Lichterfest im Adele Zay Kindergarten

Am Montag, 7. November fand das traditionelle Lichterfest des Adele-Zay-Kindergartens statt. Nachdem im letzten Jahr das Fest wegen Sturm und starkem Regen im wahrsten Sinne des Wortes „ins Wasser“ gefallen war, stand der Wettergott in diesem Jahr auf der Seite des Kindergartens. Das Fest konnte wie geplant durchgeführt werden.

Die Kindergartenkinder versammelten sich am späten Nachmittag mit ihren Eltern, Geschwistern, Großeltern und Freunden vor dem Kindergarten. Stolz wurden die selbstgebastelten, hell erleuchteten Laternen in den kleinen Händen gehalten und präsentiert. Die Kinder haben mit Hilfe der Eltern ganz viele Mäuse und Igel gebastelt.

Zum Auftakt wurde gemeinsam mit den Erziehern das Lied „Sankt Martin reitet auf dem Pferd“ gesungen. Danach fand ein kleiner Laternenumzug über die Oskar-Hartmann-Strasse, Biesengarten, Sportplatz, Kindergartengelände statt. Es wurden viele bekannte Laternenlieder gesungen. Eine Mutter begleitete die Kinder mit ihrer Querflöte.

Der Höhepunkt des Martinsumzuges war das zwischenzeitlich durch zwei Väter angezündete große Martinsfeuer auf dem Kindergartengelände. Die Kinder konnten es schon von Weitem sehen und gingen mit begeisterten und schnellen Schritten Richtung Martinsfeuer. Das Außengelände des Kindergartens war mit vielen Lichtern geschmückt. Rund um das Feuer wurden einige Lieder gesungen.

Es wurden Glühwein, Kinderpunsch, Würstchen und geröstete Maronen gereicht. Für die Kinder waren die selbstgebackenen Weckmänner ein weiterer Höhepunkt. Gemeinsam wurde gefeiert und die Kinder konnten ihr Außengelände mal aus einer anderen Perspektive betrachten und neu entdecken. Das Feuer und die vielen Lichter verbreiteten eine sehr schöne Atmosphäre.

Der Erlös der verkauften Produkte kommt dem Kindergarten zu Gute. Das Kindergartenteam möchte sich für das zahlreiche Erscheinen, trotz einem Montagabend bedanken. Die Freiwillige Feuerwehr Drabenderhöhe sorgte für die Sicherheit am Martinsfeuer. Die Kinder durften das Feuerwehrauto besichtigen.

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Wochenende für Mütter und Töchter im Jugendheim Drabenderhöhe: „Wut tut gut“

Wut tut gut! So lautete das Thema beim Wochenende für Mütter und Töchter. Nachdem die Teilnehmerinnen ihre unterschiedlichen Assoziationen zum Begriff Gewalt der Gruppe vorgestellt hatten, ging es um die eigenen oft sehr persönlichen Erfahrungen.

Was hat mich wütend gemacht, wie bin ich mit meiner Wut umgegangen? Wie vermeide ich es, dass sich Aggressionen in selbstschädigendes Verhalten wandeln? Gemeinsam suchten die Teilnehmerinnen nach Strategien, konstruktiv mit Wut umzugehen. In Rollenspielen, Fotogeschichten und Cartoons wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten ausprobiert und der Gruppe vorgestellt. Viele Übungen zur Stärkung des Selbstwerts, zum besseren Umgang mit Konflikten wurden in Mutter-Tochter-Gruppen praktiziert. Für die Teilnehmerinnen war es sehr spannend, ganz bewusst die positiven Seiten der Mutter/Tochter wahrzunehmen und diese Empfindungen schriftlich zu formulieren und auszusprechen. Durch Entspannungsübungen wurde das Seminar abgerundet, welches von Martina Kalkum, Leiterin des Jugendheims in Drabenderhöhe, durchgeführt wurde.

Hans Otto Tittes: Lebenshürden

Hans Otto Tittes Wie allgemein bekannt, steigt die Lebenserwartung bei uns kontinuierlich. Ob’s für jeden nur von Vorteil ist, bezweifelt der Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes:

Lebenshürden
von Hans Otto Tittes

Als Kind gibt es drei Dinge, die
ganz wichtig sind; so heißen sie:

Es sind das Christkind, Ferien und,
sehr wichtig, steht im Vordergrund,
dass man erwachsen, so – dann auch
von vielem machen kann Gebrauch.

Mit 15 zwar ganz laut es schallt:
„Was, 20 schon? – Nee, ist das alt!“
Und wenn die 30 man geschafft,
dann klingen 40 schauderhaft.

Je älter man, vergeht behände
die Zeit, und 50 riecht nach Ende.
Doch steht man da am halb’n Jahrhundert,
hat mancher sich nun sehr gewundert,

weil er jetzt vieles anders sieht.
Mit 60, weil schon oft rigid,
merkt man, dass manches anders war,
was heute nicht mehr durchführbar,

und dennoch lebt’s sich akzeptabel.
Ab 70 – langsam miserabel.
Doch wer schluckt viel Ginseng-Extrakt,
hofft, dass er locker 80 packt.

Wer diese Hürde auch genommen,
sieht 90 vor sich, zwar verschwommen,
und futtert teure Pillen meist,
dass diese Latte er nicht reißt.

Falls man auch diese Grenze nimmt,
ist hilflos man oft wie ein Kind,
und sagt sich, wenn nicht grad benommen:
„Hätt‘ ich die Pillen nicht genommen!“

Mundwerk-Crew in der artfarm

Am 9. November gibt es Rap mit der Mundwerk-Crew in der artfarm. Funk-, Soul- und Reggaeelemente fließen in ihre Musik mit ein. Beginn: 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Aus dem Süden Bayerns nahe der österreichischen Grenze stammend touren die drei talentierten jungen Musiker mit ihrer Band durch fünf Großstädte im Norden Deutschlands – am Dienstag sind sie im E-Werk in Köln zu sehen – um ihren „Brückentag“ in der artfarm zu verbringen.

Den besonderen Stil der Band und die starke Bühnenperformance sollte man sich nicht entgehen lassen.