Sechs Drabenderhöher reisen nach Alaska

Am 18. August reisen, nach einer intensiven Planungsphase, 6 Drabenderhöher in den Norden Alaskas zur Brookskette (engl. Brooks Range). In Anchorage übernimmt die Gruppe ein Motorhome und reist nach den notwendigen Besorgungen vorbei am Denali Nationalpark mit dem höchsten Berg Nordamerikas, dem Mount McKinley, über Fairbanks, den Yukon River und den Artic Circle nach Coldfoot.

Mount McKinley

In Fairbanks werden drei Faltboote übernommen, mit denen die 6 Naturfreunde den Middle Koyukuk River ca. 140 km bis nach Bettles paddeln. Dort werden sie am 25. August von einem Buschflugzeug abgeholt um anschließend die Brooks Range über den Atigun Pass zu überqueren. Über Fairbanks, Delta Junction, Glennallen und Palmer geht es wieder zurück nach Anchorage.

In der Brooks Range, der nördlichsten Gebirgskette Alaskas soll geangelt und gewandert werden. Den „Wiehl-Mountain“, den es hier seltsamer Weise gibt, möchte man sich natürlich auch anschauen.

Endlose, grandiose Landschaften mit Elchen, Bären, Wölfen und Renntieren erwartet die Gruppe, die es bereits zum wiederholten Male in die Wildnis zieht. Mit etwas Glück kann sogar der größte unter den Wildlachsen, der Königslachs, der um diese Jahreszeit die Laichgewässer erreicht, beobachtet werden.

„Kalle“ Barth, Addi Botsch, „Como“ Haitchi, Helmuth (von Malle) Kasper, „Lampe“ Weinhold und Hans Kroner nehmen an dieser Abenteuerreise teil. Einige Fotos wird die Gruppe anschließend auf Drabenderhoehe.de präsentieren.

Hans Otto Tittes: Ministersparen

Ministersparen
von Hans Otto Tittes

Ministerin Frau Ulla Schmidt
nahm unlängst in den Urlaub mit
außer Gepäck und guter Laune
(man höre und dazu auch staune),
den Dienstwagen und ihren Fahrer.
Dies deutet zwar nicht grad auf Sparer,
denn sie besuchte nicht Bekannte
bei Aachen, nein, das Ziel war Alicante.
„Und dieses steht mir alles zu!“
Das sagte sie im Interview.
Pech kam dann allerdings dazu,
denn Ullas Wagen war im Nu
geklaut, das heißt entwendet worden!
Trotzdem verdient der Dieb ’nen Orden,
weil nur dadurch hab’n wir erfahren,
wie unsere Minister sparen!

Wir Bürger meinten halt bisher,
Minister sparen alle sehr,
gehn Beispiel gebend stets voran.
Wie das geht, zeigt uns Ulla an.

Beim Eid zwar die Minister schwören
(die Stelle wohl sie überhören),
dass sie vor Schaden uns bewahren!
Und dazu zählt gewiss auch sparen,
doch dafür sind die Bürger da,
das meinte auch Schmidt’s Ursula!

Bei allem Trouble war auch Glück:
Der Wagen ist gottlob zurück,
auch wenn besagter schon seit Jahr‘
nicht voll- und teilversichert war.

Eins sollt‘ man ihr doch zugestehn:
Wahrscheinlich hat sie übersehn
beim Einpacken zu Haus in dem Gewühl,
ihr entwich – das Fingerspitzengefühl!

Hans Otto Tittes: Bad-Bank

Hans Otto Tittes Bad-Bank
von Hans Otto Tittes

Die Bankenlandschaft ist global
zurzeit mehr als katastrophal!
Aus Düsseldorf die IKB,
in München war’s die HRE,
dann aus dem Norden HSH,
davor der Schreck aus USA
mit Lehman Brothers, Stanley Morgan,
sie alle haben nichts als Sorgen.

Finanzminister Steinbrück Peer,
„Uns Angie“ vollmundiger noch mehr
versprachen uns, dem kleinen Mann:
„Die tasten euer Geld nicht an!“

Wir hoffen es, solang’s bei Kassen,
die Hedge-Fonds links hab’n liegen lassen,
die mit dubiosen Derivaten
sowie auch noch Zertifikaten
nicht handelten in großem Stil,
denn Sicherheit ist deren Ziel.
Nun, für die Großen, Gott sei Dank,
erfand darauf man die „Bad-Bank“.

Ob deutsch, ob englisch dies man liest,
das Geldgefühl wurde vermiest,
und groß ist der entstand’ne Schaden,
weil zig Billionen gingen „baden“!