Virtueller Spaziergang durch Drabenderhöhe

Einen Spaziergang durch Drabenderhöhe sollte man sich momentan nicht entgehen lassen. Alles blüht. Blumen, Sträucher, Bäume. Ein saftiges Grün mit bunten Farbtupfern leuchtet den Spaziergängern aus fast jedem Garten entgegen. Diejenigen, die sich von ihrem PC nicht trennen können oder wollen, nimmt der Drabenderhöher Fotograf Christian Melzer mit auf einen virtuellen Spaziergang durch Drabenderhöhe. Viel Spaß! Hier entlang…

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GGS Drabenderhöhe: Musical „Fest der Engel“

Für Freitag, den 28.04.06, luden die „Engel“ zum Fest ins Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe ein. Die Engel waren der Schulchor der GGS Drabenderhöhe und einige ehemalige Schüler und Eltern zwecks musikalischer Begleitung. Das Ganze stand unter der Leitung von Frau Doris Malkus und Frau Elke Große Veenhaus.

Ein wunderschön gestaltetes Bühnenbild lud uns Zuschauer zu typischen Kirchenszenen ein. Aus gelangweilten „Kirchengängern“ wurde ein „Fest der Engel“. Es zeigte uns, dass Gottes Güte für das ganze Himmelreich ist und wir sorgfältig damit umgehen müssen. Überall fanden „die Engel“ seine Güte, ob Tag oder Nacht, ob Erde, Wasser oder Luft. Ob Baby, Tier oder alter Mensch. Verschiedene Texte zu den einzelnen Szenen wurden mit wunderschöner musikalischer Begleitung und Chorgesang sowie gekonnten schauspielerischen Einlagen untermalt. Zum Schluss gab es Brot und Weintrauben, verteilt von den Mitspielern, als Zeichen, dass Gott gegenwärtig ist.

Kleine und große Zuschauer spendeten stehenden Beifall für die Mitwirkenden. Eine Belohnung für die vielen Proben. Es war ein wirklich gelungenes „Fest der Engel“.

Angelika Knips

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Frühjahrskonzert des MGV Drabenderhöhe mit hochkarätigen Gästen

Ein musikalisch hochinteressantes Programm bot der MGV Drabenderhöhe den Zuhörern bei seinem diesjährigen Jahreskonzert am 9. April im evangelischen Gemeindehaus in Drabenderhöhe.

Neben dem MGV Drabenderhöhe konnten als Gäste die Sänger von „VocalArt“, unter dem Dirigat von Thomas Bröcher und mit Kilian Fröhlich sowie Benjamin Nuss zwei, für ihr Alter außergewöhnliche Instrumentalkünstler verpflichtet werden. Musikbeiträge von der Klassik bis zur Moderne wurden geboten.

Der Chor „VocalArt“ wurde 1991 mit 12 Jungsängern, von dem damals 20-jährigen Dirigenten Thomas Bröcher, gegründet. Im Jahr 1999 wurden weitere Sänger in den Chor aufgenommen und mit „VocalArt“ ein moderner, zeitgemäßer Name gewählt. Mittlerweile ist der Chor mehrfacher Meisterchor, wobei er 2001 die beste Wertung des gesamten Wettbewerbs erringen konnte.

Der Instrumentalkünstler Kilian Fröhlich, 1990 in Bonn geboren, erhielt den ersten Klavier- und Cellounterricht mit 3 Jahren. Seit seinem sechsten Lebensjahr nimmt er regelmäßig erfolgreich an den Wettbewerben „Jugend musiziert“ in beiden Kategorien teil. Seit 2002 ist Kilian jedes Jahr erster Preisträger beim Bundeswettbewerb in den verschiedenen Kategorien und Formationen. Zurzeit erhält er u. a. Unterricht an der Musikhochschule Köln und besucht noch das Gymnasium.

Benjamin Nuss wurde 1989 in Bensberg geboren und erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht an der Musikschule Unterer Neckar in Bad Friedrichshall und später an der Bernd Alois Zimmermann Musikschule in Erfstadt. Maßgeblich gefördert wurde er in der Klavierwerkstatt von Viktor Langemann; seit 2004 wird er in Bonn von Andreas Fröhlich unterrichtet. Benjamin nahm auch erfolgreich an verschiedenen Klavierwettbewerben teil. Der Gymnasialschüler ist zweimaliger Bundespreisträger (2004 und 2005) bei „Jugend musiziert“.

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Frühjahrskonzert des Honterus-Chores und der Siebenbürger Trachtenkapelle

Wenn die Konzertbesucher mit fröhlichen Gesichtern nach Hause gehen, dann muss das Konzert doch ein voller Erfolg gewesen sein. Beim diesjährigen Frühjahrskonzert war dies der Fall. Und als das Publikum bei den letzten gemeinsam gesungenen Liedern den Mitwirkenden stehend Beifall spendete, spürte man die Verbundenheit mit vielen unserer Zuhörer.

Für das Programm dieses nachmittags hatten die Mitwirkenden vor allem Stücke ausgewählt, die die Frühlingsatmosphäre mit ihrer Leichtigkeit und Frische zum Inhalt haben und damit die Erwartungen und den Geschmack des Publikums getroffen.

Dieses „Junge“ des Frühlings spiegelte sich auch optisch bei den Musikern wieder, denn die Trachtenkapelle hat inzwischen sehr viele junge Musiker und Musikerinnen in ihren Reihen.

Eines der wichtigsten Wirkungsmittel in der Musik ist die Tonstärke. Diesen Aspekt der Übergangsdynamik haben die Bläser der Trachtenkapelle gekonnt durch langsames Zu- und Abnehmen der Tonstärke umgesetzt, so dass es für die Zuhörer ein wirklicher Genuss war.

Auch der gelungene Vortrag der jungen Sängerin Saskia Zikeli, begleitet von der Trachtenkapelle, kam beim Publikum sehr gut an.

Mit ihrer klaren sicheren Stimme sang sie „World Hits“ (bearbeitet von M. Schneider) und „Erinnerungen von damals“ (von P. Schad). Letzteres als Geburtstagsständchen für ihre Oma.

Den Grundgedanken des Frühlings nahm auch der Honterus-Chor bei seiner Liedauswahl auf und führte die Zuhörer über freudig, besinnliche Lieder in die nach dem langen Winter erwartete Frühlingszeit ein.

Mit der Querflöte begleitete Conny Melzer den Gesang des Honterus-Chores beim wunderschönen irischen Volkslied „Amanzing Grace“ und erntete viel Beifall.

Nach der Pause stellte Regine Melzer ihren neuen Jugend-Chor mit einem kleinen Programm vor. Die Sänger dieses Chores sind aus ihrem Chor „Die Drabenderhöher Spatzen“ hervorgegangen bzw. dort herausgewachsen. Es war ihr erster Konzertauftritt und ein voller Erfolg. Für dieses Engagement für die Jugendlichen gebührt Regine Melzer Anerkennung, denn gerade dieses Alter benötigt Fürsorge, Ziele und Möglichkeiten sich zu treffen.

Wenn wir jetzt morgens aus dem Fenster schauen oder hinausgehen, hören wir ein Zwitschern und Trällern in den verschiedensten Tonhöhen. Diesen kleinen Sängern widmete der ebenfalls von Regine Melzer dirigierte Chor den nächsten Abschnitt bei unserem Frühlingskonzert. Mit den Liedern „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ und „Der Sperling im Magen“ sprang der Funke der Freude spätestens jetzt auf das Publikum über.

Die Siebenbürger Trachtenkapelle unter der Leitung von Jürgen Poschner vervollständigte diesen schönen Konzertnachmittag u. a. mit dem abwechslungsreichen Stück „Musikanten spielen auf“ (von Tuschla und Russler) und dem sehr melodischen Stück „Bohemian Lovers“ (von F.X. Holzhauser).

Den Abschluss dieses Frühjahrskonzertes bildete wie immer der gemeinsame Vortrag von Trachtenkapelle und Honterus-Chor mit dem von der Trachtenkapelle umgedichteten Lied „Wir sind die Kinder von der Eger“ (von E. Mosch) und bescherte den Mitwirkenden ein standing ovation vom Publikum.

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, schrieb Nietzsche;
ist es nicht so?!

Helga Bosch

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