Am 15. Mai befuhr um 16.35 Uhr ein 43-jähriger PKW-Fahrer die Uelpestraße in Richtung Drabenderhöhe. Dabei fuhr er mit langsamer Geschwindigkeit, da er ein bestimmtes Ziel suchte. Ein 30-jähriger PKW-Fahrer befand sich mit seinem Fahrzeug unmittelbar hinter dem langsam fahrenden Fahrzeug des 43-Jährigen. Der 30-Jährige scherte aus und beabsichtigte den langsameren PKW zu überholen. Gleichzeitig leitete der 43-Jährige einen Linksabbiegevorgang ein. Er hatte sich entschlossen, auf das Gelände einer ehemaligen Tankstelle abzubiegen. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der PKW des 30-Jährigen bereits seitlich neben dem abbiegenden PKW. Der 30-Jährige versuchte einen seitlichen Zusammenstoß zu verhindern, indem er hastig nach links lenkte. Er kam von der Fahrbahn ab und prallte gegen eine Mauer auf dem ehemaligen Tankstellengelände. Dabei verletzte sich der 30-Jährige leicht und musste durch den Rettungsdienst versorgt werden. Am PKW des 30-Jährigen entstand erheblicher Sachschaden. An dem anderen Fahrzeug entstand kein Schaden, da sich die Fahrzeuge nicht berührt hatten.
Jugendfeuerwehr unterwegs
Einen Übungssamstag, der vom Förderverein der Löschgruppe Drabenderhöhe finanziert wurde, verbrachten 11 Mitglieder der Jugendfeuerwehr anders als gewohnt, denn gemeinsam mit vier Betreuern ging es unter dem Motto „Einer für alle – Alle für einen“ nach Köln in eine Kletterhalle.

Hier wurde nach einer Einführung in die Sicherungsknoten, die den Jugendfeuerwehrmitgliedern nicht unbekannt waren, das Gruppengefühl auf besondere Weise gestärkt. Schnell ging es für alle Teilnehmer hoch hinaus und jeder konnte seine eigenen Stärken unter Beweis stellen.
Der Nachwuchs zeigte, dass sie als Team gut miteinander funktionieren und sich der Einzelne auf die anderen verlassen kann.
Nach einigen Stunden ging es dann zurück ins Feuerwehrhaus Drabenderhöhe, wo sich alle an einem leckeren Grillbuffet stärken konnten und den gemeinsamen Tag Revue passieren ließen. Schnell war man sich einig, dass ein solches Angebot einer Wiederholung bedarf.
Fußball: Axel Leopold übernimmt die Reserve des BV 09 Drabenderhöhe
Axel Leopold, der die Reserve des BV 09 Drabenderhöhe übernimmt, ist in Drabenderhöhe kein Unbekannter. Immerhin spielte er in der Saison 05/06 für den BV 09 als Stürmer und offensiver Mittelfeldspieler. Danach zog es ihn wieder zu seinem Heimatverein BSV Bielstein. In der Saison 2012/2013 ist er Spielertrainer der zweiten Mannschaft des BSV geworden und in der Saison 2013/2014 in die Kreisliga C aufgestiegen. Er wird Kevin Hampel ablösen, der in der kommenden Saison als Spieler die 1. Mannschaft verstärken wird und Werner Thies als Co-Trainer unterstützen soll. Kevin Hampel hat in Niedersachsen Bezirksliga gespielt. Kurt Berger, 1. Vorsitzender: „Ich denke, wir haben damit eine gute Lösung gefunden, die uns mit Sicherheit weiterbringen wird. Weiterhin sind wir mit anderen Spielern im Gespräch um die 1. Mannschaft zu verstärken.“
Förderverein „Freunde und Förderer der Kindertageseinrichtung Adele Zay“ gegründet
Am 5. April 2016 wurde in Drabenderhöhe der Förderverein „Freunde und Förderer der Kindertageseinrichtung Adele Zay“ gegründet. Als erstes Vorstandsteam wurde gewählt: Volker Stache als Vorsitzender, Evelyn Köster als 2. Vorsitzende und Sigrid Auner-Schemmel als Kassiererin.
Der Verein hat sich zum Ziel gesetzt, die in Drabenderhöhe in der Oskar-Hartmann-Straße geführte Kindertageseinrichtung bei folgenden Maßnahmen und Aufgabenstellungen zu unterstützen:
a. Erwerb von Materialien wie Büchern, Spielzeugen, Spielgeräten, allg. pädagogischen Hilfsmitteln, Instrumente, sonstigen Einrichtungsgegenständen
b. Förderung von Exkursionen, Wanderungen, Fahrten
c. Förderung von Vorträgen, kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen, Lehrgängen
d. Unterstützung bedürftiger und Fördervereinsmitglieder Kinder bei der Teilnahme an Gemeinschaftsveranstaltungen und in sonstigen Einzelfällen
e. Unterstützung bei der pädagogischen Arbeit
f. Öffentlichkeitsarbeit zur Gewinnung von Sponsoren und Mitgliedern
g. Ausrichtung von Veranstaltungen zur Bildung der Kinder, Eltern und die in der Tageseinrichtung tätigen Kräften
Auslöser für die Gründung des Vereins war die aktuelle Diskussion über die mangelnde finanzielle Ausstattung der Kindertageseinrichtungen im Oberbergischen Kreis. „Es kann nicht sein,“ so Volker Stache, „dass das Land NRW auf dem Rücken unserer Zukunft seinen Haushalt sanieren möchte und die bisherigen – teilweise gemeinnützigen Träger – im Regen stehen lassen. Das ist ein Skandal!“ Frau Auner-Schemmel ergänzte hier, „dass die angekündigten Kürzungen im Personalschlüssel auf die im Gesetz vorgesehenen Minimumanforderungen keine wirkliche Alternative zur Erziehung und Erstausbildung unserer Kinder darstellen können.“ Wir müssen hier Träger, Kommunen und Eltern gemeinschaftlich zu einem starken Pakt führen. Herr Stache hofft, im ersten Schritt alle Eltern der Kindertageseinrichtung zum Mitmachen bewegen zu können und den Kindern somit eine weiterhin hohe qualitative Grundausbildung gewährleisten zu können.
Hans Otto Tittes: Vom Sprechen und Zuhören
Zu einer gepflegten Diskussionskultur gehört das Zuhören genauso wie auch das Reden! Leider nehmen dies viele Zeitgenossen, Jung wie Alt, nicht so ernst. Hans Otto Tittes hat sich darüber ein paar Gedanken gemacht:
Vom Sprechen und Zuhören
von Hans Otto Tittes
Der Mensch hat eine Zunge nur
geschenkt bekommen von Natur,
denn eine reicht nun allemal
beim Sprechen, ob sie breit, ob schmal.
Der Ohren hat er allerdings
zwei Stück, eins rechts, das andre links.
(Auch deshalb sind es zwei, dass sie
ergänzend sind zur Symmetrie.)
Rein zahlenmäßig hier beurteilt
sind Ohren eindeutig bevorteilt,
woraus man schließen könnte, dass
fürs Zuhören sei dies zupass.
Die Wirklichkeit was anders lehrt:
’s wird mehr gequatscht als zugehört!
