Deportation der Siebenbürger Sachsen vor 75 Jahren: Gedenkfeier im Haus Siebenbürgen

Im Januar 1945 wurden rund 80.000 Deutsche aus Südosteuropa, darunter etwa 30.000 Siebenbürger Sachsen, zur Zwangsarbeit in die Sowjetunion deportiert. Unter ihnen befanden sich viele junge siebenbürgische Frauen und Mütter, die ihre Kinder zurücklassen mussten und sie erst viele Jahre später wiedersehen sollten. Die Drabenderhöher Kreisgruppe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen, der Adele-Zay-Verein und das Haus Siebenbürgen möchten an die Ereignisse erinnern und laden für Sonntag, 12. Januar 2020, 15.00 Uhr, zu einer Gedenkfeier in die Kapelle des Wohn- und Pflegeheims Haus Siebenbürgen ein.

Einige der vor 75 Jahren deportierten Frauen leben heute noch in Drabenderhöhe und werden an diesem Gedenken teilnehmen.

Anita Gutt, Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, wird die Besucher begrüßen. Enni Janesch, Ehrenvorsitzende der Kreisgruppe, hält einen Vortrag über die Deportation und deren Folgen für die Familien. Grußworte spricht Rainer Lehni, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen. Segensworte wird Marcus van Breen, Geschäftsführer des Hauses Siebenbürgen, sprechen.

Die musikalische Gestaltung übernimmt der Honterus-Chor unter der Leitung von Regine Melzer. Ebenso werden Heidrun Niedtfeld am Klavier sowie Carina Göckel an der Klarinette zu hören sein.

Nach der Veranstaltung gibt es die Möglichkeit zu Gesprächen bei Kaffee und siebenbürgischem Gebäck im Pavillion des Hauses Siebenbürgen.

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