Verabschiedung von Rektor Wilhelm Schumacher: „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“

Wilhelm Schumacher

Nach 21 Jahren wurde Rektor Wilhelm Schumacher in den Ruhestand verabschiedet. Nach einem Gottesdienst in der evangelischen Kirche, der auch von Schülern mitgestaltet wurde, ging es bei strahlendem Sonnenschein in einer geschmückten Kutsche zur Grundschule. Hier boten Schüler und Lehrer dem Noch-Rektor ein vielseitiges Programm. In einem gemeinsam vorgetragenen Lied erhielt er beispielsweise den Tipp: „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit“.

Im Gemeindehaus erfolgte danach der offizielle Teil der Verabschiedung. Gruß- und Dankensworte sprachen unter anderem Bürgermeister Werner Becker-Blonigen, Landtagsabgeordneter Hagen Jobi und Schulrätin Angelika Freund.

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Offenes Singen in Drabenderhöhe

„Seht auf das, was wir haben – nicht auf das, was wir nicht haben“
(Hagen Jobi zum Offenen Singen in Drabenderhöhe)

(bsch) Erstmalig in der Geschichte Drabenderhöhes luden alle fünf ansässigen Chöre die Bürger zum offenen Singen auf dem Gelände der Grundschule ein. Zum einen sollte die Gemeinschaft gestärkt werden, zum anderen war es für jeden Chor eine gute Gelegenheit, sich mit einem kleinen Repertoire vorzustellen.

Mit dabei waren der Kinderchor „Drabenderhöher Spatzen“ – Ltg. Regine Melzer, der Kirchenchor – Ltg. Hanna Groß, der Frauenchor – Ltg. Regine Melzer, der Männergesangverein – Ltg. Hubertus Schönauer und der Honterus-Chor – Ltg. Regine Melzer.

Jedem Chor blieben 15 Minuten Zeit, um eigenes Liedgut vorzustellen, aber auch jeweils ein Lied mit dem Publikum zusammen zu singen. Dafür waren extra Liedblätter ausgeteilt worden. So wurden mit viel Spaß und Elan beispielsweise ein Kanon „Lachend, lachend, lachend, lachend kommt der Sommer über das Feld“ mit dem Kirchenchor einstudiert oder die Drabenderhöher Spatzen forderten zu einem „Miau“ und „Wau-Wau“ auf.

Mit dem Frauenchor sangen die Besucher ein schottisches Volkslied, bekannt unter „Amazing Grace“, jedoch in deutscher Sprache. Der MGV lud zum „Das Wandern ist des Müllers Lust“ ein und auch der Honterus-Chor stimmte zum „Lasst uns singen in die Welt hinaus mit frohem Mut und heiterm Sinn“ an.

Wie auch zu Beginn sangen am Schluss des Konzertes alle fünf Chöre zum Abschied gemeinsam „Come together“ (Kommt zusammen), einem offiziellem Lied des Sängerbundes.

Mitglieder aus jedem Chor sorgten neben der guten Stimmung auch für die Getränke und „lecker Gegrilltes“, so dass die letzten Besucher erst am frühen Morgen den Weg nach Hause fanden.

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36. Schulfest der Grundschule Drabenderhöhe

Unter dem Motto „Olympia wird gefeiert, nicht nur in Griechenland“ feierte die Grundschule Drabenderhöhe in diesem Jahr das 36. Schulfest. Zum Glück konnte der Umzug durch Drabenderhöhe bei schönem Sonnenschein stattfinden.

Die Schulkinder stellten beim Umzug 12 verschiedene Länder dar. Sie hatten sich in den Landesfarben gekleidet und winkten den Zuschauern fröhlich mit ihren selbst gebastelten Fahnen zu. Angeführt wurden sie von einer spontan zusammengestellten Musikkapelle, bestehend aus Drabenderhöhern und zwei Gastmusikern aus Gummersbach.

Schulleiter Wilhelm Schumacher

Nach dem Singen der Schulfestlieder und der Begrüßung der Eltern und Gäste durch einzelne Kindern in der Landessprache des jeweiligen Landes, folgte eine kurze Ansprache des Schulleiters Wilhelm Schumacher.

Trotz eines einsetzenden Platzregens konnten die Spiele beginnen, da fast alle Stationen in der Turn- und Gymnastikhalle aufgebaut waren. Die Kinder waren eifrig dabei möglichst viele der 24 aufgebauten Disziplinen zu schaffen. Als Belohnung erwartete die Kämpfer ein Freigetränk oder eine Eis.

Viel Spaß hatten die Kinder an den abwechslungsreichen Spielen, wie beispielsweise an der Kletterwand, beim Fallschirmspringen oder Skateboardpaddeln.

Für das leibliche Wohl wurde in Form von selbstgebackenen Kuchen und Waffeln, Grillfleisch oder Würstchen gesorgt.

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Drabenderhöher Frauenchor begeisterte das Publikum

(bs) Viel vorgenommen hatte sich der Frauenchor Drabenderhöhe am heutigen Sonntag. Vor Beginn ihres eigenen Konzertes um 17.00 Uhr sangen sie am frühen Nachmittag den Auftakt zum Freundschaftssingen anlässlich des 150-jährigen Bestehens des MGV 1854 Marienberghausen im dortigen Dorfhaus. „Freunde lasst uns singen“ lautete ihr Motto, mit welchem sie ebenfalls gleich zu Beginn ihres eigenen Konzertes im Gemeindehaus Drabenderhöhe das Publikum einstimmten.

Die geladenen Gäste und Mitwirkenden, der MGV Oberbantenberg, das Klavierduo Luisa Imorde und Christof Stöber sowie das Akkordeon-Duo Axel Hackbarth und Florian Sträßer zeigten schwungvolle, aber auch besinnliche Einlagen.

Im letzten Teil des Konzertes blies Axel Hackbarth den Jagdruf auf dem Jagdhorn. Nun mussten die Drabenderhöher Sängerinnen und ihre Chorleiterin große Stärke beweisen, denn das folgende Chorwerk „Das hungrige Füchslein“ forderte große Konzentration und Genauigkeit von ihnen. Nach Meinung einiger Experten war das fast 10-minütige Stück jedoch gut gelungen.

Begeistert, selbst nach Zugabe von „Down by the Riverside“, wollte das Publikum, vor allem auch Adolf Mortsiefer, Vorsitzender des Sängerkreises Oberbergisch Land e.V., die Höher Sängerinnen nicht von der Bühne entlassen. Vorsitzende Bärbel Venz bedankte sich für den tollen Beifall und bat die Zuschauer und -hörer, doch beim nächsten Konzert wieder dabei zu sein.

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Kindergartenprojekt „Leben auf dem Bauernhof“: Küken beim Schlüpfen beobachtet

Das aktuelle Projekt des Adele Zay Kindergartens heißt „Leben auf dem Bauernhof“. Dazu gehören auch die Hühner mit ihren Küken. Im Kindergarten wurde im Rahmen dieses Projektes die Idee geboren, Eier in einem Brutkasten ausbrüten zu lassen. Die Kinder und das gesamte Team waren von dieser Idee begeistert.

Der Brutkasten wurde dann ins Büro gestellt, weil das der ruhigste Raum im Kindergarten ist. Frau Schemmel, die selbst zu Hause Hühner hat, brachte eine Schüssel voll mit Hühnereiern mit und zusammen mit den Kindern legten sie die weißen, braunen und grünweißen Eier in den Brutkasten.

Nun mussten sie 21 Tage warten. Die Kinder bastelten einen Kalender und jeden Tag wurde ein Kästchen (ein Tag) von dem Kalender abgeschnitten. Auf einem zweiten Kalender malten sie mit Genauigkeit, was erledigt werden musste.

Nach dem 3. Tag wurde täglich der Brutkasten für je 10 Minuten zum Lüften geöffnet und die Eier auf ihren Plätzen getauscht und immer wieder, wenn es nötig war, auch Wasser in die entsprechenden Behälter nachgefüllt.

Während dieser Zeit machten die Kinder einen Ausflug zum Bauernhof von Familie Röskes. Als erstes durften alle Kinder in den Hühnerstall und selbst Eier aus den Hühnernestern sammeln. Frische Milch, Kakao, Wurst- und Käsehäppchen durften alle probieren. Dann sahen sie die kleinen Kälbchen, Kaninchen, Schweine, den „Kälberkindergarten“, die Kühe und Pferde.

Im Stall flogen auch sehr viele Schwalben hin und her und an den Dachbalken klebten ihre Nester. Frau Röskes erzählte ihnen Wissenswertes über die Tierhaltung und ihr Futter. Bei noch immer strahlendem Sonnenschein gingen sie zurück zum Kindergarten.

Am 20. Tag, es war ein Sonntag, war das erste Ei aufgepickt und am Abend das Küken geschlüpft. Die Kinder bewunderten das gelbe „Flaumbällchen“, das ganz laut piepste und aufgeregt auf seinen kräftigen Beinchen hin und her lief.

Im Laufe der beiden nächsten Tage schlüpften noch 26 gestreifte, schwarze, rötliche, gelbe und Nackthalsküken. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Eltern, Geschwister, ehemalige Kindergartenkinder und Großeltern staunten mit ihnen, wie die Küken aus ihren Eiern schlüpften. Die Küken wurden in einen geräumigen Behälter gelegt, bekamen Futter und Wasser. Eine Wärmelampe spendete die nötige Wärme, die sonst die Glucke den Küken gibt.

Am Wochenende betreuten die Erzieherinnen die Küken zu Hause. Als sie nach dem langen Wochenende die große Kiste wieder in den Kindergarten brachten, staunten alle, denn einige Küken hatten schon recht lange Federn an den Flügelchen. Sie durften in einem Gehege auch draußen im Garten scharren und picken. Im Komposthaufen suchten Kinder nach Regenwürmern und brachten sie den Küken zum fressen.

Leider mussten sich die Kinder dann aber von den Küken trennen, denn ein Bauer wird sie artgerecht großziehen. Sechs ausgewählte Küken wird Frau Schemmel betreuen, damit die Kinder und das Kindergartenteam die Gelegenheit haben zu sehen, wie sich die Küken weiter entwickeln.

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