Polizei warnt Hundehalter vor Giftködern bei Wellerscheid

Zweimal innerhalb nur einer Woche wurden von Hunden im Bereich des Müchelsbachs südwestlich von Wellerscheid bläulich gefärbte Fleischwurst-Stücke gefressen, die aller Wahrscheinlichkeit nach vergiftet waren. Am 22. November war es ein 54-jähriger Mucher, der seinen Hund, nachdem er gegen 20.30 Uhr ein Wurststück aufgenommen hatte, zum tierärztlichen Notdienst bringen mußte. Am gestrigen Mittwoch gegen 10 Uhr bemerkte eine 47-jährige Frau mehrere bläuliche Wurststücke auf dem gleichen Feldweg. Auch ihr Hund hatte von dem Fleisch gekostet und erkrankte lebensgefährlich. Er wurde in eine Tierklinik gebracht.

Die Frau, die die restlichen Fleischstücke einsammelte, informierte die Polizei, die ein Strafverfahren gegen Unbekannt einleitete. Das Ordnungsamt der Gemeinde informierte alle registrierten Hundehalter des Ortes, Mitarbeiter des Bauhofs suchten die Gegend nach möglichen weiteren Giftködern ab. Die sichergestellten Wurststücke wurden dem Staatlichen Veterinär-Untersuchungsamt in Krefeld zur Analyse der Inhaltsstoffe überstellt. Nach unbestätigten Informationen hat einer der beiden betroffenen Hunde die Vergiftung nicht überlebt. Spaziergängern im Bereich Wellerscheid, Oberwahn, Heinenbusch und Oberdorf wird empfohlen, ihre Hunde derzeit nur noch an der Leine auszuführen und auf Verdächtiges zu achten. Sachdienliche Hinweise auf den oder die Verursacher nimmt das Kriminal-Kommissariat Eitorf unter der Rufnummer 02243/943365 entgegen. (Quelle: www.much-heute.de)

Brutale Attacke: Mit Messer in den Unterleib gestochen

Am 23. November, gegen 23:30 Uhr, stach ein unbekannter Mann einem 41-Jährigen mit einem Messer in den Unterleib. Der 41-Jährige erlitt schwere Verletzungen. Er befand sich zu Fuß auf dem Heimweg von Drabenderhöhe nach Brächen. Als er sich auf einem Feldweg befand, kam ein mit mehreren Personen besetztes Auto auf ihn zugefahren, aus dem zunächst nur eine dunkelhäutiger Mann ausstieg. Dieser forderte den 41-Jährigen auf, sich sofort zu entfernen, da die angrenzenden Grundstücke ihm gehörten. Nach und nach erschienen die Begleiter des Fremden, die allesamt eine bedrohliche Haltung annahmen. Schließlich stach einer der Männer unvermittelt mit einem Messer auf den 41-jährigen Mann aus Wiehl ein. Ihm gelang es anschließend zu flüchten und die Polizei zu alarmieren. Er wurde in ein Krankenhaus gefahren. Die Tatverdächtigen können nicht näher beschrieben werden. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Gummersbach, Tel.: 02261/8199-0.

Adventsbasar in der Drabenderhöher Grundschule

In der Drabenderhöher Grundschule findet am Freitag, 30. November, zwischen 15:00 und 17:00 Uhr ein Adventsbasar statt. Angeboten werden: Christbaumkugeln, Serviettenringe, Rentiersüßigkeitentopf, Nikolausbaumstämme, Honig vom Imker, Kerzen, Fensterketten, Bratäpfel, Futterglocken, Windlichter, Allerlei aus Mutters Küche, Plätzchen, Namensschilder aus Holz, Taschen, Kinderpunsch, Filzanhänger, Perlschmuck, Lesezeichen, Fensterdeko, Federengel, Sterne und Teelichter aus Holz, Tischkränze, Weihnachtskarten, Adventskränze, Türkränze, Muffins, Lebkuchenherzen, Kinderpunsch, Vanille-, Zitronen- und Orangenzucker. In der Cafeteria gibt’s Kuchen, Plätzchen und Bockwürstchen. Der Erlös des Adventbasars ist für die Finanzierung des Projektes „Zirkus“ bestimmt.

„Das Unglück steckt im vollen Krug“: Honterus-Chor Drabenderhöhe feierte Katharinenball

Am Freitag, 23. November, fand die gut gelungene Premiere des diesjährigen Theaterstücks „Der lädich Kreach“ (Der leere Krug) von Julius Orendi statt.

Der Vorsitzende des Honterus-Chores Günther Schuller begrüßte die zahlreich erschienenen Gäste.
Mit der Aussage des Rektor Lang (den er in dem diesjährigen Theaterstück spielte) führte er die Zuschauer in das Lustspiel ein: „Net em lädichen Kreach stächt det Agläck, sondern äm volen!“ (Nicht im leeren Krug steckt das Unglück, sondern im vollen!)

Da der Honterus-Chor der Veranstalter des Abends war, durfte natürlich eine kleine Kostprobe des musikalischen Liedgutes nicht fehlen. Unter dem Dirigat der bewährten Chorleiterin Regine Melzer begrüßten der Chor die Gäste.

Viel Freude hatten die Zuschauer an den Darbietungen der Siebenbürgischen Volkstanzgruppe Drabenderhöhe unter der Leitung von Christa Brandsch-Böhm. In ihren schönen Trachten waren sie wirklich eine Augenweide. Sicher haben viele ältere Zuschauer sich etwas melancholisch an ihre eigenen Tanzabende erinnert.

Anschließend las Hans-Otto Tittes aus seinem neuen Gedichtband „Allerla quer durch det Liewen“ (Allerlei quer durch das Leben) einige kurze aber sehr witzige Gedichte vor.

Das folgende Mundartstück „Der lädich Kreach“ spielt in einem sächsischen Dorf aus dem Umland Hermannstadts in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg.

Der Autor thematisiert die Überheblichkeit der reichen Bauern gegenüber den Handwerkern in der Stadt aber auch gegenüber ärmeren Bauern im Dorf. Außerdem macht er sich über den Aberglauben der Dorfbevölkerung lustig. Mit erhobenem Zeigefinger gibt er Belehrungen weiter, schließlich zeigt er Brauchtum auf, wie es in den Dörfern Siebenbürgens bis vor kurzem praktiziert wurde; wenn der „Bittknecht“ oder der „Froaersmaon“ (Heiratsvermittler) beim „Wortmachen“ mit festgesetzten Worten im Haus der Brauteltern um die Braut warb. Diese vorgeschriebenen Worte halfen den jungen Männern, die richtigen Worte zu sagen, wenn sie nicht so redegewandt waren.

Natürlich lebt so ein Stück in Mundart von den typischen Ausdrücken, die einen Dialekt lebendig und kraftvoll machen; beispielsweise „Knietwasser“, wenn jemand weint von Knetwasser beim Brotbacken, oder „Kierschel“ für Schmutz beim Zusammenkehren, „der Jigodi sal et räcken“ sind Ausdrücke, die man aus Großmutters Zeit kennt, aber heute kaum noch benutzt.

Schließlich darf die Liebe in so einem Stück nicht fehlen. Hier kommt sie im Doppelpack vor und hat manche Hindernisse zu überwinden.

Die stellvertretende Vorsitzende Enni Janesch, die 35 Jahre lang seit Einführung des Katharinenballes 1972 in Drabenderhöhe bei der Schauspielgruppe des Honterus-Chores dabei ist und seit 1982 die Auswahl, Bearbeitung und Einstudierung des zu spielenden Stückes übernommen hat, musste wahrlich Schwerstarbeit leisten. Aber die viele Mühe hat sich gelohnt, die Schauspieler sind zur Höchstform aufgelaufen und haben dieses nicht leichte Stück gut rübergebracht.

Nach viel Gelächter und Applaus verabschiedeten sich die Schauspieler aber auch die Gäste untereinander.

Am Samstagabend folgte nun der „richtige“ Katharinenball, mit Gesang, Volkstanz, Theater und Ball, bei dem Günther Schuller auch unseren Landrat Hagen Jobi, die stellvertretende Bürgermeisterin Bianka Boedecker, die Kreistagsabgeordnete Corinna Bauer sowie den Ortspfarrer Rüdiger Kapff mit Gattin begrüßen konnte. Ebenfalls anwesend waren der stellvertretende Bundesvorsitzende und Leiter der SJD Rainer Lehni und aus unseren Reihen der Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe RA Herwig Bosch, die Bundesfrauenreferentin Enni Janesch sowie der Landesvorsitzende von NRW Harald Janesch.

Zu einem gelungenen Ballabend gehört natürlich auch mitreißende Tanzmusik, die auch dieses Jahr wieder von der Melzer-Band geboten wurde.
Der Band ist es an diesem Abend wieder einmal gelungen alle Tänzer, ob jung oder alt, zu begeistern, wie die ausgelassene und fröhliche Stimmung zeigte.

Den Chor hat es vor allem sehr gefreut, dass so viele junge Leute die weite Anreise beispielsweise aus Stuttgart, Landshut, Setterich, Siegen, Düsseldorf oder Köln nicht gescheut haben.

Helga Bosch

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Im Jugendheim fliegen die Späne

Seit etwa einem halben Jahr bietet das Jugendheim Drabenderhöhe jeden Donnerstag für 10 Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 15 Jahren den sehr beliebten Holzkurs an.

Von 15 bis 16 Uhr findet das Angebot für Kinder der Offenen Ganztagsschule Drabenderhöhe, von 16 bis 17 Uhr für alle neugierigen Kinder und Jugendlichen statt.

Wenn ein Werkstück gefertigt ist, können andere Besucher in den Kurs einsteigen. Wie bei allen Angeboten des Jugendheims Drabenderhöhe nehmen auch Kinder und Jugendliche mit Behinderung an diesem Angebot teil.

Messen, sägen, schrauben und hämmern: All dies und noch viel mehr erledigen die jungen Handwerker unter Aufsicht eines Kunstpädagogen eigenständig und mit sehr viel Elan. Gegenseitige Hilfe, Tipps und Kniffe im Umgang mit den elektrischen Werkzeugen sind selbstverständlich.

Weitere Informationen gibt es im Jugendheim Drabenderhöhe und unter der Telefonnummer 02262/1249.

Clubkonzert mit SL Stereo und Pointers Head

Am Freitag, 23. November, findet im Gemeindehaus der Evangelischen Jugend Drabenderhöhe das Live Clubkonzert mit den Bands SL Stereo und Pointers Head statt.


Pointers Head

Mit dem Live Clubkonzert am Abend des 23. Novembers bietet die durch die Evangelische Jugend Drabenderhöhe ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe zum wiederholten Male ein abwechslungsreiches Musikprogramm: die Bands SL stereo aus Bonn und die Lindlarer Hardrockband Pointers Head sind in den Räumlichkeiten des Gemeindehauses zu Gast.

SL stereo rockt, keine Frage, denn das ist es, was das Publikum so an der Band schätzt. Nachdem 2006 das Jahr schmerzhafter Umstrukturierungen war, steht 2007 ganz im Zeichen zwei neuer EP, die zeigen, dass die Bonner noch schneller, härter aber auch emotionaler können. Endlich komplett mit neuem Gitarristen widmen SL stereo alles ihrer großen Liebe, dem Punkrock. Unkompliziert, stets freundlich und mit steter Hingabe beim Auftreten, feiern SL stereo jeden Club und gewinnen die Herzen ihrer Zuschauer im Flug.


SL stereo

Pointers Head aus Lindlar ist in heimischen Gefilden schon längst kein Geheimtipp mehr. Seit ihrem letzten Album Fireplug Hysteria (2006/BBE) war die Band nicht nur auf Europatournee mit der amerikanischen Hardrock Legende LA Guns, auch steht im kommenden Frühjahr ein neues Album an. Die neuen Songs auf „Controll your Mind“ sind härter, kraftvoller und zeigen eine deutliche musikalische Reife der fünf Jungs. Einen Vorgeschmack auf das neue Material präsentieren sie im Rahmen des Live Clubkonzerts.

Einlass ist ab 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr, der Eintritt kostet 5 EUR, für Schüler 3 EUR.

MGV Drabenderhöhe: Vorweihnachtliches Konzert

Das Jahr seines 120-jährigen Bestehens endet für den MGV Drabenderhöhe mit einem vorweihnachtlichen Konzert am Freitag, 7. Dezember 2007, 19.00 Uhr in der ev. Kirche Drabenderhöhe.

Mitwirken wird an diesem Abend „Feinblech Gerlingen“ , ein Ensemble des Musikvereins Gerlingen, unter der Leitung von Rupert Wurm. Bereits 2004 musizierten dieses Bläserensemble bei einem weltlichen Konzert mit den Sängern des MGV und wusste die Zuhörer zu begeistern.

Als weiterer Gast wird „Vocale Unisono“, ein Chor von 12 Frauen, in dem Konzert mitwirken. Im Jahre 1993 als Sinngemeinschaft gegründet, kam 2002 mit der Verpflichtung von Musikdirektor Maurizio Quaremba der große Leistungsschub des Chores.

Bereits 2003 wurde das Zuccalmaglio Musik-Festival mit der Höchstpunktzahl des zweitägigen Wettbewerbs gewonnen und 2006 wurde beim gleichen Wettbewerb die Goldmedaille errungen.

Im Mai 2005 wurde „Vocal Unisono“, mit der hervorragenden Bewertung 4 x sehr gut, Meisterchor des Chorverbandes NRW.

Auch der MGV Drabenderhöhe verteidigte in diesem Jahr seinen Meisterchortitel und wird u.a. ein Chorstück aus diesem Programm zu Gehör bringen.

Ein abwechslungsreiches Konzertprogramm von klassischer bis moderner Chorliteratur erwartet sie an diesem Abend und die Sänger, mit ihrem Chorleiter Hubertus Schönauer, laden sie herzlich ein.

Der Eintritt beträgt 10,00 € und Karten können sie bei der Buchhandlung Klement, dem Gasthof Lang, dem Höher-Lädchen und allen Sängern erhalten.

MGV Drabenderhöhe: Vorweihnachtliches Konzert

Unbekannte entwendeten Schmuck, Bargeld und Elektrogeräte

Am 20. November, zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr, drangen unbekannte Täter in vier Einfamilienhäuser in Wiehl und Nümbrecht ein. Aufgrund der örtlichen und zeitlichen Nähe sowie der ähnlichen Tatausführung ist davon auszugehen, dass es sich bei den Einbrüchen um die gleichen Täter handelt. In drei Fällen wurden Türen oder Fenster aufgehebelt, in einem Fall konnte bisher noch nicht geklärt werden, wie die Täter in das Objekt gelangten. Als Beute bevorzugten die Täter Schmuck, Bargeld und Elektrogeräte Die Tatorte lagen in Wiehl-Brächen, in der Birkenhahnstraße, in Wiehl-Dahl, im Dahler Feld, in Drabenderhöhe, in der Schäßburger Gasse und in Nümbrecht-Marienberghausen, im Beerser Feld. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Gummersbach unter der Tel. Nr. 02261/81990.