Ein 40-jähriger Mann befuhr am 14. Oktober, 15:20 Uhr, mit einem Klein-LKW die L 321 aus Richtung Bielstein in Fahrtrichtung Drabenderhöhe. In einer lang gezogenen Rechtskurve geriet er mit der linken Seite des LKW auf den Fahrstreifen des Gegenverkehrs. Hier kam es zum Zusammenstoß mit dem PKW eines 55-jährigen Mannes, der die L 321 in Gegenrichtung befuhr. Durch den Zusammenstoß entstand ein Schaden von ca. 60 000 Euro. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt.
Einbruchserie in Drabenderhöhe
Am Freitag, 7. Oktober, in der Zeit von 17.00 bis 22.00 Uhr, brachen bisher unbekannte Täter nach Aufhebeln der Terrassentür in ein Einfamilienhaus in Dahl, Im Dahler Feld, ein. Entwendet wurden eine Digitalkamera der Marke „Ricoh“ sowie Bargeld und Schmuck.
In der Zeit von Freitag, 7. Oktober, 18.45 Uhr, bis Samstag, 8. Oktober, 08.30 Uhr, drangen bisher unbekannte Täter in ein Einfamilienhaus in Drabenderhöhe, Herrenhofer Straße, nach Aufhebeln einer Balkontür ein. Da die Eigentümer noch in Urlaub sind, steht noch nicht fest, ob und was entwendet wurde.
Vermutlich die gleichen Täter brachen ebenfalls in der Herrenhofer Straße in ein weiteres Einfamilienhaus ein, indem sie eine Holztür aufbrachen. Auch hier steht noch nicht fest, ob Gegenstände entwendet wurden.
Am Montag, 10. Oktober, gegen 2.10 Uhr, wurde in der Zeithstraße der akustische Alarm an einem Schreibwarengeschäft ausgelöst, nachdem mehrere bisher unbekannte Täter die Eingangstüre aufgehebelt hatten. Sie erbeuteten etliche Stangen Zigaretten. Aufgrund der Alarmauslösung flüchteten sie in Richtung Engelskirchen. Zeugen beobachteten als Fluchtfahrzeug einen dunklen Pkw Opel Astra Kombi, dessen hinteres Kennzeichen abgedeckt war.
Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat Gummersbach Tel. 02261 81990.
Feuerwehrübungen in Drabenderhöhe: „Bewusstlose Person auf dem Dach der Grundschule“ und „Feuer nach Schweißarbeiten“
Der Einsatzbefehl der Löschgruppe Drabenderhöhe am 1. Dienstsonntag im Monat Oktober lautete „Bewusstlose Person auf dem Dach der Grundschule“.

Kurze Zeit später war die Einheit mit zwei Einsatzfahrzeugen vor Ort. Nach erster Erkundung stieg der Angriffstrupp mit Hilfe der zweiteiligen Steckleiter zu der Person aufs Dach. Da diese auch nach einigen Minuten noch immer nicht ansprechbar war, musste eine Möglichkeit gefunden werden, die Person schonend nach unten zu befördern und dem Rettungsdienst zu übergeben.
Der Einsatzleiter entschied sich für eine Trage-Kippleiter. Dies ist die beste Möglichkeit einen bewusstlosen Menschen aus geringer Höhe zu retten. Für größere Höhen steht eine Drehleiter bereit.
Anschließend kam die zweite Einsatzmeldung: Feuer auf Dach nach Schweißarbeiten.
Um auf das ca. 10 Meter hohe Gebäude zu gelangen musste die 3-teilige Schiebleiter (Einsatzhöhe 12 Meter) aufgestellt werden. Der Angriffstrupp ging mit einem Hohlstrahlrohr vor. Unter Atemschutz eine schwierige Angelegenheit. Der zweite Trupp wurde nicht benötigt, da das Feuer nach kurzer Zeit gelöscht worden war. So konnte man nach geringer Einsatzzeit wieder abrücken.
Dies waren zum Glück nur zwei Übungen. Doch der Ernstfall kann jederzeit eintreten.
Sollten auch Sie Interesse haben anderen Menschen in Not zu helfen, schauen Sie einfach mal mittwochs ab 18.00 Uhr im Feuerwehrhaus Drabenderhöhe vorbei. Oder melden Sie sich telefonisch bei Einheitsführer A. Denni, Tel.: 02262-699748.
Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
Am 07.10.2005 befuhr ein 23-jähriger Verkehrsteilnehmer mit einem Pkw gegen 18:11 Uhr die Kronstädter Gasse. Bei einer allgemeinen Verkehrskontrolle wurde anhand eines Drogenvortests festgestellt, dass der Pkw-Führer unter Drogeneinfluss stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Junge Drabenderhöher Helden: Maximilian Poschner (8), Lisa-Marie Fleischer (9) und Annika Heil (8)
Durch die Aufmerksamkeit von Maximilian Poschner (8), Lisa-Marie Fleischer (9) und Annika Heil (8) konnte das Leben eines Kindes gerettet werden.
Die OVZ berichtete gestern: „Die jungen Drabenderhöher waren mit Lisa-Maries Eltern im Gumbala, als den Mädchen um 18.20 Uhr ein Junge auffiel, der am Boden des 1,50 Meter tiefen Strömungsbeckens hockte. ‚Ich dachte erst, der macht Gymnastik‘, berichtet Annika. Maximilian erkannte die Gefahr und rief einen Mann herbei. Die Mädchen liefen zur Bademeisterin. Diese nahm das leblose Kind am Beckenrand in Empfang. ‚Der Junge war im Gesicht ganz blau‘, erinnert sich Lisa-Marie.“
Ein zufällig anwesender Rettungssanitäter unterstützte die Bademeisterin bei den Wiederbelebungsversuchen. Mit Herzmassage und Mund-zu-Mund-Beatmung konnte der Puls wieder hergestellt werden. Der bald darauf eintreffende Notarzt beatmete dann das Kind mit Sauerstoff und schließlich kam der Junge wieder zu sich.
