Muttertagsfeier des Frauenvereins ließ die Herzen der Mamis höher schlagen

„Ach, wie süß“ und „O, wie niedlich“. Bei der Muttertagsfeier des Frauenvereins schlugen die Herzen aller Mamis höher, als gleich zu Beginn der Kinderchor „Drabenderhöher Spatzen“, vertreten durch sieben kleine Mädchen, auf der Bühne stand und unter Leitung von Regine Melzer das Lied „Meine Mami“ in den Saal schmetterte.

Die „Drabenderhöher Spatzen“ unter der Leitung von Regine Melzer. Foto: Ursula Schenker
Die „Drabenderhöher Spatzen“ unter der Leitung von Regine Melzer. Foto: Ursula Schenker

Nachdem sie auch noch verkündeten „Wir werden immer größer“ und „Musik ist unsere Welt“, dankte Vorsitzende Adelheid Scheip den quierligen Sängerinnen für ihren Auftritt mit „Das habt ihr prima gemacht“. Ihr Dank ging aber auch an die Eltern, die ihre Kinder gebracht haben, um das Programm zu verschönern. Zur Verschönerung beigetragen haben auch Hely, Isabell und Lennox Theil, die sich in einem Gedicht bei der „lieben Mami mit einem Kuss“ bedankten sowie Nils Horwad, der darüber schwadronierte, dass das Leben als Kind schon eine Qual ist und Isabell Stenner, die meinte „Meine Mama ist anders…“.

Die Theatergruppe der Grundschule unter Leitung von Ingrid Melzer erhielt für ihren Auftritt mit dem Stück „Liebeskummer“ viel Beifall. Es spielte auf einem Bauernhof, wo sich eine kleine graue Maus in eine Katze mit einem wunderschönen Fell verliebt hatte. Da krähte der Hahn, Hühner gackerten, Vögel sangen, Schweine grunzten und es gab viel zu tun. Die Tiere mussten gefüttert werden. Es war ein buntes und lebhaftes Treiben, das im Hintergrund dekoriert wurde von einem selbstgebauten Bauernhof.

Die Theatergruppe der Grundschule. Foto: Ursula Schenker
Die Theatergruppe der Grundschule. Foto: Ursula Schenker

Zur Überraschung aller überbrachten Musiker des Blasorchesters Siebenbürgen-Drabenderhöher unter Leitung ihres Dirigenten Michael Schumachers den Muttis im Saal musikalische Grüße in Form eines Ständchens, die Jugend der evangelischen Kirchengemeinde unternahm eine „Reise in den Garten Eden“, wo alles begonnen hat. Abschließend zogen sie Fazit und meinten: „Ohne unsere Mamis wäre es sehr traurig. Ihr seid die wichtigsten Menschen auf der Welt!“ Die Erwachsenen-Tanzgruppe erfreute mit Volkstänzen unter Leitung von Anita Gutt und Christa Brandsch-Böhm und Hannelore Brabender las ein Gedicht der Drabenderhöherin Susanne Kräutner vor über Mutterliebe, die niemals aufhört. Und „Mamis Herzenswunsch“, eine Muttertag-Geschichte wurde vorgetragen von Kathi Fink.

Traditionell wurden bei der Muttertagfeier die älteste und die jüngste Mutter geehrt. Anni Boltres dürfte vielen Drabenderhöhern bekannt sein. Sie war 42 Jahre Organistin, davon war sie 20 Jahre in Siebenbürgen und 22 Jahre in der hiesigen Kirchengemeinde tätig. Sie brachte zwei Töchter zur Welt und arbeitet heute noch als ehrenamtliche Helferin im Drabenderhöher Alten- und Pflegeheim. Die Kosmetikerin Anja Rieche, geborene Rochus, ist in Drabenderhöhe aufgewachsen. Ihre Tochter Emma Lu erblickte am 26. Dezember 2017 das Licht der Welt.
Traditionell wurden bei der Muttertagfeier die älteste und die jüngste Mutter geehrt. Anni Boltres dürfte vielen Drabenderhöhern bekannt sein. Sie war 42 Jahre Organistin, davon war sie 20 Jahre in Siebenbürgen und 22 Jahre in der hiesigen Kirchengemeinde tätig. Sie brachte zwei Töchter zur Welt und arbeitet heute noch als ehrenamtliche Helferin im Drabenderhöher Alten- und Pflegeheim. Die Kosmetikerin Anja Rieche, geborene Rochus, ist in Drabenderhöhe aufgewachsen. Ihre Tochter Emma Lu erblickte am 26. Dezember 2017 das Licht der Welt. Foto: Ursula Schenker

Wie seit vielen Jahren bereichert Dr. Roswita Guist mit einer besinnlichen Festrede die Muttertagsfeier. Thematischer Inhalt diesmal: Berühren und berührt werden – innerlich und äußerlich – angenehm – unangenehm – freudig oder traurig. Sie schloss mit den Worten: „Haben wir den Mut uns zu berühren damit das Leben schön ist.“

Ursula Schenker

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