Tennisclub Drabenderhöhe startet in die Saison

Am Samstag, den 30. April, ab 14:00 Uhr öffnet der TC77 seine Pforten und endlich kann wieder auf der schönen Anlage Tennis gespielt werden. Alle Tennisinteressierten, ob Anfänger, Fortgeschrittene oder Wiedereinsteiger sind herzlich willkommen.

Pressewart Adolf Georg Botsch: „Kommen Sie vorbei und lernen Sie unseren ‚ungezwungenen‘ Tennisclub und seine Mitglieder kennen. Gerne können Sie auch direkt ein paar Probeschläge absolvieren, Schläger und Bälle werden gestellt, Sie müssen nur Sportkleidung und Tennis/Sportschuhe mitbringen.“

Der Verein bietet seinen Mitgliedern 5 Tennisplätze, von denen 4 auch abends unter Flutlicht bespielbar sind. Drei der fünf Tennisplätze sind grundsaniert und bieten eine hervorragende Basis für diese gesellige Sportart, die auf Wunsch von der Tennisschule Lob begleitet wird. Die Tennisschule LOB, unter der Leitung von Herrn Razvan Mihai, übernimmt auch in dieser Saison die Traineraktivitäten beim TC 77. Interessierten, die einen Einstieg suchen, bietet der Club günstige Schnupperangebote. Für Familien gibt es Sonderrabatte.

In diesem Zusammenhang bietet der Verein preiswerte Trainingsmöglichkeiten für neue Mitglieder und ist gerne bei der Suche nach Spielpartnern/innen oder auch Trainingsgruppen behilflich. Jedes Clubmitglied erhält einen Schlüssel und somit jederzeit die Möglichkeit, die Anlage mit dem frisch umgebauten Clubhaus zu nutzen. Neben dem herrlichen Tennissport im Freien und dem geselligen Beisammensein bietet der Verein den sporthungrigen Mitgliedern in den Wintermonaten zusätzlich Hallenfußball an. Die Mitglieder, die sich auch mit Spielern aus anderen Vereinen messen wollen, treten in einem der gemeldeten Mannschaften an. So gehen in diesem Jahr insgesamt 8 Mannschaften des TC 77 Drabenderhöhe ins Rennen um Spiel, Satz und Sieg.

Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil des Tennisvereins bildet die Hobby-Runde, die sich regelmäßig trifft und Spiele gegen befreundete Vereine absolviert, was auch in diesem Jahr wieder der Fall sein wird. Natürlich kann aber auch außerhalb der Gruppen einfach ‚just for fun‘ mit seinem Partner, seinen Familienmitgliedern oder Freunden Tennis gespielt werden.

Weitere Informationen sowie Kontaktdaten können der Homepage www.tc77drabenderhoehe.de entnommen werden und Interessierte können natürlich auch gerne einfach einmal auf die Anlage hinter dem Fußballplatz kommen. Gerne bespricht der Verein zusammen mit dem Interessierten und mit dem Trainerteam wie ein Start in diese interessante und abwechslungsreiche Sportart möglich ist.

Hans Otto Tittes: Vom Sprechen und Zuhören

Hans Otto Tittes Zu einer gepflegten Diskussionskultur gehört das Zuhören genauso wie auch das Reden! Leider nehmen dies viele Zeitgenossen, Jung wie Alt, nicht so ernst. Hans Otto Tittes hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht:

Vom Sprechen und Zuhören
von Hans Otto Tittes

Der Mensch hat eine Zunge nur
geschenkt bekommen von Natur,
denn eine reicht nun allemal
beim Sprechen, ob sie breit, ob schmal.

Der Ohren hat er allerdings
zwei Stück, eins rechts, das andre links.
(Auch deshalb sind es zwei, dass sie
ergänzend sind zur Symmetrie.)

Rein zahlenmäßig hier beurteilt
sind Ohren eindeutig bevorteilt,
woraus man schließen könnte, dass
fürs Zuhören sei dies zupass.

Die Wirklichkeit was anders lehrt:
’s wird mehr gequatscht als zugehört!

Die „Lebendigen Osterbräuche“ unter dem Turm der Erinnerung finden immer mehr Liebhaber

Höhepunkte dieser Veranstaltung, zu der das Alten- und Pflegeheim Haus Siebenbürgen, der Adele-Zay-Verein und die Kreisgruppe eingeladen hatten, waren sicherlich samstags das Abbrennen des Osterfeuers und sonntags die Ostereiersuche für Kinder.


Osterfeuer – Fotos: Melzer

Fritz Barth, Leiter des Altenheims, freute sich über die vielen Besucher, die das Osterfeuer sehen wollten und sich zu netten Begegnungen und Gesprächen eingefunden hatten. Große und kleine Gäste tummelten sich auf dem Gelände als knisternd die ersten Flammen hochschlugen. Vor allem für die Kinder war das Abbrennen des Feuers ein kleines Abenteuer. Bei milden Temperaturen konnten auch Bewohner des Altenheims mit dabei sein und wie die Besucher gegrillte Mici und kühles Bier genießen.

Der Sonntag war dann zwar etwas verregnet, aber die Kinder hatten trotzdem ihre helle Freude beim Ostereiersuchen im Park. Meister Lampe hatte die Eier geschickt zwischen Beeten, Blumen und Steinen versteckt, so dass die Pänz nicht unbedingt auf den nassen Rasen mussten.

Vor der lustigen Eiersuche fand in der Kapelle des Altenheims ein Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Barth statt. Er erinnerte in seiner Predigt an die im neuen Testament überlieferten Osterberichte und Erfahrungen der Frauen, die am Ostermorgen zum Grab Jesu kamen und es leer vorfanden. „Ostern sei aber mehr als eine spannende Geschichte, bei der wir uns in Erwartung dessen was geboten wird, bequem auf der Zuschauertribüne niederlassen oder als Zuschauer vor dem Fernseher gemütlich zurücklehnen können“, führte Barth aus. „Das wäre eine feine Sache für den Glauben. Aus sicherem Abstand zuschauen, so lange, bis objektiv keine Zweifel mehr bestehen.“

Aber Ostern, Ostererfahrung setze voraus, dass „wir mit unseren Gedanken und Herzen aufbrechen, wie damals die ersten Osterzeugen, teilnehmen an dieser Geschichte, an diesem schwer fassbaren Geschehen“, so Barth und erinnerte dabei an Apostel Paulus, der weder Widerspruch noch Zweifel zugelassen habe: „Christus ist gestorben und auferstanden“.

Gründonnerstag und Karfreitag fanden in der Kapelle ebenfalls Gottesdienste statt, die von Pfarrer Frank Müllenmeister und Pfarrer i.R. Gerhard Thomke abgehalten wurden.

Ursula Schenker

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Bilderausstellung: Geschwister Hella Tausch und Andreas Mathes verwandeln Ausstellungsraum in ein buntes Blütenmeer

„Das Talent zum Malen haben wir von der Mutter geerbt“, sagen unisono die Geschwister Hella Tausch und Andreas Mathes, die ihre in Öl, Acryl, Kreide und Wasserfarben gefertigten Bilder im Raum unter der Kapelle des Altenheims ausstellen. „Seit ihrer Kindheit haben beide gerne gemalt, sich als Autodidakten weitergebildet und malen bis heute mit Leidenschaft“, sagte Kreisvorsitzende Enni Janesch, die die Ausstellung in Anwesenheit der Künstler und vielen Gästen eröffnete.


Enni Janesch (rechts) stellt die beiden Künstler Hella Tausch und Andreas Mathes (links) vor. Foto: Ursula Schenker

Naturalistische Bilder mit idyllischen Landschaften, Stillleben mit Obst und Blumen, die in vielfältigen Farben die Wände in ein buntes Blütenmeer verwandeln, zeugen von fleißiger Schaffenskraft. Während Mathes das Arbeiten mit Ölfarben bevorzugt, zu seinen Lieblingsmotiven gehören Mutter und Kind, malt seine Schwester mit Acryl, Kreide und Wasserfarben, nahe den Impressionisten. Nach dem Tod ihres jüngsten Sohnes Manfred sah Hella Tausch ihre Malerei nicht nur als Hobby, sondern sie diene als Therapie.

Die Verbundenheit der Geschwister zu Siebenbürgen und ihrer Heimat Scharosch, sie kamen 1979 und 1983 nach Drabenderhöhe, zeigt sich in ihren Werken. Besonders Andreas Mathes malte rund 100 Kirchenburgen, darunter auch die Kirche seines Heimatortes. Zu sehen ist auch das Elternhaus, als Mittelpunkt ihres Lebens in dem siebenbürgischen Dorf. Die bunten und realistischen Bilder strahlen Ruhe und Frieden aus. Auch ohne Erklärung kann der Betrachter erkennen, welches Bild von wem gemalt wurde. Zuletzt ausgestellt wurden die Arbeiten der Künstler Ende 2011. In den fünf Jahren sind einige neue Werke dazu gekommen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. April zu sehen. Veranstalter sind der Adele-Zay-Hilfsverein, das Haus Siebenbürgen, Alten- und Pflegeheim, sowie die Kreisgruppe Drabenderhöhe. Ulrike Horwarth, Vorsitzende des Adele-Zay-Vereins, betonte in ihrer Begrüßung die seit fast 50 Jahren bestehende gute Zusammenarbeit zwischen Altenheim und Kreisgruppe. Sie freute sich über die „bunten Bilder“, bei deren Anblick man meine in einem Blumengarten zu stehen. Hella Tausch trug noch ihr Gedicht „Frühlingserwachen“ vor, in dem „Kinder die schönsten Lieder singen“ und „neues Leben in unsere Seelen zieht“.

Ursula Schenfontker