Das Wetter spielt verrückt: Blitz und Donner im Wechsel mit Sonne und Hitze

In den letzten Tage konnten sich die Drabenderhöher nicht über langweiliges Wetter beklagen: Nach Sonne folgte Regen, ein hin und her. Doch beim Regen bleibt es oft nicht, meist wird man mit einem kräftigen Gewitter mit vielen Blitzen (siehe Foto und Video) und Donnerschlag konfrontiert.

https://vimeo.com/1421492

Der Aufenthalt in Wäldern während eines Gewitters ist mitunter lebensgefährlich. Schlägt der Blitz in einen Baum ein, kann dieser durch das in ihm enthaltene Wasser und die schlagartige Hitze des Blitzes explodieren, da das Wasser verdampft und den Baum sprengen kann. Ein Blitz, der in einen Baum einschlägt, kann auch auf neben dem Baum stehende Personen überspringen.


Foto: Christian Melzer

Lebensgefährlich, da wahrscheinlich falsch überliefert, ist das alte deutsche Sprichwort „Vor den Eichen sollst du weichen […] Doch die Buchen musst du suchen!“ Früher wurden niedrige Gewächse (Büsche) im Deutschen als „Bucken“ bezeichnet. Man soll sich also eher ins Gebüsch schlagen, als sich neben einen Baum zu stellen.

Die Gefahr eines Blitzschlages besteht auch in einiger Entfernung zu der eigentlichen Gewitterzelle noch, mitunter wird von Blitzschlägen aus blauem Himmel berichtet, Wolken-Boden-Blitze legen zum Teil sehr große Entfernungen zurück.

Nachfolgend einige Verhaltensregeln beim Aufenthalt im Freien während eines Gewitters.

  • Schutz in Gebäuden oder Fahrzeugen suchen. Fahrzeuge und Gebäude mit Blitzschutzsystem bieten maximale Sicherheit
  • Auf offenem Gelände Hügel und Höhenzüge meiden
  • Aufenthalt in Gewässern und Schwimmbecken vermeiden
  • Die unmittelbare Nähe von Bäumen, Masten und Türmen meiden. Blitze schlagen besonders häufig in hohe Objekte ein, gerade wenn sie frei stehen
  • Nicht hinlegen, sondern den Kontaktbereich zum Boden minimieren. Mit zusammengestellten Füßen in der Hocke verharren und sich nicht mit den Händen abstützen.

Hochwertige Arbeitsmaschinen entwendet

In der Nacht zum 24. Juli machten sich unbekannte Täter an einem Ford Transit in der Kronstädter Gasse zu schaffen. Sie schnitten eine Seitenscheibe des Transporters heraus und gelangten in das Fahrzeug. Aus diesem entwendeten sie hochwertige Arbeitsmaschinen: drei Akkubohrer, jeweils eine Bohrmaschine, ein Bohr-/Stemmhammer, Heckenschere, Industriestaubsauger, Kappsäge, Schleifmaschine, eine Stich- und Tischkreissäge sowie Trennschleifer. Hinweise bitte an das Regionalkommissariat Gummersbach, Tel.: 02261/8199-0

Heimleiter Fritz Barth spendet Hubmatik-Schwenklift im Wert von 3000 Euro

„Kontaktpflege zum früheren Wohnumfeld sowie Teilnahme am öffentlichen und kulturellen Geschehen sind wichtige Faktoren, die das Lebensgefühl und die Lebensqualität auch im Alter wesentlich mit bestimmen“, sagte Fritz Barth, Leiter des Alten- und Pflegeheimes Siebenbürgen-Drabenderhöhe.


Foto: Christian Melzer

Oftmals sind alte Menschen aufgrund körperlicher Einschränkungen jedoch in ihrer Mobilität eingeschränkt oder auf den Rollstuhl angewiesen. Dann wird sogar der notwendige Arztbesuch und erstrecht ein Ausflug, ein Konzertbesuch oder gar ein Kurzurlaub zum Problem.

Das Haus Siebenbürgen-Drabenderhöhe hat dank der Mitunterstützung durch die Volkszeitung bereits seit einigen Jahren einen Kleinbus für seine Bewohner/innen im Einsatz. Für Rollstuhlfahrer/innen und ihre Begleiter/innen war der Ein- und Ausstieg bisher jedoch mittels einer Rampe nur schwer zu bewältigen.

Der neue Leiter, Fritz Barth, beschloss kurzerhand Abhilfe zu schaffen und spendete einen Hubmatik-Schwenklift im Wert von rund 3000 Euro als Zusatzausstattung für den Heimbus. Der sachgerechte Einbau wurde in einer Mercedes Vertrags-Fachwerkstatt durchgeführt.

Nach erfolgter TÜV-Abnahme und zusätzlicher Prüfung seitens des Straßenverkehrsamtes können Fahrgäste nun wahlweise und bei Bedarf auch im Rollstuhl befördert werden. Mobilität ist jetzt für die Bewohner/innen des Altenheims ohne Einschränkung gewährleistet.

Für die Mitarbeiterinnen des Sozialen Dienstes, Frau Elke Schmidt und Frau Erika Menzel, war es nicht einfach mit den reiselustigen Seniorinnen ein passendes Ziel auszuwählen. Am 24. Juli wird nun der Nümbrechter Kurpark besucht.

Die Bewohner, Mitarbeiter und der Vorstand danken Herrn Barth für seine großzügige Spende.

Schwerer Unfall auf der B56: Fahrer erlitt lediglich Prellungen

Am 21. Juli, gegen 19 Uhr, war der Fahrer eines Audi Kombis auf der regennassen Bundesstraße 56 von Drabenderhöhe kommend in Richtung Much-Wellerscheid unterwegs. Ausgangs einer lang gezogenen Linkskurve verlor der 34-Jährige die Kontrolle über sein Auto. Das Fahrzeug schleuderte nach rechts über die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einer Leitplanke. Beim Aufprall wurde das Fahrzeug dann zurückgeschleudert, überquerte beide Fahrbahnen und rammte mit der Fahrerseite einen Baum im Straßengraben. Dieser verformte den Kombi bis zur Fahrzeugmitte. Ein Rettungssanitäter aus dem Oberbergischen Kreis und ein Notarzt aus Siegburg mussten warten, ehe die Feuerwehr den Fahrer nach 30 Minuten aus dem völlig verformten Wrack befreit hatte. Ansprechbar, jedoch benommen und unter Schock, wurde der Siegburger sofort in den Rettungswagen gebracht. Nach Polizeiangaben erlitt er bei dem schweren Unfall lediglich Prellungen. Für die Dauer des Einsatzes wurde die B 56 für anderthalb Stunden komplett gesperrt

Wegen Ölspur in Gegenverkehr geraten

Heute nachmittag gegen 15.25 Uhr befuhr eine 19-jährige Pkw-Fahrerin die L 321 aus Richtung Bielstein kommend in Fahrtrichtung Drabenderhöhe.


Foto: Christian Melzer

In einer Rechtskurve geriet sie aufgrund einer Ölspur auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Dort stieß ihr Pkw mit einem entgegen kommenden Lkw zusammen, der von einem 51-jährigen Mann geführt wurde. Die 19-jährige wurde leicht verletzt, der Sachschaden war hoch. Der Verursacher der Ölspur konnte nicht ermittelt werden. Während der Säuberungsarbeiten war die L 321 bis 18.45 Uhr komplett gesperrt.