Wochenende für Mütter und Töchter im Jugendheim Drabenderhöhe: „Wut tut gut“

Wut tut gut! So lautete das Thema beim Wochenende für Mütter und Töchter. Nachdem die Teilnehmerinnen ihre unterschiedlichen Assoziationen zum Begriff Gewalt der Gruppe vorgestellt hatten, ging es um die eigenen oft sehr persönlichen Erfahrungen.

Was hat mich wütend gemacht, wie bin ich mit meiner Wut umgegangen? Wie vermeide ich es, dass sich Aggressionen in selbstschädigendes Verhalten wandeln? Gemeinsam suchten die Teilnehmerinnen nach Strategien, konstruktiv mit Wut umzugehen. In Rollenspielen, Fotogeschichten und Cartoons wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten ausprobiert und der Gruppe vorgestellt. Viele Übungen zur Stärkung des Selbstwerts, zum besseren Umgang mit Konflikten wurden in Mutter-Tochter-Gruppen praktiziert. Für die Teilnehmerinnen war es sehr spannend, ganz bewusst die positiven Seiten der Mutter/Tochter wahrzunehmen und diese Empfindungen schriftlich zu formulieren und auszusprechen. Durch Entspannungsübungen wurde das Seminar abgerundet, welches von Martina Kalkum, Leiterin des Jugendheims in Drabenderhöhe, durchgeführt wurde.

Hans Otto Tittes: Lebenshürden

Hans Otto Tittes Wie allgemein bekannt, steigt die Lebenserwartung bei uns kontinuierlich. Ob’s für jeden nur von Vorteil ist, bezweifelt der Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes:

Lebenshürden
von Hans Otto Tittes

Als Kind gibt es drei Dinge, die
ganz wichtig sind; so heißen sie:

Es sind das Christkind, Ferien und,
sehr wichtig, steht im Vordergrund,
dass man erwachsen, so – dann auch
von vielem machen kann Gebrauch.

Mit 15 zwar ganz laut es schallt:
„Was, 20 schon? – Nee, ist das alt!“
Und wenn die 30 man geschafft,
dann klingen 40 schauderhaft.

Je älter man, vergeht behände
die Zeit, und 50 riecht nach Ende.
Doch steht man da am halb’n Jahrhundert,
hat mancher sich nun sehr gewundert,

weil er jetzt vieles anders sieht.
Mit 60, weil schon oft rigid,
merkt man, dass manches anders war,
was heute nicht mehr durchführbar,

und dennoch lebt’s sich akzeptabel.
Ab 70 – langsam miserabel.
Doch wer schluckt viel Ginseng-Extrakt,
hofft, dass er locker 80 packt.

Wer diese Hürde auch genommen,
sieht 90 vor sich, zwar verschwommen,
und futtert teure Pillen meist,
dass diese Latte er nicht reißt.

Falls man auch diese Grenze nimmt,
ist hilflos man oft wie ein Kind,
und sagt sich, wenn nicht grad benommen:
„Hätt‘ ich die Pillen nicht genommen!“

Mundwerk-Crew in der artfarm

Am 9. November gibt es Rap mit der Mundwerk-Crew in der artfarm. Funk-, Soul- und Reggaeelemente fließen in ihre Musik mit ein. Beginn: 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Aus dem Süden Bayerns nahe der österreichischen Grenze stammend touren die drei talentierten jungen Musiker mit ihrer Band durch fünf Großstädte im Norden Deutschlands – am Dienstag sind sie im E-Werk in Köln zu sehen – um ihren „Brückentag“ in der artfarm zu verbringen.

Den besonderen Stil der Band und die starke Bühnenperformance sollte man sich nicht entgehen lassen.

BV 09 Drabenderhöhe: Glückliches Unentschieden beim Derby gegen Wiehl

Am Anfang zeigten die Höher noch eine sehr gute Leistung und gingen in der 13. Minute durch ein Tor von Bastian von Ameln in Führung. Doch das 1:1 folgte nur wenige Minuten später.


Foto: Christian Melzer

In der zweiten Halbzeit zogen die Wiehler bis zum 1:3 davon, ehe die Höher wieder ins Spiel fanden und durch ein Freistoßtor durch Tristan Schneider und einen Foulelfmeter kurz vor Schluss, verwandelt von Salvatore Ragusa, doch noch ein glückliches Unentschieden erreichen konnten.

Eine Bilderserie finden Sie hier…