Hella Tausch und Andreas Mathes: Malende Geschwister

Sie sind Bruder und Schwester. Malen ist ihre große Leidenschaft. „Das Talent haben wir von unserer Mutter geerbt“, zeigen sich Andreas Mathes und Hella Tausch einig.

Mit einem Blick ist zu erkennen, wer welche Bilder geschaffen hat: Blumen, ein See mit Schlittschuhläufern, Kirchenburgen, das Meer mit der Flaschenpost, alles in Öl gemalt. Es ist die Handschrift von Andreas Mathes. Die Geburt seiner Enkelkinder inspirierte den heute 78jährigen zu den Motiven Mutter mit Kind, die durch warme Farbtöne bestechen.

Hella Tausch bevorzugt Wasserfarben, Acryl und Kreide. „Das scheue Mädchen“ nennt sie ihr Lieblingsbild, das seinen Platz neben zarten Blumenmotiven in Pastellfarben gefunden hat.

Für die Künstlerin ist die Malerei mehr als ein Hobby. „Sie war und ist mir nach dem Tod meines Sohnes Manfred eine Art Therapie“, so die 70jährige. Als ihr Jüngster 1993 im Alter von 18 Jahren bei einem Autounfall ums Leben kam, fiel sie in ein tiefes Loch. Eine Nichte drückte ihr Aquarell- und Pastellfarben in die Hand, forderte sie zum Malen auf. „Das hat Licht in mein Leben gebracht“, sagt Hella Tausch. „Noch kurz vor seinem Tod hat Manfred mich zum Malen animiert“, erinnert sie sich.

Das Malen entfachte wieder Freude am Dasein in Ihr. Im Zimmer des Sohnes richtete sie ihr Atelier ein. „Wenn ich dort arbeite, ist er mir ganz nah. Es ist als wenn er neben mir steht und mir Anstöße für meine Arbeiten liefert“, gesteht die vierfache Mutter. Dann wird sie ganz ruhig, vergisst Zeit und Ort, versinkt in ihre Malerei.

Bruder Andreas frönte schon als Kind diesem Hobby. „Meine Lehrerin in der Schule hat mal zu mir gesagt: „Mathes, wenn du alles so gut könntest wie malen, dann wärst du nicht zu bezahlen“, erzählt schmunzelnd der Künstler. „Sein erstes Bild zeigte einen Jungen auf dem Schlitten, wie er den Berg runtersauste“, weiß seine Schwester Hella noch genau. Andreas war da zwölf Jahre alt. Die Geschwister wurden im siebenbürgischen Scharosch an der Kokel geboren, wuchsen mit zwei weiteren Schwestern auf und mussten früh den Eltern im landwirtschaftlichen Betrieb helfen. Als junger Mann arbeitete Andreas Mathes in einer Töpferei an der Presse. Nachts malte er, auch auf Bestellung, Ikonen und siebenbürgische Kirchenburgen. „Auch wenn sie alte und verfallen sind, sie sind immer wieder ein schönes Motiv“. 1979 kam er mit seiner Familie nach Drabenderhöhe, fand Arbeit bei Kind & Co in Bielstein. Malte zunächst im Keller, heute nennt auch er ein Atelier sein eigenes. Hella Tausch wohnt seit 1983 mit ihrer Familie in Drabenderhöhe, arbeitete bei der Firma Sarstedt, bevor sie in den Ruhestand ging.

Die Bilder der Geschwister sind im Ausstellungsraum des Altenheims Haus Siebenbürgen Drabenderhöhe bis zum 23. Dezember, jeweils dienstags, mittwochs und freitags von 17 bis 19 Uhr zu sehen. Es laden ein: Verband der Siebenbürger Sachsen, Kreisgruppe Drabenderhöhe, das Altenheim und der Adele-Zay-Verein.

Ursula Schenker

Hans Otto Tittes: Heiligabend

Hans Otto Tittes Der Drabenderhöher Autor Hans Otto Tittes wünscht allen Lesern unserer Homepage besinnliche Feiertage und schickte uns folgende Zeilen:

Heiligabend
von Hans Otto Tittes

Das Christkind ist, wie jedes Jahr,
auch diesmal voll bepackt mit Gaben,
woran sich alle, Jung und Alt,
erfreuen und genüsslich laben.

Es sind wie immer: Spielsachen,
dazu noch Bücher, Schokolade,
sogar Klamotten sind dabei,
mal nützlich oder modisch grade.

Die Kinder, auch wenn noch so klein,
für Oma, Opa gerne malen
manch Bilder, die beim Kerzenschein
besonders hübsch und schön erstrahlen.

Das Schönste unterm Christbaum doch
ist für Erwachs’ne weit und breit,
wenn ihre Kinder glücklich sind,
dazu gesund und ohne Streit!

15 Jahre „do re mi“-Musiklädchen: Die Gewinner der Tombola

Zum 15-jährigen Bestehen des „do re mi“-Musiklädchens in der Kronstädter Gasse wurde eine große Tombola veranstaltet. Am Sonntag wurden die Gewinner ermittelt.

Bereits abgeholt wurde der Hauptgewinn, eine E-Gitarre. Mit der Losnummer 160 ging sie an Sebastian Menning.

Die weiteren Preise gehen an die Losnummern 196, 45, 163, 138, 125, 9 und 90 und können im Musiklädchen abgeholt werden, sofern dies nicht bereits geschehen ist.

WDR 5 sendet live aus der GGS Drabenderhöhe

Am Donnerstag, den 15.12.2011, wird das Team der Kinderradiosendung „Lilipuz macht Schule“ zu Gast in der GGS Drabenderhöhe sein. Gemeinsam mit den Schülern der vierten Klassen wird einen Vormittag lang in Gruppen für die Sendung geprobt, die dann ab 14.05 Uhr live im Radio (MHZ 90,3) gesendet wird. Wie uns die Schulleiterin Waltraud Hartig-Hietsch mitteilte, sind alle Beteiligten schon jetzt sehr gespannt. Also, nicht vergessen: Rechtzeitig das Radio einschalten!

Ist es eine Orgel? Ist es ein Klavier? Oder gar ein Keyboard? Weit gefehlt! Es ist das unvergleichliche „Plempotron XM“, das am 15. Dezember in der GGS Drabenderhöhe erklingen wird. Das Spezialinstrument gehört einem ganz speziellen Musiker – dem LILIPUZ-Gesangsspezialisten Professor Plem. Der leicht chaotische Professor besucht gemeinsam mit dem Team von LILIPUZ die Kinder der Grundschule, um mit ihnen zusammen zu singen und zu musizieren. Ob Popsong, Ballade, Kinderlied, oder Rap – der witzige Musikexperte kennt zu jedem Lied die Melodie und dichtet selber gerne mal den ein oder anderen Liedtext um. Die Lieder, die sie live in der Sendung singen werden, haben die Schüler selber ausgesucht und in der Schule schon kräftig geprobt. Einige mutige Solisten haben sich auch gemeldet! Die Sendung ist dann live von 14.05 Uhr bis 15.00 Uhr auf WDR 5 und im KIRAKA (www.kiraka.de) zu hören (Wdh. im KIRAKA um 17 Uhr).

Den Ü-Wagen von Innen sehen, ins Mikrofon sprechen – das ist alles neu und spannend. Die Schüler der vierten Klassen lernen an diesem Tag, wie es hinter den Kulissen einer Radiosendung aussieht, hautnah in ihrer eigenen Schule. Sie selber sind dann für einen Tag die Nachrichtensprecher und Radioreporter. Am Vormittag schreiben sie, unterstützt vom WDR-Team, in der KLICKER-Werkstatt sechs Meldungen, die sie zu Beginn der 55-minütigen Sendung live im Radio vortragen.

Einbruch in Gasthof

Hochwertige Küchenmesser und Münzgeld ließen unbekannte Täter bei einem Einbruch in eine Gaststätte in der Zeitstraße in Drabenderhöhe in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (07.12.) mitgehen. Die Einbrecher hatten sich an der Eingangstür zu schaffen gemacht und den Gasthof nach Wertgegenständen durchsucht. Die Beute beläuft sich auf etwa 800 Euro. Hinweise auf verdächtige Beobachtungen, Personen oder Fahrzeuge nimmt die Polizei unter dem kostenfreien Notruf 110 entgegen.