Frauenchor Drabenderhöhe: Chorausflug nach Brüssel und Maastricht

Tanja Rogalla berichtet nachfolgend vom Ausflug des Frauenchores Drabenderhöhe nach Brüssel und Maastricht am 29. und 30. August 2009.

Am 29. August ging es für 34 Frauen um 6.30 Uhr morgens los, Richtung Brüssel. Ungefähr auf der Hälfte des Weges wurde unser schon obligatorisches Frühstück eingenommen. Es gab leckere belegte Brötchen und Sekt durfte natürlich auch nicht fehlen. Der wurde wieder von unseren „Nullern“ ausgegeben. So gestärkt ging es weiter.

Wie es sich für einen Chor gehört, haben wir natürlich auch gesungen während der Fahrt. Dafür hatte unsere Chorleiterin Regine Liederhefte und die Klampfe mitgenommen. :o)

In Brüssel angekommen, gab es erst mal eine Stadtrundfahrt, danach ging es zu Fuß in die Altstadt, wo wir noch mehr Sehenswürdigkeiten zu sehen bekamen. Die Bekannteste davon sicherlich „Männeken Piss“.

Dann hatten wir alle ein wenig Zeit, die Altstadt auf eigene Faust zu entdecken. Um 15.30 Uhr trafen wir uns alle im Planète Chocolat wieder. Dort erfuhren wir viel über die Herstellung der Schokolade und deren Weiterverarbeitung in Brüssler Pralinen. Nachdem sich viele mit leckeren Pralinchen eingedeckt hatten, ging es zum Hotel zum einchecken. Dort konnten wir bis 19.00 Uhr ein wenig die Füße hochlegen und dann ging es zum Abendessen in ein Restaurant am wundervollen Grande Place. Das Essen war sehr lecker und so verschmerzten wir auch die 21% belgische Mehrwertsteuer. ;o)

Ein kleines spontanes Konzert auf dem Grande Place haben wir natürlich auch gegeben. Wir sangen „Lieber Mann im Monde“, “ Barbara Ann“ und als Zugabe extra für unseren Kellner „Down by the Riverside“. Viele Leute blieben stehen und hörten zu, ja sogar vielfach fotografiert wurden wir (vor allem von Japanern).

Kurz vor Schluß unseres letzten Liedes löste sich unser Publikum auf, weil es eine Lasershow gab, die das Rathaus bei gespielter Musik in verschiedenste Farben tauchte. Ohne Absacker wollten wir aber nicht ins Hotel gehen und so kehrten wir noch in eine Kneipe ein, die auf unserem Rückweg lag.

Nach dem Frühstück im Hotel ging es so gegen 9.30 Uhr für uns weiter zur bekanntesten Sehenswürdigkeit Brüssels – dem Atomium, das anlässlich der Weltausstellung 1954 gebaut wurde. Dort wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Die fast eineinhalbstündige Führung war für alle sehr interessant.

Dann ging es weiter nach Maastricht, dort wartete die nächste Stadtrundfahrt auf uns. In die Altstadt konnten wir mit dem Bus leider nicht, weil an diesem Wochenende die Maastrichter „essen und trinken“ für die Kunst. Überall waren Zelte verschiedener Restaurants aufgebaut, wo man allerlei Gerichte probieren konnte, z.B. für „3 Lappen“ eine „Wiener Worst“.

Dieses Fest erinnerte ein bisschen an unser offenes Singen, das ja bis jetzt auch immer einem gemeinschaftlichen Zweck diente. Und so fuhren wir eher um Maastricht drum herum. Und man höre und staune, in Holland gibt es sogar Hügel, die unsere Reiseleiterin schon „Berge“ nannte. :o)

Dennoch wurde unserem Busfahrer einiges abverlangt, als er auf dem kleinen Berghügel zwischen vielen Autos und auf schmalen Weg wenden musste. So gegen 16.00 Uhr hatten wir noch Gelegenheit, zwei Stunden das schöne Städtchen selbst zu erkunden.

Bevor wir uns auf den Rückweg machten, bekamen wir von einer neuen Sängerin ein Sektchen ausgegeben, die damit ihren Einstand bekundete. So gegen 20.00 Uhr ging eine schöne Ausfahrt zu Ende, das oberbergische Drabenderhöhe hatte uns wieder. :o)

Eine Bilderserie des Ausfluges findet man auf der Homepage des Frauenchores.

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