Väter-Kinder-Tour der Wiehler Jugendeinrichtungen auf dem Rhein ein voller Erfolg

Dass auch Väter in ihrer Freizeit gerne etwas Besonderes mit ihren Kindern erleben möchten, ist eigentlich kein Geheimnis. Leider bietet sich hierfür nur selten eine Gelegenheit. Dieses wollten die städtischen Wiehler Jugendeinrichtungen mit einer gemeinsamen Aktion ändern. Sie luden Väter mit ihren Kindern ein, einen gemeinsamen Nachmittag beim Schlauchboot-Rafting auf dem Rhein zu verbringen. Neben dem reinen Raftingerlebnis sollten die Väter aber auch die Möglichkeit bekommen, sich intensiv um ihre Kinder zu kümmern und andere Väter kennen zu lernen.

So fuhr eine Gruppe mit etwa 30 Personen an einem glücklicherweise warmen Samstagmittag mit einem Bus nach Bad Honnef. Nachdem am Rheinufer eine erste Einweisung in das Verhalten auf dem Fluss gegeben wurde, bestiegen die Kinder und ihre Väter drei große Schlauchboote und stachen in See.

Die Fahrt begann auf einem kleinen Nebenarm des Rheins. Sofort wurden hier die mitgebrachten Wasserspritzen ausprobiert und die Mitfahrer ordentlich nass gemacht. Auch erste Laufversuche auf den Seiten des Schlauchbootes gab es. Dann ging es auf den Rhein. Hier wurde allen Mitfahrerinnen und Mitfahrern schnell klar, wie wichtig es ist, im richtigen Moment zusammen zu arbeiten. Immerhin musste der Rhein mehrfach komplett überquert werden. Und das, während große Lastboote und Ausflugsschiffe an den Schlauchbooten vorbei fuhren.

Doch auch auf dem Rhein kam der Spaß nicht zu kurz. Immer wieder wurden die anderen Schlauchboote gerammt und Wasserschlachten führten dazu, dass niemand mehr einen trockenen Faden am Leib hatte. An ausgesuchten Stellen passierte es sogar, dass Paddler über Bord gingen. Natürlich war all dies nur unter professioneller Aufsicht möglich.

Nachdem die Rheinauen in Bonn erreicht und die Schlauchboote wieder an Land waren, konnten sich alle erst mal umziehen. Mit trockner Kleidung und gut abgetrocknet gab es dann noch ein gemeinsames Picknick am Rheinufer. Auch hier mobilisierten die beiden städtischen Mitarbeiter Holger Ehrhardt und Pascal Behrendt die Väter und ihre Kinder noch einmal zu einem gemeinsamen Spiel, bevor alle müde, aber glücklich wieder in den Bus stiegen. Alle Beteiligten waren sich sofort sicher, dass dieses tolle Angebot im kommenden Jahr wiederholt werden muss.

Die Väterarbeit wird im Jugendheim Drabenderhöhe am Montag, den 29.09. fortgesetzt. Um 19 Uhr treffen sich dort interessierte Väter zu einem Gesprächsabend. Dieser soll dann immer am letzten Montag des Monats im Jugendheim stattfinden und Vätern die Möglichkeit geben, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen. Natürlich sind hier auch neue Gesichter herzlich willkommen. Weitere Infos hierzu gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe bei Holger Ehrhardt (Telefon 02262-1249).

Erntefest 2014: Festumzug bei strahlendem Sonnenschein

Am 13. und 14. September wurde in Drabenderhöhe das diesjährige Erntefest gefeiert. Der Höhepunkt des Festes war der Festumzug bei strahlendem Sonnenschein am Sonntag.

Der Festumzug startete beim diesjährigen Erntepaar, Jana Kaufhold-Stache und Volker Stache, in der Marienfelder Straße. Der Zug hatte deutlich mehr Teilnehmer als im Vorjahr. Dieser Erfolg wurde durch persönliche Ansprachen bei den umliegenden Dörfern und Ortsteilen erzielt, die teilweise nach jahrelanger Abstinenz wieder aktiviert werden konnten.

Der Zugweg führte über die Zeitstrasse in die Alte Kölner Strasse an der „Grünen Scheune“ vorbei in den Brunnenweg zu „Schönrocks Gartengeräteausstellung“ um dann durchs Scheidt wieder auf die Zeitstraße zu kommen. An der Kirche ging es dann wie gewohnt die Drabenderhöher Straße hinunter bis zum Kreisverkehr und dort rechts ab zum „Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe“.

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Simone Nestler und Heidrun Niedtfeld bezauberten mit Melodien aus Operette und Musical

Mit einem bunten Melodienstrauß aus der Welt der Operette und des Musicals sowie Liedern von Franz Schubert entführten am 19. August in einen wunderschönen Nachmittag die Sopranistin Simone Nestler und Heidrun Niedtfeld am Klavier die Besucher im Pavillon des Alten- und Pflegeheims Haus Siebenbürgen.


Heidrun Niedtfeld und Simone Nestler. Foto: Ursula Schenker

Schon das erste Lied der Sopranistin „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus „Die Fledermaus“ von Johann Strauß ließ die Besucher wegen des ausgezeichneten Vortrags aufhorchen. Mit viel Charme lud die Sängerin danach ein, sie auf eine musikalische Reise nach Österreich zu begleiten. Beim vergnügten Stelldichein „Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ (Robert Stolz) und bei „Salzburger Nockerln“ von Fred Raymond, die zart wie die Liebe und süß wie ein Kuss sind, beeindruckte die Interpretin mit emotionaler Ausdrucksstärke und kraftvoller Dynamik.

Mit Franz Schuberts „Heidenröslein“, „Der Schmetterling“ und „An den Mond“ endete der erste Teil des Konzerts, das durch die bekannten Melodien alte Erinnerungen bei den Senioren weckte. „Wir möchten den Zuhörern Freude bereiten und mit der Musik Gefühle ansprechen. Vielleicht berühren unsere Lieder den einen oder anderen so sehr, dass schöne Erinnerungen an vergangene Zeiten geweckt werden“, sagte Heidrun Niedtfeld. Die ehemalige Dirigentin des Honterus-Chors geht seit einigen Monaten regelmäßig ins Altenheim, um mit den Bewohnern Lieder zu singen. Sie hatte auch die Idee zu dem Liedernachmittag mit der befreundeten Sopranistin Simone Nestler, die sich gerne dazu überreden ließ.

Im zweiten Teil des Konzerts standen bekannte Musical-Melodien auf dem Programm. Wer kennt nicht Andrew Lloyd Webber und seine „Cats“ mit „Memory“, in dem eine alte Katze wehmütig an vergangene Zeiten denkt? Bei „Ich hätt´getanzt heut Nacht“ aus „My fair Lady“ oder Liedern aus Leonard Bernsteins „West Side Story“ summten einige Gäste leise die Melodien mit oder wiegten sich im Takt. Die Sopranistin interpretierte in vielfältiger und ausdrucksvoller Weise. Sie zeigte, dass sie ihre Stimme temperamentvoll und leise, aber auch sehr einfühlsam zum Einsatz bringen kann.

Schon in frühester Kindheit erlernte Simone Nestler das Klavierspiel, nahm während des Schulbesuchs an verschiedenen Gesangs-Talentwettbewerben mit hervorragenden Ergebnissen teil. Sie begann im Alter von 15 Jahren eine Gesangsausbildung und mit 17 Jahren ein Gesangstudium an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Nach dem Studium konsultierte sie regelmäßig die Konzert- und Opernsängerinnen Jana Büchner und Laura Alonso sowie den Kammersänger und Gesangslehrer Sebastian Richter. Seit 2008 gibt Nestler klassischen Gesangsunterricht und ist als Stimmbildnerin tätig.

Am städtischen Theater Chemnitz wirkte Simone Nestler mit in den Stücken Fidelio, Nabucco, Das Märchen vom Zaren Saltan, Cavalleria Rustikana, Turandot, Der fliegende Holländer, Der Freischütz, Lohengrin, Carmen, Faust, Aida, Tannhäuser und vielen anderen. Seit 2010 wohnt sie im Oberbergischen Kreis, wirkte hier mit in Carmina Burana, bei Chor- und Kirchenkonzerten als Solistin sowie bei Familien- und Kirchenfesten. Derzeit unterrichtet die Sängerin an der Musikschule der Homburgischen Gemeinden klassischen Gesang, Stimmbildung, Grundlagen des Klavierspiels und Musiktheorie.

Ursula Schenker

artfarm mit neuem Betreiber

Die artfarm Drabenderhöhe hat mit dem Österreicher Andreas Egger einen neuen, motivierten Betreiber gefunden. Die Neueröffnung wurde am 16. August gefeiert.


Nach vier Jahren als Besitzer der artfarm übergibt Stefan Rothmann (rechts) die artfarm an seine Schwester Silke Rothmann (mitte) als Inhaberin und Andreas Egger (links) als Pächter und Betreiber – Fotos: Christian Melzer

Ab sofort wird den Gästen der artfarm eine angenehme Atmosphäre, ansprechendes und außergewöhnliches Ambiente und österreichische Küche auf höchstem Niveau geboten. Dazu hervorragende österreichische Weine von Winzern aus der Wachau und dem Burgenland.


Das artfarm-Team

Wiener Schnitzel vom Kalb, Geschmorte Ochsenbackerl, Käsespätzle mit Röstzwiebel, Raffaelomousse an Kirschragout, Eistrilogie aus selbstgemachten Basilikum-, Nougat- und Kürbiskernparfait. Mit kulinarischer Ehrlichkeit, spürbarer Begeisterung und gelebter Liebe zu seinem Handwerk wird jeder Gast vom neuem Küchenchef Alban Steigenberger mit frischesten Produkten und ständig wechselnder saisonaler Speisekarte verzaubert.


Der Landrat des Oberbergischen Kreises, Hagen Jobi (links), und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Wiehl, Wilfried Bast, gratulieren Silke Rothmann und Andreas Egger zur Neueröffnung der artfarm

Ein barrierefreier Zugang zu den Gasträumen, Terrasse und Toiletten stellt auch Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte vor keine großen Probleme. Für Eltern mit Kleinkindern steht ein Wickeltisch bereit.

Auch die Konzerte wird es in Zukunft weiterhin geben. Ein Mal im Monat wird die artfarm Bühne von Künstlern belebt.

Öffnungszeiten:

Dienstag – Freitag: 17:00 – open end
Samstag, Sonntag und an Feiertagen: 11:00 – open end
Küche bis 22:00
Montag Ruhetag

10 Jahre Grüne Scheune: Kunstausstellung

Zu einer Ausstellung waren am letzten Wochenende die oberbergische Maler Walter Schellenberg, Alfred Schmidt, Christel Frohn, Hermann Hombach, Cornelia Krause, Renate Dahmer, Margit Tilgner und Marie-Luise Stricker eingeladen.


Foto: Christian Melzer

Die Ausstellung war draußen geplant, da das Wetter aber nicht mitspielte, musste außer dem Museum auch der Teil der Scheune, der wirklich noch als Scheune genutzt wird, zusätzlich in ein Atelier umgewandelt werden. Jeder fand einen Platz für seine Bilder und das Interesse war groß.

Aus Acryl, Aquarell, Öl, Kohle verschiedenen Bunt- und Bleistiften wurden gegenständliche und abstrakte Bilder gezeigt. Spachtel-Bilder und Collagen sowie Portraits ließen die Besucher staunen.

Auch die vielen alten Dinge die das Museum zeigt, machten den Gästen viel Freude. „Wir kommen wieder, denn bei einem Durchgang sieht man nicht alles“, war das Fazit mancher Besucher. So einen Andrang hat das Museum selten erlebt. Zum Jubiläum hatten die Aussteller und Gastgeber Kuchen gebacken, und so nutzten viele Gäste die Gelegenheit bei einer Tasse Kaffee und einem guten Gespräch zu verweilen.

Weitere Termine: Am Samstag, 19. Juli, 14 Uhr, zeigt die Floristin Renate Dahmer wie man Obst, Gemüse, Blumen und andere Materialien in eine schöne Dekoration verwandelt. Am Sonntag, 20. Juli, 17 Uhr, liest Jutta Finke nachdenkliche und lustige Geschichten und Gedichte vor.

Am Sonntag, 3. August, 15 Uhr, spielt Ernst August Beckers auf der Mundharmonika. „Wer Lust hat, kommt und singt mit!“ meint Barbara Venz. Weitere Infos zu den Veranstaltungen kann man auch unter der Telefonnummer 02262/3456 bei ihr erfragen.

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