Die Evangelische Jugend sammelte Tannenbäume bei frühlingshaften Temperaturen

Bei vergleichsweise warmen Temperaturen, im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, machten sich in diesem Jahr 5 Trecker mit Anhänger, 51 Konfirmanden und 25 Mitarbeiter auf den Weg, die ausgedienten Weihnachtsbäume in der Kirchengemeinde einzusammeln.

Die Tannenbaumaktion verlief reibungslos und zur vollsten Zufriedenheit aller Beteiligten ab. Auch in diesem Jahr kann ein durchweg positives Resümee gezogen werden und die Ev. Jugend kann durch die großzügigen Spenden der Anwohner eine Gesamteinnahme von 2.521,63 € verbuchen. Damit wurde der Spendenbetrag der letzten Jahre erheblich übertroffen. Dieses Geld kommt dem Patenkind auf Haiti sowie der Kinder- und Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinde zu Gute. Ein weiterer Teil der gesammelten Spenden wird für die Finanzierung der Sommerfreizeit nach Saalbach-Hinterglemm vom 25.07. bis 01.08.2011 zurückgelegt (es sind noch Plätze frei).

Andrea Plajer: „Ein herzliches Dankeschön gilt allen Spendern, Treckerfahrern, den Landwirten, die ihren Fuhrpark zur Verfügung gestellt haben, den zahlreichen Helfern vor und hinter den Kulissen, die bei der Planung, Koordination und Durchführung unentbehrlich gewesen wären. Ein weiterer Dank gilt auch den diesjährigen Konfirmanden, die sich tapfer geschlagen haben und unermüdlich im Einsatz zum Wohle unserer Kinder- und Jugendarbeit waren. Ohne diese ‚fleißigen Bienchen‘ wäre die Durchführung der diesjährigen Tannebaumaktion nicht möglich gewesen.“

„Nein heißt Nein!“ – Selbstsicherheitstraining für Mädchen der 5. Klasse

Am 18. Und 19. Februar führt die Leiterin des Jugendheims Drabenderhöhe, Martina Kalkum, ein Selbstsicherheitstraining für Mädchen der 5. Klasse durch. Das Hauptziel des Trainings ist die Prävention. Es sollen Verhaltensweisen erlernt werden, die verhindern, in die Opferrolle zu gelangen.

Die Mädchen werden in ihren Fähigkeiten und Stärken darin bestärkt, ihre Gefühle und Bedürfnisse wahr und ernst zu nehmen. Es werden Handlungsmöglichkeiten kennen gelernt, um sie in unangenehmen Situationen nutzen zu können, NEIN zu sagen, sich zu wehren oder Hilfe zu holen. Folgende Themenbereiche werden behandelt:

  • Mein Körper gehört mir
  • Intuition: Maßstab sind die eigenen Gefühle
  • Geheimnisse: wenn Heimlichkeiten unheimlich werden, ist es gut, sich Freunden und / oder erwachsenen Vertrauenspersonen mitzuteilen
  • Berührungen: die Mädchen lernen, zwischen angenehmen und unangenehmen Berührungen zu unterscheiden, und letztere abzuweisen
  • Nein zu sagen und Grenzen zu ziehen
  • Hilfe holen

In dem Kurs wird mit Gesamtgruppe, in Kleingruppen sowie einzeln gearbeitet. In vielen Rollenspielen können Mädchen Handlungsmöglichkeiten erproben.

Die Referentin verfügt über viele fachspezifische Qualifikationen und langjährige Erfahrung in der Durchführung von Selbstsicherheitstrainings für Mädchen und Frauen. Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe, Tel: 02262-1249.

Zwei Wohnungseinbrüche in Drabenderhöhe: Täter erbeuteten Schmuck, Uhren und Bargeld

Am Montag (10.01.) drangen unbekannte Täter zwischen 17:50 Uhr und 19:30 Uhr in zwei Einfamilienhäuser in Drabenderhöhe ein. In einem Haus in der Straße „Auf dem Bühl“ hebelten sie zunächst an einer Terrassentür sowie an einem Fenster und zerstörten dabei beide Glaseinsätze. Im Anschluss durchsuchten sie sämtliche Räumlichkeiten nach Wertgegenständen und wurden in Form von Ringen und diversen Uhren fündig. In einem Wohnhaus in der Straße „Auf dem Steinbreche“ erbeuteten die unbekannten Täter Schmuck und Bargeld. Zuvor hatten sie ein Fenster zu einem Hauswirtschaftsraum gewaltsam geöffnet und sich auf diese Weise Zutritt ins Gebäudeinnere verschafft. Hinweise nimmt das Regionalkommissariat Gummersbach unter Tel. 02261/81990 entgegen.

Vorweihnachtliche Musik des Honterus-Chores in der evangelischen Kirche Drabenderhöhe

Helga Bosch berichtet nachfolgend von dem 43. Weihnachtskonzert des Honterus-Chores in der evangelischen Kirche Drabenderhöhe, das am 19. Dezember 2010 stattfand.

Weihnachten? Was ist das? Würde jemand diese Frage stellen, bekäme er sicher als Antwort: „Jesus, das Christkind, wurde doch an Weihnachten geboren.“ Ja, so haben wir es gelernt. Aber ist das alles, was wir von Weihnachten wissen und vielleicht auch erwarten?

Bei der Begrüßung der Gemeinde durch unseren Pfarrer Müllenmeister sagte dieser u. a. einen Satz, der mich aufhorchen ließ. „Große Freude, welche aus uns herausspringen soll. Das wollen alle Christen in der Weihnachtszeit“. Diese Freude der Christen beschrieb der Komponist Rudolf Lassel in seinem „Weihnachtslied“. Gerade dieser Komponist, der seine zwei Kinder und die Ehefrau kurz nach Ende des 1. Weltkrieges verloren hatte, als die Städte und Dörfer zerstört, die Menschen noch voller Angst und Schrecken waren, sagt uns: „Jauchzet! Unser Heil ist gekommen. Deshalb können wir uns freuen“. Den Grund der Freude sieht er in der Geburt Jesu. Er ist gekommen, er ist am Leben.

Diese Freude sollte durch den Vortrag der Lieder und Musikstücke auf die Gemeinde und alle Christen überspringen. Diese Freude wollte uns der Honterus-Chor an diesem vorweihnachtlichen Abend übermitteln.

„Was tönt so wundersamer Klang, so feierlich Geläute die Glocken rufen das Tal entlang, s`ist Weihnacht heute. O, juble mit du Menschenherz, lass schweigen das Leid, vergiß den Schmerz, geh auf in seliger Freude, s`ist Weihnacht heute“. (Rudolf Lassel)

Nach diesem ersten Liedvortrag des Honterus-Chores begrüßte die neue Vorsitzende des Honterus-Chores, Anneliese Hüll, alle Anwesenden.

Sie erinnerte an Christian Orben, der in diesem Jahr plötzlich und für alle, die ihn kannten, unerwartet mit nur 26 Jahren verstorben ist. Christian Orben liebte die Musik und vor allem das Orgelspiel. Er hat den Honterus-Chor viele Jahre – vor allem bei den jährlichen vorweihnachtlichen Konzerten – begleitet und durch seine ruhige, ausgeglichene Art die vielen Proben zu guten Erlebnissen werden lassen. Die Mitglieder des Honterus-Chores werden Christian Orben immer in liebevoller Erinnerung behalten. Ihm zu Ehren sang der Chor das Chorwerk von L. v. Beethoven : „Hymne an die Nacht.“

Torsten Laux, Organist und Professor an der Robert-Schumann-Musikhochschule Düsseldorf, widmete Christian sein selbstkomponiertes Stück „Nun komm, der Heiden Heiland“.

Auch in diesem Jahr hat der Chor jungen Musikern aus unserer Gemeinde die Möglichkeit geboten im Konzert mitzuwirken und ihr Können den Zuhörern zu präsentieren.

Britta Eisgeth, Sopranistin aus Drabenderhöhe, übernahm mit ihrer weichen Stimme die jeweiligen Sopran-Partien. In „Panis angelicus“ von Cesar Franck kam ihr Gesang in Kombination mit der Orgel besonders gut und voll zur Wirkung.

Conny Melzer, die junge und talentierte Musikerin aus Drabendehöhe, muss man wirklich ein Lob aussprechen. Da Klaus-Peter Riemer, der die 1. Querflöte spielen sollte, wegen Krankheit ausgefallen war, musste sie den Querflötenpart in allen Stücken allein übernehmen, womit sie aber keine Probleme hatte. Im „Konzert für Querflöte und Orgel“ von Dominico Cimarosa wurde Conny vom Organisten Torsten Laux begleitet, der die 1. „Querflöte“ auf der Orgel spielte. Der engelhafte Klang dieses Zusammenspiels verzauberte die Zuhörer.

Wunderschön erklangen die vom Chor a cappella vorgetragenen Weihnachtslieder: „Wieder naht der heil’ge Stern“ von Lorenz Maierhofer, „Leise rieselt der Schnee“ Musik von Eduard Ebel, Arrangement von Regine Melzer, „Es ist ein Ros entsprungen“ von Michael Praetorius und „E saksesch Chrästlied“ von Ernst Helmut Chrestel.

Orgel- und Querflötenbegleitung ließen die Lieder des Chores „Singen wir mit Fröhlichkeit“ und „Es wird schon gleich dunkel“ von Hermann Schroeder erstrahlen.

Ein ganz besonderer Höhepunkt war das Zusammenspiel des Chores mit der Sopranstimme, Querflöte und Orgel in den Musikstücken „Ihr Hirten erwacht“ von Hermann Schroeder, „Cantique de Noel“ von Adolphe Adam und im Gemeindelied „O du fröhliche / Gloria“, von Manfred Bühler. Der Honterus-Chor verabschiedete sich von den Zuhörern mit dem bekanntesten Weihnachtslied: „Stille Nacht“ von Franz Gruber.

Die Sängerinnen und Sänger des Honterus-Chores haben erneut bewiesen, dass die alten Weihnachtslieder so schön vorgetragen immer noch ein Genuss sind.

Regine Melzer, die Dirigentin, übernahm gekonnt und vertraut die Leitung des Chores und der anderen Mitwirkenden.

Zum Schluss bedankte sich Anneliese Hüll für die sehr schönen und gelungenen Vorträge bei den Mitwirkenden. Auch dem Publikum dankte sie für ihr Kommen trotz des vielen Schnees.