KinderBibelTag in Drabenderhöhe: Spannende Geschichte brachte den Kindern das Leben der Menschen in Bolivien näher

Am Sonntag, den 26. März war es wieder soweit – wie jeden 4. Sonntag im Monat – KinderBibelTag in Drabenderhöhe.

Hier treffen sich 5- bis 13-Jährige zum Singen, Spielen und Basteln zu biblischen Geschichten.

An diesem Sonntag führte uns die Geschichte zu einer Familie in Bolivien. Wir besuchten Carolina und ihren Hund Lobita. Carolina geht nicht nur zur Schule wie deutsche Kinder auch, sie hilft ihrer Mutter jeden Tag beim Verkauf von gefüllten Teigtaschen (Empanadas) in der Stadt, damit die Familie genug Geld zum Leben hat. Ihr Bruder Jonny dagegen darf spielen und muss nicht der Mutter helfen. Doch eines Tages wird Lobita krank…

Diese spannende Geschichte brachte uns das Leben der Menschen in Bolivien näher.

Als besonderes Highlight haben die Kinder sogar Empanadas gebacken, die wir nach unserem kleinen Gottesdienst in gemütlicher Runde verspeist haben. Und schließlich haben sogar den abholenden Eltern unsere köstlichen Empanadas hervorragend geschmeckt. Es hat mal wieder riesig viel Spaß gemacht. Wir freuen uns darauf auch beim nächsten KiBiTa wieder viele Kinder begrüßen zu dürfen.

Das Team vom KiBiTa Drabenderhöhe

Vormerken!
Nächster KiBiTa in Drabenderhöhe ist am 23. April 2006.
Wir treffen uns im Gemeindehaus Drabenderhöhe (unten im Jugendbereich) von 10:30h – 12:30h.

Jahreshauptversammlung des Fördervereins der Gemeinschaftsgrundschule Drabenderhöhe

Am 3. April fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Fördervereins der GGS Drabenderhöhe statt. Unter den erschienen Mitgliedern konnte auch der frühere Schulleiter Herr Wilhelm Schumacher begrüßt werden.

Neben dem Geschäftsbericht des Vorstandes standen nach der Gründung vor zwei Jahren zum erstenmal Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

In seinem Geschäftsbericht ging der Vorsitzende Lothar Klein auf die Aktivitäten im letzten Jahr ein. Dabei wurde aufgrund der Ereignisse an der Hauptschule in Berlin sowie der allgemeinen Diskussion über Gewalt an Schulen deutlich, wie wichtig die Initiative des Fördervereins war, in den Osterferien des vergangenen Jahres in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Jugendheim ein Gewaltpräventionsseminar für Kinder der 3. und 4. Klassen anzuregen und durchführen zu lassen. Diese Seminare setzen sich in diesem Jahr mit einem Pilotprojekt im Auftrage des Oberbergischen Kreises fort. Somit werden die hier wohnenden friedlichen Kinder vor den zukünftigen Gefahren geschützt.

Die schuleigene Bücherei erfreut sich Dank der ehrenamtlichen Mithilfe einiger Eltern weiterhin großer Beliebtheit und wird von den Schülern gerne in Anspruch genommen. Die in der Pisa-Studie bemängelte Lesekompetenz wird damit gefördert.

Die Bewegung der Kinder wurde durch die Errichtung einer Kletterwand an dem Schulgebäude gefördert. Hierbei galt der Dank insbesondere dem 2. Vorsitzenden Wolfram Gündisch, der für eine Wiederwahl aus familiären Gründen leider nicht mehr zur Verfügung stand. Ihm wurde für sein Engagement in den letzten beiden Jahren besonders gedankt und vor allen Dingen die gute Zusammenarbeit im Vorstand gewürdigt.

Zur neuen 2. Vorsitzenden wurde Diana Müllenmeister gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Somit setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender: Lothar Klein
2. Vorsitzende: Diana Müllenmeister
Schatzmeister: Hans-Dieter Witte
Schriftführerin: Christiane Musiol
Als geborene Mitglieder:
Waltraud Fleischer, Schulleiterin
Ingrid Melzer als Vertreterin der Lehrerschaft
Christiane Frackenpohl, Schulpflegschaftsvorsitzende

Die Durchführung einer Fahrradwerkstatt im letzten Jahr unter Federführung von Thomas Seimen fand ebenfalls regen Anklang und soll dieses Jahr wiederholt werden.

In diesem Jahr sind weitere Maßnahmen in Planung. Im Herbst sollen mehrere Elterninformationsabende stattfinden. Auch die Aufhebung der Schulbezirksgrenzen ab dem Schuljahr 2008 wurde erörtert.

Eine vorbildliche Kassenführung wurde dem Vorstand von den beiden Kassenprüfern Reka Herberth und Dagmar Barth bescheinigt. Anschließend wurde der Vorstand entlastet und nach der Vorstandswahl auch die beiden Kassenprüferinnen Reka Herberth und Dagmar Barth wiedergewählt.

Nach umfangreichen Diskussionen wurde die Sitzung um 22.30 Uhr beendet.

Lothar Klein

Am hellichten Tage: Sittendelikt mitten in Drabenderhöhe

Am Tatort wurde vom Täter eine graue Stepp-Nylon-Jacke mit einem hellgrau abgesetztem Flanellstoffkragen der Größe 14 zurückgelassen

Heute Morgen, gegen 11:30 Uhr, befand sich eine siebenjährige Grundschülerin in Drabenderhöhe auf dem Heimweg von der Schule.

Beim passieren einer Unterführung nahe der Klausenburger Gasse bemerkte sie, dass sie von einem unbekannten Mann verfolgt wurde. Plötzlich hielt dieser ihr den Mund zu und wies sie an, mit ihm zu gehen.

In einer nahegelegenen Böschung entkleidete er das Kind und fasste es dabei mehrfach unsittlich an, unter anderem auch im Genitalbereich. Aus bislang ungeklärten Gründen ließ er plötzlich von ihr ab und lief davon. Am Tatort wurde vom Täter eine graue Stepp-Nylon-Jacke mit einem hellgrau abgesetztem Flanellstoffkragen der Größe 14 zurückgelassen.

Der Täter wird wie folgt beschriebt: Zwischen 17 und 19 Jahre alt, kurzes mittelblondes Haar, schlank, sprach hochdeutsch.


Polizei und Spurensicherung am Tatort

Zeckenzeit beginnt

Nach einem Zeckstich besteht die Gefahr, an Früh-Sommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) oder an der so genannten Lyme-Borreliose zu erkranken.

In Deutschland erkranken in jedem Jahr 150 bis 300 Menschen an Früh-Sommer- Meningo-Enzephalitis (FSME) und 30.000 bis 60.000 an der Lyme-Borreliose. Inzwischen ist bundesweit jede 5. Zecke mit Borreliose infiziert, während Zecken mit dem FSME-Erreger vor allem in Risikogebieten vorkommen. Der Oberbergische Kreis zählt noch nicht zu den gefährdeten Gebieten für FSME. In Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Teilen von Thüringen gibt es FSME-Risikogebiete. Dazu zählen auch beliebte Urlaubsregionen wie Österreich, Ungarn, Skandinavien, Kroatien, Schweiz, Polen, Tschechoslowakei, Slowenien und das Baltikum.

Auch im Oberbergischen Kreis haben vor allem die Borreliose-Erkrankungen stark zugenommen. Gegen die Frühsommer Hirnhautentzündung (FSME), rät das Robert-Koch-Institut auf jeden Fall zu einer Impfung. Dies gilt für alle, die beruflich oder in ihrer Freizeit, aber auch im Urlaub in den gefährdeten Gebieten unterwegs sind.

Im Gegensatz zu FSME-Viren, die sich in der Speicheldrüse der Zecke befinden, befindet sich das Bakterium, das Borreliose verursacht, im Mitteldarm der Zecke. Es gelangt mit den Ausscheidungen der Zecke etwa 24 Stunden nach dem Stich in den Körper des Menschen. Daher ist der beste Schutz vor einer Borreliose, Zecken so schnell wie möglich zu entfernen.

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit genannt, ist ein bundesweites Problem. Bei dieser Entzündung treten im ersten Stadium in einigen Fällen ringförmige Hautrötungen um den Zeckenstich, sowie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und erhöhte Müdigkeit auf. Da aber eine Diagnose für Laien auf Grund der Ähnlichkeit zum grippalen Infekt nicht eindeutig möglich ist, sollte bei Verdacht unbedingt ein Arzt konsultiert werden. Je frühzeitiger diese Infektion entdeckt wird, um so besser kann sie mit Antibiotika bekämpft werden.

Das Forstamt Wipperfürth rät allen, die sich im Wald aufhalten, Gebüsch, Unterholz oder hohe Gräser zu meiden, da sich Zecken dort gerne aufhalten. Wer eine Rast einlegen möchte, sollte auch um Waldränder, Heuhaufen und dichtes Unterholz einen Bogen machen. Lange Hosen, geschlossene Schuhe und Hemden mit langen Ärmeln machen es den Zecken schwer. Übrigens: Auf heller Kleidung erkennt man Zecken schneller. Auch Zeckenschutzmittel und Naturstoffe wie Lavendel- und Nelkenöl verringern das Risiko eines Zeckenbefalls. Lavendelöl sollte dafür auf Schuhe und Strümpfe geträufelt werden. Während der Zeckensaison sollte nach einer Wanderung möglichst schnell die Kleidung und der ganze Körper abgesucht werden. Zecken krabbeln auf der Kleidung und suchen nach freier Haut und warmen Körperstellen.

Hat eine Zecke nun doch zugebissen, gelten folgende Regeln für das Entfernen: Je schneller man die Zecke vom Körper entfernt, desto geringer ist die Gefahr einer Infektion. Es dauert mindestens ein bis zwei Stunden, oft auch bis zu zwölf Stunden, bis der Saugakt mit der Krankheitsübertragung beginnt. Nie die Zecke mit Öl, Klebstoff oder Creme vor dem Entfernen ersticken, sondern die Zecke mit einer Zeckenzange, Zeckenschlingen, Zeckenkarte entfernen. Man packt die Zecke dabei an ihrem Saugrüssel unmittelbar an der Hautoberfläche und hebe Sie vorsichtig heraus. Ein Quetschen der Zecke muss unbedingt vermieden werden, da sonst das Infektionsrisiko erhöht wird. Die Stichstelle sollte danach gewaschen und mit Alkohol desinfiziert werden.

Auch Haustiere sollten vor Zecken geschützt und von den kleinen Blutsaugern befreit werden, denn Hund und Katze können ebenfalls an Borreliose erkranken.

Osterball in Drabenderhöhe

Am Sonntag, 16. April, findet im Hermann-Oberth-Haus ein Osterball statt. Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro. Als „kulinarischen Leckerbissen“ gibt es Cevapcici vom Grill. Es spielt die Melzer-Band.