Heiko Donner erhält seine Beauftragung zum Dienst an Wort und Sakrament

Am 14.04.2002 hat Jugendreferent Heiko Donner seine Beauftragung zum Dienst an Wort und Sakrament erhalten. Bei dieser Gelegenheit haben zwei ehrenamtliche Mitarbeiter der Jugendarbeit in Drabenderhöhe eine Ansprache gehalten, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Redner 1:
Bei einer unserer ersten Mitarbeiter-Besprechungen fing Heiko Donner mit dem berühmten Satz von Martin Luther King an. „I have a dream, ich habe einen Traum.! Ein Teil seines Traumes hat sich wahrscheinlich schon erfüllt, wenn man zurückblickt auf das was er hier aufgebaut hat. Halten wir mal ein kleines Resumee: Angefangen hat es mit dem Big Apple Projekt. Ziel dieses Projektes ist es gewesen mit einer Gruppe von Mitarbeitern aus der Jugendarbeit nach New York zu fliegen, mittlerweile ist das Reiseziel nicht mehr New York, sondern eine evangelische Gemeinde in Kapstadt. Am Anfang kam uns dieses Ziel einer größtenteils durch Aktionen finanzierten Reise etwas hochgegriffen vor. Doch es ist war geworden, nächstes Jahr zu Ostern fliegen wir nach Kapstadt. Aber das ist noch lange nicht alles. Heiko Donner rief viele neue Gruppen ins Leben. Im Mai 2000 startete die Jungenjungsschar, darauf folgte im Herbst die Mädchenjungschar. Mittlerweile ist die Jungenjungschar sogar so groß, daß sie aufgeteilt wurde in Jungenjungschar und Jungenschaft. Dann startete voriges Jahr der Jugendkreis. Auch der Kindergottesdienst und die Kinderbibelwoche wurden weiter ausgebaut. Auf Freizeiten entstanden besonders intensive Kontakte, durch den viele Jugendliche den Sprung zum Mitarbeiter und zur Mitarbeiterin wagten. Der Mitarbeiterstamm der Jugendarbeit, die Ideen und Angebote wuchsen immer mehr.

Redner 2:
Aber nicht nur Gruppen entstanden, sondern der Jugendbereich entwickelte sich auch ausserhalb der Gruppenstunden zu einem Ort an dem wir uns wohlfühlen, wo wir gerne hingehen und unsere Freizeit verbringen. Dies kam nicht nur durch Heiko Donners Engagement, sondern auch durch seinen tiefen Glauben, denn wir in jeder Andacht und in jedem unserer Gespräche spüren. Dadurch entwickelte sich hier viel auf der christlich-spirituellen Ebene. Seine ansprechende und begeisternde Art und Weise, das Wort Gottes zu verkündigen, hat viele von uns Jugendlichen zum Glauben geführt, bekennende Christen hervorgerufen und unseren Glauben gestärkt.

Redner 1:
Lieber Heiko, nicht nur die Jugendarbeit allgemein hast Du verändert, sondern auch jeden einzelnen von uns. Für uns bist Du nicht nur der Jugendleiter, sondern bist uns auch ein guter Freund geworden, den wir nicht mehr missen möchten. Deine offene, umkomplizierte, ehrliche, vertrauenserweckende Art, Deine Fähigkeit in Gesprächen und Andachten eine dichte Atmosphäre zu schaffen, ist es die uns für Dich und Deine Arbeit hier immer wieder neu begeistert. Deshalb können wir auch mit gutem Recht einen Deiner Lieblingssprüche zitieren: Kinder, geht’s uns gut.

Redner 2:
Durch Deine heutige Beauftragung erhält unsere Freundschaft mit Dir noch eine neue Dimension. Denn nun ist es uns möglich auch Sakramente und kirchliche Amtshandlungen von Dir als unseren Freund und unsere Vertrauensperson zu erhalten. Für dies alles, Deine Arbeit hier in Drabenderhöhe und Deine Freundschaft zu uns möchten wir Dir heute im Namen aller Mitarbeiter der Jugendarbeit und der Jugendlichen in Drabenderhöhe danken. Möge der Herr Dich in Deiner Arbeit noch mehr bekräftigen und seine Hand nicht von Dir lassen. Danke.

Meike Ruland und Marcel Gelhausen

Bundesverdienstkreuz für Johann Dengel: Feierstunde wurde zum Konzertabend

Johann Dengel„Der christliche Glaube wurde zur Grundlage meines Lebens. Ich wollte Bedürftigen helfen, ihnen Gutes tun und jungen Menschen einen positiven und sinnvollen Weg aufzeigen“, sagte Johann Dengel, nachdem Landrat Hans-Leo Kausemann ihn mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet hatte.

Dengel habe sich mit seinem Engagement zur Integration der Umsiedler aus Siebenbürgen und Russland grosse Verdienste um das Allgemeinwohl erworben, sagte Kausemann in seiner Laudatio.

Als hauptamtlicher Jugendleiter der Stadt Wiehl habe er sich von 1969 bis 1990 um Kinder und Jugendliche von Aussiedlern gekümmert. Neben seinem offiziellen Dienst habe er einen großen Teil seiner Freizeit geopfert, um den Menschen zu helfen, sich hier einzuleben.

1970 gründete Dengel das Akkordeon-Orchester Drabenderhöhe und das erste Siebenbürger-Jugend-Akkordeonorchester, dessen Dirigent und musikalischer Leiter er war. Das Vereinsklima förderte Dengel durch die Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben. In den Anfangsjahren stellte Dengel dem Orchester Instrumente und Noten zur Verfügung, gab kostenlosen Unterricht. Damit, so Kausemann, habe er den Grundstock für den Erfolg des Orchesters gelegt.

Als Jugendvertreter in der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen organisierte Dengel Sportwettkämpfe und den internationalen Jugendaustausch. Engagiert pflegt Dengel Kontakte zu den Landsleuten in der alten Heimatgemeinde Petersdorf. In Drabenderhöhe ist er bestrebt, siebenbürgisches Brauchtum zu erhalten.

Er gehört unter anderem dem erweiterten Vorstand des Hilfsvereins der Siebenbürger Sachsen, „Adele-Zay“ an und ist Mitglied des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen und Banater Schwaben im Diakonischen Werk. Dengel singt im Kirchenchor und ist Beisitzer der Seniorenunion Wiehl.

Zahlreiche Ehrengäste nahmen an dieser Feierstunde teil, die zu einem kleinen Konzertabend wurde: Männergesangsverein, Evangelischer Kirchenchor, Honteruschor, Trachtenkapelle sowie das Akkordeon-Orchester und die Neue Siebenbürgische Musiziergemeinschaft gratulierten Dengel musikalisch zu dieser hohen Auszeichnung. Das Akkordeon-Orchester ernannte ihn zum Ehrendirigenten.

Auch der Oberbergische Anzeiger berichtete über die Ordensverleihung.

Katharina Herberth ist heute 96 Jahre alt geworden

Der Drabenderhöher Ortsbeauftragte Michael Hartig besuchte heute Katharina Herberth im Altenheim Siebenbürgen und überbrachte ihr Glückwünsche und ein kleines Präsent im Namen der Stadt Wiehl. Katharina Herberth wurde 1906 in Weilau geboren und lebt seit 1983 in Drabenderhöhe. 1996 wurde sie Bewohnerin im Altenheim. In ihrem Gespräch mit Michael Hartig erzählt sie ihm sie wolle nie wieder weg aus dem Altenheim und möchte gerne 100 Jahre werden.