Verkehrsunfall mit einer leichtverletzten Person: Beim Abbiegen mit dem Gegenverkehr kollidiert


Fotos: Christian Melzer

Heute Abend, gegen 19:20 Uhr, befuhr ein 18-Jähriger mit seinem PKW die Drabenderhöher Straße in Richtung Marienberghausen und wollte an der Kreuzung mit der Hillerscheider Straße nach links in diese abbiegen. Dabei kollidierte er mit dem PKW eines 21-Jährigen, der auf der Drabenderhöher Straße in Richtung Drabenderhöhe unterwegs war. Der 21-Jährige wurde bei dem Unfall leicht verletzt und es entstand Sachschaden in mittlerer Höhe.

Weihnachtsball mit „Melody 4 U“

Am 25. Dezember findet im Hermann-Oberth-Haus in Drabenderhöhe der diesjährige Weihnachtsball statt. Zum Tanz spielt die Band „Melody 4 U“ aus Würzburg. Als „kulinarischen Leckerbissen“ gibt es Cevapcici vom Grill. Einlass ist ab 19:00 Uhr, Beginn um 20:00 Uhr. Reservierungen unter Tel. 02262-691166 oder 02262-6036.

„Puer natus“ – Wiederbelebung eines alten Brauchs

Der Adele-Zay-Verein, das Altenheim Siebenbürgen, die Kreisgruppe des Verbandes der Siebenbürger Sachsen Drabenderhöhe und die Heimatortsgemeinschaft Scharosch führten am 14. Dezember im „Robert-Gassner-Hof“ bereits zum fünften Mal „Puer natus“ – „Ein Kind ist uns geboren“ auf.


Fotos: Christian Melzer

Das Blasorchester Siebenbürgen, Sängerinnen und Sänger des Honterus-Chores und der Heimatortsgemeinschaft Scharosch gestalteten den siebenbürgischen Brauch der in abgewandelter Form in mehreren Gemeinden Siebenbürgens zur Weihnachtszeit gepflegt wurde.

Besondere Verdienste um die Wiederbelebung dieses Brauchs hat sich der aus Scharosch stammende Johann Widmann erworben, der vor wenigen Tagen verstarb und dessen ausdrücklicher Wunsch es war, dass dieser alte Brauch auch weiterhin stattfinden werde.

Jugendheim Drabenderhöhe: Bewährtes bewahren und Neues beginnen

Leiterin des Jugendheimes Martina Kalkum und Sozialarbeiter Holger Erhardt

Ein abwechslungsreiches und buntes Jahr ging für die Besucher/innen des Jugendheims Drabenderhöhe zu Ende.

Neben dem Offenen-Treff gab es viele Kreativangebote, Projekte, Infoveranstaltungen und Seminare zu unterschiedlichen Themen, wie z.B.: „Umgang mit Wut“, „legale Suchtmittel“, sowie „Sexualität, Verhütung und Aids“.

Es fanden geschlechtsspezifische Angebote, wie Konflikttraining und Selbstsicherheitstraining, statt. In den Ferien konnten die Besucher/innen aus vielfältigen Möglichkeiten schöpfen. Die Jugendheimleiterin Martina Kalkum und ihr Kollege Holger Ehrhardt setzen für das Jahr 2008 auch neue Prioritäten. So erhält das Erlebnis des Miteinanders der verschiedenen Generationen einen besonderen Wert.

Neben generationsübergreifenden Projekten, wie z.B. Wochenendseminare für Mütter und Töchter, wird es ab Januar monatlich einen Familiensonntag geben.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die bewusste „Entschleunigung“. Durch Kinderyoga und Entspannungsangebote möchte das Jugendheimteam Stress und Hetze aus dem Alltag der Besucher/innen nehmen.

Für Jugendliche und junge Erwachsene gibt es ab Februar 2008 die Möglichkeit an dem Projekt „Kampfkunst und Yoga“ mitzuwirken.

Weitere Informationen zu alten und neuen Angeboten erhalten alle Interessierten persönlich oder telefonisch unter 02262/1249 im Jugendheim Drabenderhöhe.

Siebenbürgisch-deutsches Heimatwerk 40 Jahre in Drabenderhöhe – Goldenes Ehrenwappen für langjährige Verdienste

In einer Feierstunde wurde am Sonntag, dem 9. Dezember die Arbeit des Siebenbürgisch-Deutschen Heimatwerkes gewürdigt. Die für die Adventsausstellung im Pavillon des Altenheimes ausgelegten Bücher, Trachten, Stickereien und Keramiken mit siebenbürgischen Motiven bildeten den passenden Rahmen.

Das 1963 von Lore Konnerth gegründete Heimatwerk wurde 1967 von Liane Weniger übernommen und nach Drabenderhöhe gebracht. Seit 40 Jahren existiert es nun hier am Ort, zuerst im Hause Weniger und seit mehr als 30 Jahren im Keller des Altenheims Siebenbürgen. Die Leiterin des Heimatwerkes, Uta Beckesch, begrüßte zahlreiche Gäste, darunter den Heimleiter Hans Klein, den Vorsitzenden des Adele-Zay-Vereins, Kurt Franchy, die Bundesfrauenreferentin des Verbandes der Siebenbürger Sachsen und Vorsitzende der Kreisgruppe Drabenderhöhe, den Landesvorsitzenden Harald Janesch, die Landesfrauenreferentin von NRW, Waltraud Hartig-Hietsch, die Vertreterin des siebenbürgischen Frauenvereins, Ingrid Bosch und von der Presse Ulla Schenker. Besonders erfreut zeigte sie sich über das Kommen von Landrat Hagen Jobi.

Uta Beckesch skizzierte kurz die Entstehung und Entwicklung des Heimatwerkes. Sie stellte die zwei ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen vor, die zurzeit mit ihr zusammen das Heimatwerk betreuen. „Wir sind ein gutes Team, wir können uns aufeinander verlassen.“ Edith Foith und Uta Beckesch sind seit mehr 20 Jahren dabei, Ditta Janesch seit sieben Jahren.

Das Heimatwerk und seine Mitarbeiterinnen wurden in Ansprachen gewürdigt. Die Kreisgruppenvorsitzende lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Heimatwerk und dem Frauenverein, was sich besonders in der Betreuung auswärtiger Gruppen zeige. Sie sagte: „Wir sind stolz, dass wir Euch seit 40 Jahren hier in Drabenderhöhe haben.“ Kurt Franchy meinte, der siebenbürgische Kulturpreis müsste einmal an das Heimatwerk vergeben werden, „weil es Kulturgut verbreitet, wie man es nicht besser machen kann.“

Als Anerkennung für ihren mehr als 20-jährigen Einsatz in der Leitung des Heimatwerkes überreichte der Landesvorsitzende Harald Janesch im Namen des Bundesvorsitzenden das Goldene Ehrenwappen des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland an Edith Foith und Uta Beckesch.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser hohen Auszeichnung und dem Siebenbürgisch-Deutschen Heimatwerk und seinen Mitarbeiterinnen noch erfolgreiche Jahre in Drabenderhöhe.

Enni Janesch