Maiblasen des Blasorchesters

Auch in diesem Jahr werden die Musikerinnen und Musiker des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöhe der alten Tradition folgend am 1. Mai musizierend durch die Siedlung ziehen. Wie jedes Jahr bitten die Musiker hierbei um eine kleine oder große Spende, die ausschließlich für die Nachwuchsarbeit verwendet wird.
Die Stationenliste soll nur ein grober Anhalt für den Zeitplan sein:

1. Unterwald Ecke Altes Land, 07:10 Uhr
2. Oskar Hartmann Straße 16, 07:20 Uhr
3. Marienfelderstraße, 07:40 Uhr
4. Alte Kölner Straße / B56, 07:50 Uhr
5. Herrenhofer Straße 12, 08:00 Uhr
6. Weinland 12, 08:10 Uhr
7. Weinland 16, 08:15 Uhr
8. Nösnerland 1, 08:30 Uhr
9. Nösnerland 19, 08:40 Uhr
10. Nösnerland Ecke Eingang Park, 08:50 Uhr
11. Im Dahler Oberhof 26, 09:00 Uhr
12. Auf dem Kötzen 4, 09:10 Uhr
13. Brächen I, 09:20 Uhr
14. Brächen Bussardweg 19, 09:30 Uhr
15. Auf dem Bühl 42, 09:45 Uhr
16. Altenheim Siebenbürgen, 10:00 Uhr
17. Siebenbürgerplatz, 10:25 Uhr
18. Burzenland Höhe 4, 10:35 Uhr
19. Kokeltal Wendeammer, 10:45 Uhr
20. Haferland 9, 11:00 Uhr
21. Haferland 21, 11:10 Uhr
22. Bistritzer Gasse, 11:20 Uhr
23. Hermannstädter Gasse 36, 11:30 Uhr
24. Kronstädter Gasse 72, 11:40 Uhr
25. Kronstäder Gasse 9, 11:50 Uhr
26. Mediascher Gasse 16, 12:00 Uhr
27. Schässburger Gasse 16, 12:15 Uhr
28. Hillerscheid, 12:35 Uhr
29. Jennecken, 12:55 Uhr
30. Bielstein Damte, 13:15 Uhr
31. Klausenburger Gasse 10, 13:45 Uhr
32. Klausenburger Gasse 42, 13:55 Uhr
33. Repser Gasse, 14:05 Uhr
34. Mühlbacher Gasse 27, 14:15 Uhr

Desweiteren möchte das Blasorchester auf die zahlreichen Veranstaltungen hinweisen, die bis jetzt für dieses Jahr geplant sind.

12.06.2016 Schulfest
17.-19.06.2016 50-Jahr-Feier der Siebenbürger-Sachsen-Siedlung
25.06.2016 Schützenfest Schimmelhäuer Kaltenbach-Bellingroth
27.08.2016 Feier 70 Jahre NRW, Umzug in Düsseldorf
11.09.2016 Erntedankfest
02.10.2016 Oktoberfest des MGV Drabenderhöhe
11.11.2016 Sankt-Martins-Umzug
12.11.2016 Herbstkonzert des Blasorchersters
13.11.2016 Gedenkfeier zu Volkstrauertag am Friedhof
16.12.2016 Feierstunde zu Puer Natus
26.12.2016 Weihnachtsblasen vor der Kirche und im Altenheim

Tennisclub Drabenderhöhe startet in die Saison

Am Samstag, den 30. April, ab 14:00 Uhr öffnet der TC77 seine Pforten und endlich kann wieder auf der schönen Anlage Tennis gespielt werden. Alle Tennisinteressierten, ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen.

Pressewart Adolf Georg Botsch: „Kommen Sie vorbei und lernen Sie unseren ‚ungezwungenen‘ Tennisclub und seine Mitglieder kennen. Gerne können Sie auch direkt ein paar Probeschläge absolvieren, Schläger und Bälle werden gestellt, Sie müssen nur Sportkleidung und Tennis/Sportschuhe mitbringen.“

Der Verein bietet seinen Mitgliedern 5 Tennisplätze, von denen 4 auch abends unter Flutlicht bespielbar sind. Drei der fünf Tennisplätze sind grundsaniert und bieten eine hervorragende Basis für diese gesellige Sportart, die auf Wunsch von der Tennisschule Lob begleitet wird. Die Tennisschule LOB, unter der Leitung von Herrn Razvan Mihai, übernimmt auch in dieser Saison die Traineraktivitäten beim TC 77. Interessierten, die einen Einstieg suchen, bietet der Club günstige Schnupperangebote. Für Familien gibt es Sonderrabatte.

In diesem Zusammenhang bietet der Verein preiswerte Trainingsmöglichkeiten für neue Mitglieder und ist gerne bei der Suche nach Spielpartnern/innen oder auch Trainingsgruppen behilflich. Jedes Clubmitglied erhält einen Schlüssel und somit jederzeit die Möglichkeit, die Anlage mit dem frisch umgebauten Clubhaus zu nutzen. Neben dem herrlichen Tennissport im Freien und dem geselligen Beisammensein bietet der Verein den sporthungrigen Mitgliedern in den Wintermonaten zusätzlich Hallenfußball an. Die Mitglieder, die sich auch mit Spielern aus anderen Vereinen messen wollen, treten in einem der gemeldeten Mannschaften an. So gehen in diesem Jahr insgesamt 8 Mannschaften des TC 77 Drabenderhöhe ins Rennen um Spiel, Satz und Sieg.

Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil des Tennisvereins bildet die Hobby-Runde, die sich regelmäßig trifft und Spiele gegen befreundete Vereine absolviert, was auch in diesem Jahr wieder der Fall sein wird. Natürlich kann aber auch außerhalb der Gruppen einfach ‚just for fun‘ mit seinem Partner, seinen Familienmitgliedern oder Freunden Tennis gespielt werden.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten können der Homepage www.tc77drabenderhoehe.de entnommen werden und Interessierte können natürlich auch gerne einfach einmal auf die Anlage hinter dem Fußballplatz kommen. Gerne bespricht der Verein zusammen mit dem Interessierten und mit dem Trainerteam wie ein Start in diese interessante und abwechslungsreiche Sportart möglich ist.

Hans Otto Tittes: Vom Sprechen und Zuhören

Hans Otto Tittes Zu einer gepflegten Diskussionskultur gehört das Zuhören genauso wie auch das Reden! Leider nehmen dies viele Zeitgenossen, Jung wie Alt, nicht so ernst. Hans Otto Tittes hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht:

Vom Sprechen und Zuhören
von Hans Otto Tittes

Der Mensch hat eine Zunge nur
geschenkt bekommen von Natur,
denn eine reicht nun allemal
beim Sprechen, ob sie breit, ob schmal.

Der Ohren hat er allerdings
zwei Stück, eins rechts, das andre links.
(Auch deshalb sind es zwei, dass sie
ergänzend sind zur Symmetrie.)

Rein zahlenmäßig hier beurteilt
sind Ohren eindeutig bevorteilt,
woraus man schließen könnte, dass
fürs Zuhören sei dies zupass.

Die Wirklichkeit was anders lehrt:
’s wird mehr gequatscht als zugehört!

Die „Lebendigen Osterbräuche“ unter dem Turm der Erinnerung finden immer mehr Liebhaber

Höhepunkte dieser Veranstaltung, zu der das Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen, der Adele-Zay-Verein und die Kreisgruppe eingeladen hatten, waren sicherlich samstags das Abbrennen des Osterfeuers und sonntags die Ostereiersuche für Kinder.


Osterfeuer – Fotos: Melzer

Fritz Barth, Leiter des Altenheims, freute sich über die vielen Besucher, die das Osterfeuer sehen wollten und sich zu netten Begegnungen und Gesprächen eingefunden hatten. Große und kleine Gäste tummelten sich auf dem Gelände als knisternd die ersten Flammen hochschlugen. Vor allem für die Kinder war das Abbrennen des Feuers ein kleines Abenteuer. Bei milden Temperaturen konnten auch Bewohner des Altenheims mit dabei sein und wie die Besucher gegrillte Mici und kühles Bier genießen.

Der Sonntag war dann zwar etwas verregnet, aber die Kinder hatten trotzdem ihre helle Freude beim Ostereiersuchen im Park. Meister Lampe hatte die Eier geschickt zwischen Beeten, Blumen und Steinen versteckt, so dass die Pänz nicht unbedingt auf den nassen Rasen mussten.

Vor der lustigen Eiersuche fand in der Kapelle des Altenheims ein Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Barth statt. Er erinnerte in seiner Predigt an die im neuen Testament überlieferten Osterberichte und Erfahrungen der Frauen, die am Ostermorgen zum Grab Jesu kamen und es leer vorfanden. „Ostern sei aber mehr als eine spannende Geschichte, bei der wir uns in Erwartung dessen was geboten wird, bequem auf der Zuschauertribüne niederlassen oder als Zuschauer vor dem Fernseher gemütlich zurücklehnen können“, führte Barth aus. „Das wäre eine feine Sache für den Glauben. Aus sicherem Abstand zuschauen, so lange, bis objektiv keine Zweifel mehr bestehen.“

Aber Ostern, Ostererfahrung setze voraus, dass „wir mit unseren Gedanken und Herzen aufbrechen, wie damals die ersten Osterzeugen, teilnehmen an dieser Geschichte, an diesem schwer fassbaren Geschehen“, so Barth und erinnerte dabei an Apostel Paulus, der weder Widerspruch noch Zweifel zugelassen habe: „Christus ist gestorben und auferstanden“.

Gründonnerstag und Karfreitag fanden in der Kapelle ebenfalls Gottesdienste statt, die von Pfarrer Frank Müllenmeister und Pfarrer i.R. Gerhard Thomke abgehalten wurden.

Ursula Schenker

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