Hans Otto Tittes: „Der arme Peer“

Hans Otto Tittes Der mediale Druck auf den Kanzlerkandidaten Peer Steinbrück hat in letzter Zeit derart zugenommen, dass er nun bereit zu sein scheint, die Liste seiner Nebenjobeinnahmen präziser zu erläutern. Dazu ein paar Gedanken vom Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes:

Der arme Peer
von Hans Otto Tittes

Im Nebenjob verdient man wenig,
das weiß ein jeder quer durchs Land,
jedoch bei einem Zeitgenossen
ist’s anders, wurde jüngst bekannt.

Der ahnumgslose Bürger fragt sich:
„Wie kann das sein, wer ist denn der?“
Die Antwort heißt: „Das ist Herr Steinbrück,
der Kanzlerkandidat, der Peer!“

Es scheint, dass Abgeordnete
ein Zubrot müssten noch verdienen,
sonst wär im Plenum er gewiss
des Öftern gut gelaunt erschienen.

Und dabei hat er nicht getrickst,
als Einnahmen er deklariert‘.
Weil Regeln für Politiker
der Bürger selten nur kapiert.

Der öffentliche Druck jedoch
ist nun so groß, dass sogar er
jetzt alles offen legen will.
Er hat’s nicht leicht – der arme Peer!

Party mit Helmuth Kasper in Krümels Stadl auf Mallorca

In Paguera auf Mallorca ist Krümels Stadl bei den Mallorca-Fans eine angesagte Adresse. Viele bekannte Schlager- und Party-Acts treten dort auf.

Vor wenigen Tagen ware nun auch Helmuth Kasper dort und sorgte für richtig gute Stimmung in Krümels Stadl.

Wer wissen will wie es zu dem Auftritt kam und wie das ganze abgelaufen ist, sollte sich das nachfolgende Video von Christian Melzer anschauen, der Helmuth bei seinem Auftritt begleitete und ein Interview mit der Besitzerin führte, Stimmen der Fans einfing und den Auftritt dokumentierte.

Frauenchor Drabenderhöhe: Ausflug nach Köln

Die Sängerinnen des Frauenchores Drabenderhöhe gingen am Samstag, dem 22. September 2012 auf Tour. Ziel war die nahe gelegene Großstadt Köln mit ihrem unvergleichlichem Flair. Nach der Bahnfahrt bis Deutz ging es zunächst hoch hinauf auf die Aussichtssplattform des „Triangle“ (LVR-Turm). Man hatte einen super Ausblick in alle Richtungen. Zudem wurde hier der erste Sekt geöffnet.

Gut gestärkt schlenderten die Sängerinnen später über die Hohenzollernbrücke (wo natürlich auch die Liebesschlösser begutachtet wurden) weiter in die Altstadt. Einige nahmen sich Zeit zum shoppen oder zum Verweilen in einem der netten Cafés oder Restaurants.

Kurz vor 16.00 Uhr traf man sich am Eisenmarkt, um sich im berühmten Hänneschen-Theater das Stück „Hännesche un der Nibelungenschatz“ anzuschauen. Es war eine sehr lustige und schöne Aufführung mit bemerkenswerten Bühnenbildern. Hier merkt man wirklich die Liebe der Kölner zu ihrer Stadt, das Theater besteht schon seit 210 Jahren.
Nach der Aufführung ging es zum Abendessen in das „Gilden im Zims“ am Heumarkt, wo der Ausflug dann auch seinen Abschluss fand.

Eine Bilderserie findet man hier…

Hans Otto Tittes: „Adliges Essen“

Hans Otto Tittes Auch wenn das nachstehend beschriebene Essen mit dem Adelsstand nichts zu tun hat, wird es von manchen Zeitgenossen dennoch so genannt:

Adliges Essen
von Hans Otto Tittes

Zwei Freundinnen, die reden gern
am Telefon, genau wie heute,
von Urlaub, Mode, Küche und
natürlich auch noch über Leute.

Doch mittendrin in dem Gespräch
sagt eine plötzlich ganz erschreckt:
„Ich muss noch kochen und dazu
ist auch der Tisch noch nicht gedeckt!“

Die andere meint lässig cool:
„Ja, damit hab‘ ich kein Problem,
wir essen nämlich adlig heut,
als Nachspeise gibt es noch Creme.“

Was „adlig essen“ denn wohl sei,
wollte die Erste gerne wissen.
(Vorstellen könnte man sich schon
die allerfeinsten Leckerbissen.)

Des Rätsels Lösung einfach ist,
auch wenn darüber manche lästern,
denn „adlig essen“ heißt bloß, dass
man heute isst den Rest von gestern!