Nachdem gestern morgen bereits in der GGS Drabenderhöhe die längste Drabenderhöher Kinderpolonaise stattfand, hielt auch am frühen Abend im Drabenderhöher Jugendheim die Weiberfastnacht Einzug. Bereits während des rund 1 1/2-stündigen tollen Sitzungsprogrammes des Frauenvereins schien an einigen Tischen die Stimmung überzuschwappen, welche sich dann auch den ganzen Abend fortsetzte.

Tolle Kostüme waren wieder zu sehen, wie beispielsweise goldfarbene Bonbons, rosa Schweinchen, ein „Möhren-Salat“ oder schwarz-rosa Cowgirls. Die „Antonia“ aus Tirol ließ nicht lange auf sich warten, wobei es die jecken Wiever nicht mehr auf den Stühlen hielt, sie johlten und klatschten kräftig mit. Das Highlight des Abends war wie immer das traditionelle Hofballet, diesmal in rot/silbernem ABBA-Outfit. Es gab lediglich ein ganz kleines Manko: Die gesprochenen Texte auf der Bühne konnte man in den letzten Reihen des Saales nicht gut verstehen – entweder lag es an der Mikrofon-Anlage oder an der steigenden Stimmung der Wiever.



Zahlreiche Kinder zogen auch dieses Jahr wieder mit ihren Laternen und Fackeln durch Drabenderhöhe. Der Martinszug wurde musikalisch von der Siebenbürger Trachtenkapelle begleitet. Er startete in der Straße „Im Biesengarten“ und führte durch das Dorf bis zum Schulhof der Grundschule. Dort erzählte Vikar Hanno Nell den Kindern die Geschichte von Sankt Martin, anschließend wurde gemeinsam gesungen. Die Kinder ließen sich einen Weckmann schmecken und am Martinsfeuer konnte man sich aufwärmen. Einige Kinder zogen danach noch von Haustür zu Haustür und sangen traditionelle St. Martin-Lieder.