Wut tut gut

Von wegen „Zickenalarm“! Beim Mütter-Töchter-Wochenende drehte sich Vieles um das Thema Wut. Nachdem die Teilnehmerinnen ihre unterschiedlichen Assoziationen zu den Begriffen Gewalt und Wut der Gesamtgruppe vorgestellt hatten, ging es um die eigenen, zum Teil sehr persönlichen Erfahrungen, die jede von uns gemacht hat.

Was hat mich wütend gemacht? Wie bin ich mit meiner Wut umgegangen und wie vermeide ich es, dass sich Aggressionen in selbstschädigendes Verhalten wandelt? In Mütter- Töchter- Teams erarbeiteten die Teilnehmerinnen Strategien, konstruktiv mit ihrer Wut umzugehen. Viele Übungen zur Stärkung des Selbstwerts und zum sinnvollen Umgang mit Konflikten wurden ausprobiert. In Rollenspielen, Fotogeschichten und Bildern schlüpften die Frauen und Mädchen in unterschiedliche Rollen, um durch einen anderen Blick auf das Problem neue, für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösungsmöglichkeiten zu finden.

Abgerundet wurde das Seminar, das von der Leiterin des Jugendheims Drabenderhöhe geleitet wurde, mit vielen Spielen und Entspannungsangeboten.

Oktoberfest mit vielen Highlights

Das traditionell zünftige Oktoberfest nach Bayrischer Art bescherte dem MGV auch in diesem Jahr wieder einmal einen großen Erfolg.


V.l.: Waltraud Lörinz, Hans Schinker und Berthold Kreisel

Wie schon im Jubiläumsjahr eröffnete der MGV auch dieses Oktoberfest mit einigen Stimmungsliedern. Für die gute Oktoberfest Unterhaltung und Stimmung sorgte in diesem Jahr der Musikverein Heddinghausen der mit über 40 Musikern angereist war.

Erstmalig gab es auch eine Dirndl Prämierung mit folgendem Ausgang.

1. Platz: Sabine Gelhausen
2. Platz: Laura Dreyling
3. Platz: insgesamt wurden hier 8 Frauen Prämiert die jedoch nicht alle namentlich aufgeführt sind.

Beim diesjährigen „Maßkrugschieben“, an dem wieder mal ca. 50 Personen teilgenommen haben, verteilten sich die Preise, ermittelt nach mehreren Stechen, wie folgt:

1. Platz: 15 ltr. Bier – Hans Schinker
2. Platz: 10 ltr. Bier – Berthold Kreisel
3. Platz: 5 ltr. Bier – Waltraud Lörinz

Was wäre eine Oktoberfest ohne Haxen und Weißwurst. Neben bayerischen Spezialitäten gab es allerdings auch heimische Gerichte. Am Nachmittag konnte man bei Musik und Tanz die Kaffeetafel genießen. Auch für unsere Jüngsten hielten wir wieder eine Kinderbelustigung bereit.

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Verlosung.
Die Geld und Sachpreise, sofern nicht geschehen bitte bei Ernst-Ulrich Frommold abgeholen.

1. Platz: Ballonfahrt / Losnummer 3926
2. Platz: Reisegutschein / Losnummer 2272
3. Platz: 50,- EUR / Losnummer 1535

Weitere Bilder finden Sie hier: www.mgv-drabenderhoehe.de

Eine Bilderserie finden Sie hier…

Tanzen quer durchs Jugendheim

75 fröhliche und wilde Mädchen trafen sich zum Tanzprojekt im jugendheim Drabenderhöhe. Wie jedes Jahr hatte der Arbeitskreis offene Mädchenarbeit eingeladen und tanzbegeisterte Mädchen im Alter von 5 bis 16 Jahren nutzten die Möglichkeit, unterschiedliche Tanzrichtungen zu testen.

So heizte Diana Friesen von der „Besten“ den Mädchen mit Hip Hop ein. Vier Mitglieder der Tanzgruppe „New Direction“ von Gymnasium Wiehl unterrichteten Paartanz und Jump Style.

Eda und Gönül von der Begegnungsstätte Hackenberg begeisterten die Besucherinnen mit Halay und Bauchtanz.

Da so viel Tanz und Spaß natürlich hungrig und durstig machen, gab es zur Halbzeit des Tanzmarathons ein köstliches Büffet, das in kürzester Zeit geplündert wurde.

Die Mitarbeiterinnen der Jugendeinrichtung aus Drabenderhöhe, Wiehl und Bergneustadt sowie der Evangelischen Gemeinde Bielstein und Oberbantenberg stellten erneut fest, wie Mädchen unterschiedlichen Alters und Herkunft, mit und ohne Behinderung, ihre ganz persönlichen Stärken in das Tanzprojekt einbringen konnten.

Zum Abschluss des schweißtreibenden Abends präsentierten alle Mädchen die eingeübten Tänze den begeisterten Eltern.

Johna in der artfarm

Am 25. Oktober ist Johna, eine Kölner Singer/Songwriterin, in der artfarm Drabenderhöhe zu Gast. Das Konzert beginnt um 21:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt beträgt 5 Euro im Vorverkauf und 7 Euro an der Abendkasse.

Johna, das ist authentische, handgemachte und „anspruchsvolle Musik zum Zurücklehnen“, mit einer „wunderbar herrlichen Stimme“, in der man immer auch einige ihrer musikalischen Einflüsse, wie Sarah McLachlan, Rachael Yamagata oder Jewel wiedererkennt. Poppige Arrangements. Reduziert auf das Wesentliche. Jeder Song getragen von ihrer Stimme, die gekennzeichnet ist von persönlichem Engagement, die immer emotional, nie distanziert klingt und der man abnimmt, dass sie in jedem Song ein Stück ihrer eigenen Geschichte erzählt.