Test-Ampelanlage geht wieder in Betrieb

Die Kreuzung an der Kirche in Drabenderhöhe war in der Vergangenheit schon des Öfteren Gegenstand von Beschwerden und Überlegungen, wie man die Geschwindigkeit der PKW senken und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöhen kann. Stationäre Radaranlagen kamen nicht in Frage, weil es kein Unfallhäufungspunkt ist, ein Kreisverkehrsplatz scheitert schlichtweg am mangelnden Platz.


Foto: Christian Melzer

So kamen der Landesbetrieb Strassen NRW und die Stadt Wiehl überein, dass möglicherweise eine Ampelanlage das Gleichgewicht zwischen der Leichtigkeit und Sicherheit des Straßenverkehrs herstellen könnte. Die Anlage wurde inzwischen installiert und ging am 20.06.2017 in ihren Testbetrieb, der insgesamt sechs Monate dauern soll, um repräsentative Erfahrungen sammeln zu können.

Bisher gestaltete sich dieser Testbetrieb allerdings holprig, da es immer wieder in Richtung Brächen zu langen Warteschlangen kam und zuletzt für die „Alte Kölner Str.“ nur noch Dauerrot angezeigt wurde. Ursache: die beauftragte Spezialfirma für Signaltechnik bekam bislang die Steuerungssoftware für die Ampelanlage nicht korrekt eingestellt. Aus diesem Grund ist die Anlage aktuell auch ausgeschaltet.

In den kommenden Tagen führt eine von der Ampelanlage unabhängige wichtige Baustelle der Agger-Energie dazu, dass sich die Inbetriebnahme der Testanlage bis zum 27. Juli verzögert.

Dann aber soll sie mit neuer Software und geänderten Schaltzeiten wieder in Betrieb gehen. Die Grünphasen sollen dann so austariert sein, dass der Verkehr zügig und gleichmäßig ablaufen kann.

Der Landesbetrieb und die Stadt Wiehl werden die Testphase auch vor Ort regelmäßig beobachten und – falls erforderlich – die Schaltzeiten auch noch nachjustieren. Nach der Testphase werden Landesbetrieb und Stadt gemeinsam überlegen, ob die Ampelanlage an dieser Kreuzung zielführend und sinnvoll ist oder nicht.

Anregungen, Lob und Kritik der Bürgerinnen und Bürger werden in diesem Verfahren berücksichtigt, solange sie sich nicht ausschließlich auf die Phasen der bekannten Fehlfunktionen der Anlage beziehen.

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