Kampfmittelräumdienst sprengt Granaten aus dem Zweiten Weltkrieg

Da im Zweiten Weltkrieg auf der Wiese am nördlichen Drabenderhöher Ortseingang, auf dem nun ein Gewerbegebiet entstehen soll, eine Flakstellung zur Luftverteidigung existierte, wurden bei den Räumarbeiten durch einen Kampfmittelräumdienst in den letzten 14 Tagen zahlreiche Kriegsgeräte gefunden und abtransportiert, unter anderem Stahhelme, Gasmasken, Bajonette, Feldflaschen, Geschütze, Fahrzeugteile, Kanonen, Munition, Handgranaten, Gewehrgranaten und Panzersprenggranaten. Fünf nicht transportfähige Panzersprenggranaten wurden vom Kampfmittelräumdienst direkt in Drabenderhöhe gesprengt.

Video: Christian Melzer

„Puer natus“ – Weihnachtliches Brauchtum aus Scharosch in Siebenbürgen im Robert-Gassner-Hof

„Lasst uns freuen und jubilieren,
mit den Engeln triumphieren
in diesem neuen Jahr, in diesem neuen Jahr.
Christ den Herrn König zu ehren in diesem neuen Jahr.“

Der Adele-Zay-Hilfsverein, das Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe, Alten- und Pflegeheim, die Kreisgruppe Drabenderhöhe und die Scharoscher HOG hatten zu der nun seit fünf Jahren stattfindenden Brauchtumsveranstaltung „Puer natus- Ein Kind ist uns geboren“ eingeladen. Trotz des starken Schneefalls hatten sich zahlreiche Landsleute eingefunden. Als die Bläser des Blasorchesters Siebenbürgen unter der Leitung von Jürgen Poschner mit „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ vom Turm der Erinnerung anstimmten, hörte auch das Schneetreiben auf.

Die Kreisvorsitzende, Enni Janesch begrüßte die Mitgestalter und die Anwesenden. Nun erklangen die mittelalterlichen Gesänge, abwechselnd in lateinischer und deutscher Sprache, begleitet von der Kapelle.

In seiner Ansprache führte Pfarrer i. R: Kurt Franchy aus:

„Liebe Freunde,
heute haben wir wieder einen wunderschönen Winterabend. Der Schnee bedeckt das Land, es ist kalt und wir feiern, wie in früheren Zeiten in Siebenbürgen „Puer natus“- Ein Kind ist uns geboren. In Bethlehem war es sicher nicht so frostig kalt, wie heute bei uns. Aber heute will ich uns an eine sehr kalte Zeit erinnern. Die Zeit als unsere Landsleute aus Ostpreußen, Schlesien und Pommern vertrieben wurden. Da flüchteten auch unzählige junge Frauen, werdende Mütter mit Kindern, die sie monatelang unter ihrem Herzen getragen hatten. Viele brachten ihr Kind auf der Straße, in Schnee und Eis zur Welt. Die Kinder kamen buchstäblich in eine Welt voll von menschlicher Kälte, Krieg, Leiden und Tod. Sie hatten keinen warmen Raum, keine Herberge, wie Jesus einst. Viele kleine Geschöpfe erstarrten in jenem Winter und blieben irgendwo zurück.

Aus Schlesien stammt der fromme Mann, genannt Angelus Silesius, der im 17. Jahrhundert gesagt hat: „Und wäre Christus tausend Mal geboren, und nicht in dir, du wärest doch verloren“. Er lässt uns heute wissen, dass unsere Weihnachtsfeiern, die schönen Bräuche, Lieder und Lichter vergeblich sind, wenn das Christuskind nicht in unserem Herzen geboren wird. Kein Glühwein, keine Stimmung für drei Tage, nichts vertreibt die Kälte dieser Welt, wenn Christus nicht in uns drinnen, in unserem Innersten, dem Herzen, wohnt. Wahres Leben erstarrt unter uns, wird egoistisch, unbarmherzig. Wir kennen doch so viel menschliche Kälte. Es gäbe auch hier, bei den Menschen hinter den Fenstern nur unerträglich verhärmte Mienen der Pflegerinnen und Gepflegten. Wo aber der Herr Jesus Christus nicht draußen bleibt, sondern die Herzen erfüllt und bewegt, da zieht Freude und Frieden, Verständnis und Hilfsbereitschaft füreinander ein. Da werden das Alter, Schwäche und Gebrechlichkeit, ja selbst das Leiden, und der unvermeidliche Tod erträglich. Darum ist das Wort des Angelus Silesius so wahr.

Darum beten wir mit dem Lied Nr. 1 unseres Gesangbuches, letzte Strophe: „Komm, o mein Heiland Jesus Christ, meins Herzens Tür dir offen ist.

Ach zieh mit deiner Gnade ein; dein Freundlichkeit auch uns erschein.
Dein Heilger Geist uns führ und leit den Weg zur ewgen Seligkeit.
Dem Namen dein, o Herr, sei ewig Preis und Ehr.“

Der Heimleiter, Fritz Barth, las anschließend die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vor. Nach dem gemeinsamen Gesang von Weihnachtsliedern dankte die Kreisgruppenvorsitzende allen, die zum Gelingen dieser besinnlichen und zu Herzen gehenden Veranstaltung beigetragen hatten.

Zum Schluss überraschte das Blasorchester uns alle mit dem aus Österreich stammenden „Andachtsjodler. Die Scharoscher dankten den Musikern mit einem Eimer Wein und selbstgebackenen Krapfen.

Die siebenbürgische Volkstanzgruppe hatte Hanklich, Schmalzbrote und wärmenden Glühwein vorbereitet. Gerne wurde das Angebot angenommen und bei länger andauernden Gesprächen genossen.

Enni Janesch

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Frohe Weihnachten!

Das Drabenderhoehe.de-Team wünscht allen Besuchern der Homepage ein besinnliches Weihnachtsfest. Im nachfolgenden Video wünschen auch zahlreiche Drabenderhöher Bürger und Geschäftsleute den Drabenderhöhern frohe Weihnachten.

Video: Christian Melzer

Tischtennisschaukampf begeisterte Grundschüler

Kinder und junge Menschen für den Tischtennissport zu begeistern ist eine der Aufgaben, die sich der Tischtenniskreis Oberberg auf die Fahne geschrieben hat. „Kinder sind die Zukunft im Sport, wie auch im ‚richtigen‘ Leben“, so der 1. Vorsitzende, Manfred Bösinghaus.

Video: Christian Melzer

Bereits seit Anfang 2009 gibt es im Tischtenniskreis Oberberg ein Projekt, das sich „Tischtennis an Oberbergischen Grundschulen“ nennt. Dort werden interessierte Schulen, die im offenen Ganztagsbetrieb arbeiten animiert, Tischtennis am Nachmittag anzubieten. Der Tischtenniskreis stellt für diese Maßnahme qualifizierte und gut ausgebildete Trainer zur Verfügung.

Um dieses Projekt noch populärer zu machen, fand am 2. Dezember 2010 in der Grundschule Drabenderhöhe – im Rahmen eines Schulsportfestes – ein Tischtennisschaukampf statt. Pia Szametat (12) und Edona Dauti (13), beides talentierte Tischtennisspielerinnen des TTC Schwalbe Bergneustadt, die dort in der Damen-Bezirksklassenmannschaft spielen sowie die beiden Duda-Brüder, Benedikt und Frederik, die ebenfalls sehr erfolgreich beim TTC agieren, waren an dieser Tischtennisdemonstration beteiligt. Unter der Moderation von Karim Kholki, Lehrer an der Gesamtschule Marienheide und selbst aktiver Tischtennisspieler, wurde den Kids Tischtennis vom feinsten geboten. Ein Rundlauf, an dem mehr als dreißig Grundschüler beteiligt waren, rundet den gelungenen Vormittag ab. Klaudia Discher, die im Vorstand des Tischtenniskreises Oberberg für den Breitensport zuständig ist, zeigte sich dementsprechend begeistert, dass mit dieser Veranstaltung erfolgreiche Werbung für den Sport mit dem kleinen Zelluloidball gemacht werden konnte.

Drabenderhöher Erntedankfest 2010

Am Sonntag, 12. September, begann das Erntedankfest mit dem Erntedankgottedienst, der unter anderem vom Ev. Kindergarten Drabenderhöhe mitgestaltet wurde.

Erntedankgottesdienst – Video: Christian Melzer

Anette Müller und Ulrich Frommold moderierten wieder den Umzug des 53. Drabenderhöher Erntedankfestes. Obwohl auch dieses Jahr kein Erntepaar mit dabei war, so wollten sich doch sehr viele Besucher den Ernteumzug nicht entgehen lassen. Die teilweise sehr originell gestalteten Festwagen und die vielen Fußgruppen wurden von den Besuchern mit viel Applaus bedacht.

Drabenderhöher Ernteumzug – Video: Günther Melzer

Die Gewinnliste:
1. Preis = Losnummer 2552
(Heißluftballonfahrt für 2 Personen)

2. Preis = Losnummer 1535
(Reisegutscheine für 2 Personen – Paris vom 6. bis 7. November 2010)

3. Preis = Losnummer 1619
(Essensgutschein Restaurant „artfarm“ für 2 Personen)

Die Endziffern „06“ gewinnen je eine 5-Liter-Dose Zunft Kölsch.

Die Gewinner melden sich bitte bei F. Ohler, Tel. 02262/4391.

Dankschreiben des Erntevereins:

Eine Bilderserie finden Sie hier…