Großer Bewegungstag im Familienzentrumsverbund Wiehl West

Der Ev. Kindergarten Drabenderhöhe, der DRK-Kindergarten Adele Zay, der Johanniter Kindergarten Börnhausen und der Städtische Kindergarten Weiershagen bilden den Familienzentrumsverbund Wiehl West. Nach Möglichkeit macht der Verbund immer wieder mal eine gemeinsame Veranstaltung, wie beispielsweise das große Fußballfest 2013. Auch 2016 wollte man wieder ein Sportangebot machen. Deshalb fand am 19. November ein großer Bewegungstag in der Turnhalle in Drabenderhöhe statt.


Fotos: Christian Melzer

Die vielen Besucher, Kinder und Erwachsene, waren von den vielfältigen Bewegungsangeboten hellauf begeistert, es herrschte eine fröhliche, sehr harmonische Stimmung. Jedes 3- bis 6-jährige Kind konnte an 10 Stationen eine Bewegungsaufgabe erfüllen und bekam dafür am Ende eine Urkunde des Kinderbewegungsabzeichens (Kibaz).

Das Kibaz ist eine Initiative des Landessportbundes NRW in Kooperation mit Sportvereinen und Kindertageseinrichtungen. Dabei soll bei den Kindern die Freude an der Bewegung ohne jeden Leistungsdruck geweckt werden. Die einzelnen Stationen sind so konzipiert, dass jedes Kind sie gut bewältigen kann und am Ende die begehrte Urkunde erhält.

Auch fürs leibliche Wohl war durch Elternspenden aufs Beste gesorgt.

Bärbel Dehler, Leiterin des Ev. Kindergartens Drabenderhöhe: „Wir danken der Turnabteilung des BV 09 ganz herzlich für die Unterstützung dieses Projektes. Es war wieder einmal ein großartiges Erlebnis für die Familien in unseren Verbundeinrichtungen.“

Turnerinnen des BV 09 Drabenderhöhe bei der Verbandsgruppenausscheidung der Turn-Mannschaft 2016

Die Mannschaft der Turnerinnen des BV 09 Drabenderhöhe, Jahrgang 2008 und jünger, sicherte sich bei den Verbandsmeisterschaften des Turnverbands Aggertal-Oberberg in den P-Stufen am 25. September 2016 in Nümbrecht mit dem 1. Platz die Qualifikation für die Mannschafts-Verbandsgruppenausscheidung 2016.

Am 30. Oktober 2016 reisten Ronja, Lina und Sara Gerhards, Noelle Berger, Fiona Komusin und Lilly Hebel unter der Leitung von Trainerin Martina Friedemann aus dem Oberbergischen nach Wuppertal. Anna Schütz, turnte auch in Nümbrecht, konnte aber in Wuppertal aus gesundheitlichen Gründen nicht starten.


Foto: Martina Friedemann

Eine Verbandsgruppe besteht aus fünf Regional-Turnverbänden. Aus jedem Turnverband qualifizieren sich die zwei besten Mannschaften für die Ausscheidungswettkämpfe. Die zwei besten Mannschaften der Verbandsgrupe qualifizieren sich wiederum für die Teilnahme auf RTB (Rheinischer-Turner-Bund)-Ebene.

Die Turnerinnen zeigten ihre Übungen am Boden, dem Balken, dem Sprung und dem Barren. Besonders am Boden und beim Sprung konnten die Turnerinnen punkten. Mit insgesamt 162,50 Punkten erreichten sie einen 6. Platz (von 10 Mannschaften).

Die Teilnahme an der Mannschafts- Verbandsgruppenausscheidung war für die Turnerinnen eine tolle Erfahrung und hat sie wieder neu motiviert.

Sabine Komusin

Weihnachtsmarkt unter dem Turm der Erinnerung

„Macht die Türen auf, macht die Herzen weit“, laut schallten die hellen Kinderstimmen durch den Robert-Gassner-Hof. Mit roter Nikolausmütze auf dem Kopf eröffneten die Drabenderhöher Spatzen unter Leitung von Regine Melzer den Weihnachtsmarkt, der zum dritten Mal unter Federführung des Alten- und Pflegeheims Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe stattfand.


Foto: Christian Melzer

Ulrike Horwath, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins (Träger des Altenheims) eröffnete unter dem Turm der Erinnerung den Weihnachtsmarkt und freute sich über die vielen Besucher. Ihr Dank ging an die Aussteller, die mit ihren Angeboten zur weihnachtlichen Atmosphäre beitrugen. Michael Schell, Erster Beigeordneter der Stadt Wiehl, überbrachte Grüße von Bürgermeister Ulrich Stücker, der in der Partnerstadt Crimmitschau weilte. Er wünschte der Veranstaltung, bei der sich auch die Ortsvereine präsentierten, einen guten Verlauf und eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit.

Aufgeregt und mit leuchtenden Augen standen derweil die kleinen Sängerinnen und Sänger neben dem großen Weihnachtsbaum, sangen „Es macht Klingeling und Hohoho“, da kam auch schon der Nikolaus um die Ecke. Als er Süßigkeiten verteilte, gab es auch für die Kleinsten unter den Besuchern kein Halten mehr, sie stürmten auf die Wiese, umringten den Heiligen Mann, der nur „liebe und brave Kinder“ sah.

Gleich neben dem Weihnachtsbaum stand ein kleines Zelt. Heidi Melzer und Adda Grün vom evangelischen Kindergarten saßen auf Heuballen und lasen den Kids Weihnachtsgeschichten vor, unter anderem aus dem Buch „Das allererste Weihnachtslied“. Währenddessen schlenderten die Erwachsenen über den Markt, schlürften Glühwein und trafen sich zu nachbarschaftlichen Gesprächen. Über allem lag der Duft von frisch gegrillten Köstlichkeiten.

Das Altenheim selbst machte fleißig Reklame für das neue „Cafe 7“, das am 8. Januar 2017 um 14 Uhr eröffnet werden soll und neben Kaffee und Kuchen auch Eis servieren will. Zur Neueröffnung wurden Lose verkauft. Erster Preis: Kaffee und Kuchen für zehn Personen.

Ursula Schenker

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Engelwerkstatt im Jugendheim Drabenderhöhe

Bei der zehnten Engelwerkstatt, einem generationsübergreifenden Kunstprojekt, trafen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene im städtischen Jugendheim Drabenderhöhe , um ihre persönlichen Gedanken und Gefühle zum Thema Engel auf Leinwand umzusetzen.

Engel, gibt es die eigentlich wirklich? Sie begegnen uns überall. Ob in der Kunst, der Malerei, Bildhauerei, in Kirchen, in der Literatur, im Film oder einfach als dekoratives Accessoire. Die Vorstellung von einem persönlichen Schutzengel ist nicht nur im Christentum, dem Judentum und dem Islam beheimatet, sondern auch unabhängig jeglicher Konfession zu finden. Engel erfüllen die tiefe Sehnsucht des Menschen, geborgen und beschützt zu sein.

Die Kunstbegeisterten arbeiteten mit Acrylfarben, Spachtelmasse, Glitzerwerk und Bändern. Angeleitet wurden sie hierbei von der Künstlerin Ursula Groten. Das Ergebnis sind traumhaft schöne Bilder, die durch die Einmaligkeit der einzelnen Teilnehmer geprägt sind.

Die kreativen Pausen und das gemeinsame Mittagessen genoss die Künstlergruppe in der adventlich geschmückten Teestube. Engel aus Hefeteig, heißer Kakao und andere Leckereien versüßten die Pausen. Besonders erfreulich empfand die ganze Gruppe, dass Menschen unterschiedlichen Alters, mit und ohne Behinderung, miteinander einen ganz besonderen Tag verbringen konnten.

In der Abschlussrunde wünschte die Jugendheimleiterin Martina Kalkum der buntgemischten Künstlergruppe einen „guten Engel“, der sie begleitet und beschützt. „Vielleicht schaffen wir es auch gelegentlich, einem anderen Menschen ein Engel zu sein“.