BV 09 Drabenderhöhe: Torloses Heimspiel

Die vielen herausgespielten Chancen konnten von den Höhern beim Heimspiel gegen SV Bechen nicht genutzt werden. Das Spiel blieb bei schlechten Platzverhältnissen torlos.

BV 09 Drabenderhöhe – SV Bechen 0:0 (Tabelle: 5)
BV 09 Drabenderhöhe II – Berghausen 4:1 (Tabelle: 12)
BV 09 Drabenderhöhe III – Wipperfeld II Ausf. (Tabelle: 9)

Auch in Drabenderhöhe wird jetzt Handball gespielt

Die Handball-WM in Deutschland hat auch in den Schulen nachhaltige Eindrücke interlassen. Der Handballkreis Oberberg hat diese Situation erkannt und eine Aus- und Weiterbildung für Lehrer der Grundschulen und der Sekundarstufe I angeboten.


Foto: Christian Melzer

Die Resonanz war beeindruckend – über 60 Lehrkräfte haben bislang diese Gelegenheit wahrgenommen. Auch die Grundschule Drabenderhöhe war durch ihren stellvertretenden Schulleiter, Herrn Klaus Wolf, vertreten. In der Sporthalle Drabenderhöhe fand das 1. Hallenhandballturnier statt an dem 4 Wiehler Grundschulen teilnahmen. Die jungen Sportler waren mit großer Begeisterung bei der Sache und boten tollen Handballsport.

Als kleines Dankeschön überreichte der Vorsitzende des Handballkreises Oberberg, Herr Udo Kolpe, zusammen mit dem Vorsitzenden des Stadtsportverbandes Wiehl, Herrn Carlo Riegert, 10 Handbälle an die Schüler der Grundschule Drabenderhöhe. Alle Beteiligten waren sich einig, dass diese gelungene Veranstaltung im nächsten Jahr ihre Fortsetzung erfahren wird. Im Januar 2009 ist es wieder soweit. Austragungsort wird dann wiederum die Sporthalle Drabenderhöhe sein.

Drabenderhöhe wird weihnachtlich

Die Kreisgruppe Drabenderhöhe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen sorgt auch dieses Jahr wieder für weihnachtliche Stimmung in Drabenderhöhe.

Die im letzten Jahr erstmals unter der Federführung der Kreisgruppe installierte Weihnachtsbeleuchtung wird auch dieses Jahr wieder aufgebaut.


Aufstellung des Tannenbaums – Fotos: Christian Melzer

Der erste Schritt dazu wurde bereits unternommen: Ein von der Stadt Wiehl gespendete Tannenbaum wurde von Michael Hartmann, Jürgen Poschner, Stefan Poschner, Günther Bartesch und Klaus Buchholzer – unter tatkräftiger Hilfe von Werner Röskes und Michael Röskes, die den Baum vom Drabenderhöher Park mit zwei Traktoren zum Kreisel am Siebenbürger Platz brachten – aufgebaut.

Mit Hilfe von Paul-Reiner Kaltenbach, der einen Kran zur Verfügung stellte, wurde der Tannenbaum bei klirrender Kälte aufgerichtet und befestigt. Bis zum Weihnachtsmarkt am Wochenende wird der Baum dann noch mit Lichterketten geschmückt und die Weihnachtsbeleuchtung vom Kreisel bis zum Kirchturm aufgebaut.

Hans Otto Tittes: Saubere Weste

Hans Otto Tittes Auch wenn der folgende Sechszeiler humorvoll klingt, verbirgt die letzte Zeile eine tiefe, nachdenklich stimmende Tatsache, die der Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes zum Ausdruck bringt:

Saubere Weste
von Hans Otto Tittes

Der Alkoholiker, wenn meist
von lauter Flaschen eingekreist,
hat einen Vorteil gegenüber
manch andern Süchtigen, worüber
er selig ist, ganz ungelogen:
Er nimmt doch nur legale Drogen!

Homburger Dörfer im rechten Licht

Würde man die Summe in Ein-Euro Münzen aufeinander stapeln, käme ein riesiger schimmernder Berg zustande: 105.000 Euro hat die Sparkasse der Homburgischen Gemeinden bislang den Dörfern des Homburger Ländchens, die beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ mitgemacht haben, für ihre Dorfgemeinschaften zur Verfügung gestellt.


Gruppenbild – Fotos: Christian Melzer

Auch in diesem Jahr hielten der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse der Homburgischen Gemeinden, Manfred Bösinghaus gemeinsam mit seinem Vorstandskollegen Hartmut Schmidt sowie den Bürgermeistern aus Nümbrecht, Bernd Hombach, und Wiehl, Werner Becker-Blonigen eine Anzahl von Umschlägen bereit. Insgesamt gingen während der Feierstunde im Hermann Oberth-Haus in Drabenderhöhe 7050 Euro an die mehr als zwanzig Dörfer. Darin enthalten waren Sonderpreise für den Gemeinnützigen Verein Dreisbach, der sich für die gelungene Eingliederung seiner Neubürger stark macht und an den Verein für Gartenkultur und Ortsgestaltung in Merkausen für kindgerechte Spielplätze.


V.l.: Sparkassendirektor Manfred Bösinghaus und Landrat Hagen Jobi

Besonders begeistert zeigten sich Landrat Hagen Jobi und Bösinghaus vom Einsatz der Einwohner Benroths – sie hinterließen nach der Dorfbegehung einen derart guten Eindruck bei der Jury, dass sie ihr Dorf nun im Landeswettbewerb präsentieren werden. Dass aber nicht nur Benroth besonders idyllisch und dabei doch am Puls der Zeit ist, bewies der Film „Unterwegs im Homburger Land“, der auf die Preisvergabe einstimmte. „Ich wollte die Schönheiten unserer Region zeigen, aber auch dokumentieren, wie gut der Zusammenhalt der Menschen hier ist, wie unermüdlich der Einsatz der Dorfgemeinschaften“, erklärte Bösinghaus, der federführend bei der Realisierung des Films war. Er hatte auch Fotograf Christian Melzer ins Boot geholt und zeigte sich beeindruckt von dessen Einsatz. „Mir lagen 85 Stunden Filmmaterial vor und rund 800 Fotos – daraus auszuwählen war nicht leicht“, so der Vorstandsvorsitzende, der dem Film gerade 24 Stunden vor der Uraufführung noch den letzten Schliff gab.


V.l.: Udo Kolpe, Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, Manfred Bösinghaus, Hartmut Schmidt und Bürgermeister Bernd Hombach

Udo Kolpe vom Gemeinnützigen Verein Oberwiehl sprach sicherlich für alle Dorfvertreter, als er erklärte, dass die Unterstützung durch die Sparkasse eine äußerst willkommene Tradition ist. Und Tradition hatte auch das Abschluss-Bonbon. Nachdem das Jugendorchester des Musikvereins Heddinghausen die Gäste mit einem Billy Joel-Medley unterhalten hatte, ging es zur Verlosung.


Der Sonderpreis ging an den Dorfverein Büttinghausen.

Den Holzspalter im Wert von 450 Euro gewann der Dorfverein Büttinghausen, vertreten durch Werner Höfer, der schon unmittelbar nach der Ziehung unter Beweis stellte, dass Bösinghaus‘ Eindruck vom funktionierenden Zusammenhalt richtig ist. „Wir werden den Holzspalter mit Sicherheit auch an umliegende Dörfer ausleihen“, sagte Höfer begeistert.

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Drabenderhöher Weihnachtsmarkt

Am 29. und 30. November findet wieder rund um die Kirche der Drabenderhöher Weihnachtsmarkt statt.

Am Samstag, 29. November, von 14:00 bis 21:00 Uhr und am Sonntag, 30. November, von 11:00 bis 20:00 Uhr kann man sich wieder rund um die Drabenderhöher Kirche mit Weihnachtsgeschenken, Glühwein und vielen Leckereien eindecken.

Zukunftspreis Demographie der Volksbank: Preise gingen auch nach Drabenderhöhe

Die Volksbank Oberberg eG hat gemeinsam mit dem Oberbergischen Kreis den Zukunftspreis Demographie vergeben. Gefragt waren Konzeptionen und Projekte von Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen zur gemeinsamen Bewältigung der Herausforderungen des Demographischen Wandels.


Ein Preis ging auch an das Altenheim Siebenbürgen-Drabenderhöhe – Fotos: Christian Melzer

Über 70 Projekte wurden von einer Jury bewertet. Die Hauptpreise des mit insgesamt 25.000 Euro dotierten Wettbewerbs in Höhe von 1.500 Euro und in Form einer Plakette aus Bergischer Grauwacke gingen an die Caritas Betriebsführungsgesellschaft Wipperfürth und Waldbröl, die Städtische Realschule Gummersbach-Hepel, Pflitsch GmbH & Co.KG, Hückeswagen und an die Familienwerkstatt Oberberg aus Wiehl.


Auch Gebäude-Energieberater Michael Hans freute sich über einen Preis

Überhaupt waren die Teilnehmer aus Wiehl sehr erfolgreich. So wurde die Stadt Wiehl für ihre kommunalen Gesamtkonzepte ebenfalls mit einem Hauptpreis bedacht. Über weitere Preise zwischen 250 und 1.250 Euro konnten sich das Altenheim Siebenbürgen gemeinsam mit der Interessengemeinschaft von Vereinen und Einrichtungen in Drabenderhöhe, der Gemeinnützige Verein Oberwiehl und die Firma Hans GmbH Installationen und Heizungsbau freuen.

Alle Teilnehmer am Wettbewerb – hierzu zählen aus Wiehl Jutta Weins, Corporate Art, der Verschönerungsverein Dahl und die Dorfgemeinschaft Verr – erhielten ein Urkunde und ein Preisgeld in Höhe von 100 Euro aus den Händen von Landrat Hagen Jobi und den beiden Vorständen der Volksbank Oberberg eG, Ingo Stockhausen und Manfred Schneider.

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Der Kunstrasen ist bestellt

Der Vertrag mit dem Kunstrasenunternehmen Tartemann wurde heute vom gesamten Vorstand des BV 09 Drabenderhöhe unterschrieben und auf den Postweg gebracht. Bereits am 15. Dezember sollen die Bagger anrücken, um mit dem Abtragen der Asche zu beginnen. Bis zu den Feierlichkeiten zum 100. Bestehen des Vereins im Mai 2009 soll der Kunstrasen dann feriggestellt sein.

Ein humorvolles Plädoyer für den Erhalt der Mundart: „Bäm Orzt“ von Hans Otto Tittes

Beglückwünschen muss man den Honterus-Chor Drabenderhöhe, der dieses Jahr nicht wieder eines der bekannten siebenbürgisch-sächsischen Mundarttheaterstücke aufführte, sondern sich an ein ganz neues Stück herantraute: Gezeigt wurde am Freitag, 21. November 2008, erstmals ein Theaterstück, das von dem bekannten Drabenderhöher Mundartautoren Hans Otto Tittes stammt.

Die Handlung des Mundartstückes spielt in der heutigen Zeit in Drabenderhöhe, wo sich im Wartezimmer eines Arztes (gespielt von Günther Schuller, Arzthelferin: Rosi Gubesch) einige Siebenbürger Sachsen treffen und sich über ihre Wehwehchen austauschen.


Foto: Christian Melzer

Herr Tellmann (gespielt von Georg Amser) ist auf der Suche nach runden, weißen Tabletten und hat ein Problem mit der „Luft“, Herr Schuleri (gespielt von Reini Wellmann) ist von der Leiter gefallen, Frau Mattes (gespielt von Gerda Gusbeth) will sich die Anti-Baby-Pille gegen Schlafstörungen verschreiben lassen, Kathie (gespielt von Hedda Schoger) hat ein Problem mit dem Steißbein und der Benennung desselben, Frau Gogesch (gespielt von Ilse Bartesch) kämpft mit Bluthochdruck, dem Gewicht und Nordic Walking Stöcken, Heike Heltman (gespielt von Melitta Knecht) ist von einer Zecke gebissen worden und Sarah Zoppelt (gespielt von Brigitte Thomke) hat ein Problem mit dem Herzen, aber vor allem mit den Tücken der deutschen Sprache.

Bevor das Theaterstück startete, führte der Autor Hans Otto Tittes mit drei Gedichten in die Thematik Arzt/Patient-Beziehung ein.

Die Drabenderhöher Siebenbürger Sachsen nehmen sich mit diesem Theaterstück selbst gehörig auf die Schippe und zeigen, dass sie kein Problem damit haben auch mal über sich selbst herzhaft zu lachen.

Innovativ der Bühnenaufbau: Mit einer beweglichen Wand wurde blitzschnell und ohne Umbaupause die Handlung zwischen Wartezimmer und Arztzimmer gewechselt.

Im Theaterstück selbst ließ der Autor die Darsteller auch oft über die Zukunft der Mundart sinnieren, ob es sie wohl bald nicht mehr geben wird? Der Vorsitzende des Honterus-Chores Günther Schuller versprach aber zum Schluss, dass der Honterus-Chor die Tradition der Aufführung von Mundarttheaterstücken noch lange aufrechterhalten wolle.

Viel Applaus erhielten die Darsteller für ihre Darbietung und auch der anwesende Autor Hans Otto Tittes wurde zum Schluss gebührend vom Publikum gefeiert.

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