bond Filme hat der Komponist Hans-Günther Kölz aus verschiedenen James Bond Filmen eine interessante Konzert-Suite zusammen gestellt. Diese wurde vom Akkordeon-Orchester vorgestellt. Anschließend folgte eine solistische Einlage von Axel Hackbarth sowie einem Akkordeon Duo mit Florian Sträßer und Axel Hackbarth. Beide musikalischen Vorträge bestachen durch ihre enorme Fingerfertigkeit und Ausdrucksstärke auf dem Akkordoen.


Zum Abschluss des Konzerts spielte das Orchester noch „Eloise“ von Kölz, den „Can Can“ von J. Offenbach sowie das Bravourstück „Tanzende Finger“ von C. Mahr. Mit einem tosenden Beifall wurde das Orchester bedacht, so dass mit den „Regimentskindern“ von J. Fucik und dem „Colonel Bogey Marsch“ von H. Gengler noch zwei Zugaben folgten.

Sollte dieser Bericht Lust auf mehr gemacht haben, freut sich das Orchester gerne auf Unterstützung. Die wöchentlichen Orchesterproben sind freitags im Kulturhaus in Drabenderhöhe. Nähere Auskunft erteilt der 1. Vorsitzende Axel Hackbarth, Tel.: 02262/4349, alle Orchestermitglieder oder per E-Mail Thomas11Brandt@aol.com.

Schenkkreise: Geldgier macht dumm

Zuerst wurde im Wiehler Diskussionsforum darüber diskutiert, inzwischen haben auch die Zeitungen das Thema aufgegriffen: Schenkkreise. Mittlerweile sind auch viele Drabenderhöher in das „Spiel mit den Bällen“ involviert. Wenn plötzlich Bekannte und weniger Bekannte anrufen und von diesen Schenkspielen schwärmen, ist Vorsicht geboten: Nur denjenigen, die früh eingestiegen sind, beschert das Spiel einen nennenswerten Gewinn. Die große Masse aber, die später dazukommt, ist ihr Geld los. Die Folge: Freundschaften gehen zu Bruch, Menschen verschulden sich.

Zitate aus der OVZ:
Jochen Gran (Waldbröler Pfarrer): „Dass Liebe blind macht, wissen wir. Dass aber Geldgier dumm macht, dazu noch brutal, weil Leute nach bester Drückermanier zum Mitmachen genötigt werden, damit das System weitergeht, müssen wir nun dazulernen.“

Thomas Knura (Volksbank Oberberg): „Ich kenne einige Schenkkreis-Moderatoren, die haben so viel Überzeugungskraft, dass sie sogar dem Papst ein Doppelbett verkaufen können.“

Radio Berg meldete: „Die Sitzungen werden von Moderatoren geleitet, die sich in ihren Äußerungen sehr vorsichtig verhalten. Noch ist nicht klar, ob diese Kreise strafbar sind. Das müsse in jedem Einzelfall entschieden werden. Die Palette reiche von unlauterem Wettbewerb bis hin zu Betrug – je nachdem, was für Versprechungen die Moderatoren gemacht haben.“ Vorsicht sei aber auf jeden Fall angebracht.