„Nein heißt Nein!“ – Selbstsicherheitstraining für Mädchen der 5. Klasse

Am 18. Und 19. Februar führt die Leiterin des Jugendheims Drabenderhöhe, Martina Kalkum, ein Selbstsicherheitstraining für Mädchen der 5. Klasse durch. Das Hauptziel des Trainings ist die Prävention. Es sollen Verhaltensweisen erlernt werden, die verhindern, in die Opferrolle zu gelangen.

Die Mädchen werden in ihren Fähigkeiten und Stärken darin bestärkt, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahr und ernst zu nehmen. Es werden Handlungsmöglichkeiten kennen gelernt, um sie in unangenehmen Situationen nutzen zu können, NEIN zu sagen, sich zu wehren oder Hilfe zu holen. Folgende Themenbereiche werden behandelt:

  • Mein Körper gehört mir
  • Intuition: Maßstab sind die eigenen Gefühle
  • Geheimnisse: wenn Heimlichkeiten unheimlich werden, ist es gut, sich Freunden und / oder erwachsenen Vertrauenspersonen mitzuteilen
  • Berührungen: die Mädchen lernen, zwischen angenehmen und unangenehmen Berührungen zu unterscheiden, und letztere abzuweisen
  • Nein zu sagen und Grenzen zu ziehen
  • Hilfe holen

In dem Kurs wird mit Gesamtgruppe, in Kleingruppen sowie einzeln gearbeitet. In vielen Rollenspielen können Mädchen Handlungsmöglichkeiten erproben.

Die Referentin verfügt über viele fachspezifische Qualifikationen und langjährige Erfahrung in der Durchführung von Selbstsicherheitstrainings für Mädchen und Frauen. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe, Tel: 02262-1249.

Engelwerkstatt im Jugendheim Drabenderhöhe

Zur vierten Engelwerkstatt, einem generationsübergreifenden Kunstprojekt, trafen sich im Jugendheim Drabenderhöhe 15 Menschen unterschiedlichen Alters, um unter der Anleitung der Künstlerin Ursula Groten ihre Gedanken und Gefühle zum Thema Engel umzusetzen.

Kinder, Jugendliche und Erwachsene experimentierten mit Acrylfarben, Spachtelmasse und Glitzerwerk. So entstanden märchenhaft schöne Werke auf Leinwand, die durch die Einzigartigkeit der einzelnen KünstlerInnen geprägt sind.

In der weihnachtlich geschmückten Teestube schmeckte der stärkende Eintopf vorzüglich und der aus Hefeteig gebackene Engel war ein köstliches Dessert.

In der Abschlussrunde wünschte die Jugendheimleiterin Martina Kalkum und der helfende Engel, Praktikant Raphael Breckner, allen Gästen einen himmlischen Boten an ihrer Seite. „Vielleicht schaffen wir es auch gelegentlich, einem anderen Menschen ein Engel zu sein.“

Mutter-Tochter-Wochenendseminar „Wut tut gut“

Beim Mutter-Tochter-Wochenendseminar ging es überwiegend um das Thema „Umgang mit Wut, Aggression und Verletzungen“. Nachdem die Teilnehmerinnen ihre unterschiedlichen Assoziationen zum Begriff „Wut“ der Gesamtgruppe vorgestellt hatten, ging es um die eigenen und sehr persönlichen Erfahrungen, die jedes Mädchen und jede Frau gemacht hat.

Was hat mich wütend gemacht? Wie bin ich mit meiner Wut umgegangen und wie vermeide ich es, dass sich Aggression in selbstschädigendes Verhalten wandelt? In Mutter–Tochter-Teams erarbeiteten die Teilnehmerinnen Strategien, konstruktiv mit ihrer Wut umzugehen.

Typische Konflikte wurden mit vertauschten Rollen der Seminargruppe vorgespielt und zufriedenstellende Lösungen gefunden. Viele Übungen zur Stärkung des Selbstwerts, zum sinnvollen Umgang mit Konflikten, zur Kontaktfähigkeit und Kooperation konnten in Mutter-Tochter-Gruppen und in der Gesamtgruppe ausprobiert werden. Besonders wohltuend wurde das Erkennen und das gegenseitige Anerkennen der Fähigkeiten und Stärken von Mutter und Tochter empfunden.

Zum Abschluss des zweitägigen Seminars – welches von Martina Kalkum, der Leiterin des Jugendheims Drabenderhöhe, durchgeführt wurde – gab es für alle Teilnehmerinnen eine „Stärkedusche“.

Liebe, Freundschaft, Sexualität oder „Was ihr schon immer über Sex wissen wolltet“

Das Kennenlernen von unterschiedlichen Verhütungsmethoden und Produkten, sowie deren Vor- und Nachteile bei der Anwendung war das Thema des aktuellen Mädchentreffs im Jugendheim Drabenderhöhe.

Die Referentin Iris Chromow von der Awo-Beratungsstelle hatte nicht nur diverses Ausstellungsmaterial, sondern auch geballtes Fachwissen mitgebracht. Siebzehn Mädchen und junge Frauen nutzten die Gelegenheit, um in angenehmer und vertrauensvoller Atmosphäre Fragen zu stellen und zu diskutieren.

Dieser Abend war Teil einer thematischen Reihe. Zuvor hatten sich bereits verschiedene Mädchengruppen mit Fragen zu Vertrauen, Freundschaft und Sexualität auseinandergesetzt. Einige Teilnehmerinnen nutzten die Möglichkeit, beim Besuch einer Frauenarztpraxis gezielt Informationen zu erhalten und Berührungsängste abzubauen.

Da das Thema Freundschaft, Sexualität und Verhütung selbstverständlich für Jungen und junge Männer eine ebenso große Bedeutung hat, gibt es entsprechende Angebote für männliche Besucher. Geschlechtsübergreifend findet in Kürze ein Informationsabend mit der AIDS-Hilfe statt.

Kindertag im Jugendheim Drabenderhöhe: „Hier kannst du was erleben“

Am Kindertag im Jugendheim Drabenderhöhe ist für jeden Jungen und jedes Mädchen etwas dabei. Jeden Donnerstag ist das Jugendheim von 14 bis 18 Uhr ausschließlich für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren geöffnet.

Ein Flötenkurs, der von JuWi unterstützt wird, findet donnerstags ab 15 Uhr unter fachfraulicher Anleitung in dem Entspannungsraum statt. Gleich nebenan erfahren Grundschulkinder von 14 bis 16 Uhr Unterstützung bei ihren Hausaufgaben. Zur Zeit nehmen etwa zwanzig Kinder an dem Sport-, Spiel und Entspannungsangebot teil, das von Fitnesstrainer Felix durchgeführt wird. Einige Kinder der Grundschulbetreuung werden von Mitarbeitern zum Jugendheim begleitet, damit auch sie die unterschiedlichen Angebote nutzen können.

Viele Kinder nehmen ab 17 Uhr an einem Bastel- oder Backangebot teil, andere genießen ihre Zeit mit Freunden um zu Kickern, Airhockey, Billard, Basketball oder Tischtennis zu spielen. Für den kleinen Hunger zwischendurch steht kostenloses Obst zur Verfügung.

Alle Jungen und Mädchen sind selbstverständlich auch zu anderen Öffnungszeiten des Jugendheims herzlich willkommen. Weiter Informationen gibt es unter der Telefonnummer 02262/1249.