4. Homburger Sparkassen Cup: Wiehl und Bröltal gewinnen klar

Am zweiten Turniertag des Homburger Sparkassen-Cups gab sich der FV Wiehl keine Blöße und gewann mit 5:1 gegen den BSV Bielstein.


Foto: Christian Melzer

Zwei Treffer erzielte der etatmäßige Torwart Dustin Bäcker vor der Pause und zeigte dabei echte „Torjägerqualitäten“. Bielsteins Kevin Palausch verfehlte kurz vor dem Seitenwechsel mit einem Weitschuss das Tor nur knapp. In der zweiten Halbzeit kam Bielstein mit viel Druck aus der Kabine und lauerte mit einigen Kontern auf den Anschlusstreffer und so konnte nach einer Wiehler Ecke Flügelflitzer Palausch auf den freistehenden Felix Voss passen, der zum 2:1 verkürzte. Mit dem 3:1 durch Fabian Golde war die Bielsteiner Druckphase aber gebrochen und der FV beherrschte nun das Spiel. Murat Sarica und Matthias Schenk sorgten für den Endstand von 5:1 für den FV Wiehl.

Auch der klassenhöchste Vertreter aus Bröltal wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann letztendlich mit 4:0 gegen den TuS Elsenroth. Mit einem abgefälschten Schuss traf zuerst Michael Will ins Tor. Kurz darauf konnte sich auch Mehmet Ümit in die Torschützenliste eintragen. Der Bezirksligist bestimmte über die volle Dauer das Geschehen und konnte die Elsenrother vom eigenen Tor fernhalten. In der 2. Spielhälfte trafen erst Sebastian Sellau und dann Mehmet Ümit mit seinem zweiten Treffer zum Endstand von 4:0.

FV Wiehl – BSV Bielstein 5:1 (Tore: 2x D. Bäcker, F. Golde, M. Sarica, M. Schenk — F. Voss)

TuS Homburg-Bröltal – TuS Elsenroth 4:0 (Tore: 2x M. Ümit, M. Will, S. Sellau)

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4. Homburger Sparkassen Cup: BV 09 unterliegt Nümbrecht – VfR Marienhagen siegt in Unterzahl

Trotz des Regens waren einige hundert Zuschauer zur Eröffnung des Homburger Sparkassen-Cups 2011 auf die Sportanlage des BV 09 Drabenderhöhe gekommen.


Foto: Christian Melzer

Zu Beginn des Turniers stand ein echtes Topspiel auf dem Programm, in dem der gastgebende BV 09 auf den SSV Homburg-Nümbrecht traf. In einer ausgeglichenen, kampfbetonten und temporeichen ersten Hälfte fehlten nur zwingende Torchancen. Jedoch traf Sebastian Schwarz in der 21. Minute mit einem abgefälschten Freistoß zur Führung für den SSV. Mit Druck kam der BV 09 aus der Pause, konnte dies aber weiterhin nicht zu einem Treffer nutzen. In der 50. Minute traf dann Robert Arnds zum vorentscheidenden 2:0. Kurz vor Abpfiff köpfte dann Christian Rüttgers ein und stellte mit dem dritten SSV- Treffer den Endstand und einen verdienten Erfolg der Nümbrechter her.

Im zweiten Spiel des Tages gewann der VfR Marienhagen gegen den Tus Weiershagen-Forst mit 1:0.

Dabei war es in der ersten Halbzeit ein eher müder Kick der sich zwischen den beiden Sechzehnern abspielte. Nach der Pause wurde das Spiel etwas lebhafter. In der 39. Minute sah VfR-Spieler Thorsten Köster wegen Beleidigung die Rote Karte. Trotz Unterzahl konnte nur zwei Minuten später Atdhe Plana einen Abstauber zur Führung des VFR nutzen.

Gegen Ende der Partie drückte dann der TuS auf den Ausgleich, aber die Abwehr der Marienhagener konnte bis zum Schluss stand halten.

BV 09 Drabenderhöhe – SSV Homburg-Nümbrecht 0:3 (Tore: S. Schwarz, R. Arndts, C. Rüttgers)

Tus Weiershagen-Forst – VFR Marienhagen 0:1 (Tore: A. Plana / Rote Karte: T. Köster)

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Baustelle Kahlhambuche: Bald gehen die Arbeiten wieder weiter

Nicht viel los auf der Baustelle Kahlhambuche. Der Lidl-Markt ist zwar schon fast fertiggestellt, doch an den Stellen, wo der Schlecker-Markt und Kik entstehen soll, tut sich seit Wochen nichts. Der Grund: Anwohner und ihre Anwälte haben einen Baustopp erzwungen.


Foto: Christian Melzer

Sie bemängeln unter anderem, dass ein Lärmschutzwall zwischen Wohngebiet und Gewerbegebiet in den aktuellen Plänen nicht mehr vorhanden sein. Planungsamtschef Dieter Dresbach in der außerplanmäßigen Sitzung des Stadtrates am Donnerstag: „Von einem Lärmschutzwall war nie die Rede.“ Die Anwohner kritisieren zudem die Lärmschutzwerte des TÜV-Gutachtens vom Mai, die nicht schlüssig seien und vermuteten, dass die entsprechenden Bebauungspläne nur aufgestellt worden seien, um am Ortseingang von Drabenderhöhe einen Kreisverkehr bauen zu können. Dresbach widersprach vehement. Auch die Behauptung der Einwohner eines der Dächer wäre fast ein Meter zu hoch geraten widersprach Dresbach und verwies auf den Unterschied zwischen Dachhöhe und Firsthöhe. Das Stadtparlament wies die Eingaben der Anwohner als unbegründet zurück. Somit ist nun die rechtliche Grundlage dafür geschaffen, dass der Investor einen neuen Bauantrag stellen kann und die Arbeiten wieder aufgenommen werden können.

Die „Anstandsherren“ in der artfarm

Das Abschlusskonzert im Rahmen der Jubiläumsfeier „Ein Jahr artfarm“ bestreitet am 23. Juli, 21:00 Uhr, eine junge Band aus Hamburg: Die Anstandsherren. Der Eintritt beträgt 1 Euro.

Zwei Jahre lang waren die drei unter dem Namen CUT unterwegs und spielten gemütliche und swingende englischsprachige Songs. Die schönsten davon sind noch im Programm, den neuen Kern aber bilden ihre deutschen Lieder. Die klingen manchmal nach Heimat wie bei Element of Crime, manchmal nach Verlorenheit wie bei Wir sind Helden und manchmal nach Blödsinn wie bei den Ärzten.

Was das ganze mit Anstand zu tun hat, entdeckt man erst zwinkernd zwischen den letzten, persönlichsten Zeilen. Bis dahin bekommt man liebevolle, komplett handgemachte Töne ins Ohr. Otmar singt, Marc spielt Gitarre und Till den Bass, ab und zu wird getauscht und in der geheimnisvollen Kiste verstecken sich noch allerhand kleine ungewöhnliche Klang- und Krachmacher.

Zwischen verträumtem Zuhören, lautem Lachen und wippenden Füßen lautet die Devise: Es darf getanzt werden!

Hans Otto Tittes: Die Katze im Wandel der Zeit

Hans Otto Tittes Auch das Katzenleben hat sich in den letzten Jahrzehnten erheblich gewandelt, behauptet der Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes:

Die Katze im Wandel der Zeit
von Hans Otto Tittes

Wenn man bedenkt, was früh’r die Katzen
aushalten mussten, nicht wie heut,
wo mancher sich um seine Mieze
betut mehr als um alte Leut.

Es fängt ja schon beim Fressen an.
Heut muss es was Spezielles sein,
nicht einfach nur ’ne graue Maus,
z.B. Leckerli vom Schwein.

Auch gibt es Ochsenzunge noch,
gekocht natürlich und gehackt,
mit buntem Aufdruck allemal
in der Konserve schön verpackt.

Falls sie mal grade draußen ist
und trifft zufällig eine Maus,
beißt sie die zwar kaputt und schleppt,
statt sie zu fressen, mit ins Haus.

Gefüttert muss sie pünktlich werden
nach einem ganz bestimmten Plan,
nicht heut mal dieses, morgen jenes,
nee, damit ist es nicht getan.

Hier kann man eindeutig erkennen,
was Wohlstand bringt für so ein Tier:
Ja, Tag für Tag wird es vermenschlicht
von Tierquälern – und die sind wir.

Früh’r war das anders: Wenn sie miaute
vor Hunger und wollt‘ was zum Beißen,
ging man zur Tür, riss die weit auf,
was „Such dir eine Maus!“ sollt‘ heißen.