Haus Siebenbürgen: Veränderungen und Wandel

Von den Anfängen Mitte der 1960er Jahre bis heute wurde das äußere Erscheinungsbild der Einrichtung kontinuierlich verändert, neuen Anforderungen, Bedürfnissen und Ansprüchen angepasst. Und genau das begründet die Erfolgsgeschichte dieser Einrichtung, auf die Drabenderhöhe und insbesondere der Träger- Hilfsverein der Siebenbürger Sachsen „Adele Zay“ e.V. stolz ist.

Vorstand und Leitung des Hauses erkennen in den gelungenen Entwicklungen der Vergangenheit jedoch auch eine unabdingbare aktuelle Verpflichtung zur Kontinuität. Neue Herausforderungen der Zukunft lassen auch im Bereich der Altenhilfe keinen Stillstand zu. Die demographische Entwicklung, die zunehmende Zahl hochbetagter – häufig auch an Demenz erkrankter Menschen – erfordert neue Raum-, Pflege- und Betreuungskonzepte.

Deshalb wurden im Haus Siebenbürgen bereits 2009 entsprechende konzeptionelle Vorbereitungen für die bedarfsgerechte Betreuung demenzerkrankter alter Menschen getroffen. Zur Zeit werden die baulichen Rahmenbedingungen für eine spezielle Tagesbetreuung geschaffen.

Um in Zukunft die verkehrsbedingte Gefährdung der alten Menschen auszuschließen, wird der bisherig, unmittelbar an der Straße liegende Haupteingang in den Bereich des Robert Gassner Hofes verlegt. Die Verwaltung hat ihre Büros bereits geräumt und ist in neu erstellte Räumlichkeiten umgezogen, die durch den Umbau eines nicht mehr genutzten Treppenaufgangs auf der Südseite entstanden sind.

In den alten Büros soll nach einem entsprechenden Umbau ab Mitte des Jahres für Demenzkranke die geronto-psychiatrische Tagesbetreuung angeboten werden. Handwerker werden noch eine geraume Zeit am Werke sein. Doch die allermeisten Bewohner stört das wenig. Daß „nichts bleibt, wie es ist“, macht berechtigte Vorfreude und Hoffnung darauf, dass alles noch besser wird.

F.-M. Barth

Unbekannte brachen in Altenheim ein

Unbekannte Täter brachen zwischen dem 20.01., 13:00 Uhr und dem 21.01.2010, 07:15 Uhr in das Altenheim am Siebenbürger Platz ein. Sie brachen das Fenster eines sich im Keller befindlichen Büros auf und durchsuchten den Schrank sowie den Schreibtisch. Zudem drangen sie durch eine unverschlossene Verbindungstür in den anderen Gebäudekomplex ein. Dort stahlen sie aus einem Kellerraum die Handtasche einer Bediensteten. Die Einbrecher erbeuteten einen geringen Geldbetrag. Hinweise bitte an die Ermittlungsgruppe „Wohnung“, Tel.: 022618199-0.

Hans Otto Tittes: Verwöhnt

Verwöhnt
von Hans Otto Tittes

Wer hier bei uns mal wieder klagt,
wenn dies und das nicht funktioniert,
der schau sich mal im Fernseh’n an,
was in Haiti grad passiert.

Dort herrscht das pure Chaos, ja
es fehlt an allem: Wasser, Brot…
Wer nicht verschüttet ist, ist froh
diesmal entwischt zu sein dem Tod!

Wir sind gleich unzufrieden, wenn
die Bahn einmal Verspätung hat,
wenn Autobahnen nicht stets frei
bei Schneegestöber und wenn’s glatt.

Die meisten bei uns sind verwöhnt,
weil Elend sie halt niemals kannten;
falls sie schon mal davon gehört,
dann meist von Opa, Oma, Tanten.

Drum sollten wir zufried’ner sein,
selbst wenn’s nicht flutscht zu jeder Zeit;
im Allgemeinen tät uns gut
noch viel mehr an Gelassenheit!

Aus dem Gasthof Klein wird die „Artfarm“

Zur Zeit finden in dem seit zwei Jahren leer stehenden Gasthof Klein umfangreiche Umbauarbeiten statt, aber bereits Ende März soll der Gasthof unter dem Namen „Artfarm“ neu eröffnet werden. Die „Artfarm“ soll zunächst Restaurant und Kleinkunstbühne, später auch Künstlerhotel und Galerie sein.

Die Idee zur Artfarm stammt von Stefan Rothmann, Geschäftsführer der Drabenderhöher Firma miro Verbandstoffe, den viele Drabenderhöher auch als ambitionierten Rockmusiker („Steven Redman“ und „Dateland„) oder Tonstudiobetreiber kennen.

Bei der Ausstattung des Künstlerhotels erhält Rothmann Hilfe von dem bekannten amerikanischen Keyboarder Rami Jaffee, der Kontakte zu berühmten Kollegen vermittelt hat. So hat beispielsweise Green-Day-Schlagzeuger Tré Cool zugesagt, ein Hotelzimmer zu gestalten.

Auf einer kleinen Bühne sollen regelmäßig Konzerte, Talentwettbewerbe und akustische Sessions stattfinden.

Die Artfarm wird ab mittags und an sieben Tagen die Woche geöffnet sein. Auf 50 Sitzplätzen gibt es österreich-ungarische Küche.

Weitere Infos finden Sie in dem Artikel „Wo Green Day sich wohl fühlen soll“ der Rundschau-Online.

Situation der Vereinsfeste am runden Tisch besprochen: „Die Zeiten ändern sich, die Leute ändern sich“

Der Heimatverein Drabenderhöhe lud am 12. Januar alle Drabenderhöher Vereinsvertreter zu einem „Runden Tisch“ ein, um die Situation der Drabenderhöher Vereinsfeste zu besprechen. Die Vereine wollen nun die jungen Vereinsmitglieder bei der Planung der Feste mehr einbinden und auch die Feste moderner gestalten. Näheres dazu erläutert Jochen Höhler im nachfolgenden Video.

Video: Christian Melzer