Vorlesetag: Grundschüler lesen Bewohnerinnen und Bewohnern des Alten- und Pflegeheims kleine Geschichten vor

Das war eine tolle Idee! 32 Mädchen und Jungen der Drabenderhöher Grundschule marschierten munter plappernd am Freitag, 15. November, in die Kapelle des Alten- und Pflegeheims um dort im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags den Bewohnerinnen und Bewohnern kleine Geschichten vorzulesen.

Fotos: Ursula Schenker
Fotos: Ursula Schenker

„Die Kinder haben fleißig geübt und drei schöne Geschichten mitgebracht“, sagte Grundschullehrerin Ingrid Melzer. Bevor es jedoch losging begrüßten die Pänz mit dem Lied „Welcome – Guten Tag“ die Senioren, die schon voller Spannung auf den Besuch der Kinder gewartet hatten. Und weil das Motto des Vorlesetags Sport und Bewegung hieß, ging es gleich rund mit einer Geschichte von Wolfgang Brenneisen „Fußball im Klassenzimmer“. Da kickten Schüler mit einem Tennisball durch die Gegend und ein rasender Reporter kommentierte alles. Für das auf hervorragende Art und Weise gelesene Stück gab es für die Schüler der Klasse 4b viel Beifall. Es waren: Erstella Wacker, Steffen Melzer, Christian Dickstefes.

Die Geschichte der Gebrüder Grimm „Der Hase und der Igel“, die sich zu einem Wettrennen verabredeten, haben viele Senioren gekannt, weil sie eigentlich „uralt“ ist, aber immer wieder lustig und schön anzuhören. Schattenbilder, die dazu mit einem Projektor an die Wand geworfen wurden, rundeten den gelungenen Vortrag ab.

Ebenso zum Schmunzeln die Kurzgeschichte „Mamma Kuh geht schwimmen“, die aus der Feder von Sven Nordqvist stammt und von Linn Zakel und Tamara Jakob, ebenfalls aus der Klasse 4b, prima zu Gehör gebracht wurde. Die Mädchen und Jungen der Grundschule hatten sichtlich Freude beim Vorlesen ihrer Texte. Die Senioren freuten sich darüber, wie schön, laut und klar die Texte klangen, so dass man sie gut verstehen konnte.

Für das Altenheim und seine Bewohner dankte abschließend Elke Schmidt den Kids für ihren Besuch: „Das war schön, denn so oft bekommen wir hier nicht vorgelesen. Es war eine Freude euch zuzuhören, dabei war das Lesen hier gar nicht so einfach, weil ihr abwechselnd das Mikro und das Buch festhalten musstet.“ Ingrid Melzer versprach noch vor Weihnachten mit der Theatergruppe vorbei zu kommen und ein kleines Stück aufzuführen.

Ursula Schenker

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