Sechs Drabenderhöher in Alaska

Wie geplant reisten die Drabenderhöher Addi Botsch, „Kalle“ Barth, „Como“ Haitchi, „Lampe“ Weinhold, Helmuth Kasper und Hans Kroner am 18. August nach Alaska.

In Anchorage übernahm die Gruppe ein Wohnmobil und reiste vorbei am Denali Nationalpark mit dem höchsten Berg Nordamerikas, dem Mount McKinley, über Fairbanks, den Yukon River und den Artic Circle nach Coldfoot.

In Fairbanks wurden drei Boote übernommen, mit denen die 6 Naturfreunde den Middle Koyukuk River ca. 100 km bis nach Bettles paddelten. Dort wurden sie am 25. August von einem Buschflugzeug abgeholt um anschließend die Brooks Range über den Atigun Pass (höchster Pass Alaskas) zu überqueren bis zum Galbraith Lake.

In der Brooks Range, der nördlichsten Gebirgskette Alaskas, wurde viel geangelt und gewandert, bis die Gruppe schließlich am 2. September die Rückreise antrat. Fantastische Bilder von den endlosen, grandiosen Landschaften hat die Gruppe mitgebracht und Drabenderhoehe.de zur Verfügung gestellt. Die Bilderserie finden Sie

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Mädchen und Alltagssüchte

Beim Mädchenseminar im Jugendheim Drabenderhöhe ging es um das Erkennen der vielfältigen Ursachen von Alltagssüchten.

In Einzel und Gruppenarbeit setzten sich die Teilnehmerinnen mit ihren Träumen und Wünschen auseinander und benannten bereits vorhandene Stärken und Fähigkeiten. Gemeinsam wurde überlegt, wie gesetzte Ziele erreicht werden können und wo Unterstützung und Hilfe gefunden werden kann.

In Rollenspielen erarbeiteten die 14 Mädchen im Alter von 12 bis 14 Jahren Lösungsmöglichkeiten für jugendspezifische Probleme wie zum Beispiel der Gruppendruck beim Konsumieren von Alkohol und Tabak oder das Aufrufen verbotener Internetseiten.

Besonders wichtig war den Mädchen die Feststellung, dass sie einen Ansprechpartner brauchen, an den sie sich mit allen für sie wichtige Belangen wenden können.

Erntedankfest mit einem Erntepaar aus Stroh

Am Fuße der evangelischen Kirche Drabenderhöhe begrüßten Annette Müller und Ulrich Frommold am Sonntag die Besucher, die dem Umzug zum 52. Erntedankfest beiwohnen wollten. Das waren diesmal nicht ganz so viele wie letztes Jahr.


Erntepaar aus Stroh – Foto: Christian Melzer

Da am Sonntag auch der Tag des offenen Denkmals gefeiert wurde, verwies man auf den von den Kindergartenkindern geschmückten Altar in der Kirche, der tagsüber besichtigt werden konnte. Am Vormittag wurde in der Kirche der Erntegottesdienst diesmal mit zahlreichen ehemaligen Erntepaaren gefeiert.

Dieses Jahr lief für den Ernteverein vieles schief und es stand auch erstmals kein Erntepaar zur Verfügung. Annette Müller erläuterte, dass der Ernteverein diesmal mit vielen Schwierigkeiten fertig werden musste und einige Dinge nun beim nächsten „großen Tisch“ geklärt werden müssen.


Videos: Günther Melzer

Ganz ohne Erntepaar ging es dann doch nicht, die Nachbarschaft Löherhof präsentierte kurzerhand ein Erntepaar aus Stroh.

„Bio-Gemüse zum kleinen Preis, zieht man im Garten nur mit Schweiß!“ wußte die Dorfgemeinschaft Brächen zu berichten.

Alle Drabenderhöher Kindergartenkinder und Schulkinder liefen wieder in dem Festumzug mit. Die Musikkapelle Heddingshausen sorgte diesmal als einzige Blaskapelle für handgemachte Musik während des Umzuges.

Das Weinland/Kokeltal empfahl einen Krug mit Gerstensaft als Kraftspender: „Nach Erntetagen schöpfet Kraft, aus einem Krug mit Gerstensaft. Hopfen und Malz, Gott erhalts.“ Hillerscheid hingegen gab sich schon mit Wasser zufrieden: „Ohne Wasser kein Leben“.

Die Feuerwehr präsentierte eine alte Handspritze, die von Hans-Paul Krestel restauriert wurde. Die Nachbarschaft Niederhof/Hahn zeigte ein Wetterhäuschen: „Der Himmel schenkt uns seinen Segen, mal mit Sonne, mal mit Regen“.

„Streuobstwiesen liebe Leut‘ erfreuen Mensch und Tier noch heut'“ hieß es auf dem Biesengarten/Altdorf-Wagen.

Auch die Dorfgemeinschaft Scheidt thematisierte das fehlende Erntepaar: „Sind wir auch diesmal ohne Erntepaar, war es ein gutes Erntejahr“.

Auf dem Wagen der Kronstädter Gasse wurden kräftig Weintrauben gepresst: „Des Sommers große Nässe, brachte Segen für die Presse“.

Dass es ohne Fleiß keinen Preis gibt, weiß auch die Drabenderhöher Dorfjugend: „Kütt d’r Buur em Fröhjohr nit us dem Bett, wird die Ernte gar nit fett“.

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