GGS Drabenderhöhe: Musical „Fest der Engel“

Für Freitag, den 28.04.06, luden die „Engel“ zum Fest ins Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde Drabenderhöhe ein. Die Engel waren der Schulchor der GGS Drabenderhöhe und einige ehemalige Schüler und Eltern zwecks musikalischer Begleitung. Das Ganze stand unter der Leitung von Frau Doris Malkus und Frau Elke Große Veenhaus.

Ein wunderschön gestaltetes Bühnenbild lud uns Zuschauer zu typischen Kirchenszenen ein. Aus gelangweilten „Kirchengängern“ wurde ein „Fest der Engel“. Es zeigte uns, dass Gottes Güte für das ganze Himmelreich ist und wir sorgfältig damit umgehen müssen. Überall fanden „die Engel“ seine Güte, ob Tag oder Nacht, ob Erde, Wasser oder Luft. Ob Baby, Tier oder alter Mensch. Verschiedene Texte zu den einzelnen Szenen wurden mit wunderschöner musikalischer Begleitung und Chorgesang sowie gekonnten schauspielerischen Einlagen untermalt. Zum Schluss gab es Brot und Weintrauben, verteilt von den Mitspielern, als Zeichen, dass Gott gegenwärtig ist.

Kleine und große Zuschauer spendeten stehenden Beifall für die Mitwirkenden. Eine Belohnung für die vielen Proben. Es war ein wirklich gelungenes „Fest der Engel“.

Angelika Knips

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Frühjahrskonzert des MGV Drabenderhöhe mit hochkarätigen Gästen

Ein musikalisch hochinteressantes Programm bot der MGV Drabenderhöhe den Zuhörern bei seinem diesjährigen Jahreskonzert am 9. April im evangelischen Gemeindehaus in Drabenderhöhe.

Neben dem MGV Drabenderhöhe konnten als Gäste die Sänger von „VocalArt“, unter dem Dirigat von Thomas Bröcher und mit Kilian Fröhlich sowie Benjamin Nuss zwei, für ihr Alter außergewöhnliche Instrumentalkünstler verpflichtet werden. Musikbeiträge von der Klassik bis zur Moderne wurden geboten.

Der Chor „VocalArt“ wurde 1991 mit 12 Jungsängern, von dem damals 20-jährigen Dirigenten Thomas Bröcher, gegründet. Im Jahr 1999 wurden weitere Sänger in den Chor aufgenommen und mit „VocalArt“ ein moderner, zeitgemäßer Name gewählt. Mittlerweile ist der Chor mehrfacher Meisterchor, wobei er 2001 die beste Wertung des gesamten Wettbewerbs erringen konnte.

Der Instrumentalkünstler Kilian Fröhlich, 1990 in Bonn geboren, erhielt den ersten Klavier- und Cellounterricht mit 3 Jahren. Seit seinem sechsten Lebensjahr nimmt er regelmäßig erfolgreich an den Wettbewerben „Jugend musiziert“ in beiden Kategorien teil. Seit 2002 ist Kilian jedes Jahr erster Preisträger beim Bundeswettbewerb in den verschiedenen Kategorien und Formationen. Zurzeit erhält er u. a. Unterricht an der Musikhochschule Köln und besucht noch das Gymnasium.

Benjamin Nuss wurde 1989 in Bensberg geboren und erhielt mit 6 Jahren seinen ersten Klavierunterricht an der Musikschule Unterer Neckar in Bad Friedrichshall und später an der Bernd Alois Zimmermann Musikschule in Erfstadt. Maßgeblich gefördert wurde er in der Klavierwerkstatt von Viktor Langemann; seit 2004 wird er in Bonn von Andreas Fröhlich unterrichtet. Benjamin nahm auch erfolgreich an verschiedenen Klavierwettbewerben teil. Der Gymnasialschüler ist zweimaliger Bundespreisträger (2004 und 2005) bei „Jugend musiziert“.

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Frühjahrskonzert des Honterus-Chores und der Siebenbürger Trachtenkapelle

Wenn die Konzertbesucher mit fröhlichen Gesichtern nach Hause gehen, dann muss das Konzert doch ein voller Erfolg gewesen sein. Beim diesjährigen Frühjahrskonzert war dies der Fall. Und als das Publikum bei den letzten gemeinsam gesungenen Liedern den Mitwirkenden stehend Beifall spendete, spürte man die Verbundenheit mit vielen unserer Zuhörer.

Für das Programm dieses nachmittags hatten die Mitwirkenden vor allem Stücke ausgewählt, die die Frühlingsatmosphäre mit ihrer Leichtigkeit und Frische zum Inhalt haben und damit die Erwartungen und den Geschmack des Publikums getroffen.

Dieses „Junge“ des Frühlings spiegelte sich auch optisch bei den Musikern wieder, denn die Trachtenkapelle hat inzwischen sehr viele junge Musiker und Musikerinnen in ihren Reihen.

Eines der wichtigsten Wirkungsmittel in der Musik ist die Tonstärke. Diesen Aspekt der Übergangsdynamik haben die Bläser der Trachtenkapelle gekonnt durch langsames Zu- und Abnehmen der Tonstärke umgesetzt, so dass es für die Zuhörer ein wirklicher Genuss war.

Auch der gelungene Vortrag der jungen Sängerin Saskia Zikeli, begleitet von der Trachtenkapelle, kam beim Publikum sehr gut an.

Mit ihrer klaren sicheren Stimme sang sie „World Hits“ (bearbeitet von M. Schneider) und „Erinnerungen von damals“ (von P. Schad). Letzteres als Geburtstagsständchen für ihre Oma.

Den Grundgedanken des Frühlings nahm auch der Honterus-Chor bei seiner Liedauswahl auf und führte die Zuhörer über freudig, besinnliche Lieder in die nach dem langen Winter erwartete Frühlingszeit ein.

Mit der Querflöte begleitete Conny Melzer den Gesang des Honterus-Chores beim wunderschönen irischen Volkslied „Amanzing Grace“ und erntete viel Beifall.

Nach der Pause stellte Regine Melzer ihren neuen Jugend-Chor mit einem kleinen Programm vor. Die Sänger dieses Chores sind aus ihrem Chor „Die Drabenderhöher Spatzen“ hervorgegangen bzw. dort herausgewachsen. Es war ihr erster Konzertauftritt und ein voller Erfolg. Für dieses Engagement für die Jugendlichen gebührt Regine Melzer Anerkennung, denn gerade dieses Alter benötigt Fürsorge, Ziele und Möglichkeiten sich zu treffen.

Wenn wir jetzt morgens aus dem Fenster schauen oder hinausgehen, hören wir ein Zwitschern und Trällern in den verschiedensten Tonhöhen. Diesen kleinen Sängern widmete der ebenfalls von Regine Melzer dirigierte Chor den nächsten Abschnitt bei unserem Frühlingskonzert. Mit den Liedern „Auf einem Baum ein Kuckuck saß“ und „Der Sperling im Magen“ sprang der Funke der Freude spätestens jetzt auf das Publikum über.

Die Siebenbürger Trachtenkapelle unter der Leitung von Jürgen Poschner vervollständigte diesen schönen Konzertnachmittag u. a. mit dem abwechslungsreichen Stück „Musikanten spielen auf“ (von Tuschla und Russler) und dem sehr melodischen Stück „Bohemian Lovers“ (von F.X. Holzhauser).

Den Abschluss dieses Frühjahrskonzertes bildete wie immer der gemeinsame Vortrag von Trachtenkapelle und Honterus-Chor mit dem von der Trachtenkapelle umgedichteten Lied „Wir sind die Kinder von der Eger“ (von E. Mosch) und bescherte den Mitwirkenden ein standing ovation vom Publikum.

„Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum“, schrieb Nietzsche;
ist es nicht so?!

Helga Bosch

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Eröffnung der Ausstellung „Transpositionen in Glas“

waren die Besucher der Ausstellungseröffnung von den „Transpositionen in Glas“, den Collagen und Glasarbeiten in Tiffany-Technik des Künstlerpaares Viorel Dragomirecsu und Gabriela Chioralia.


(v.l.n.r) Pfarrer Kurt Franchy, Viorel Dragomirecsu, Gabriela Chioralia und Helmut Kranenberg

Der Leiter des Altenheims Siebenbürgen, Hans Klein, eröffnete die Veranstaltung in der Kapelle und dankte den Künstlern für ihre Gestaltung der vier großen Fenster. Pfarrer Kurt Franchy erläuterte anschaulich die Bedeutungen der eingearbeiteten christlichen Symbole. Er sprach für die Auftraggeber und Spender, deren Wappen und Namen sich jeweils im unteren Teil der Fenster befinden: die Kreisgruppe Drabenderhöhe der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen, das Altenheim in der Trägerschaft des Adele-Zay-Vereins, die evangelische Kirchengemeinde Drabenderhöhe und das Hilfskomitee der Siebenbürger Sachsen.

Beim anschließenden Empfang im Ausstellungsraum des Altenheims unter der Kapelle hatten die Besucher nun Gelegenheit auch die weniger großflächigen Werke zu bewundern und sich mit den Künstlern im Gespräch auszutauschen.

Die beiden Künstler gestalten farbige Glasbilder nach eigenen Motiven, aber auch als Zitate berühmter Vorbilder aus Malerei und bildender Kunst. In Bukarest geboren, kamen die beiden im Anschluss an die Studienzeit nach Deutschland und arbeiteten in der Augenklinik der Uni Bonn. Grundantrieb ihrer Kreativität ist nach eigenen Angaben die Faszination durch das Zusammenspiel von Licht und Glas.

Eine kurze Filmdokumentation, die in der Ausstellung zu sehen ist, informiert über den Herstellungsprozess. Die meisten der präsentierten Glasarbeiten können käuflich erworben werden.

Die sehenswerte Ausstellung ist noch bis einschließlich Freitag, 7. April 2006 geöffnet, und zwar jeweils freitags von 17:00 Uhr bis 18:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 12:00 Uhr.

Helmut Kranenberg

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Buntes Kinderkarnevalsfest in Drabenderhöhe

Am Sonntag, 19. Februar, wurde im Hermann-Oberth-Haus ein buntes Kinderkarnevalsfest gefeiert. Die Turnabteilung des BV 09 Drabenderhöhe eröffnete mit über 250 kleinen und großen Jecken die Höher Karnevals-Session 2006.

Dieser Sonntagnachmittag im Hermann-Oberth-Haus gehörte vor allem den Kindern, die in bunten Kostümen und bester Laune mit Ihren Eltern und Verwandten fröhlich den Saal stürmten. Alle Gäste hatten einen Riesenspaß beim bunten Programm, an den verschiedenen Aktionsständen und der ausgelassenen Karnevalsstimmung im Saal.

Für das Programm verantwortlich waren in diesem Jahr Regine Melzer mit ihren „Drabenderhöher Spatzen“ und Rosi Gubesch, Leiterin der Eltern/Kind- und Kindergartengruppen der Turnabteilung.

In wochenlangen Proben hatten Regine und Rosi (alias Zoodirektor Rosenlauf) gemeinsam mit den „Spatzen“ ein Musik-Medley zusammengestellt und einstudiert, dass mit viel Freude und Begeisterung vorgetragen wurde. Der musikalische „Karneval der Tiere“ führte die Zuschauer auf der Suche nach „Schnappi“, durch Direktor Rosenlaufs Zoo. Begleitet vom Chor mit den passenden Tierliedern, traten die Eule, der Gorilla mit Sybille, kleine Katzen und Mäuse, lustige Clowns, ein ‚echtes‘ Kamel, weiße Schäfchen, die Raupe, bunte Schmetterlinge, der Löwe und schließlich „Schnappi“, das Krokodil selbst auf. Dabei wurden sie kräftig durch die Kinder im Publikum unterstützt.

Mit einer langen Polonaise durch den Saal – angeführt durch Clown Jürgen Brandsch-Böhm, wurde die Session 2006 dann endgültig eröffnet. Für die richtige Stimmung, sorgte dabei und den ganzen Nachmittag über, die „Siebenbürger Trachtenkapelle“, unter der Leitung von Jürgen Poschner. Zur Unterstützung des Kinderkarnevals spielte die Kapelle wieder unentgeltlich und verdient damit ein besonderes Dankeschön.

Ein originelles Angebot hatten sich die Jugendlichen des Jugendheims um Martina Kalkum ausgedacht. Ihre Fingernagel-Tatoos, die Masken zum Selbstbemalen und „Hau den Lukas“ sorgten für Begeisterung bei den Kindern.

Dank der vielen Kuchenspenden und der ehrenamtlichen Helfer, war auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt. So dass vor allem die Erwachsenen bei Kaffee und Kuchen dem muntern Treiben zuschauen und sich zwischendurch etwas erholen konnten.

Durch den Einsatz der ehrenamtlichen Helfer, der Hilfsbereitschaft vieler Eltern, durch das gute Zusammenspiel verschiedener Drabenderhöher Gruppen und der Organisatoren der Turnabteilung, wurde dieser Nachmittag auch in diesem Jahr zum besonderen Erlebnis für die Kinder und ihre Begleiter.

Haro Schuller

Eine Bilderserie finden Sie hier…